Hass im Netz: Braucht Göttinger Zentralstelle mehr Personal?

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat angedeutet, dass sie das Personal in der Zentralstelle für Hasskriminalität aufstocken wolle. Grund sei eine Zunahme von Hinweisen und Anzeigen, so die Behörde. Seit März haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anfeindungen, Bedrohungen und Beleidigungen im Netz über ein Internetportal der Zentralstelle zu melden. Ein Sprecher sagte auf Anfrage des NDR in Niedersachsen, dass im vergangenen halben Jahr rund 700 Hinweise eingegangen seien. Die Zahl könnte im kommenden Jahr weiter steigen, sobald neue EU-Regeln Betreiber sozialer Netzwerke verpflichten, von sich aus Hasskommentare zu melden. Derzeit bearbeitet ein Team aus einem Oberstaatsanwalt, vier Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie einen Informatiker die Anzeigen. Im Schnitt komme jeder vierte Fall zur Anklage, sagte der Behördensprecher. Meistens komme es zu einer Verurteilung

via ndr: Hass im Netz: Braucht Göttinger Zentralstelle mehr Personal?

Elon #Musk spent his #Christmas tweeting #altright dog whistles because of course – #hatespeech #4chan

Twitter CEO and 51-year-old so-called adult Elon Musk spent his Christmas using alt-right dog whistles on social media. The former richest man in the world tweeted the phrase “kek” in a Sunday (25 December) response to a post hoping for a “chill” new year. The phrase “kek” is often used as an exclamation by alt-right groups, usually as a synonym for “laughing out loud” (lol). It derives from the online game World of Warcraft and was originally used by members of the Alliance faction as a way to differentiate their expression of victory from other factions. Advertisement Remove ads Eventually, the phrase morphed into a phrase often used to exclaim celebration for something that the alt-right deems a success, such as the appointment of Donald Trump as US president in 2016. Kek is often also used alongside the cartoon character Pepe, who has become a notable symbol for alt-right groups. (…) The post is also littered with members of alt-right groups from the forum 4Chan, calling themselves “anons” – an abbreviated version of the phrase “anonymous member” used to describe 4Chan users – as a nod to others of their political leanings. This isn’t the first time Elon Musk has used phrases or dog whistles to capture the attention of alt-right groups.

via pinknews: Elon Musk spent his Christmas tweeting alt-right dog whistles because of course

#Musk beschimpft Entwickler als “#Trottel”, nachdem dieser grobe #Wissenslücken des #Twitter-Chefs offenbarte

Elon Musk plauderte in einem Audio-Chat darüber, wie furchtbar der aktuelle Code von Twitter sei. Auf Nachfrage eines Netflix-Entwicklers folgten betretenes Schweigen und dann Wut . Elon Musk verwendet gerne technische Fachbegriffe – ob er auch immer weiß, was dahintersteht, ist eine andere Frage. Um eines gleich unmissverständlich festzuhalten: Der CEO eines Unternehmens muss sich natürlich nicht mit technischen Details der eigenen Services auskennen, dafür gibt es in jeder Firma üblicherweise andere. Elon Musk stellt sich aber gerne als Ausnahme von dieser Regel dar und wirft schon mal mit Fachbegriffen um sich – was von vielen seiner Fans auch geschätzt wird. Vor allem aber trifft er offenbar zunehmend auch technische Entscheidungen im Alleingang, und da wäre es natürlich gut, wenn dieses Wissen auch wirklich vorhanden und nicht nur vorgetäuscht wäre. Aktuell ist der Twitter-Chef etwa regelmäßig damit beschäftigt, über die Codequalität des Kurznachrichtendiensts zu lästern. Das war schon kurz nach dem Beginn seiner Regentschaft so, aktuell ist das aber so weit eskaliert, dass Musk davon überzeugt ist, die Codebasis von Twitter müsse komplett neu geschrieben werden, um irgendwie für die Zukunft fit zu sein. Das wiederum sorgt bei vielen echten Experten für Verwunderung, immerhin gibt es gute Gründe, warum so große Projekte wie Twitter nicht einfach mal komplett neu geschrieben werden. (…) Da ergab es sich hervorragend, dass Musk am Donnerstag an einem Twitter Space von Softwareentwickler George Hotz teilnahm und dort die Möglichkeit nutzte, um wieder einmal über den real existierenden Twitter-Code herzuziehen. Um in der weiteren Entwicklung eine hohe “Geschwindigkeit” (im Original “velocity”) zu erreichen, bräuchte es einen kompletten Rewrite, weil sonst die “Komplexität des Stacks” das verhindern würde, zeigte sich Musk dabei überzeugt. Das klingt nicht nur für Außenstehende nach einem Buzzword-Fest, also nutzte Netflix-Entwickler Ian Brown die Gelegenheit, um mal nachzufragen, was das eigentlich heißen soll – und wie das konkret aussehen würde. Musk reagierte ausweichend, bezeichnete den “Stack” von Twitter aber als “verrückt” und darum nicht reformierbar. Stack, Stack, Stack Das brachte ihm allerdings nur eine weitere Nachfrage ein. Brown wollte wissen, was denn diesen “Stack” eigentlich seiner Meinung nach so “verrückt” macht. Darauf folgte, was wohl nur als betretenes Schweigen bezeichnet werden kann, unterbrochen vom Lachen eines weiteren Anwesenden. Statt zu antworten, wechselte Musk in den Angriffsmodus und wollte wissen, wer die Person eigentlich sei, um ihn dann als “Trottel” zu beschimpfen.

via standard: Musk beschimpft Entwickler als “Trottel”, nachdem dieser grobe Wissenslücken des Twitter-Chefs offenbarte

#Musk beschimpft Entwickler als “#Trottel”, nachdem dieser grobe #Wissenslücken des #Twitter-Chefs offenbarte

Elon Musk plauderte in einem Audio-Chat darüber, wie furchtbar der aktuelle Code von Twitter sei. Auf Nachfrage eines Netflix-Entwicklers folgten betretenes Schweigen und dann Wut . Elon Musk verwendet gerne technische Fachbegriffe – ob er auch immer weiß, was dahintersteht, ist eine andere Frage. Um eines gleich unmissverständlich festzuhalten: Der CEO eines Unternehmens muss sich natürlich nicht mit technischen Details der eigenen Services auskennen, dafür gibt es in jeder Firma üblicherweise andere. Elon Musk stellt sich aber gerne als Ausnahme von dieser Regel dar und wirft schon mal mit Fachbegriffen um sich – was von vielen seiner Fans auch geschätzt wird. Vor allem aber trifft er offenbar zunehmend auch technische Entscheidungen im Alleingang, und da wäre es natürlich gut, wenn dieses Wissen auch wirklich vorhanden und nicht nur vorgetäuscht wäre. Aktuell ist der Twitter-Chef etwa regelmäßig damit beschäftigt, über die Codequalität des Kurznachrichtendiensts zu lästern. Das war schon kurz nach dem Beginn seiner Regentschaft so, aktuell ist das aber so weit eskaliert, dass Musk davon überzeugt ist, die Codebasis von Twitter müsse komplett neu geschrieben werden, um irgendwie für die Zukunft fit zu sein. Das wiederum sorgt bei vielen echten Experten für Verwunderung, immerhin gibt es gute Gründe, warum so große Projekte wie Twitter nicht einfach mal komplett neu geschrieben werden. (…) Da ergab es sich hervorragend, dass Musk am Donnerstag an einem Twitter Space von Softwareentwickler George Hotz teilnahm und dort die Möglichkeit nutzte, um wieder einmal über den real existierenden Twitter-Code herzuziehen. Um in der weiteren Entwicklung eine hohe “Geschwindigkeit” (im Original “velocity”) zu erreichen, bräuchte es einen kompletten Rewrite, weil sonst die “Komplexität des Stacks” das verhindern würde, zeigte sich Musk dabei überzeugt. Das klingt nicht nur für Außenstehende nach einem Buzzword-Fest, also nutzte Netflix-Entwickler Ian Brown die Gelegenheit, um mal nachzufragen, was das eigentlich heißen soll – und wie das konkret aussehen würde. Musk reagierte ausweichend, bezeichnete den “Stack” von Twitter aber als “verrückt” und darum nicht reformierbar. Stack, Stack, Stack Das brachte ihm allerdings nur eine weitere Nachfrage ein. Brown wollte wissen, was denn diesen “Stack” eigentlich seiner Meinung nach so “verrückt” macht. Darauf folgte, was wohl nur als betretenes Schweigen bezeichnet werden kann, unterbrochen vom Lachen eines weiteren Anwesenden. Statt zu antworten, wechselte Musk in den Angriffsmodus und wollte wissen, wer die Person eigentlich sei, um ihn dann als “Trottel” zu beschimpfen.

via standard: Musk beschimpft Entwickler als “Trottel”, nachdem dieser grobe Wissenslücken des Twitter-Chefs offenbarte

Was #QAnon und #AfD mit sexueller #Frustration und #Videospielen zu tun haben

Wer die bizarrsten Strömungen der Gegenwart verstehen will, muss 20 Jahre zurückschauen. Zentral ist eine bei uns wenig bekannte, ursprünglich harmlose Website. Sie wurde zu einem Quell der Finsternis. Dieser Text enthält jede Menge Querverbindungen, die Ihnen äußerst abseitig, ja zum Teil unglaubwürdig erscheinen werden. Es geht um Brüste in Videospielen, sexuell frustrierte junge Männer, Internethumor, live gestreamte Massenmorde, aggressiven Rassismus, Antisemitismus, Frauenhass. Um eine Ideologie des Untergangs und abseitige Geschichten über mächtige Verschwörer, die Kindern Blut abzapfen. Es gibt Bezüge zu sogenannten Reichsbürgern und AfD. Alles ist mit allem verbunden. Und alles mit einer knapp 20 Jahre alten Website. Diese Verbindungen zu kennen hilft, wenn man verstehen will, was gerade mit Teilen der Öffentlichkeit in den westlichen Industrienationen passiert. Aber von vorn. Die Geschichte beginnt mit einer Internetplattform, die in Deutschland jenseits der Internet-Auskenner bis heute eher unbekannt ist, trotz ihrer überragenden popkulturellen und politischen Bedeutung. Damit meine ich 4chan, ein sogenanntes Imageboard. (…) Bei 4chan, insbesondere bei /b/ existiert ein seltsamer, von der sehr speziellen Nutzerschaft geschaffener Diskurs. Er ist geprägt von ständigen Tabubrüchen und gegenseitigen, halb scherzhaften Beleidigungen – eine Umgangsweise, die Menschen kennen, die öfter mal mit Gruppen männlicher Teenager zu tun haben. Bei 4chan werden aber auch Massenmörder als Helden gefeiert, von manchen als pseudoironischer Tabubruch, von anderen völlig im Ernst. Es gibt eine eigene Scherz-Chiffre für Suizid, die sich über einen grammatikalisch fehlerhaften MySpace-Kommentar lustig macht . Seit 18 Jahren wird sie immer wieder eingesetzt, um anderen nahezulegen, sich umzubringen. Eine bei 4chan besonders aktive Gruppierung war von Anfang an eine bestimmte Sorte von männlichen Nerds im Grenzbereich von Internet-, Gaming- und Anime-Kultur. Das ist in etwa der Menschenschlag, der heute ein Bitcoin-Logo ins eigene Social-Media-Profil einbaut. Leute, die sich als irgendwie außerhalb des Mainstreams betrachten, gern aggressiv rechthaberisch, beseelt von der Vorstellung, ihre popkulturelle Nische und die (digitale) Welt besser zu verstehen als andere. 4chans Wirkung hinein in die Offline-Welt begann mit bösen Streichen etwa gegen verachtete »Normies«, also allzu normale Leute. Harry-Potter-Fans zum Beispiel. Dann kam Anonymous. Und es kamen dunklere, aggressivere Organisationsformen dazu. 4chan hat bis heute mindestens fünf realweltlich relevante Bewegungen hervorgebracht: Anonymous, die schwer bewaffneten »Boogaloo«-Bois, die einen Bürgerkrieg herbeisehnen, QAnon, die Alt-Right-Bewegung – und deren Vorläufer, Gamergate.

via spiegel: Was QAnon und AfD mit sexueller Frustration und Videospielen zu tun haben

screenshot 4chan

#CYBERANGRIFF – #Sicherheitslücke bei #Twitter: #Hacker erbeuten #Daten von angeblich 400 Millionen Usern – #musk #chaos #gdpr #doxxing

Kriminelle fordern Musk auf, die Daten zurückzukaufen. Google-Chef und Apple-Mitgründer unter den Betroffenen. Ein Mitglied eines Cybercrime-Forums behauptet, E-Mails und Telefonnummern von 400 Millionen Twitter-Usern erhalten zu haben. Die Kriminellen fordern Twitter-Chef Elon Musk dazu den Datensatz zu einem nicht näher genannten Preis zurückzukaufen, anderenfalls werde man die privaten Informationen der Userinnen und User veröffentlichen. Der Foreneintrag wurde vom israelischen Sicherheitsunternehmen Hudson Rock entdeckt. Laut den Informationen des Unternehmens befinden sich in dem Datensatz die privaten Informationen von über 30 High-Profile-Usern. So sollen sich sich Mailadressen und Telefonnummern der US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez, dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Google-CEO Sundar Pichai, Apple-Mitgründer Steve Wozniak sowie Vitalik Buterin, der gemeinhin als Erfinder der Kryptowährung Ether gilt in den gestohlenen Daten befinden. (…) In Europa steht Twitter ebenfalls unter Beobachtung. So kündigte die irische Datenschutzkommission eine Untersuchung eines Vorfalls im August, also in der Ära vor Musk, an. Dabei wurden 5,4 Millionen Datensätze von Twitter-Usern gestohlen – diese landeten in dem selben Forum der Cyberkriminellen. Twitter verstoße offensichtlich gegen die Datenschutz-Grundverordnung, was mit saftigen Bußgeldern in der Höhe von 4 Prozent des Jahresumsatzes verbunden sein kann.

via standard: CYBERANGRIFF Sicherheitslücke bei Twitter: Hacker erbeuten Daten von angeblich 400 Millionen Usern

siehe auch: Twitter data breach: Hacker posted list of hacked data of 400 million users. Email, username, follower count, creation date, and, in some situations, the users’ phone numbers are all included in the sample data. The sample data includes the data of many more well-known users. Hackers posted the list of hacked data on the dark web. In late November, the previous breach was discovered. One of the biggest Twitter data breaches has resulted in the selling of 400 million Twitter users’ personal information on the dark web. Elon Musk may be confronted by a breach of this magnitude after he slammed Twitter’s operations and rules. The DPC has already started looking into the previous breach that impacted more than 5.4 million users. In late November, the previous breach was discovered. The hacker released a sample of the data on one of the hacker sites as evidence that the data is real. (…) “Twitter or Elon Musk if you are reading this you are already risking a GDPR fine for 5.4m breach imagine the fine of 400m users breach source,” the hacker says in his post. Purchase this data exclusively if you want to avoid having to pay the $276 million USD in fines that Facebook received for violating the GDPR (533 million users were scraped). “After that, I will remove this thread and will not sell this info again,” the hacker says, indicating that he is open to the “Deal” going through a middleman. And data won’t be sold to anyone else, which will stop a lot of celebrities and politicians from engaging in Phishing, Crypto scams, Sim swapping, Doxxing, and other activities that would undermine user confidence in you as a company and halt your current growth and hype.

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Neo-Nazi Group Fighting in #Ukraine Seeks Recruits Online – #awd #atomwaffendivision

The neo-Nazi ideology and the recruitment through Telegram and Atomwaffen Division It’s no secret that the social media platform Telegram is home to a huge part of the global radical right. This happens due to the possibilities it offers to the user and the alleged protection of data it offers from government interventions. Much has been said about how the radical right uses the platform to initiate violence, spread propaganda and indoctrinate new members to their beliefs. But what about recruiting people to fight in the real world? One neo-nazi group, the Atomwaffen Division, has been doing just that, according to a Unicorn Riot investigation. Atomwaffen Division (AWD) is a violent neo-Nazi terrorist group created in 2015 in the U.S. and responsible for at least five murders. Although the group consists of few members, it managed to include former and present members of the Armed Forces of the United States of America in its ranks. Members of the group have been arrested for murder, preparation of terror attacks and other crimes. Although the group was originally based in the U.S., they have established branches all over Europe. (…) The majority of AWD’s online presence, and more specifically on Telegram, was limited to ideological propaganda and cohesion, networking as well as glorifying violence and promoting hate speech against political opponents.       See our 2020 report on leaked neo-Nazi chats related to Atomwaffen Division AWD in Russia/Ukraine There has been an AWD cell in Russia since 2020 and it has close relations with the paramilitary, radical right group known as the Russian Imperial Movement. Many of the members of AWD have received military training from the latter. Meanwhile in Ukraine, while there were some indications of an AWD affiliated branch in the country, named AWD Galizien. AWD started actively organizing its local group since the beginning of the official Russian invasion in Ukraine. In 2020, the Ukrainian authorities and the secret services of the country managed to arrest neo-Nazi individuals who were related to AWD in Kiev and Odessa. And in October 2020, two U.S. citizens who were members of AWD were expelled from the country for trying to join the Azov Regiment and for the incitement of murders and terrorism. However, a 2020 investigation revealed AWD members were sent to train with neo-nazi militias in Ukraine. (…) Everything started within the Telegram channel entitled ‘Atomwaffen Division.’ In a post, the channel announced that a recruitment period for the AWD Ukraine group began and stated that “everyone can join.” It continued by giving specific instructions to every individual who was interested to send a message in a bot channel, writing “I want to join the team.” While it’s an escalation in tactics, the overt call for participation fits in with the channel’s history of glorifying far-right ideas and actions. The channel is full of neo-Nazi propaganda, including Hitler-era flags, Nazi salutes and pictures of AWD members fighting alongside the Azov Regiment, a unit of Ukraine’s National Guard, in Mariupol. That being said, there has been reported another relationship between Azov and AWD, back in 2016, concerning Americans who were willing to join Azov in Ukraine. It is worth mentioning that until the announcement of the recruitment, this AWD Telegram channel was only used for propaganda reasons. It was the first time it publicly announced a recruitment call.

via univorn riot: Neo-Nazi Group Fighting in Ukraine Seeks Recruits Online

https://mastodon.social/@UnicornRiot/109570768219768190