35 Ordnungsrufe für die AfD im Bundestag seit Neuwahl

Seit Beginn der Legislaturperiode am 12. Mai hat es bereits 42 Ordnungsrufe im Bundestag gegeben. Davon ergingen 35 Ordnungsrufe an die AfD und sieben an Abgeordnete der Linken, berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Datenbank des Bundestags. Die meisten Ordnungsrufe erhielten demnach die AfD-Abgeordneten Martin Reichardt (sieben) und Stephan Brandner (vier) sowie Linken-Politiker Luigi Pantisano (vier). Jeweils drei Ordnungsrufe ergingen an die AfD-Abgeordneten Kay Gottschalk und Steffen Janich, jeweils zwei an die AfD-Politiker Stefan Keuter, Markus Frohnmaier und Carolin Bachmann sowie an Mirze Edis (Linke). Abgeordnete von Union, SPD und Grünen wurden bislang nicht gerügt.

via oldenburger onlinezeitung: 35 Ordnungsrufe für die AfD im Bundestag seit Neuwahl dts Nachrichtenagentur

„Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz

„Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz Anders als in den Vorjahren wurden für die Münchner Sicherheitskonferenz im Februar auch Politiker der AfD eingeladen. Sicherheitspolitiker sind alarmiert. Die Rückkehr von AfD-Politikern auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) alarmiert parteiübergreifend Sicherheitspolitiker und sorgt für scharfe Kritik an den Organisatoren. „Die AfD ist ein Sicherheitsproblem. Sie verachtet die Bundesrepublik Deutschland und die freiheitliche demokratische Grundordnung“, sagte der Grünen-Politiker Konstantin von Notz dem Tagesspiegel. Zudem sei die AfD „enger Verbündeter“ von Staaten wie China und Russland, die eine neue Weltordnung anstrebten. „Auf einer Veranstaltung wie der Münchner Sicherheitskonferenz kann die AfD deshalb kein konstruktiver oder ernsthafter Gesprächspartner sein“, sagte von Notz, der auch stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums ist, welches die deutschen Geheimdienste überwacht. In dem Gremium sitzt auch der SPD-Innenpolitiker Daniel Baldy, der die Einladungen von AfD-Politikern nach München ebenfalls kritisiert. „Die AfD hat in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass ihr nichts an einem europäischen Sicherheitsgefüge liegt“, sagte er dem Tagesspiegel und verwies neben den Kontakten zu Russland und China auch auf die in die MAGA-Bewegung in den USA. „Diese AfD-Politik hat nichts mit Sicherheitspolitik zu tun“, sagte Baldy und ergänzte: „Folglich ist die Einladung auf die MSC eine Relativierung der Deutschland- und europafeindlichen Politik der AfD.“

via tagesspiegel: „Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz

siehe auch: „Enge Kontakte zu Moskau“: Sicherheitspolitiker üben scharfe Kritik an AfD-Einladung zur Münchner Siko. Sicherheitspolitiker aus mehreren Parteien sind alarmiert: Auch AfD-Politiker sollen wieder an der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC, auch Münchner Siko) teilnehmen dürfen. Insbesondere wegen mutmaßlicher Russland- und China-Nähe der AfD wird vor erheblichen Sicherheitsrisiken gewarnt. Der Siko-Chef hält dagegen und verteidigt die Einladung der AfD. „Die AfD ist ein Sicherheitsproblem“, so der Grünen-Politiker Konstantin von Notz laut dem Tagesspiegel. Von Notz ist stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums für deutsche Geheimdienste. Die AfD verachte Deutschland und dessen demokratische Ordnung und sei „enger Verbündeter“ von China und Russland, die eine neue Weltordnung anstrebten

Die Doppelrolle des Ruben Rupp – #AfD

Der AfD-Politiker Ruben Rupp ist Abgeordneter im Bundestag und im Landtag von Baden-Württemberg. Was bedeutet so ein Zweifachmandat – finanziell und für die praktische Arbeit? Ruben Rupp ist ein fleißiger Abgeordneter, ein „Leistungsträger“ des politischen Betriebs, so sieht er das. Einer, der sehr viele Anfragen an die Regierung stellt und im Parlament oft für seine Partei spricht, die AfD. Am 11. Dezember 2025 etwa bestritt Ruben Rupp für die AfD eine Plenardebatte, bei der es um die Sicherheit in den Fußballstadien ging. Eine Woche später, am 19. Dezember, stand Rupp für die AfD wieder am Rednerpult, diesmal, um den Digital Service Act der Europäischen Union zu kritisieren, ein Gesetz, das laut EU die Verbreitung illegaler Inhalte in den sozialen Medien verhindern soll. Noch bemerkenswerter als Rupps vielseitiger Einsatz als Redner ist allerdings, dass er seit dem Frühjahr auf gleich zwei parlamentarischen Bühnen auftritt: Die Debatte über Sicherheit in den Stadien bestritt er im Landtag in Stuttgart, die über den Digital Service Act im Bundestag in Berlin. Denn der AfD-Politiker ist beides: Abgeordneter im Deutschen Bundestag und Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg. Im Stuttgarter Plenarsaal bleibt Rupps Stuhl oft leer Dem Landtag gehört Ruben Rupp seit 2021 an, dem Bundestag seit März 2025. Da fragt sich, wie das eigentlich funktioniert, so ein Doppelmandat: finanziell und auch ganz praktisch? Denn eigentlich sind das ja zwei Vollzeitjobs, schwer zu vereinbaren, so könnte man denken. Ruben Rupp hingegen sagt, die Doppelrolle in Berlin und Stuttgart sei zwar nicht immer einfach, aber machbar, mit Fleiß und seiner Leistungsbereitschaft. (…) Der Landtag in Stuttgart hat im Abgeordnetengesetz immerhin eine doppelte Diät ausgeschlossen. Als Bundestagsabgeordneter erhält Rupp eine zu versteuernde Grundvergütung von 11 833 Euro brutto pro Monat. Als Landtagsabgeordneter würde ihm eine Diät von 9322 Euro zustehen, die der Landtag wegen des Doppelmandats aber einbehält. Allerdings erwirbt Rupp im Bundestag mit jedem Jahr einen Pensionsanspruch, während er zugleich vom Land 2169 Euro pro Monat für eine private Altersvorsorge erhält. Und auch die steuerfreien Pauschalen werden nicht miteinander verrechnet: Der Bundestag zahlt Rupp eine Kostenpauschale für Abgeordnete aus, der Landtag ebenfalls, zusammen 8088 Euro im Monat. Mit der Kostenpauschale sollen Ausgaben wie der Unterhalt eines Wahlkreisbüros bestritten werden. Zwar zieht der Landtag die eher symbolische Summe von 40 Euro von der Kostenpauschale ab, wenn ein Abgeordneter an einem Sitzungstag fehlt. Das gilt laut Abgeordnetengesetz allerdings nur, wenn der Parlamentarier nicht „zur gleichen Zeit an einer anderen präsenzpflichtigen Sitzung teilnimmt“ – also zum Beispiel im Bundestag.

via sz: Die Doppelrolle des Ruben Rupp

FCK AfD

Zugriff auf sensible Daten: Möglicher AfD-Erfolg beunruhigt Polizei und Nachrichtendienste

In Sachsen-Anhalt könnte die AfD 2026 Regierungsverantwortung übernehmen. Sicherheitsbehörden warnen vor den Konsequenzen. Was, wenn die Polizei einen Rechtsextremisten verfolgt und dessen beste Freunde sitzen in der Regierung, sogar im Innenministerium? Sicherheitsexperten sprechen vorsichtig von Risiken oder Problemen, wenn es um Szenarien geht, in denen die AfD Regierungsverantwortung übernimmt. Nächstes Jahr, so die Befürchtung vieler Polizisten und Nachrichtendienstler, könnte der Ernstfall eintreten. Im September 2026 wird etwa in Sachsen-Anhalt gewählt. Derzeit liegt die AfD dort in Umfragen bei um die 40 Prozent. Damit würde sie mindestens die mit Abstand stärkste Fraktion im Landtag stellen. Möglicherweise reicht es bei ein paar Prozentpunkten mehr sogar für eine Alleinregierung – sollten SPD, Grüne und BSW an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Was, wenn die AfD Teil der Regierung wird? BKA-Präsident Holger Münch sagte in dieser Woche im Interview mit dem Tagesspiegel, man müsse über die Risiken sprechen: „Die Partei könnte dann Zugriff auf schützenswerte und sensible Daten und Informationen haben, was Auswirkungen auf die übergreifende Zusammenarbeit haben würde.“ Man müsse darüber nachdenken, wie offen man mit Informationen im Verbund umgehen könne.

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FÖRDERMITTEL VERWEIGERT – #CDU und #AfD in Kommunen kippen #Demokratieprojekte – #Brandmauer

Das Jugendzentrum, Vereine oder der Medien-Workshop an der Schule brauchen Fördermittel und dafür Eigenanteile der Kommunen. Projekte für Demokratie und Kultur hängen darum an Beschlüssen der Stadträte. Doch CDU und AfD lehnen mancherorts gemeinsam die Mittelvergaben ab. Auch Monate danach ist Annegret Junger noch enttäuscht. Die 18-Jährige hatte sich zusammen mit vielen anderen Jugendlichen in Salzwedel dafür engagiert, in ihrer Stadt ein Jugendforum einzurichten. Doch im Frühjahr stimmten im Stadtrat CDU und AfD gegen das Projekt: “Das ist dadurch auch geplatzt. Und das wäre super gewesen, das hier zu haben, einfach die Möglichkeit für Jugendliche, sich zu engagieren.” Denn es gebe Jugendliche, die sich engagieren wollten und dazu auch Möglichkeiten bräuchten. (…) Annegret Junger ärgert das: “Einfach, weil sie in dem Moment mit der AfD zusammen gearbeitet haben. Dieses Zusammenarbeiten mit rechtsextremen Parteien – weil die AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist –, ist ziemlich problematisch, wenn man eine Demokratie hat, die man schützen sollte.” Ähnliche Fälle im Landkreis Bautzen und in Kahla Ähnliches geschah auch schon andernorts, zum Beispiel im Landkreis Bautzen und im thüringischen Kahla. Den wohl drastischsten Fall erlebte Wurzen: Dort lehnte die Mehrheit aus CDU und AfD im Stadtrat zweimal Fördermittel für die Arbeit des Netzwerks für Demokratische Kultur ab. Selbst dann noch, als Bürgerinnen und Bürger Spenden für den städtischen Eigenanteil gesammelt hatten. Begründung: Das Netzwerk sei politisch nicht neutral. (…) Es gehe nicht darum, von außen auf Stadträte einzuwirken, sagt Timo Reinfrank. Der Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung wünscht sich vielmehr, dass die CDU auf lokaler Ebene mit Kritik direkt auf die Träger von Demokratieprojekten zugeht. Reinfrank beobachtet eine gefährliche Entwicklung – und wirft Teilen der CDU vor, den demokratischen Konsens in Frage zu stellen: “Wir dürfen auch nicht vergessen, dass diese Programme ja in der Entstehung ihre Berechtigung gehabt haben und auch immer noch haben. Es geht ja nicht nur darum, das bürgerschaftliche Engagement vor Ort zu stärken, (…) sondern wir brauchen ja auch Antworten auf richtig harten Rechtsextremismus.”

via mdr: FÖRDERMITTEL VERWEIGERT CDU und AfD in Kommunen kippen Demokratieprojekte

Sexuelle Übergriffe, Hitlergrüße, Nazi-Party: Bundeswehr entlässt Soldaten nach mutmaßlich schweren Vorfällen bei den Fallschirmjägern

Sexualisiertes Fehlverhalten, Mobbing, Rechtsextremismus: Die Bundeswehr ermittelt gegen 19 Soldaten eines Fallschirmregiments. Der Kommandeur des Feldheers sagt, in der Führungsebene sei man „schier sprachlos“. Nach mutmaßlichen Fällen von Rechtsextremismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Drogenmissbrauch bei den Fallschirmjägern hat die Bundeswehr einem Sprecher des Verteidigungsministeriums zufolge bereits Soldaten entlassen und weitere Konsequenzen angekündigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 19 Soldaten. Vor Journalisten in Berlin kündigte der Sprecher auf Nachfrage einen Aktionsplan für die Luftlandetruppe an. (…) Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hatte berichtet, dass im Fallschirmjägerregiment 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken seit Monaten ermittelt werde. Neben Rechtsextremismus und sexualisiertem Fehlverhalten geht es demnach auch um Gewaltrituale und Drogen. Mehreren Dutzend Beschuldigten im Regiment würden sexuelle Übergriffe und Mobbing gegen Frauen vorgeworfen. Mindestens 30 Soldaten sollen an rechtsextremen und antisemitischen Vorfällen beteiligt gewesen sein. Es geht demnach um mehr als 200 einzelne Delikte. Unter Berufung auf Regimentsinsider berichtet die „FAZ“ über „Hitlergrüße und eine angebliche Nazi-Party“. Es habe in Zweibrücken eine „rechtsextreme, offen antisemitische Clique“ gegeben. Frauen in der Truppe hätten Exhibitionismus erlebt und sich Pornowitze und Vergewaltigungsfantasien anhören müssen.

via tagesspiegel: Sexuelle Übergriffe, Hitlergrüße, Nazi-Party: Bundeswehr entlässt Soldaten nach mutmaßlich schweren Vorfällen bei den Fallschirmjägern

sieeh auch: „Waren schier sprachlos“ – Entlassungen nach Vorfällen bei den Fallschirmjägern. Sexualisiertes Fehlverhalten, Drogen, Rechtsextremismus? Beim Fallschirmjägerregiment 26 dauern die Ermittlungen an. Was das Verteidigungsministerium sagt. (…) Mehreren Dutzend Beschuldigten im Regiment würden sexuelle Übergriffe und Mobbing gegen Frauen vorgeworfen. Mindestens 30 Soldaten sollen an rechtsextremen und antisemitischen Vorfällen beteiligt gewesen sein. Es geht demnach insgesamt um mehr als 200 einzelne Delikte. Eine Sprecherin des Heeres bestätigte der Nachrichtenagentur dpa „umfangreiche Ermittlungen gegen insgesamt 55 Beschuldigte“ in den vergangenen Monaten. „Bei 19 Beschuldigten wurde die Entlassung eingeleitet. In drei Fällen ist diese bereits erfolgt.“ Auslöser für die Ermittlungen seien mehrere Eingaben von Soldatinnen des Fallschirmjägerregiments 26 an den Wehrbeauftragten des Bundestages im Juni gewesen. Bericht: Hitlergrüße und Mobbing gegen Frauen Unter Berufung auf Regimentsinsider berichtet die FAZ über „Hitlergrüße und eine angebliche Nazi-Party“. Es habe in Zweibrücken eine „rechtsextreme, offen antisemitische Clique“ gegeben. Frauen in der Truppe hätten Exhibitionismus erlebt und sich Pornowitze und Vergewaltigungsphantasien anhören müssen.

Jan. 6 Pipe Bomb Suspect Says He Acted to “Speak Up” for Election – #terror

Deniers Brian Cole is accused of planting bombs near the RNC and DNC headquarters the night before the 2021 Capitol riot. The man who allegedly planted two pipe bombs in Washington, DC, the night before the January 6 Capitol riot told investigators after his arrest earlier this month that someone needed to “speak up” for people who believed that the 2020 election was stolen, according to a court filing on Sunday.  Federal prosecutors said that the defendant, Brian Cole, felt “extreme acts of violence” were necessary as Cole told them he placed the bombs near the RNC and DNC headquarters because “they were in charge.”  The bombs were not discovered until the afternoon of January 6 and did not detonate. Following his arrest this December, Cole initially denied making or planting the bombs but later confessed to transporting and planting two improvised explosive devices when presented with evidence of himself on surveillance video. In the filing, the Justice Department requested that Cole be detained until his trial, as his offense is listed as a federal terrorism crime.  Cole told investigators that although he “has never really been an openly political person,” he felt “like something was wrong” in the 2020 election and began following discussions on YouTube and Reddit. He said that “the people up top,” including “people on both sides, public figures,” should not “ignore people’s grievances” or call them “conspiracy theorists,” “bad people,” “Nazis,” or “fascists.” “If people feel that their votes are like just being thrown away, then…at the very least someone should address it,” Cole was quoted as telling investigators.  These events came as Trump repeatedly lied about winning the presidential election.

VIA MOTHERjONES. Jan. 6 Pipe Bomb Suspect Says He Acted to “Speak Up” for Election

siehe auch: Alleged Jan. 6 pipe bomber said he wasn’t targeting Congress’ certification of Biden’s victory: DOJ Brian Cole allegedly admitted his actions after his Dec. 4 arrest. Suspect in DC pipe bomb cases believed there was fraud in 2020 election, Pirro saysABC News’ Pierre Thomas breaks down what to know about suspect Brian Cole Jr.’s alleged motive. C.D. Hylton High School The Virginia man arrested and charged with placing pipe bombs outside of the Republican and Democratic National Committees the night before the Jan. 6, 2021, assault on the U.S. Capitol told investigators in a lengthy confession that he wasn’t targeting the joint session of Congress that was convening to certify former President Joe Biden’s election win, according to a new court filing.  In a multiple-hour interview with authorities following his Dec. 4 arrest, Brian Cole allegedly admitted his actions in placing the pipe bombs after initially denying any involvement, prosecutors said.  Cole denied in the interview being an openly political person, but said in the wake of the 2020 election, he began following news on YouTube and Reddit and felt like “something was wrong” and that people who felt “that their votes are like just being thrown away” were being ignored, according to prosecutors.