Getrieben vom #Hass gegen das #System: Der mutmaßliche #Brandstifter der #Polizeiautos in #Altena – #AfD #BöhseOnkelz #AliceWeidel

Der Mann (29) aus Altena, den die Polizei verhaftet hat, weil er drei Streifenwagen angezündet haben soll: Er hasst Angela Merkel, er hasst das System und er liebt die AfD. Neue Erkenntnisse der Ermittler aus Hagen und dem Märkischen Kreis, die durch ihren raschen Zugriff offenbar den nächsten geplanten Brand-Anschlag verhindern konnten. (…) Zum Gesamtbild zusammengefügt, könnte B. als Brandstifter überführt werden. Denn der Rucksack, den er bei seiner Festnahme bei sich trug, war gut gefüllt mit Grillanzündern und Brandbeschleunigern. Ein weiteres Puzzleteil. Und dann waren da noch die üblen Gewaltfantasien gegen weibliche Polizistinnen, die auf dem Handy des Tatverdächtigen gefunden wurden. Noch ein Puzzleteil. (…) Tatmotiv? Womöglich der schiere Hass auf die Gesellschaft. Ein Blick auf das Facebook-Profil des Verdächtigen gibt Einblicke in seine Abgründe: „Fick auf die Welt“ steht dort in großen Buchstaben. Mit Sonnenbrille und mit pomadig-gegeltem Scheitel posiert B. auf Fotos öffentlich als Verächter des Systems: mal lässig mit Kippe im Mund, mal provokativ mit Stinkefinger. Er liebt die Musik der „Böhse Onkelz“. Aus seiner Verachtung gegen Angela Merkel macht er keinen Hehl. Mehrere Internet-Seiten der AfD bekommen hingegen sein „gefällt mir“: AfD-Kompakt, AfD im Bundestag, AfD im EU-Parlament und die AfD-Politikerin Alice Weidel.

via lokalstimme: Getrieben vom Hass gegen das System: Der mutmaßliche Brandstifter der Polizeiautos in Altena

screenshot TW; archive is 7ZHjh

Rassistische Chats: Angehender Polizist scheitert mit Klage um seinen Job

Ein Polizeianwärter in Hessen soll in einem Whatsapp-Chat an rassistischen Inhalten beteiligt gewesen sein. Gerichtlich wollte er nun trotzdem seine Übernahme in den Polizeidienst erwirken. Das Verwaltungsgericht Gießen macht seine Hoffnungen zunichte. Ein Polizeianwärter ist vor dem Verwaltungsgericht Gießen mit seiner Klage gescheitert, mit der er seine Übernahme in den hessischen Polizeidienst erreichen wollte. Das Land Hessen hatte dies abgelehnt, weil der angehende Kommissar an einem Whatsapp-Chat mit teils rassistischen Inhalten beteiligt gewesen sei. Das Gericht wies am Mittwoch die Klage des Mannes mit der Begründung ab, man teile die Einschätzung der Polizeiakademie. Der Mann durchlief laut Gericht zwischen 2016 und 2019 eine Ausbildung bei der Polizeiakademie Hessen und war Mitglied eines Gruppenchats von Kommilitonen. Unter den geposteten Nachrichten sollen auch mehrere rassistische und menschenverachtende Bilder sowie Videos gewesen sein. Im Jahr 2017 hatte der Mann demnach selbst ein Bild gepostet. (…) Die Kammer aber teilte die von der Akademie „umfangreich begründete“ Einschätzung, „dass der Kläger durch das unkommentiert eingestellte Bild und die über einen langen Zeitraum ohne ersichtliche Distanzierung gebliebene Teilnahme an dem Gruppenchat berechtigte Zweifel dafür gesetzt hat, dass er nicht die Gewähr dafür bietet, in seinem Dienst unvoreingenommen und ohne Ansehen der Person seine Aufgaben wahrzunehmen.“

via rnd: Rassistische Chats: Angehender Polizist scheitert mit Klage um seinen Job

“Ich glaube leider, dass wir #Gewalt erleben werden”: #Antisemitismusbeauftragter Blume warnt vor #Terrorgefahr durch “#Querdenken”

Am Sonntag sind Tausende Menschen durch Berlin marschiert, um gegen die Pandemie-Politik der Regierenden in Bund und Ländern zu demonstrieren – obwohl mehrere Demonstrationen verboten worden waren. Die Teilnehmerzahlen lagen deutlich unter denen ähnlicher Demos vor einem Jahr. Doch unter denjenigen, die auf die Straße gingen, waren auch Gewaltbereite: Einige Teilnehmer durchbrachen Polizeiketten, griffen Polizisten an. Der Landesgeschäftsführer der Journalisten-Gewerkschaft dju, Jörg Reichel, wurde von seinem Fahrrad gezerrt, geschlagen und getreten. Was sagen die Demonstrationen über den Zustand von Bündnissen wie “Querdenken” aus? Wie geht es weiter mit der Bewegung rund um die Corona-Demos? watson hat darüber mit Michael Blume gesprochen, Beauftragter gegen Antisemitismus des Landes Baden-Württemberg, der seit Beginn der Pandemie vor dem Gewaltpotenzial durch Verschwörungsgläubige warnt. Herr Blume, Sie haben im vergangenen November gegenüber watson erklärt, die “Querdenken”-Bewegung sei im “Stadium des Verfalls”. Sie haben damals andererseits vermutet, dass Teile weiter “eskalieren” und zu einer “Gefahr für die Sicherheit” werden würden. Am Sonntag sind in Berlin 5000 Menschen mit den “Querdenkern” auf die Straße gegangen – also deutlich weniger als vor einem Jahr. Zum anderen haben wir massive Gewalt gegenüber Polizisten erlebt, ein Gewerkschaftler wurde brutal attackiert. Fühlen Sie sich bestätigt in Ihrer Prognose?
Ja, leider. Die Zahlen schrumpfen – aber die Leute, die dabeibleiben, werden immer radikaler. Ich sehe mit Sorge, dass Leute wie der Finanzwissenschaftler Stefan Homburg in Berlin waren. Homburg verbreitet inzwischen antisemitische Verschwörungsmythen, spricht von einer “Weltverschwörung”, hinter der Finanzinvestor und Philanthrop George Soros und die Grünen steckten. Wie geht es jetzt weiter mit der Bewegung hinter den Corona-Demos? Ich glaube leider, dass in den nächsten Jahren die Radikalisierung weitergeht. Dass wir Gewalt und möglicherweise auch Terror erleben werden.

via welt: “Ich glaube leider, dass wir Gewalt erleben werden”: Antisemitismusbeauftragter Blume warnt vor Terrorgefahr durch “Querdenken”

Pressemitteilung: Tod eines Demonstrationsteilnehmers der verbotenen „#Querdenker“-#Demonstration nach vorläufiger #Festnahme durch die #Polizei – #b0108

Am Sonntagabend ist ein 48-jähriger Mann in der Charité verstorben, nachdem er zuvor nach seiner vorläufigen Festnahme durch die Polizei im Verlauf des Verfahrens zur Identitätsfeststellung einen Herzinfarkt erlitten hatte. Das zur Aufklärung der Todesumstände bei der Staatsanwaltschaft eingeleitete Todesermittlungsverfahren hat folgenden vorläufigen Sachverhalt ergeben: Der 48-Jährige traf am Sonntagnachmittag als Teilnehmer eines Spontanaufzugs im Rahmen der verbotenen „Querdenker“-Demonstration auf eine Sperrkette der Polizei. Gegen 16.20 Uhr hat er die Sperre den Ermittlungsergebnissen zufolge durchbrochen und dabei einen Polizeibeamten umgerissen und verletzt, bevor dieser den später Verstorbenen verfolgen, zu Boden bringen und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vorläufig festnehmen konnte. Unmittelbar nach seiner Festnahme klagte der Mann über Schulterschmerzen, verzichtete aber zunächst auf die Hinzuziehung eines Arztes. Nach seinem Transport zur Identitätsfeststellung und weiteren Vorgangsbearbeitung in die Hiroschimastraße klagte der 48-Jährige erneut über Schmerzen, woraufhin die Polizeikräfte einen Rettungswagen anforderten, der wenige Minuten später eintraf. Gegenüber den Rettungskräften und dem hinzukommenden Notarzt wies er auf Brustschmerzen und ein Kribbeln in den Händen hin, bevor er in Gegenwart der Polizeibeamten und der Rettungskräfte kollabierte. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, er verstarb am Abend auf der Intensivstation der Charité.

via generalstaatsanwaltschaft berlin: Pressemitteilung: Tod eines Demonstrationsteilnehmers der verbotenen „Querdenker“-Demonstration nach vorläufiger Festnahme durch die Polizei

Mit ihrer “Herz”-Geste wurde Polizistin zur Querdenker-Ikone – jetzt kommt Wahrheit ans Licht

Eine junge Polizistin aus Hessen, die bei einer “Querdenker”-Demo im März 2021 offen eine “Herz-Geste” zeigte, hat sich klar von Kritikern der Corona-Schutzmaßnahmen distanziert. Ihre Aktion hätte “keine politischen Motive” gehabt, versicherte die Beamtin in dem Disziplinarverfahren gegen sie. Fazit der Untersuchung: Die Polizistin verstieß gegen ihre Neutralitätspflicht. Corona-Leugner und Kritiker der staatlichen Pandemie-Bekämpfung feierten die Szene wie einen Sieg: Auf einer „Querdenker“-Demonstration in Kassel am 20. März 2021 formte eine Polizistin mit ihren Händen eine Herz-Geste und schien sich auf diese Weise mit den Gegnern des Regierungs-Kurses zu solidarisieren. Denn neben der Beamtin stand eine Frau mit einem Plakat: „Schützt unsere Kinder vor diesem WAHNSINN!“. Gemeint waren die Corona-Schutzmaßnahmen. (…) Ihre „Herz“-Geste hatte weder einen politischen Hintergrund noch war sie als Zustimmung für die „Querdenker“-Szene gedacht. Das ergaben die Ermittlungen gegen die Polizistin, wie FOCUS Online exklusiv erfuhr. „Die Beamtin ist einsichtig über die Wirkung der Abbildung, schließt jedoch glaubhaft politische Motive oder Sympathiebekundungen aus“, sagte Dominik Möller, Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen, zu FOCUS Online. Der Kriminalhauptkommissar weiter: „Im Rahmen eines bereits abgeschlossenen Disziplinarverfahrens wurde nach Würdigung des Sachverhalts ein Verstoß gegen die Neutralitätspflicht festgestellt und eine dienstrechtliche Maßnahme verhängt.“ Warum die Polizistin ihre Finger zu einem Herz formte, teilte die Polizei nicht mit. Fake News von Corona-Leugnern: Polizistin nicht entlassen. Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung hätten sich nicht ergeben, so Möller. „Die Beamtin versieht weiterhin ihren Dienst auf einer Dienststelle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen.“ Damit entlarvt der Sprecher Meldungen über eine angebliche Suspendierung der Frau, die kurz nach der Demonstration von „Querdenkern“ in den sozialen Netzwerken gestreut wurden, endgültig als Fake-News. Disziplinarverfahren, Feststellung eines Verstoßes gegen die Neutralitätspflicht, dienstrechtliche Konsequenzen – all das zeigt, dass die Polizeibehörden den Vorfall mit ihrer Kollegin am Rande er „Querdenker“-Demo in Kassel sehr ernst nahmen. Mit der nunmehr abgeschlossenen Aufklärung steht fest, dass sich die Beamtin falsch verhalten hat, weil sie während des Einsatzes nicht neutral agierte.

via focus: Mit ihrer “Herz”-Geste wurde Polizistin zur Querdenker-Ikone – jetzt kommt Wahrheit ans Licht

siehe auch: Anti-#Corona-Proteste in #Kassel – “Ein Herz für #Querdenker”: #Polizistin wird für Geste auf #Demonstration massiv angegiftet . #polizeiproblem #covidioten #ks2003. Bei Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Kassel hat eine hessische Polizistin eine Herz-Geste gemacht und sich so offenbar mit den Gegnern des Regierungs-Kurses solidarisiert. In den sozialen Medien wird sie dafür angegriffen, aber auch gefeiert. Die Polizei nennt den Fall “ärgerlich”, warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen. Eine kleine Geste am Rande einer großen Demonstration: Eine junge Polizistin formt ihre Finger zu einem Herz. Neben ihr steht eine Frau in gelber Jacke, die vom Alter her die Mutter der Beamtin sein könnte. Um ihren Hals baumelt ein Plakat mit der Aufschrift: „Schützt unsere Kinder vor diesem WAHNSINN!“

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Querdenken – BRUTAL UND HEMMUNGSLOS DURCH BERLIN – #terror

Insgesamt 17 Demos der „Querdenken“-Szene wurden für den 1. August 2021 in Berlin verboten. Noch am Samstagabend hatte das Oberverwaltungsgericht das Verbot des größten Aufzugs, mit 22.500 Teilnehmenden bestätigt. „Querdenken“-Chef Michael Ballweg hatte schon im Vorfeld angekündigt, das Verbot zu ignorieren. Den „Querdenker:innen“ gelang es in mehreren zum Teil großen Gruppen aus Richtung des Olympiastadiums im äußersten Berliner Westen in die Innenstadt zu ziehen. Dabei kam es immer wieder zu Übergriffen gegenüber Journalist:innen und der Polizei. 600 Personen wurden festgenommen. Es hat sich gezeigt, dass die Verschwörungsgläubigen zwar weniger, aber dafür immer radikaler und hemmungsloser werden. (…) Am Sonntag hatten es die „Querdenker:innen“ offenbar besonders auf Journalist:innen abgesehen. Jörg Reichel, der Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten- und Journalistinnen-Union Verdi, hatte tagsüber immer wieder über Flaschenwürfe, Pöbeleien und Angriffe auf Kolleg:innen berichtete. Als am Abend einer der unangemeldeten Demozüge durch Kreuzberg zog, wurde er von mehreren „Querdenker“-Aktivist:innen von seinem Fahrrad gezerrt, geschlagen und zusammengetreten. Nur das Eingreifen von Passant:innen konnte Schlimmeres verhindern. Reichel erlitt Verletzungen an der Schulter und an den Beinen und musste im Krankenhaus behandelt werden. An unterschiedlichen Stellen in der ganzen Stadt wurden immer wieder Polizist:innen angepöbelt, bespuckt und angegriffen. Videos belegen, wie hemmungslos die „Querdenker:innen“ dabei vorgehen. Auch auf Beamt:innen, die bereits auf dem Boden liegen, wird weiter eingeprügelt. In einem Video ist zu sehen, wie ein Journalist versucht, einen am Boden liegenden Polizisten vor dem wütenden Mob zu schützen.

via belltower: Querdenken – BRUTAL UND HEMMUNGSLOS DURCH BERLIN

Polizei-Bilanz – 950 Festnahmen bei “Querdenker”-Protesten – die meisten nicht aus Berlin

Bei den illegalen Protesten der “Querdenker”-Szene am Wochenende in Berlin sind fast 1.000 Menschen vorübergehend festgenommen worden. Laut Polizei kamen die meisten von auswärts. Ein Demonstrant starb an einem Herzinfarkt. Die Polizei hat bei den nicht genehmigten Protesten gegen die Corona-Politik am Wochenende in Berlin 950 Menschen festgenommen. Diese Zahl nannte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Montag dem rbb. Die meisten davon wurden nur vorübergehend wegen Missachtung des Versammlungsverbotes festgenommen, aber auch wegen Gewalt oder Widerstands gegen Einsatzkräfte. Mehr als 60 Prozent der Festgenommenen kamen demnach nicht aus Berlin. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben 503 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen tätlichen Angriffen, besonders schweren Landfriedensbruchs und Gefangenenbefreiung, Teilnahme an einer verbotenen Versammlung sowie Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. 75 verletzte Einsatzkräfte. Die Strategie, größere Versammlungen möglichst schnell zu stoppen, sei grundsätzlich richtig gewesen, so der Polizeisprecher. Die wechselnde Dynamik habe die Polizei aber vor eine schwierige Aufgabe gestellt. “Berlin ist eine große Stadt und wir können tatsächlich nicht jeden Straßenzug absperren”, sagte Cablitz. 75 Einsatzkräfte der Polizei wurden verletzt, die meisten davon nur leicht. Die Polizei hätte sich “grundsätzlich mehr” als die 2.000 eingesetzten Kräfte gewünscht, so Cablitz. Allerdings seien viele Einsatzkräfte der anderen Bundesländer derzeit in den Überschwemmungsgebieten gebunden. (…) Die Zahl der Festnahmen gab Geisel mit 967 an. Praktisch jeder fünfte Demonstrant sei einer Identitätsfeststellung unterzogen worden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wies auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr hin, die gezeigt hätten, dass es aus den Versammlungen heraus immer wieder zu schweren Straftaten komme. “Angesichts der enormen Gewaltbereitschaft und zahlreicher verletzter Kolleginnen und Kollegen war es richtig, entsprechende Demos vorab zu untersagen, so dass sich gar nicht erst Zehntausende versammeln konnten”, teilte der Sprecher der Berliner GdP, Benjamin Jendro, am Montag mit.
Am Montagmorgen wurde bekannt, dass ein 49-jähriger Teilnehmer der Proteste am Sonntag im Krankenhaus gestorben ist. Nach Angaben der Partei “Die Basis” handelt es sich um einen Mitgründer des Landesverbands NRW. Wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, erlitt der Mann einen Herzinfarkt. Das habe die Obduktion ergeben. Hinweise auf “todesursächliche äußere Gewalteinwirkung” im Rahmen der Festnahme lägen nicht vor. Die Todesermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Den Angaben zufolge hatte er eine Sperrkette der Polizei durchbrochen, dabei einen Polizeibeamten umgerissen und verletzt. Der Polizist habe ihn daraufhin verfolgt, zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen. Unmittelbar danach habe der Mann über Schulterschmerzen geklagt, aber zunächst auf einen Arzt verzichtet. Später habe er erneut über Schmerzen geklagt, so dass die Polizei einen Rettungswagen angefordert habe, der nach wenigen Minuten eingetroffen sei. Nachdem er gegenüber den Rettungskräften und einem Notarzt auf Brustschmerzen und Kribbeln in den Händen hingewiesen habe, sei er kollabiert. “Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, er verstarb am Abend auf der Intensivstation der Charité”, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Bei den Protesten wurde am Sonntag auch der Gewerkschaftsvertreter Jörg Reichel angegriffen und verletzt. Reichel ist der Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Berlin-Brandenburg. Er wurde von Teilnehmern der eigentlich verbotenen “Querdenken”-Demonstration vom Fahrrad gezerrt, geschlagen und getreten. Zuerst hatte der “Tagesspiegel” berichtet. Die Polizei leitete wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und versuchtem Diebstahl ein Ermittlungsverfahren ein, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Die Bundesregierung verurteilte die Gewalttat gegen Reichel scharf. Der Angriff sei absolut unverständlich und zu verurteilen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer und sprach von einem “Missbrauch des Demonstrationsrechts”. Dem Tagesspiegel zufolge ließen die Täter erst durch das Eingreifen von Passanten von Reichel ab. Der Gewerkschaftler soll Verletzungen an Schulter und Beinen erlitten haben

via rbb: Polizei-Bilanz – 950 Festnahmen bei “Querdenker”-Protesten – die meisten nicht aus Berlin