OBERLANDESGERICHT Vergleich: Keine Entschädigung für Frauke Petry

Vor dem Oberlandesgericht Dresden haben die frühere AfD-Chefin Frauke Petry und eine Journalistin einen Vergleich geschlossen. Petry verzichtet auf eine Entschädigung und die Journalistin auf die Wiederholung von Buchpassagen. Petry sagte MDR SACHSEN, sie ziehe nun einen persönlichen Schlussstrich unter das Kapitel AfD. Sie war 2018 aus der Partei ausgetreten. Das Oberlandesgericht Dresden hat am Dienstag die Berufungsklagen zwischen der ehemaligen AfD-Chefin Frauke Petry und einer Journalistin vom Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” verhandelt. Petry wollte unter anderem 50.000 Euro Entschädigung für Äußerungen in einem 2017 erschienenen Buch der Journalistin über die AfD erstreiten. Journalist darf einige Buchpassagen nicht wiederholen Die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry bekommt kein Geld als Entschädigung, zudem darf das Buch “Angst für Deutschland – die Wahrheit über die AfD” weiter verkauft werden. Im Gegenzug verpflichtet sich die Autorin und Journalistin Melanie Amann einige Äußerungen aus ihrem Buch nicht mehr zu wiederholen. So das Ergebnis eines vorläufigen Vergleichs, den die beiden Frauen geschlossen haben.

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1200 Euro Geldstrafe für Neonazi nach Hitlergruß in Glauchau – #LockHimUp

Der Mann hat die Strafe akzeptiert. Er hatte am 1. Mai 2022 auf sehr zweifelhafte Weise Berühmtheit erlangt. Ein Hitlergruß kommt einen Neonazi teuer zu stehen. Wegen der Straftat, die der Mann am 1. Mai 2022 am Glauchauer Bahnhof begangen hat, muss er 1200 Euro Geldstrafe zahlen. Ein entsprechender Strafbefehl von 30 Tagessätzen zu je 40 Euro ist rechtskräftig, wie das Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal mitteilte.

via freie presse: 1200 Euro Geldstrafe für Neonazi nach Hitlergruß in Glauchau

Täter aus der #Querdenker-Szene – #Geldstrafe wegen #Bedrohung des #Erbacher #Bürgermeisters – #LockHimUp

Das Amtsgericht Michelstadt hat einen Mann aus der Querdenker-Szene zu einer Geldstrafe verurteilt. Er hatte Menschen angestachelt, den Bürgermeister von Erbach und seine Familie zu bedrohen. Das Gericht in Michelstadt (Odenwald) sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte aus Brombachtal im November 2021 in einem Telegram-Kanal dazu aufgerufen hatte, den Erbacher Bürgermeister Peter Traub (unabhängig) zu bedrohen. Konkret ging es um Nachrichten wie “Er muss bedroht werden” und “Die Familie fühlt sich dann nicht mehr sicher”. Vor dem Amtsgericht gab der Mann am Montag zwar zu, die Zeilen geschrieben zu haben. Allerdings habe er nicht zu Gewalt aufrufen wollen, sondern dem Bürgermeister die Meinung sagen wollen. Dem widersprach das Gericht und befand, es habe eindeutig eine Aufforderung zu Straftaten vorgelegen. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von insgesamt 2.100 Euro (70 Tagessätze à 30 Euro) verurteilt. Traub selbst hatte im Interview mit hessenschau.de von Angst um seine Familie gesprochen. Auslöser des Aufrufs bei Telegram war die Schließung einer Bäckerei in Erbach (Odenwald). Die Bäckerei wurde von den Behörden dicht gemacht, weil der Inhaber monatelang die damals geltenden Corona-Maßnahmen in seinem Laden missachtet hatte

via hessenschau: Täter aus der Querdenker-Szene Geldstrafe wegen Bedrohung des Erbacher Bürgermeisters

US Soldier Jailed for Satanic Neo-Nazi Plot to Kill Troops in Al Qaeda Attack – #terror #rapewaffenDivision #EthanMelzer #O9A

Ethan Melzer, a young Army private, leaked sensitive information about troop movements to a group called Rapewaffen in the hopes of causing a terror attack. A former U.S. Army soldier has been sentenced to 45 years for his satanic neo-Nazi plot to get his countrymen killed by al Qaeda.  Ethan Melzer, 24, was sentenced Friday afternoon s for leaking information to the Order of Nine Angles (O9A), a satanic neo-Nazi group. O9A encourages its followers to take “insight roles” by joining other organizations to obtain information and training, and corrode them from within. The international group has been connected to terrorist plots, murders, racist assaults, and child abuse. In court documents, prosecutors describe it as a  “depraved, white supremacist organization bent on sadistic violence and destroying civilized society.”  Melzer pleaded guilty to charges of conspiring and attempting to murder military service members in summer 2022.  “Ethan Melzer infiltrated the U.S. Army in service of a neo-Nazi, white supremacist, and jihadist group,” said U.S. Attorney Damian Williams in a statement. “He used his membership in the military to pursue an appalling goal: the brutal murder of his fellow U.S. service members in a carefully plotted ambush.” (…) According to court documents, the man was active in several O9A chats for years. In for one of the group’s nexions (the name for their cells) dubbed “Rapewaffen Division.” Using the name “Etil Reggad,” Melzer discussed his training and the finer points of neo-Nazi satanism. Over his time with the group, Melzer grew into a leader in their chat rooms.

via vice: US Soldier Jailed for Satanic Neo-Nazi Plot to Kill Troops in Al Qaeda Attack

Reichsbürger aus Niedersachsen muss in Psychiatrie – #LockHimUp #terror

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die unbegrenzte Unterbringung eines so genannten Reichsbürgers aus Niedersachsen in der Psychiatrie bestätigt. Das oberste deutsche Strafgericht in Karlsruhe verwarf in diesem Punkt die Revision des Mannes gegen ein Urteil des Landgerichts Oldenburg vom September 2022. Der Mann hatte die wahnhafte Vorstellung entwickelt, er sei «Commander» der angeblichen Regierungsinstitution SHAEF. Das Kürzel SHAEF steht für das frühere Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Nordwest- und Mitteleuropa. Gegen vermeintliche Gegner schrieb er Todesurteile, die er im Nachrichtenkanal Telegram mit Tausenden Followern teilte. Er habe auch dazu aufgerufen, den Bürgermeister einer norddeutschen Kleinstadt zu töten, teilte der BGH am Montag mit. Das Landgericht Oldenburg hatte ihn wegen dieser Wahnvorstellungen als schuldunfähig freigesprochen. Der Angeklagte müsse aber in eine psychiatrische Klinik, weil er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle, urteilten die Oldenburger Richter.

via zeit: Reichsbürger aus Niedersachsen muss in Psychiatrie

siehe auch: Schuldunfähig und Freispruch: “Commander” kommt in Psychiatrie. Das Landgericht Oldenburg hat einen sogenannten Reichsbürger freigesprochen. Der 55-Jährige hatte “Todesurteile” über Dienste wie Telegram verbreitet. Er sei schuldunfähig, so die Kammer. Der selbst ernannte “Commander” soll im Wahn gehandelt haben, entschieden die Richter am Donnerstag. Da sie den Mann als gefährlich für die Allgemeinheit einstufen, soll er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden. Sonst sei erwartbar, dass der Mann Straftaten begehe, hieß es in der Urteilsbegründung. Mit ihrem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwältin. Sie hatte sich neben der Unterbringung in einer Psychiatrie auch dafür ausgesprochen, dass der 55-jährige Deutsche sein Mobiltelefon, sein Tablet, eine Schreckschusspistole und ein Küchenmesser abgeben soll. Der Verteidiger hatte einen Freispruch ohne psychiatrische Unterbringung gefordert.

https://twitter.com/ER_MV/status/1632713355231219712

#Transfrau schwer #verletzt: 22-Jähriger zu Anti-Gewalttraining verurteilt

Wegen eines Angriffs auf eine Transfrau auf der Reeperbahn hat das Amtsgericht Hamburg einen jungen Mann nach dem Jugendstrafrecht zu einem Anti-Gewalttraining verurteilt. Der 22-Jährige muss dem Opfer zudem 4.500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Jugendschöffengericht sprach den Angeklagten am Mittwoch wegen Körperverletzung schuldig. Er habe der Nebenklägerin in der Nacht zum 17. Juli 2021 mit der Faust ins Gesicht geschlagen, woraufhin sie “kerzengerade” zu Boden gestürzt sei. Die damals 33-Jährige wurde bewusstlos und erlitt einen Schädelbruch. Streit nach Beleidigung Der Tat war ein Streit vorausgegangen. Aus einer Gruppe junger Männer heraus, die auf dem Weg in ein Schnellrestaurant war, soll “Scheiß Transe!” in Richtung der 33-Jährigen gerufen worden sein. Diese drehte sich um und verlangte lautstark Respekt. Es kam zu einer Rangelei und schließlich zu dem Schlag des 22-jährigen ehemaligen Kickboxers. Das Gericht bestimmte ferner, dass der Angeklagte für alle künftigen Behandlungskosten der weiter unter den Folgen der Tat leidenden Frau aufkommen muss, sofern sie nicht von Versicherungen übernommen werde

via ndr: Transfrau schwer verletzt: 22-Jähriger zu Anti-Gewalttraining verurteilt

https://twitter.com/RanmaS1/status/1631836257645993984

ENTZUG VON #WAFFENBESITZKARTE – #Gericht: AfD-Mitgliedschaft kein Grund für #Waffenentzug – #RonnyKumpf

Auch AfD-Mitglieder dürfen Waffen besitzen – das hat das Verwaltungsgericht Magdeburg klargestellt. Zuvor war dem AfD-Stadtrat Ronny Kumpf seine Waffenbesitzkarte entzogen worden. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass eine verfassungsfeindliche Einstufung der AfD auf Landes- oder Kreisebene bis Abschluss des Verfahrens unwahrscheinlich sei. Kumpf begrüßte den Beschluss und sprach von einer richtungsweisenden Entscheidung. In einem aktuellen Beschluss des Verwaltungsgericht Magdeburg heißt es, dass auch AfD-Mitglieder Waffen besitzen dürfen. Eine verfassungsfeindliche Einstufung der AfD auf Landes- oder Kreisebene bis zum Abschluss des Verfahrens sei unwahrscheinlich – so die Begründung. Kumpf bezeichnete den Beschluss als “Entscheidung mit Signalcharakter”. Eine Mitgliedschaft in der AfD reicht nicht dafür aus, den Waffenschein entzogen zu bekommen. Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Magdeburg hervor, der am Donnerstagabend veröffentlicht worden ist.

via mdr: ENTZUG VON WAFFENBESITZKARTE Gericht: AfD-Mitgliedschaft kein Grund für Waffenentzug

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