Unternehmer in Burladingen – Wolfgang Grupp als AfD-Mitglied? Trigema plant rechtliche Schritte

Der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp sei der AfD beigetreten, wird in sozialen Medien behauptet. Ein Bild zeigt ihn angeblich mit Parteichefin Alice Weidel. Die Geschäftsleitung äußert sich. Am Mittwoch wurden aus dem Internet abfotografierte Bilder noch mit größtem Vorbehalt unter der Hand verschickt. „Ist das wahr, kann das sein?“ Inzwischen kursiert ein YouTube-Link überall, und wer auf Facebook ins Suchfeld „Trigema“ klickt, dem springt die Nachricht mit Weiterleitung auf den Kanal mit der Nachricht obenauf entgegen: Wolfgang Grupp, vormaliger Geschäftsführer der Burladinger Textilfirma Trigema, sei der AfD beigetreten! Ein Bild zeigt ihn angeblich Seite an Seite mit Parteichefin Alice Weidel. Das Unternehmen stellt klar, was man sofort vermuten konnte: Kein Wort ist wahr, bei dem Bild handelt es sich um eine Montage. Die ist zwar als solche eindeutig erkennbar, aber offenbar wird das Ganze von nicht wenigen für bare Münze genommen, wie die Facebook-Kommentare zeigen. „Das ist ein Fake. Wir werden gegen die Sache rechtlich vorgehen“, erklärte auf unsere Anfrage die Firmenleitung. (…) Das Unternehmen stellt klar, was man sofort vermuten konnte: Kein Wort ist wahr, bei dem Bild handelt es sich um eine Montage. Die ist zwar als solche eindeutig erkennbar, aber offenbar wird das Ganze von nicht wenigen für bare Münze genommen, wie die Facebook-Kommentare zeigen. „Das ist ein Fake. Wir werden gegen die Sache rechtlich vorgehen“, erklärte auf unsere Anfrage die Firmenleitung. Elisabeth Grupp: „Mein Mann geht von seiner Linie nicht ab“ Wolfgang Grupp traf sich im März vergangenen Jahres mit dem AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla, weil, wie er damals sagte und in ähnlicher Form bei anderer Gelegenheit wiederholte, er grundsätzlich mit Vertretern aller Parteien spricht Grupp kritisierte auch die „Brandmauer“, die Koalitionen mit der AfD pauschal ausschließt. Aber er fühle sich der AfD in keiner Weise verbunden. Und beigetreten ist er der Partei sowieso nicht. Unsere Empfehlung für Sie Ex-Trigema-Chef aus BurladingenWolfgang Grupp – warum das Interesse so groß ist „Das ist eine Frechheit“, kommentierte uns gegenüber seine Frau Elisabeth Grupp, die ebenfalls der Geschäftsleitung angehört. „Mein Mann geht von seiner Linie nicht ab.“ Die war, trotz mancher Kritik und eines Votums für den vormaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), stets auf der Spur der CDU. Für die Christdemokraten ist auch Grupps Tochter Bonita in den Zollernalb-Kreistag eingezogen. Standorttreu – nicht nationalistisch Grupp wurde auch schon ohne sein Wissen für AfD-Wahlkampfwerbung in Ostdeutschland benutzt. Die bezog sich auf das Firmencredo, man produziere ausschließlich am Standort Deutschland. Mit Nationalismus, so Elisabeth Grupp, habe das nichts zu tun. Bekanntlich beschäftigt Trigema auf der Alb eine Vielzahl von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund und setzt sich in seinem Betrieb für die Integration von Flüchtlingen ein.

via Schwarzwälder Bote: Unternehmer in Burladingen Wolfgang Grupp als AfD-Mitglied? Trigema plant rechtliche Schritte

siehe auch: Wolfgang Grupp AfD-Mitglied? „Das ist eine Frechheit“. Der vormalige Trigema-Chef sei der AfD beigetreten, behaupten soziale Medien. Ein Bild zeigt ihn angeblich mit Parteichefin Alice Weidel. Nichts davon ist wahr. Am Mittwoch wurden aus dem Internet abfotografierte Bilder noch mit größtem Vorbehalt unter der Hand verschickt. „Ist das wahr, kann das sein?“ Inzwischen kursiert ein YouTube-Link überall, und wer auf Facebook ins Suchfeld „Trigema“ klickt, dem springt die Nachricht mit Weiterleitung auf den Kanal mit der Nachricht obenauf entgegen: Wolfgang Grupp, vormaliger Geschäftsführer der Burladinger Textilfirma Trigema, sei der AfD beigetreten! Ein Bild zeigt ihn angeblich Seite an Seite mit Parteichefin Alice Weidel. Das Unternehmen stellt klar, was man sofort vermuten konnte: Kein Wort ist wahr, bei dem Bild handelt es sich um eine Montage. Die ist zwar als solche eindeutig erkennbar, aber offenbar wird das Ganze von nicht wenigen für bare Münze genommen, wie die Facebook-Kommentare zeigen. „Das ist ein Fake. Wir werden gegen die Sache rechtlich vorgehen“, erklärte auf unsere Anfrage die Firmenleitung.

Auch Vorwurf schwerer sexueller #Kindesmissbrauch – Jugendliche sollen #Mord geplant haben: #LKA nimmt 14- bis 16-Jährige fest – terror

Jugendliche in Esslingen hatten offenbar einen Mord geplant. Das geht aus einer Meldung der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe hervor. Die Gewalttat konnte verhindert werden. Ermittler des Landeskriminalamtes haben im Esslinger Stadtteil Oberesslingen mehrere Jugendliche festgenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag mit. Zwei von ihnen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Einem der beiden wird Verabredung zum Mord und dem anderen schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen. Zwei Jugendliche in Untersuchungshaft – zwei wieder auf freiem Fuß Die vier Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren sollen eine schwere Straftat geplant haben. “Sie hatten sich verabredet, einen weiteren Jugendlichen abzupassen und gegen ihn gewalttätig zu werden”, sagt Michael Weber von der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Dabei hätten sie eine Tötungsabsicht gehabt, so Weber weiter. Die Tat konnte laut Generalstaatsanwaltschaft durch die Ermittlungen und die Festnahme am vergangenen Freitag verhindert werden. Alle vier wurden nach der Festnahme einem Haftrichter vorgeführt. Zwei der Jugendlichen wurden auf dessen Anordnung in Untersuchungshaft genommen. Gegen den einen wurde Haftbefehl wegen Verabredung zum Mord erlassen. Das Ziel soll dabei eine jugendliche Person aus dem Umfeld gewesen sein, so der Pressesprecher des Cybercrime-Zentrums gegenüber dem SWR.  Gegen einen weiteren Beschuldigten wurde Haftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern erlassen (…) Im Vorfeld hatte es Ermittlungen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern gegeben. Da dies online passiert sein soll, ermittelte das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. “Im Rahmen der Ermittlungen wurde erkannt, dass eine reale Gewalttat geplant ist”, sagt Michael Weber. “Das hat uns dann zum Einschreiten bewegt.”

via swr: Auch Vorwurf schwerer sexueller Kindesmissbrauch Jugendliche sollen Mord geplant haben: LKA nimmt 14- bis 16-Jährige fest

Serie von Brandanschlägen – Droht aus der Szene um »White Tiger« eine neue Terrorgefahr? – #terror #764

Wahllose Angriffe auf Passanten und Brandanschläge: Im Netz entsteht eine neue Form von Extremismus, zeigen SPIEGEL-Recherchen. Die Behörden prüfen, ob der russische Geheimdienst in der Szene Teenager rekrutiert. Das Dorf Hütten auf der Schwäbischen Alb. Am 15.4. brennt mitten in der Nacht im idyllischen Ortskern ein Mehrfamilienhaus ab. Eine 45-Jährige und ein 38-Jähriger erleiden eine leichte Rauchvergiftung. In der nächsten Nacht brennen im 36 Kilometer Luftlinie entfernten baden-württembergischen Albershausen vier Autos aus. Die Feuerwehr kann verhindern, dass Flammen auf Wohnhäuser übergreifen. Bereits in den Wochen zuvor wurden im nahe gelegenen Wernau zwei Fahrzeuge durch Feuer zerstört. Der Sachschaden soll insgesamt bei deutlich über 400.000 Euro liegen. Nun zeigen Recherchen, dass hinter den Taten offenbar eine neue, gewaltbereite Online-Szene steckt: »Brandanschlag in zwei Stunden?« hatten Mitglieder der Szene in einer ihrer Chatgruppen auf dem Messengerdienst Telegram rund zwei Stunden vor dem Brand in Hütten abstimmen lassen. 85 Prozent stimmten für ja. Die Telegram-Gruppe ist Teil eines Phänomens, das Experten »Nihilistischen gewalttätigen Extremismus« nennen. Die Szene hat zwar Überschneidungen zum Online-Rechtsterrorismus, aber sie begeht Gewalttaten vor allem aus purer Zerstörungswut. Die Mitglieder wollen mit ihren Aktionen in der Szene berühmt werden und filmen sich deshalb dabei. Je krasser die Gewalt, umso höher die Anerkennung, so die perfide Logik. Ihr Gesicht ist auf den Clips nicht zu erkennen, aber fast immer halten die Täter einen Zettel in die Kamera, auf den sie ihr Online-Pseudonym gekritzelt haben. Die Aufnahmen laden sie später in Szene-Kanäle hoch, zusammengeschnitten im Stil eines gewaltverherrlichenden Actionvideos. Im baden-württembergischen Albershausen bei Göppingen nahmen die mutmaßlichen Täter aus wenigen hundert Meter Entfernung die lodernden Flammen auf, während die Einsatzkräfte gegen das Feuer kämpften. Ein anderes Mal haben die Nutzer sich dabei gefilmt, wie sie das Kürzel »764« auf ein Auto geschmiert haben, bevor sie es in Brand setzten. Es dürfte eine Hommage gewesen sein: »764« ist eine berüchtigte, pädokriminelle Online-Szene, zu der auch der Hamburger Shahriar J. alias »White Tiger«  gehörte. Er soll über das Netz mehr als 30 Teenager und Kinder gequält und zu teils grausamsten, oft sexualisierten Selbstverletzungen an sich selbst gezwungen haben. (…) Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine weitere Strömung der Szene herausgebildet. Ihre Anhänger verlassen ihr Computerzimmer und begehen selbst Straftaten. Im Januar 2025 soll ein 14-Jähriger in Schweden eine 55-Jährige, die ihren Hund Gassi führte, mit einem Messer attackiert haben. Im August 2025 wiederum stach in Kalifornien ein 18-Jähriger auf einen Restaurantmitarbeiter ein. Beide Jugendlichen übertrugen ihre Tat per Livestream im Netz. Sie sollen Mitglieder der sogenannten »No Lives Matter«-Gruppierungen gewesen sein, auf Deutsch in etwa: Menschenleben zählen nichts.(…) Kürzlich haben sich die Gruppierungen in einer Art globalen »Terrorkoalition« zusammengeschlossen, in der immer wieder auch klare Bezüge zum Rechtsextremismus auftauchen. In dem Manifest einer osteuropäischen Telegram-Chatgruppe, die Teil des Zusammenschlusses ist, wird etwa der Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke gefeiert. »Wir freuen uns darauf, dass so etwas wiederholt wird«, heißt es in dem Telegram-Chat, in dem auf Englisch und Russisch geschrieben wird. Deutschlandweite Festnahmen Auch die deutschen Sicherheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau. Zwar betont man dort, dass es sich um eine sehr kleine Nische handele, in der es auch vielfach zu reiner Angeberei komme. Dennoch warnen die Experten, dass daraus eine neue Form des Terrors entstehen könnte. Ein Terror, der weniger ideologisch motiviert wäre, sondern dem es einfach um Gewalt und Menschenhass geht. Gegen mindestens vier Mitglieder aus dieser Szene wurden nach SPIEGEL-Informationen in Deutschland in den vergangenen zweieinhalb Monaten Ermittlungen aufgenommen. So wurden etwa zwei Nutzer aus der Online-Szene im Raum Stuttgart festgenommen, die hinter einer Brandstiftung in der Region stecken sollen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg führt wiederum ein Verfahren gegen einen Lübecker. Und bereits am 17. März wurde ein führendes Mitglied der Szene in der Nähe von Trier festgenommen. Der junge Mann, gerade einmal 18 Jahre alt, sitzt in Untersuchungshaft. Online soll er unter dem Pseudonym »Stalk« geschrieben und nach eigenen Angaben eine in den vergangenen Monaten besonders aktive Gruppierung mit geleitet haben. »Wir haben diese Gruppe gebildet, um Terror in den Alltag zu bringen«, schreibt er über die Chatgruppe, die zuletzt 268 Mitglieder hatte. »Menschen sind eine Krankheit« und »Tod für Alle«, heißt es in anderen Posts von ihm.

via spiegel: Serie von Brandanschlägen Droht aus der Szene um »White Tiger« eine neue Terrorgefahr?

Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Erkrather AfD-Politiker

Wie der WDR erfuhr, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen einen Erkrather Politiker wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung. Der Mann sitzt für die AfD sowohl im Rat der Stadt als auch im Kreistag Mettmann. Grund für die Ermittlungen sind mehrere Social Media Posts auf dem privaten X-Account des Ratsmitglieds Anfang Januar. In diesen fordert der Lokalpolitiker unter anderem eine “Brandmarkung” für ausreisepflichtige Menschen sowie Militäreinsätze und Schusswaffengebrauch vor Moscheen. Zugänglich sind die Posts inzwischen nicht mehr. Screenshots liegen dem WDR jedoch vor. AfD: Kein Kommentar Kommentieren will der AfD-Mann die Posts sowie die Ermittlungen gegen ihn nicht. Auch AfD-Kreisverbandschef Bernd Ulrich verweist auf die laufenden Ermittlungen, wegen derer man sich nicht äußern könne. Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Hans-Dieter Schneider, ließ eine WDR-Anfrage bislang unbeantwortet. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Erkrather Rat, Peter Knitsch, sagt, er habe den AfD-Politiker in mehreren Ausschüssen mit den Vorwürfen konfrontiert. In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses habe der Beschuldigte dann Stellung bezogen, erklärt Knitsch im Gespräch mit dem WDR. Dabei habe dieser jedoch auf sein Recht auf Meinungsfreiheit verwiesen.

via wdr: Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Erkrather AfD-Politiker

Heimliche Handyaufnahmen – CDU und AfD liefern sich bizarren YouTube-Streit – wegen einer Broschüre

Der AfD-Politiker Bernd Baumann filmt sich vor der CDU-Zentrale, von dort filmen Beschäftigte durch Jalousien zurück. Kurz darauf laden beide Parteien Videos ins Netz, die vor Falschbehauptungen nur so strotzen. Was ist da los? Der Ton ist direkt gesetzt: »Die AfD tönt immer laut, aber jetzt bekommt sie Panik«, behauptet ein Sprecher der CDU auf Instagram. Mit wackeliger Handykamera wird der AfD-Politiker Bernd Baumann gezeigt, wie er auf der Straße entlanggeht. »Wutschnaubend« habe er vor der Tür der CDU-Parteizentrale gestanden, alles nur wegen einer Broschüre, sagt der Sprecher. Schnitt. Blick auf ein schwarzes Heftchen. »Abstieg für Deutschland« steht auf dem Titel. Und: »Keine Alternative«. Der Sprecher hält es in die Kamera. Wenn man die Russland-Nähe der AfD und ihr antisemitisches Gedankengut zur Sprache bringe, sagt er weiter, »bricht Unruhe bei Baumann und seinen Kollegen aus«. Die AfD, so das Fazit des kurzen, bereits am Mittwoch veröffentlichten Videos, »ist der Abstieg für Deutschland«. Einen Tag später folgt die Retour. »Was für eine Niedertracht der CDU, so was zu behaupten«, empört sich nun Bernd Baumann. Baumann ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, ein AfD-Politiker der ersten Stunde, Manager der Rechtsextremen im Bundestag. Auf YouTube hat er sein eigenes Video hochgeladen, wieder geht es um das kleine schwarze Heft. Zu sehen ist, wie Baumann entspannt in das Konrad-Adenauer-Haus spaziert, um sich das Heft im Empfangsbereich abzuholen. Dann blättert er es gleich draußen ein erstes Mal durch. (…) Knapp 32.000 Likes hat die CDU mit ihrem Anti-AfD-Video auf Instagram gesammelt, in den Kommentaren bekommt sie mehrheitlich Lob für die Aktion. Die AfD kommt mit ihrem einen Tag später hochgeladenen Anti-CDU-Video auf gut 13.000 Likes bei YouTube. Und auch hier: In den Kommentaren jubeln die Anhänger. Zwei Parteien, zwei Zielgruppen – und ein befremdlicher Social-Media-Streit. 26 Seiten über die Rechtsextremen Anlass für die Wut ist eine Broschüre, mit der die CDU auf Grenzüberschreitungen der AfD hinweisen will. Auf 26 Seiten werden mehrheitlich durch den Verfassungsschutz zusammengetragene, längst öffentliche Informationen zusammengefasst, es folgt ein siebenseitiger Anhang. Es geht um die entmenschlichende Sprache der Rechtsextremen und ihre Abschiebepläne, um völkische, ausländerfeindliche und antisemitische Aussagen aus der Mitte der Partei und um Attacken von Parteimitgliedern auf Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, demokratische Institutionen. »Die Grenze zur Sprache von Neonazis hat die AfD längst überschritten«, heißt es etwa an einer Stelle im Heft.

via spiegel: Heimliche Handyaufnahmen CDU und AfD liefern sich bizarren YouTube-Streit – wegen einer Broschüre

Sie wollten Karl Lauterbach entführen: Weitere Urteile gegen „Kaiserreichsgruppe“

Während der Corona-Pandemie plante eine „Reichsbürger“-Gruppe, Karl Lauterbach zu entführen und bürgerkriegsähnliche Zustände auszulösen. Nun wurden weitere Mitglieder verurteilt. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat drei Anhänger der rechten „Kaiserreichsgruppe“ wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an beziehungsweise Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu Haftstrafen verurteilt.  Alle drei Angeklagten wurden außerdem wegen der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens beziehungsweise der Beihilfe dazu schuldig gesprochen. Das Gericht verhängte Freiheitsstrafen zwischen einem Jahr und vier Monaten und zwei Jahren und drei Monaten, zuvor hatte es eine Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung gegeben.

via stern: Sie wollten Karl Lauterbach entführen: Weitere Urteile gegen „Kaiserreichsgruppe“

34 Seiten über Charakter der AfD – CDU-Broschüre sorgt für Aufregung – bei der AfD

Erstaunlich klar bezeichnet die CDU die AfD als demokratieschädlich und völkisch. AfD-Mann Bernd Baumann taucht deshalb wütend in der CDU-Zentrale auf. Am Mittwoch hat der AfD-Politiker Bernd Baumann die CDU-Zentrale besucht. Weiter als bis zu den Sicherheitskräften am Eingang ging er aber nicht. Die CDU hat daraus ein hübsches Video gemacht, das sich im Netz großer Beliebtheit erfreut. „Die AfD bekommt Panik!“, lautet die Überschrift, was angesichts der aktuellen Umfragewerte allerdings vielleicht doch eher Wunsch als Wahrheit ist. Wutschnaubend habe Baumann vor der Tür gestanden, erzählt ein Mitarbeiter des CDU-Social-Teams in dem Video. Und das nur, weil man in der CDU-Zentrale vor ein paar Monaten mal das aufgeschrieben habe, was jeder auch online recherchieren könne. Dann hält er eine Broschüre in die Kamera: „Abstieg für Deutschland. Keine Alternative.“ steht da weiß auf schwarz. Und: „Demokratieschädlich. Antisemitisch. Völkisch.“ Auf 34 Seiten listet die Broschüre auf, warum die AfD genau das ist. Neues findet sich nicht dabei, aber für die CDU sind manche Formulierungen bemerkenswert klar. Als Belege führt sie über viele Seiten Zitate verschiedener AfD-Politiker*innen an. „Diese Schweine sind nichts anderes als Marionetten der Siegermächte des 2. WK …“, wird etwa aus einer alten Mail von Alice Weidel zitiert, illustriert mit einem Portrait der Parteichefin. Mit Schweinen war in dem Zitat die damalige Merkel-Regierung gemeint. Der einflussreiche Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier wird wie folgt zitiert: „Die Losung der Stunde lautet Remigration. Und zwar millionenfache Remigration.“ Der außenpolitische Sprecher Markus Frohnmaier wird wiedergegeben mit: „Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesen Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet!“ Interessant ist auch, was die CDU nicht problematisiert: Antifeminismus, Queer- und Transfeindlichkeit zum Beispiel. Man kann die Broschüre auf der CDU-Website herunterladen oder gedruckt im Onlineshop der Partei bestellen

via taz: 34 Seiten über Charakter der AfD CDU-Broschüre sorgt für Aufregung – bei der AfD

https://www.cdu.de/app/uploads/2026/05/AfD_Abstieg-fuer-Deutschland_Broschuere.pdf