Mar 15, 2023, 12:27amUpdated 21h ago By: Matt Trapani 0:17 / 0:17 A South Brunswick man is facing charges after he allegedly threatened to kill a Florida sheriff who recently stood up against a neo-Nazi hate group. Richard Golden, 38, was arrested at his mother’s home in the Monmouth Junction section of South Brunswick. Authorities say that Golden made anonymous online threats to kill Volusia County Sheriff Mike Chitwood. Officials say that Golden made the comments in a 4chan chat on Feb. 22. He and other users were allegedly discussing Chitwood’s response to recent hate activity in Florida. Golden allegedly wrote, “Just shoot Chitwood in the head and murder him.”
siehe auch: Florida sheriff sells ‘scumbag eradication’ shirts to combat neo-Nazis, A Florida sheriff is making it his mission to let white supremacists know that they’re not welcome in his county. Volusia County Sheriff Mike Chitwood said he is selling anti-Nazi T-shirts to help send a message that Neo Nazis have no place in his jurisdiction. The “Scumbag Eradication Team” t-shirts, which sell for $25, will help raise funds for the Volusia Sheriff’s Youth Foundation to help take children to the Florida Holocaust Museum to “learn about the history neo-Nazis want to deny.” “We’re going to teach kids in our community to reject hate, whether it’s hatred based on faith, race, ethnicity, nationality, sexual orientation, gender, or any other excuse,” Chitwood said. The sheriff has taken several actions to condemn white supremacy and show solidarity with the minorities in his community, which has earned him the ire of hate groups who he said falsely accused him of being a crossdresser and a pedophile.
James Farrell, from Glasgow, exchanged antisemitic, racist and neo-Nazi comments with other members of a far-right group and praised mass murderers including Brenton Tarrant and Anders Breivik. A far-right group member who praised mass murderers and shared a video showing how to build a replica sub-machine gun has been jailed. James Farrell, 32, exchanged antisemitic, racist and neo-Nazi comments with other members of the Oaken Hearth chat group. The group discussed various previous atrocities, including the mass shootings at two mosques in New Zealand in March 2019. Farrell declared his support for white supremacist Brenton Tarrant, who killed 51 people at the two mosques in Christchurch. He also praised neo-Nazi Anders Breivik, who murdered 77 people during a rampage in Norway in 2011, and 1995 Oklahoma bomber Timothy McVeigh. The group members were also said to have frequently posted antisemitic propaganda in support of Adolf Hitler. At one point, Farrell reportedly stated: “It’s about time someone firebombed a synagogue.” (…) Farrell admitted posting a clip containing instructions on how to make a 3D-printed replica MAC-11 firearm. He described the footage as an “edgy, cool video”.
Wendler-Show: Ja oder nein? Bei RTLzwei ging man die Frage entweder plan- oder skrupellos an, vermutlich beides. Unsere Kolumnistin ist fassungslos. Es gibt Wettbewerbe, die möchte kein Mensch gewinnen. Und auch kein Fernsehsender. Zum Beispiel: “Wer ist gewissenloser als soziale Plattformen?”. Oder aber die Meisterschaft im “Sich ein ohnehin nicht schimmerndes Image in Windeseile versauen”. Beide Challenges, wie Heidi Klum sagen würde, hat RTLzwei mit seiner Wendler-Blamage gewonnen. Wo Formate wie “Frauentausch” ausgestrahlt werden, in denen Familien am Rande des Existenz- und des Zurechnungsfähigkeitsminimums nach allen Voyeurismus-Regeln der Kunst unseren niedersten Instinkten ausgeliefert werden, dort duftet es nicht lieblich nach Anstand, Anspruch oder Interesse an gesellschaftlich relevanter Information, keine Frage. Seit gestern aber stinkt es bei RTLzwei ganz gewaltig. Nach Skrupellosigkeit, Bräsigkeit und Strategielosigkeit. Denn es gibt nur zwei mögliche Erklärungen für die ungeheuerliche Idee, Michael und Laura Wendler eine “Doku-Soap” zu schenken. Anders als ungeheuerlich kann man dieses Projekt deshalb nicht nennen, weil Michael Wendler nicht grundlos vom Mitgröl-Song-Barden zum Outlaw mutiert ist. Wendler hat so lange dermaßen dubiose, verschwörungsideologische Inhalte an der Grenze zur Strafbarkeit und Menschenverachtung auf Instagram und Twitter gepostet, bis sie ihn dort auf die Straße gesetzt haben. Er musste sich dann eine Ecke in der Social-Media-Gosse suchen: bei Telegram. Dort nehmen sie jeden auf. Auch solche, die den andern Plattformen zu krass sind. Telegram aber ist das, um einen Song des Wendlers aus seiner Vor-Radikalisierungszeit zu zitieren, egal. Extremisten jeglicher Art kennen und lieben die Plattform dafür. Bei Telegram nehmen sie jeden – auch Schwurbler wie den Wendler Dort also schwurbelte und hetzte Michael Wendler ungehindert weiter, während die übrige Medienwelt sich von ihm abwandte. Das hatte dermaßen weitreichende finanzielle Folgen für die Wendlers, dass sie sich einem weiteren Schmuddel-Portal zuwandten, nämlich dem unter Porno-Fans äußerst beliebten Only Fans. Doch nun sollte endlich die Rückkehr ins TV kommen, dank RTLzwei. Dort hat man entweder komplett gar keine Skrupel und sieht vor lauter Euro-Zeichen die gesellschaftliche Verantwortung nicht, die man auch als kleiner Privatsender besitzt – oder aber man hat null Komma null Ahnung von Social Media und vollkommen unterschätzt, wie gut Leute auf dem Schirm haben, wenn jemand wie Wendler in den sozialen Medien regelmäßig komplett entgleist. Einerseits kann es tatsächlich sein, dass bei RTLzwei Leute ohne Social-Media-Kompetenz sitzen – und im Sender alle ganz überrascht waren, dass die Menschen auf Twitter und anderswo sich wenig begeistert über die neue Sendung äußerten. Man konnte jedenfalls kaum so schnell durch die empörten Timelines bei Twitter und anderswo scrollen, da hatte RTLzwei schon auf dem Absatz kehrtgemacht: Das Format komme doch nicht, verkündet der Sender nun. Eine Wendler-Wende. Man hatte anscheinend überhaupt nicht damit gerechnet, was diese Ankündigung auslösen würde. Ob bei RTLzwei niemand mit Social-Media-Kompetenz sitzt? Andererseits hat die RTLzwei-Schwester Wendler ja schon lange zuvor vor die Tür gesetzt: als Juror von “Deutschland sucht den Superstar”. Und die “BILD”, die moralisch und intellektuell in derselben Liga spielt wie RTLzwei, hat den Abstieg des Wendlers stets aufmerksam dokumentiert.
siehe auch: Nach heftiger Kritik RTL Zwei sagt umstrittene Wendler-Doku ab RTL Zwei wollte Skandalsänger Michael Wendler abermals eine Plattform bieten – trotz dessen rechtsextremer Äußerungen und Verschwörungserzählungen. Jetzt verabschiedet sich der Sender von seinen Plänen. Einen Tag nach der Ankündigung, dem Schlagersänger Michael Wendler trotz der Verbreitung von Verschwörungserzählungen und Holocaust-Leugnung erneut eine Plattform im TV zu geben, haben der Sender RTL Zwei und die Produktionsfirma Endemol Shine Germany einen Rückzieher gemacht. Die Empörung im Internet war so gewaltig, dass RTL Zwei am Mittwoch erste Pressemeldungen bestätigte und offiziell verkündigte, das Projekt wieder einzustampfen. Geplant war ursprünglich eine neue Dokusoap mit Michael Wendler und seiner schwangeren Frau Laura Müller.
Online rufen Gruppen dazu auf, nicht zu onanieren. Jetzt warnen Forschende: Diese Gruppen sind gefährlich und verbreiten dazu noch Homophobie. Wer online bei sogenannten “Reboot”- oder “NoFap”-Gruppen unterwegs ist, leidet eher unter Depressionen oder Selbstmordgedanken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Ende Februar im Fachmagazin “Sexualities” veröffentlicht wurde. Bei entsprechenden Internetforen wird meist jungen Männern empfohlen, möglichst auf Onanieren zu verzichten. Das Wort “NoFap” enthält dabei den recht neuen Begriff “Fap”, der so viel wie männliche Selbstbefriedigung bedeutet. Die Studien-Autor*innen Nicole Prause vom Children’s Hospital Los Angeles und James Binnie von der London South Bank University beschäftigten sich dabei mit einer insbesondere in den USA verbreiteten Bewegung. Das bekannteste “NoFap”-Internetforum auf Reddit gibt etwa vor, mit einem Verzicht auf Pornografie und Onanie gesundheitliche Vorteile zu erzielen – sich quasi zu “rebooten”. Laut der Studie erreichen die Besucher aber das Gegenteil. Das Forum steht zudem seit Jahren in der Kritik, rechtsextreme und christlich-fundamentalistische Propaganda zu verbreiten. (…) Zudem seien die Befragten auf den entsprechenden Seiten vielen Hass-Botschaften ausgesetzt gewesen. 43 Prozent berichteten etwa von queerfeindlichen Einträgen. Sogar 74 Prozent sahen frauenfeindlichen Content, 32 Prozent berichteten von Antisemitismus in diesen Foren. Zudem sah knapp ein Viertel der Befragten Einträge, in denen andere aufgefordert wurden, sich selbst eine Verletzung zuzufügen.
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Algarsem&action=edit&redlink=1″ class=”new” title=”User:Algarsem (page does not exist)”>Algarsem</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link
Dezernentin Susanne Simmler erhielt Nachrichten über die vorherige Befragung im Hanau-Ausschuss. Der Kreis nimmt nicht konkret Stellung dazu, weist Kritik aber zurück. Zeuginnen und Zeugen sind einzeln und in Abwesenheit der später zu hörenden Zeuginnen und Zeugen zu vernehmen.“ So lautet Paragraf 21, Absatz 1 des Hessischen Untersuchungsausschussgesetzes. Dies hat, ähnlich wie bei Gericht, gute Gründe: Die zu Befragenden sollen Aussagen zum Beispiel nicht abstimmen können. Im Untersuchungsausschuss zum Anschlag von Hanau ging es kürzlich um die Waffenerlaubnisse des Täters. Als Zeug:innen geladen waren eine Sachbearbeiterin der Waffenbehörde des Main-Kinzig-Kreises, ein leitender Beamter und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmer (SPD). Nach FR-Informationen, die von mehreren Anwesenden bestätigt wurden, hat ein Mitarbeiter von Simmler – der oben auf der Tribüne saß und zuhörte – sie während der Sitzung per Chat teils umfangreich und detailliert über Fragen und Aussagen bei der vorangegangenen Befragung informiert. Simmler, deren Rechtsbeistand ebenfalls in einer Chatgruppe aufgeführt wurde, stellte auch Rückfragen.
Leaked emails give a glimpse of the religious-right networks behind transgender healthcare bans. On a Saturday afternoon in August 2019, South Dakota Republican state Rep. Fred Deutsch sent an email to 18 anti-trans activists, doctors, and lawyers with the text of a bill he planned to introduce that would make it a felony for doctors to give transgender children under 16 gender-affirming medical care. “I have no doubt this will be an uphill battle when we get to session,” Deutsch warned the group. “As always, please do not share this with the media. The longer we can fly under the radar the better.” The message was one in a trove of emails obtained by Mother Jones between Deutsch and representatives of a network of activists and organizations at the forefront of the anti-trans movement. They show the degree to which these activists shaped Deutsch’s repressive legislation, a version of which was signed into law in February, and the tactics, alliances, and goals of a movement that has sought to foist their agenda on a national scale. In messages back and forth, some members of the group pushed Deutsch to make the bill even more restrictive. Vernadette Broyles, the president and general counsel of a Georgia-based law firm called the Child & Parental Rights Campaign, urged him to raise the age threshold to 18. Broyles, who is also affiliated with the conservative Christian legal powerhouse Alliance Defending Freedom (ADF), warned that other religious-right groups might not support the bill if “you start by giving away 16 and 17-year olds right from the outset.” Others, including Andre Van Mol—a member of a fringe, conservative doctors group that calls itself the American College of Pediatricians (ACPeds)—raised concerns that the bill as written might backfire by accidentally blocking healthcare providers from “attempting to change…a child’s perception of their sex” when kids identify as transgender. Deutsch agreed to rewrite the section.
Aufgedeckt wurde das gestern vom Magazin @MotherJones, die einen Leak des Mailverteilers dieser Gruppe ausgewertet haben.
Darin wird uA klar, dass Mitglieder der Gruppe sich als regelrechte (Gottes-)Krieger verstehen. Das Motiv ist religiöser Fanatismus!https://t.co/AtUJWGGdmX
Vor einem Jahr verhängte die EU Sanktionen gegen “Russia Today”. Dessen Inhalte dürfen nicht mehr in Deutschland und anderen EU-Ländern zu sehen sein. Eine Auswertung von WDR, NDR und SZ zeigt, wie sich auf Facebook RT-Artikel trotzdem weiter verbreiten. Sie heißen “Norbert”, “Gunda” oder “Olga” und sie posten im Minutentakt auf Facebook. Dabei geht es vornehmlich um russische Desinformation und Propaganda, zum Beispiel Kiew würde einen Überfall auf das von Russland gestützte Transnistrien planen oder die USA würden eine Offensive mit Psychokampfstoffen vorbereiten – russische Propaganda ganz im Sinne des Kremls. Veröffentlicht wird sie auf den von der Europäischen Union seit einem Jahr sanktionierten Webseiten von RT, in Deutschland bekannt unter “RT DE”. Von dort verbreiten sie sich dann über Facebook und andere Plattformen, obwohl dies in der EU qua Sanktionen nicht erlaubt ist. 2 Min “Russia Today” umgeht EU-Sanktionen im Netz S.Eckert, S.Peters, P.Blum, NDR, tagesschau24 10:00 Uhr, 7.3.2023 Wie umfassend dies auf Facebook trotzdem geschieht, zeigt jetzt eine neue Datenauswertung von WDR, NDR, “Süddeutscher Zeitung” und “Debunk.Org”. So wurden von RT seit Anfang März 2022 immer noch mehr als 14.000 mal Inhalte vom deutschsprachigen Ableger “RT DE” auf Facebook oder Instagram geteilt. Sie erzeugten der Facebook-eigenen Analyseseite “Crowdtangle” zufolge innerhalb eines Jahres rund 250.000 Interaktionen auf der Plattform, darunter 120.000 Likes.