»Aus Hass gehandelt« – Lebenslange Haft für rassistisches Massaker in Buffalo

Im Mai 2022 tötete ein damals 18-jähriger Weißer zehn Menschen im US-Bundesstaat New York. Das Motiv: Rassismus. Nun wurde der Täter von einem Gericht verurteilt. Nach der rassistisch motivierten Tötung von zehn Menschen in der US-Stadt Buffalo ist der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das verkündete Richterin Susan Eagan nach emotionalen Wortmeldungen der Hinterbliebenen, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Zuvor hatte der 19-jährige Täter dem TV-Sender CNN zufolge im Saal geweint und sich entschuldigt: »Ich habe auf Menschen geschossen und sie getötet, weil sie schwarz waren. Wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich nicht glauben, dass ich das tatsächlich getan habe«, sagte der Mann: »Ich habe geglaubt, was ich online gelesen habe – und aus Hass gehandelt.« Er wolle nicht, dass irgendjemand sich von seinem Verbrechen inspirieren lasse.

via spiegel: »Aus Hass gehandelt« Lebenslange Haft für rassistisches Massaker in Buffalo

siehe auch: Rassistisches Motiv: Schütze von Buffalo zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Täter hatte im US-Bundesstaat New York zehn Menschen erschossen – die Mehrheit war schwarz. Vor Gericht bereute er den Anschlag und entschuldigte sich. (…) Der weiße Schütze hatte sich im November im Bundesstaat New York unter anderem wegen Inlandsterrorismus und wegen Mordes als Hassverbrechen schuldig bekannt. Der Mann hatte Mitte Mai vor und in einem Supermarkt in Buffalo schwer bewaffnet um sich geschossen. Neben zehn Todesopfern gab es mindestens drei Verletzte, elf der 13 Opfer waren schwarz; Buffalo shooter sentenced to life for killing 10 Black victims in emotional hearing. Judge, relatives of victims condemn killer, who drove 3 hours to target Black neighbourhood. The white supremacist who killed 10 Black people in a Buffalo, N.Y., supermarket was sentenced to life in prison on Wednesday, after earlier being hustled out of a courtroom briefly as a man rushed at him. Payton Gendron’s sentencing in the attack, which was fuelled by racist conspiracy theories he encountered online, resumed shortly after the disruption, which happened as Barbara Massey Mapps excoriated him for killing her 72-year-old sister, Katherine Massey

#SachsenAnhalt: 18 #Polizeibedienstete werden wegen #Chats mit rassistischen Inhalten entlassen – #polizeiproblem

Im Zug von Ermittlungen gegen einen früheren Polizeianwärter wurde der Chat bekannt. Gegen vier der 18 Polizeibediensteten wird nun auch strafrechtlich ermittelt. In Sachsen-Anhalt sollen 18 Polizeibedienstete entlassen werden, weil sie als Polizeischüler an einem Klassenchat mit nationalsozialistischen, antisemitischen, rassistischen und gewaltverherrlichenden Inhalten beteiligt gewesen sein sollen. „Von den 18 Bedienstete haben nach derzeitigem Erkenntnisstand elf aktiv Nachrichten, Videos und Bilder mit entsprechenden Inhalten in die Chatgruppe eingestellt“, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) am Mittwoch in Magdeburg. Der Chat habe von September 2017 bis Dezember 2021 bestanden. Von über 5000 Einzelnachrichten seien mindestens 50 antisemitisch, rassistisch oder gewaltverherrlichend gewesen. (…) Gegen vier der 18 Polizeibediensteten wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Verbreitung gewalt- und tierpornografischer Schriften eingeleitet

via tagesspiegel: Sachsen-Anhalt: 18 Polizeibedienstete werden wegen Chats mit rassistischen Inhalten entlassen

siehe auch: 18 POLIZISTEN ENTLASSEN : Innenministerin von Sachsen-Anhalt schockiert über Chat-Nachrichten. Ein Bild von Hitler oder eine zerstückelte Frauenleiche – in einem Chat unter Polizeischülern sollen Dutzende Posts mit strafbaren Inhalten gepostet worden sein. „Eine Schande“, sagt die Innenministerin. n Sachsen-Anhalt sollen 18 Polizeibedienstete entlassen werden, weil sie als Polizeischüler an einem Klassenchat mit nationalsozialistischen, antisemitischen, rassistischen und gewaltverherrlichenden Inhalten beteiligt gewesen sein sollen. „Von den 18 Bediensteten haben nach derzeitigem Erkenntnisstand elf aktiv Nachrichten, Videos und Bilder mit entsprechenden Inhalten in die Chatgruppe eingestellt“, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) am Mittwoch in Magdeburg. (…) „Die Inhalte dieses Klassenchats haben nicht nur mich erschüttert“, sagte Zieschang. „Dieser Klassenchat ist eine Schande für die Landespolizei.“ Der Fall sei in der Geschichte der Landespolizei einmalig. Im Zuge von Ermittlungen der Polizeiinspektion Halle gegen einen ehemaligen Anwärter des Ausbildungsjahrgangs 2017 der Fachhochschule in einer anderen Sache sei der Chat bekannt geworden, sagte die Ministerin. Strafrechtliche Ermittlungen gegen vier Verdächtige Gegen vier der 18 Polizeibediensteten wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Verbreitung gewalt- und tierpornografischer Schriften eingeleitet. Die Beteiligten stammten aus den Geburtsjahrgängen 1984 bis 2001, sagte Zieschang. Es seien pornografische Inhalte gepostet worden, als manche noch minderjährig gewesen seien. Einige der Beteiligten hätten sehr gute Abschlüsse. Eine sehr schnelle Erklärung würde der Dimension nicht gerecht, sagte die Innenministerin. Sie nannte zwei Beispiele aus dem Klassenchat: Im Oktober 2017 etwa sei ein Bild von Adolf Hitler gepostet worden mit einer antijüdischen Aufschrift. Im Februar 2020 sei ein Foto veröffentlicht worden, das eine augenscheinlich zerstückelte Frauenleiche darstelle. Unklar ist, inwieweit es Widerstand gegen solche Posts gegeben hat

Polizei Mecklenburg-Vorpommern 7673.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:H-stt” title=”User:H-stt”>Henning Schlottmann (User:H-stt)</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Rechtsextremer #Potsdamer bastelte an #Bombe: „Er hat dem #Gericht Rede und Antwort gestanden“ – #terror #totenwaffenDivision #LockHim

Am Landbericht begann der Prozess gegen den 18-Jährigen. Der junge Gefährder soll sich zur Anschlagsplanung bereits Material zum Bombenbau besorgt haben. Vor dem Landgericht Potsdam hat am Montag der Prozess gegen einen jungen mutmaßlichen Rechtsextremen begonnen. Der 18-jährige Potsdamer muss sich wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor einer Jugendkammer des Landgerichts verantworten. Der Deutsche mit weißrussischen Wurzeln soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft im Frühjahr 2021 geplant haben, einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag zu begehen. Der Prozess wird wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit nicht öffentlich verhandelt. Auskunft zu Inhalten der Verhandlung werde es nicht geben, erklärte ein Sprecher des Gerichts. Bis Anfang Mai sind bislang acht Verhandlungstage vorgesehen. Dabei würden elf Zeugen und zwei Sachverständige gehört, sagte der Sprecher. Zwei geplante Verhandlungstage am Mittwoch und kommenden Montag wurden aufgehoben. Zu den Gründen äußerte sich der Gerichtssprecher nicht. Er hat dem Gericht Rede und Antwort gestanden. Matthias Schöneburg, der Anwalt des Angeklagten Der Anwalt des Angeklagten ist der Potsdamer Rechtsanwalt Matthias Schöneburg, der am Landgericht regelmäßig als Verteidiger auftritt – gerade beim Verdacht auf schwere Straftaten. Den PNN sagte er, sein Mandat habe sich „geständig eingelassen und dem Gericht Rede und Antwort gestanden“. Auch habe er dem Gericht seine Gedankenwelt versucht zu erläutern. Weitere Details nannte der Anwalt nicht. Laut Anklage hatte sich der damals noch Jugendliche auf Chat-Kanälen mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Zudem habe sich der Beschuldigte im Internet über die Herstellung von Sprengstoff informiert und dafür Chemikalien und Utensilien beschafft, hieß es in der Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Mindestens vier Sprengsätze habe der Jugendliche zur Prüfung ihrer Funktion auf dem verlassenen Kasernengelände Krampnitz zur Explosion gebracht – im Juli 2021 soll er Videos davon im Internet publiziert haben.

via tagesspiegel: Rechtsextremer Potsdamer bastelte an Bombe: „Er hat dem Gericht Rede und Antwort gestanden“

siehe auch: Potsdamer plante rechtsextremen #Anschlag: #Prozess gegen jungen Gefährder beginnt am Landgericht – #terror #totenwaffenDivision #LockHimUp Laut Anklage informierte sich der 18-Jährige im Internet über die Herstellung von Sprengstoff. Mindestens vier Sprengsätze brachte er zu Testzwecken zur Explosion. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat muss sich ein 18-Jähriger seit Montag vor einer Jugendkammer des Landgerichts Potsdam verantworten. Der junge Deutsche aus Potsdam soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft im Frühjahr 2021 geplant haben, einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag zu begehen.

#Verbraucherzentrale #Hessen klagt gegen #Reichsbürger – #LockThemUp

Mit plakativen gesundheits- und krankheitsbezogenen Aussagen bewirbt die Firma Dr. Raw online verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Wer sich hiervon überzeugen lässt, verpflichtet sich „für die Dauer der Geschäftsbeziehung […] eine temporäre Zugehörigkeit zum Königreich Deutschland (KRD) einzugehen.“ Betrieben wird die Internetseite von einem Reichsbürger des angeblichen Königreiches Deutschland. Gegen die angeblich unzulässigen Gesundheits- und Krankheitsversprechen der beworbenen Produkte sowie die Angaben zum Königreich Deutschland hat die Verbraucherzentrale Hessen nun beim Landgericht Frankfurt am Main auf Unterlassen geklagt. „Your Ultimate Healthstore“ heißt es unter drraw.de. Und weiter: „Gesundheitstechnologien, Superfoods, 100 % Raw, maximale Bioverfügbarkeit und Natürlichkeit direkt zu Dir nach Hause“. Die Gesundheitsversprechen zu den einzelnen Produkten klingen vielversprechend. Verschiedenartige Krankheiten sollen durch die Einnahme von beispielsweise „D‘etox Bitterstofftee“ oder „Liposomalem Chlorophyll“ vermieden werden. Für den Kauf der Produkte soll jedoch nicht deutsches Recht gelten, sondern das Recht eines „Königreiches Deutschland“. Zu diesem bekennt sich der Inhaber von Dr. Raw.

via vorspring-online: Verbraucherzentrale Hessen klagt gegen Reichsbürger

siehe auch: KLAGE VON VERBRAUCHERSCHÜTZERN : Internethändler macht seine Kunden automatisch zu „Reichsbürgern“. Die Verbraucherzentrale Hessen geht gegen einen Frankfurter Onlinehändler von Nahrungsergänzungsmitteln vor, der ein prominenter Vertreter der „Reichsbürger“-Szene ist. Wegen unzulässiger Rechtswahl und unzulässiger Ge­sundheits- und Krankheitsversprechen hat die Verbraucherzentrale Hessen beim Frankfurter Landgericht eine Klage auf Unterlassung gegen David Ekwe-Ebobisse eingereicht, der unter der Geschäftsbezeichnung „Dr. Raw“ im Internet Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Der Online-Händler ist ein bekanntes Gesicht der „Reichsbürger“-Bewegung. (…) Im Impressum der Internetseite www.drraw.de heißt es: „Doktor Raw, ein Betrieb im KRD“. Wie die Verbraucherzentrale darlegt, verpflichteten sich Käufer auf der Online-Plattform „für die Dauer der Geschäftsbeziehung (…) eine temporäre Zugehörigkeit zum Königreich Deutschland (KRD) einzugehen“. Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen, sieht darin, dass für den Kauf der Produkte kein deutsches Recht gelten solle, einen „klaren Verstoß gegen elementare Verbraucherrechte“. Wer Produkte an Verbraucher, die in Deutschland lebten, verkaufe, könne sich „nicht einfach einen Fantasiestaat ausdenken, dessen Recht dann gelten soll“.

#Verbraucherzentrale #Hessen klagt gegen #Reichsbürger – #LockThemUp

Mit plakativen gesundheits- und krankheitsbezogenen Aussagen bewirbt die Firma Dr. Raw online verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Wer sich hiervon überzeugen lässt, verpflichtet sich „für die Dauer der Geschäftsbeziehung […] eine temporäre Zugehörigkeit zum Königreich Deutschland (KRD) einzugehen.“ Betrieben wird die Internetseite von einem Reichsbürger des angeblichen Königreiches Deutschland. Gegen die angeblich unzulässigen Gesundheits- und Krankheitsversprechen der beworbenen Produkte sowie die Angaben zum Königreich Deutschland hat die Verbraucherzentrale Hessen nun beim Landgericht Frankfurt am Main auf Unterlassen geklagt. „Your Ultimate Healthstore“ heißt es unter drraw.de. Und weiter: „Gesundheitstechnologien, Superfoods, 100 % Raw, maximale Bioverfügbarkeit und Natürlichkeit direkt zu Dir nach Hause“. Die Gesundheitsversprechen zu den einzelnen Produkten klingen vielversprechend. Verschiedenartige Krankheiten sollen durch die Einnahme von beispielsweise „D‘etox Bitterstofftee“ oder „Liposomalem Chlorophyll“ vermieden werden. Für den Kauf der Produkte soll jedoch nicht deutsches Recht gelten, sondern das Recht eines „Königreiches Deutschland“. Zu diesem bekennt sich der Inhaber von Dr. Raw.

via vorspring-online: Verbraucherzentrale Hessen klagt gegen Reichsbürger

siehe auch: KLAGE VON VERBRAUCHERSCHÜTZERN : Internethändler macht seine Kunden automatisch zu „Reichsbürgern“. Die Verbraucherzentrale Hessen geht gegen einen Frankfurter Onlinehändler von Nahrungsergänzungsmitteln vor, der ein prominenter Vertreter der „Reichsbürger“-Szene ist. Wegen unzulässiger Rechtswahl und unzulässiger Ge­sundheits- und Krankheitsversprechen hat die Verbraucherzentrale Hessen beim Frankfurter Landgericht eine Klage auf Unterlassung gegen David Ekwe-Ebobisse eingereicht, der unter der Geschäftsbezeichnung „Dr. Raw“ im Internet Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Der Online-Händler ist ein bekanntes Gesicht der „Reichsbürger“-Bewegung. (…) Im Impressum der Internetseite www.drraw.de heißt es: „Doktor Raw, ein Betrieb im KRD“. Wie die Verbraucherzentrale darlegt, verpflichteten sich Käufer auf der Online-Plattform „für die Dauer der Geschäftsbeziehung (…) eine temporäre Zugehörigkeit zum Königreich Deutschland (KRD) einzugehen“. Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen, sieht darin, dass für den Kauf der Produkte kein deutsches Recht gelten solle, einen „klaren Verstoß gegen elementare Verbraucherrechte“. Wer Produkte an Verbraucher, die in Deutschland lebten, verkaufe, könne sich „nicht einfach einen Fantasiestaat ausdenken, dessen Recht dann gelten soll“.

#Potsdamer plante rechtsextremen #Anschlag: #Prozess gegen jungen Gefährder beginnt am Landgericht – #terror #totenwaffenDivision #LockHimUp

Laut Anklage informierte sich der 18-Jährige im Internet über die Herstellung von Sprengstoff. Mindestens vier Sprengsätze brachte er zu Testzwecken zur Explosion. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat muss sich ein 18-Jähriger seit Montag vor einer Jugendkammer des Landgerichts Potsdam verantworten. Der junge Deutsche aus Potsdam soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft im Frühjahr 2021 geplant haben, einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag zu begehen. Der Prozess wird wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit komplett nicht öffentlich verhandelt. Auskunft zu Inhalten der Verhandlung werde es nicht geben, erklärte eine Sprecherin des Gerichts. Bis Anfang Mai sind bislang neun Verhandlungstage vorgesehen. Laut Anklage hatte sich der damals noch jugendliche Gefährder auf Chat-Kanälen mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Zudem habe sich der Beschuldigte im Internet über die Herstellung von Sprengstoff informiert und dafür Chemikalien und Utensilien beschafft, hieß es in der Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Mindestens vier Sprengsätze habe der Jugendliche zur Prüfung ihrer Funktion auf einem verlassenen Kasernengelände zur Explosion gebracht.

via tagesspiegel: Potsdamer plante rechtsextremen Anschlag: Prozess gegen jungen Gefährder beginnt am Landgericht

siehe auch: ; Rechtsextremer Hass im Netz :Jugendliche Terrorträume. In Potsdam steht ein 18-Jähriger vor Gericht, der in Chats rechten Terror beschworen und Sprengstoff besorgt haben soll. Er ist kein Einzelfall. Der Prozessauftakt am Amtsgericht Potsdam erfolgte hinter verschlossenen Türen. Am Montag wurde dort gegen Lutias F. die Anklage verlesen. Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat und Verstöße gegen das Waffengesetz wirft die Generalstaatsanwaltschaft dem Rechtsextremen vor. Weil Lutias F. aber erst 18 Jahre alt ist, findet die Verhandlung als Jugendstrafverfahren und nicht öffentlich statt. Die Vorwürfe gegen Lutias F. aber wiegen schwer. In Telegramkanälen soll er unter dem Alias „Der Forst“ zu Terrortaten angestachelt haben, als Anführer einer selbsternannten Gruppe namens „Totenwaffen“. Auch er selbst soll im Frühjahr 2021 einen Anschlag geplant haben, dessen Ort noch ausgekundschaftet werden sollte. F. hatte laut Anklage bereits mindestens vier Sprengsätze gebaut, die er auf einem verlassenen Kasernengelände bei Potsdam zündete. In den Chatgruppen dokumentierte er dies auf Videos. Auf dem Gelände war auch den Gruppennamen gesprüht. Ermittler fanden bei F. auch eine Anleitung zur Herstellung sogenannter Schießbaumwolle und ein noch nicht zündfähiges Vorläufergemisch. Über Monate soll F. dazu Gleichgesinnte in der „Totenwaffen“-Chatgruppe angestachelt haben. Mehrere Dutzend Mitglieder soll es dort gegeben haben, auch aus dem Ausland. In Potsdam und Berlin tauchten auch Plakate mit dem Gruppennamen auf. Im Juni 2022 wurde der Jugendliche schließlich in Potsdam verhaftet. Die Szene hofft auf einen Bürgerkrieg Sein Fall ist Beispiel für einen rechtsextremen Terror, der sich online formiert – ein militanter Akzelerationismus. Die Bewegung stammt aus den USA, von Vordenker James Mason und dessen Siege-Ideologie, die durch Anschläge einen Bürgerkrieg forcieren will. Sie findet zunehmend auch An­hän­ge­r:in­nen in Deutschland, vielfach sehr junge. Zu ihnen gehörte etwa der damals 27-jährige Halle-Attentäter. Oder die Atomwaffendivison, bei der die Bundesanwaltschaft im April 2022 mehrere Mitglieder durchsuchen ließ – die Ermittlungen laufen weiterhin. Zuvor war ein Mitglied einer „Feuerkrieg Division“, ein 23-jähriger Bayer, zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen Anschlag vorbereitete. Beide Gruppen waren online auch mit den „Totenwaffen“ in Kontakt und auch international.

siehe dazu auch: „Totenwaffen“ 18-JÄHRIGER CYBERNAZI AUS POTSDAM PLANTE OFFENBAR ANSCHLÄGE. Die Polizei hat einen 18-Jährigen in Potsdam verhaftet, der einen rechtsterroristischen Anschlag geplant haben soll. Er war in einem Telegramkanal des internationalen rechtsterroristischen Netzwerks der „Atomwaffen Division“ aktiv. Hier wurden Propaganda-Videos verbreitet, auf denen Sprengungen in Brandenburg zu sehen sind. (…) Der Festgenommene soll aus der Szene des Akzelerationismus kommen. Nach einer rechtsextremen Auffassung von Akzelerationismus sind westliche liberale Demokratien irreparabel korrupt und dem Untergang geweiht. Daher sei es notwendig, den Zusammenbruch aktiv zu beschleunigen, um auf der Asche der alten Ordnung einen weißen „Ethnostaat“ nach den Vorstellungen der White Supremacy (Weiße Vorherrschaft) gestalten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedes Mittel recht. Auch jegliche Form ideologisierter Gewalt wird befürwortet, um die Gesellschaft weiter zu spalten. Über lose digitale Netzwerke versuchen Aktivist:innen online Mitglieder zu Offline-Attentaten zu bewegen. Sie befürworten vor allem Aufsehen erregende Gewalttaten gegen Minderheiten, die zu Nachahmungstaten inspirieren und eine Kettenreaktion hervorrufen sollen, an deren Ende ein sogenannter „Rassenkrieg“ steht. Auch der jetzt Festgenommene soll Teil eines solchen Netzwerks gewesen sein: Der 18-Jährige war nach Tagesspiel-Informationen in einem Chat namens „Totenwaffen“ aktiv. Jene Gruppe kommt aus dem Umfeld der „Atomwaffen Division“ – ein international agierendes Neonazi-Netzwerk mit sehr jungen Mitgliedern. Ideologisch bezieht sich dieses akzelerationistische Netzwerk auf das Buch „Siege“ des US-Neonazis James Manson und den rechtsextremen Roman „The Turner Diaries“, der den durch Terroranschläge herbeigeführten Untergang der bürgerlich-liberalen Gesellschaft zum Inhalt hat. Die „Totenwaffen Division“ versuchte seit geraumer Zeit neue Mitglieder zu rekrutieren. Der Journalist und Szene-Beobachter Sören Musyal erwähnte bereits Ende 2021 die „Totenwaffen“ und beschrieb deren Rekrutierungsarbeit: „Im Fragebogen, der per Mail beantwortet werden soll, wird u.a. danach gefragt, welchen ethnischen Hintergrund man hat, ob man Waffen besitzt, beim Militär war, Hitlers ‘Mein Kampf‘ gelesen hat und wie man sich die Welt nach der Revolution vorstellt.“ Zudem sollten Bewerber ein Foto mitschicken, auf dem sie einen Zettel mit dem eigenen Namen hochhalten. Mindestens eine weiße Hand soll dabei einwandfrei erkennbar sein, um sicherzustellen, dass sich hier nur weiße Menschen bewerben; Brandenburger #Polizei vereitelt #Anschlagpläne – Jugendlicher Neonazi aus #Potsdam soll #Sprengsätze gebaut haben – #terror #AWD #AtomwaffenDivision #TotenwaffenDivision Die Polizei in Potsdam hat einen Minderjährigen verhaftet, der einen rechtsterroristischen Anschlag geplant haben soll. Die Brandenburger Polizei hat am Freitag in Potsdam einen jugendlichen Neonazi gefasst, der rechtsterroristische Anschläge vorbereitet haben soll. Der Jugendliche unter 18 Jahren war nach Tagesspiegel-Informationen in einem Chat namens „Totenwaffen“ aktiv.

#Potsdamer plante rechtsextremen #Anschlag: #Prozess gegen jungen Gefährder beginnt am Landgericht – #terror #totenwaffenDivision #LockHimUp

Laut Anklage informierte sich der 18-Jährige im Internet über die Herstellung von Sprengstoff. Mindestens vier Sprengsätze brachte er zu Testzwecken zur Explosion. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat muss sich ein 18-Jähriger seit Montag vor einer Jugendkammer des Landgerichts Potsdam verantworten. Der junge Deutsche aus Potsdam soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft im Frühjahr 2021 geplant haben, einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag zu begehen. Der Prozess wird wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit komplett nicht öffentlich verhandelt. Auskunft zu Inhalten der Verhandlung werde es nicht geben, erklärte eine Sprecherin des Gerichts. Bis Anfang Mai sind bislang neun Verhandlungstage vorgesehen. Laut Anklage hatte sich der damals noch jugendliche Gefährder auf Chat-Kanälen mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Zudem habe sich der Beschuldigte im Internet über die Herstellung von Sprengstoff informiert und dafür Chemikalien und Utensilien beschafft, hieß es in der Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Mindestens vier Sprengsätze habe der Jugendliche zur Prüfung ihrer Funktion auf einem verlassenen Kasernengelände zur Explosion gebracht.

via tagesspiegel: Potsdamer plante rechtsextremen Anschlag: Prozess gegen jungen Gefährder beginnt am Landgericht

siehe auch: ; Rechtsextremer Hass im Netz :Jugendliche Terrorträume. In Potsdam steht ein 18-Jähriger vor Gericht, der in Chats rechten Terror beschworen und Sprengstoff besorgt haben soll. Er ist kein Einzelfall. Der Prozessauftakt am Amtsgericht Potsdam erfolgte hinter verschlossenen Türen. Am Montag wurde dort gegen Lutias F. die Anklage verlesen. Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat und Verstöße gegen das Waffengesetz wirft die Generalstaatsanwaltschaft dem Rechtsextremen vor. Weil Lutias F. aber erst 18 Jahre alt ist, findet die Verhandlung als Jugendstrafverfahren und nicht öffentlich statt. Die Vorwürfe gegen Lutias F. aber wiegen schwer. In Telegramkanälen soll er unter dem Alias „Der Forst“ zu Terrortaten angestachelt haben, als Anführer einer selbsternannten Gruppe namens „Totenwaffen“. Auch er selbst soll im Frühjahr 2021 einen Anschlag geplant haben, dessen Ort noch ausgekundschaftet werden sollte. F. hatte laut Anklage bereits mindestens vier Sprengsätze gebaut, die er auf einem verlassenen Kasernengelände bei Potsdam zündete. In den Chatgruppen dokumentierte er dies auf Videos. Auf dem Gelände war auch den Gruppennamen gesprüht. Ermittler fanden bei F. auch eine Anleitung zur Herstellung sogenannter Schießbaumwolle und ein noch nicht zündfähiges Vorläufergemisch. Über Monate soll F. dazu Gleichgesinnte in der „Totenwaffen“-Chatgruppe angestachelt haben. Mehrere Dutzend Mitglieder soll es dort gegeben haben, auch aus dem Ausland. In Potsdam und Berlin tauchten auch Plakate mit dem Gruppennamen auf. Im Juni 2022 wurde der Jugendliche schließlich in Potsdam verhaftet. Die Szene hofft auf einen Bürgerkrieg Sein Fall ist Beispiel für einen rechtsextremen Terror, der sich online formiert – ein militanter Akzelerationismus. Die Bewegung stammt aus den USA, von Vordenker James Mason und dessen Siege-Ideologie, die durch Anschläge einen Bürgerkrieg forcieren will. Sie findet zunehmend auch An­hän­ge­r:in­nen in Deutschland, vielfach sehr junge. Zu ihnen gehörte etwa der damals 27-jährige Halle-Attentäter. Oder die Atomwaffendivison, bei der die Bundesanwaltschaft im April 2022 mehrere Mitglieder durchsuchen ließ – die Ermittlungen laufen weiterhin. Zuvor war ein Mitglied einer „Feuerkrieg Division“, ein 23-jähriger Bayer, zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen Anschlag vorbereitete. Beide Gruppen waren online auch mit den „Totenwaffen“ in Kontakt und auch international.

siehe dazu auch: „Totenwaffen“ 18-JÄHRIGER CYBERNAZI AUS POTSDAM PLANTE OFFENBAR ANSCHLÄGE. Die Polizei hat einen 18-Jährigen in Potsdam verhaftet, der einen rechtsterroristischen Anschlag geplant haben soll. Er war in einem Telegramkanal des internationalen rechtsterroristischen Netzwerks der „Atomwaffen Division“ aktiv. Hier wurden Propaganda-Videos verbreitet, auf denen Sprengungen in Brandenburg zu sehen sind. (…) Der Festgenommene soll aus der Szene des Akzelerationismus kommen. Nach einer rechtsextremen Auffassung von Akzelerationismus sind westliche liberale Demokratien irreparabel korrupt und dem Untergang geweiht. Daher sei es notwendig, den Zusammenbruch aktiv zu beschleunigen, um auf der Asche der alten Ordnung einen weißen „Ethnostaat“ nach den Vorstellungen der White Supremacy (Weiße Vorherrschaft) gestalten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedes Mittel recht. Auch jegliche Form ideologisierter Gewalt wird befürwortet, um die Gesellschaft weiter zu spalten. Über lose digitale Netzwerke versuchen Aktivist:innen online Mitglieder zu Offline-Attentaten zu bewegen. Sie befürworten vor allem Aufsehen erregende Gewalttaten gegen Minderheiten, die zu Nachahmungstaten inspirieren und eine Kettenreaktion hervorrufen sollen, an deren Ende ein sogenannter „Rassenkrieg“ steht. Auch der jetzt Festgenommene soll Teil eines solchen Netzwerks gewesen sein: Der 18-Jährige war nach Tagesspiel-Informationen in einem Chat namens „Totenwaffen“ aktiv. Jene Gruppe kommt aus dem Umfeld der „Atomwaffen Division“ – ein international agierendes Neonazi-Netzwerk mit sehr jungen Mitgliedern. Ideologisch bezieht sich dieses akzelerationistische Netzwerk auf das Buch „Siege“ des US-Neonazis James Manson und den rechtsextremen Roman „The Turner Diaries“, der den durch Terroranschläge herbeigeführten Untergang der bürgerlich-liberalen Gesellschaft zum Inhalt hat. Die „Totenwaffen Division“ versuchte seit geraumer Zeit neue Mitglieder zu rekrutieren. Der Journalist und Szene-Beobachter Sören Musyal erwähnte bereits Ende 2021 die „Totenwaffen“ und beschrieb deren Rekrutierungsarbeit: „Im Fragebogen, der per Mail beantwortet werden soll, wird u.a. danach gefragt, welchen ethnischen Hintergrund man hat, ob man Waffen besitzt, beim Militär war, Hitlers ‘Mein Kampf‘ gelesen hat und wie man sich die Welt nach der Revolution vorstellt.“ Zudem sollten Bewerber ein Foto mitschicken, auf dem sie einen Zettel mit dem eigenen Namen hochhalten. Mindestens eine weiße Hand soll dabei einwandfrei erkennbar sein, um sicherzustellen, dass sich hier nur weiße Menschen bewerben; Brandenburger #Polizei vereitelt #Anschlagpläne – Jugendlicher Neonazi aus #Potsdam soll #Sprengsätze gebaut haben – #terror #AWD #AtomwaffenDivision #TotenwaffenDivision Die Polizei in Potsdam hat einen Minderjährigen verhaftet, der einen rechtsterroristischen Anschlag geplant haben soll. Die Brandenburger Polizei hat am Freitag in Potsdam einen jugendlichen Neonazi gefasst, der rechtsterroristische Anschläge vorbereitet haben soll. Der Jugendliche unter 18 Jahren war nach Tagesspiegel-Informationen in einem Chat namens „Totenwaffen“ aktiv.