„#Werwolf Division“: Neonazi-Netz zieht Minderjährige in den #Terror

Ein 17-Jähriger plant einen Amoklauf an seiner Schule und wird festgenommen. Dahinter steckt eine internationale Neonazi-Gruppe, die gezielt Minderjährige über soziale Netzwerke anwirbt. Der Fall erschüttert Italien und wirft Aufmerksamkeit auf ein wachsendes Problem: die digitale Radikalisierung von Teenagern. Die rechtsradikale Szene wird immer jünger – in Deutschland wie in Italien. © Paul Zinken/picture alliance/dpa/Instagram Der Weg beginnt harmlos: Ein Like hier, eine Direktnachricht dort. Dann folgt die Einladung in einen geschlossenen Telegram-Kanal. So funktioniert laut Experten das Rekrutierungssystem der „Werwolf Division“ – einer suprematistischen Gruppe mit Wurzeln in den USA und Ablegergruppen in aller Welt. In Italien tritt sie auch als „Division Neuer Sonnenaufgang“ auf. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, gehörten sowohl der festgenommene 17-Jährige aus Perugia als auch mehrere andere minderjährige Verdächtige dieser Gruppe an. Die Gruppe ist in Italien nicht unbekannt. Bereits im Dezember 2024 schlug die Staatsanwaltschaft Neapel zu: 12 Personen wurden festgenommen, meldete die Polizei damals. Die Vorwürfe: Bildung einer terroristischen Vereinigung, Volksverhetzung sowie Anstiftung zu Verbrechen aus rassistischen, ethnischen und religiösen Motiven. Sie sollen Anschläge auf Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und den Ökonomen Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum geplant haben. Auch zwei Minderjährige waren damals betroffen.

via merkur: „Werwolf Division“: Neonazi-Netz zieht Minderjährige in den Terror

siehe auch: Le armi in casa e le chat: cosa sappiamo della strage sventata in una scuola a Perugia di Andrea Ceredani Un 17enne pescarese è stato arrestato per aver pianificato un’uccisione di massa seguita dal suo suicidio. Faceva parte di un noto gruppo neonazista su Telegram. Aveva cercato informazioni per costruire armi in 3D e per sintetizzare il Tatp, la stessa sostanza esplosiva impiegata negli attentati del 13 novembre 2015 a Parigi, che nei gruppi suprematisti su Telegram prende il nome di “madre di Satana”. A casa custodiva ricette per costruire armi batteriologiche e vademecum dedicati al sabotaggio di servizi pubblici essenziali con uno scopo preciso: organizzare una strage nella sua scuola a Perugia. È stato arrestato stamani dai carabinieri del Ros e trasferito in un carcere minorile un 17enne pescarese, gravemente indiziato dei reati di propaganda e istigazione a delinquere per motivi di discriminazione razziale, etnica e religiosa oltre che di detenzione di materiale con finalità di terrorismo. I moventi del minore non sono ancora stati chiariti, ma nell’organizzazione della sua sparatoria non agiva da solo: a guidarlo sarebbero stati i vertici del gruppo Telegram “Werwolf Division”, organizzazione suprematista nota per le sue idee razziste e neonaziste, con cui lo studente aveva da quasi un anno contatti documentati. Come lui, altri sette minori nelle province di Teramo, Perugia, Pescara, Bologna e Arezzo sono tutti indagati per lo stesso reato di incitamento alla violenza o discriminazione per motivi razziali e sono stati perquisiti stamani dai militari.

Armed man allegedly sent manifesto to schools, govt promising to become NZ’s ‘most deadly mass shooter’ – #terror

An armed man sent a manifesto to schools, the police and the government promising to “kill everyone” and become the country’s “most deadly mass shooter”, police allege. The man – who has never had a firearms licence – is accused of possessing a pump action shotgun with more than 350 shotgun cartridges, “suspected components of an improvised explosive device” and Nazi literature, it can now be revealed. The 20-year-old faces an array of charges including two representative charges of threatening to kill, three charges of threatening to destroy property and four representative charges of unlawful possession of firearm/explosive. He had also been charged with three representative charges of possessing an objectionable publication – including the Christchurch terrorist’s manifesto and video – and two charges of failing to carry out obligations to computer search. (…) Police said the email was titled “This is my manifesto” and stated that another person was the author. It made several claims, including that the author had been “subject to constant bullying and harassment”. “I have finished making weapons, body armour and suicide vest that will be needed for what I will do to get revenge on bullies.” The author said they had finished 3D printing and assembling a Rogue 9 submachine gun and had about 200-300 armour piercing bullets, some 3D printed Glock magazines, a pistol and about 100 bullets. Police alleged the email said the submachine gun and pistol had been tested and the author knew “they will work for ‘what I am going to do tomorrow morning'”. “I have body armour so that I will not die in a shootout with police,” the manifesto was alleged to say. According to the police the email author claimed to also be in possession of Molotov cocktails and ingredients for explosives. The manifesto also said explosives had been sent in various packages to Waiuku College, Rutherford College, Pukekohe Police Station, Te Atatu Police Station and the Beehive. “The rest of the … explosive was in the suicide vest that I will detonate even if defeated in a gun fight and kill everyone around me.

via rnz: Armed man allegedly sent manifesto to schools, govt promising to become NZ’s ‘most deadly mass shooter’

Üble Mordpläne: Reichsbürger aus NRW soll Todesliste von Politikern erstellt haben

Im Darknet soll ein Mann aus NRW Todeslisten von Politikers des Landes angefertigt haben. Auch soll Geld für Kopfgelder gesammelt worden sein. Es sind ungeheuerliche Vorwürfe, die die Bundesanwaltschaft einem Mann in NRW vorwirft. Wie es in der Anklage heißt, habe der Mann im Darknet zu Anschlägen auf bekannte Politikerinnen und Politiker aufgerufen. Dabei habe er laut Anklage, die die Karlsruher Behörde in Düsseldorf erhob, außerdem Spenden für mögliche Kopfgelder gesammelt. Der Vorwurf: Terrorismus-Finanzierung und die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Bei dem Angeklagten handle es sich um einen Deutsch-Polen, der vom Bundeskriminalamt (BKA) im vergangenen November in Dortmund festgenommen worden war. Dem Mann wird vorgeworfen, mindestens seit Mai vergangenen Jahres zu Attentaten auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen zu haben. Laut „Spiegel“ hätten etwa bekannte Politiker wie Ex-Kanzler Olaf Scholz und dessen Vorgängerin Angela Merkel dazu gezählt Dazu habe der Angeklagte eine anonyme Plattform im Darknet betrieben. Hier soll er nicht nur die Namenslisten, sondern etwa auch Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlicht haben, um auch andere Leute zu animieren. Zudem sollen auch sensible personenbezogenen Daten potenzieller Opfer dort einsehbar gewesen sein. Zudem soll der Deutsch-Pole Spenden mittels Kryptowährung gesammelt haben. Diese sollten wohl als Kopfgeld für Tötungen verwendet werden, heißt es in der Anklage.

via der westenn: Üble Mordpläne: Reichsbürger aus NRW soll Todesliste von Politikern erstellt haben

STAATSANWALTSCHAFT – Ermittlungen gegen AfD Niedersachsen werden ausgeweitet – #clanstrukturen

Es soll um Spardosen bei Parteievents gehen und um Mitarbeiter der Bundestagsfraktion, die für den Landesverband arbeiteten: Gegen mehrere AfD-Mitglieder laufen neue Verfahren. Die Partei wehrt sich. Die AfD Niedersachsen sieht sich mit neuen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover konfrontiert. Es werde jetzt auch wegen des Verdachts der Untreue und wegen eines weiteren möglichen Verstoßes gegen das Parteiengesetz gegen mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie weitere Mitglieder der AfD aus Niedersachsen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Behörde. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit dem NDR berichtet.  Anstoß für diese Ermittlungen seien Zeugenaussagen aus einem bereits seit 2024 laufenden Ermittlungsverfahren gegen die AfD in Niedersachsen, sagte die Behördensprecherin weiter. In diesem Verfahren geht die Staatsanwaltschaft bereits einem Verdacht gegen das Parteiengesetz nach. (…) Die beiden neuen Ermittlungsstränge der Staatsanwaltschaft sehen wie folgt aus. Im Verfahren wegen des Anfangsverdachts der Untreue gibt es acht Beschuldigte: vier Bundestagsabgeordnete, einen Landtagsabgeordneten und drei weitere Mitglieder der AfD aus Niedersachsen. Mehrere Zeugen gaben demnach an, dass Bundestagsabgeordnete der AfD Mitarbeiter beschäftigt haben sollen, die tatsächlich nicht für die Bundestagsfraktion in Berlin, sondern für den AfD-Landesverband in Niedersachsen gearbeitet haben sollen. Sollten Fraktionsgelder nicht für die Fraktion, sondern für Parteizwecke verwendet worden sein, könne ein Untreueverdacht vorliegen, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

via volksstimme: STAATSANWALTSCHAFT  Ermittlungen gegen AfD Niedersachsen werden ausgeweitet

siehe auch: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen niedersächsische AfD-Politiker. ie Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen mehrere Landtags- und Bundestagsabgeordnete der AfD. Die Vorwürfe lauten Untreue und Verstoß gegen das Parteiengesetz. Nach Informationen des NDR und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) hat die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen gegen mehrere AfD-Abgeordnete und -Mitarbeiter aufgenommen. Die Vorwürfe lauten Untreue und Verstoß gegen das Parteiengesetz. Im Fokus der Ermittlungen steht unter anderem der niedersächsische AfD-Landeschef Ansgar Schledde und vier niedersächsische Bundestagsabgeordnete. Ihnen und einigen ihrer Mitarbeiter wird vorgeworfen, Personen im Bundestag beschäftigt zu haben, die tatsächlich überhaupt nicht für die AfD-Bundestagsfraktion tätig gewesen sein sollen. “Einen Anfangsverdacht wegen Untreue begründen wir dadurch, dass staatliche Fraktionsgelder für Parteiarbeit verwendet worden sein könnten.” Das wäre illegal, so Staatsanwältin Kathrin Söfker gegenüber dem NDR. Auf Parteiveranstaltungen Bargeld eingesammelt? Zudem hat die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen gegen Ansgar Schledde und den niedersächsischen Landtagsabgeordneten Harm Rykena aufgenommen. Beide sollen auf Parteiveranstaltungen Bargeld eingesammelt haben. Nach Angaben eines Zeugen sollen dabei AfD-Spardosen aufgestellt worden sein. Das Geld soll aber weder an die Partei weitergeleitet noch im Rechenschaftsbericht deklariert worden sein. Um welche Summe es sich handelt, ist nicht bekannt. Gegen Schledde und Rykena wird nun wegen des Verstoßes gegen das Parteiengesetz ermittelt. Insgesamt wurden nun Ermittlungen gegen elf AfD-Mitglieder eingeleitet. Es gilt die Unschuldsvermutung

Mutmaßlicher US-Angriff auf Schule in Iran: Palantir-System rückt in den Fokus

Nach dem tödlichen Luftangriff auf eine iranische Schule gerät Palantirs Maven in die Kritik. Nach dem tödlichen US-Luftangriff auf eine Grundschule im iranischen Minab mit mehr als 160 Toten, der nach übereinstimmenden Untersuchungen am 28. Februar im Rahmen eines US-Angriffs erfolgt sein dürfte, gerät Palantirs „Maven Smart System“ in die Kritik. Eine Analyse lenkt den Blick auf veraltete Daten und die sogenannte Kill-Chain, an deren Ende der Angriff steht. Anders als zunächst vielfach berichtet, spielte ein Chatbot wie Claude bei der Zielauswahl nach bisherigen Erkenntnissen offenbar keine entscheidende Rolle. Die Bombardierung deutet laut vorliegenden Analysen weniger auf ein isoliertes Technikversagen als vielmehr auf Entscheidungen entlang der gesamten Prozesskette hin – von der Datenpflege bis zum Ende der Kill-Chain. Es verdichten sich Hinweise, dass die Zielerfassung auf „Maven Smart Systems“ basierte, einer von Palantir weiterentwickelten militärischen Plattform zur Analyse von Aufklärungsdaten. Maven verknüpft Satellitenbilder, Sensordaten und Geheimdienstinformationen, um mögliche Ziele zu identifizieren und in einem stark beschleunigten Prozess zur Freigabe von Angriffen vorzulegen. Nach Medienberichten war das getroffene Gebäude in einer US-Datenbank weiterhin als militärisches Objekt geführt worden, obwohl es bereits seit Jahren als Grundschule genutzt wurde. Offenbar wurde diese Information nicht aktualisiert – mit fatalen Folgen. Maven habe diese fehlerhafte Einstufung demnach übernommen und sie wurde ungeprüft in den automatisierten Entscheidungsprozess eingespeist. Palantirs Software ist darauf ausgelegt, die sogenannte Kill-Chain massiv zu beschleunigen. In Militärübungen konnten damit tausende Zielentscheidungen in kurzer Zeit getroffen werden. Kritiker warnen jedoch, dass diese Geschwindigkeit zulasten menschlicher Kontrolle und sorgfältiger Prüfung gehen kann.

via heise: Mutmaßlicher US-Angriff auf Schule in Iran: Palantir-System rückt in den Fokus

siehe auch: Kill Chain On the automated bureaucratic machinery that killed 175 children. On the first morning of Operation Epic Fury, February 28, 2026, American forces struck the Shajareh Tayyebeh elementary school in Minab, in southern Iran, hitting the building at least two times during the morning session.1 American forces killed between 175 and 180 people, most of them girls between the ages of seven and twelve. Within days, the question that organized the coverage was whether Claude had selected the school as a target. Congress wrote to the Secretary of Defense about the extent of AI use in the strikes. The New Yorker asked whether Claude could be trusted to obey orders in combat, whether it might resort to blackmail as a self-preservation strategy, and whether the Pentagon’s chief concern should be that the chatbot had a personality.2 Almost none of this had any relationship to reality. The targeting for Operation Epic Fury ran on a system called Maven. Nobody was arguing about Maven. Eight years ago, Maven was the most contested project in Silicon Valley. In 2018, more than four thousand Google employees signed a letter opposing the company’s contract to build artificial intelligence for the Pentagon’s targeting systems.3 Workers organized a walk out. Engineers quit. And Google ultimately abandoned the contract. Palantir Technologies took it over and spent the next six years building it into a targeting infrastructure that fuses satellite imagery, signals intelligence, and sensor feeds into target packages and moves them from nomination to strike. The building in Minab had been classified as a military facility in a Defense Intelligence Agency database that had not been updated since at least 2013, years after it had been walled off from the adjacent IRGC compound and converted into a school.4 Maven processed that list. This is what the 2018 protesters were afraid of. By the start of the Iran War, Maven had sunk into the plumbing, it had become part of the military’s infrastructure, and the argument was all about Claude. This obsession with Claude is a kind of AI psychosis, though not of the kind we normally talk about, and it afflicts critics and opponents of the technology as fiercely as it does its boosters. You do not have to use a language model to let it organize your attention or distort your thinking. (…) Palantir’s Maven Smart System is the latest iteration of this compression, and it grew out of a shift in strategic thinking during Obama’s second term. In 2014, Secretary of Defense Chuck Hagel and his deputy, Robert Work, announced what they called the “Third Offset Strategy.”7 An “offset” in this line of thinking is essentially a bet that a technological advantage can compensate for a strategic weakness the country cannot fix directly. The first two “offsets” addressed the same problem: the United States could not match the Soviet Union in conventional forces. The thinking was that the Red Army could just continue to throw personnel at a problem, as they did at Stalingrad, or, to be a little anachronistic, as the contemporary Russian Army did at Bakhmut and Avdiivka. Nuclear weapons, the first offset, made the personnel advantage irrelevant in the 1950s. When the Soviets reached nuclear parity in the 1970s, precision-guided munitions and stealth offered the promise that a smaller force could defeat a larger one. By 2014, that advantage was eroding. China and Russia had spent two decades acquiring precision-guided munitions and building anti-access systems designed to neutralize the ones the US already had. Work insisted that the third offset was not about any particular technology but about operational and organizational constructs that would let the United States make decisions faster than China and Russia, overwhelming and disorienting the enemy by maintaining a faster operational tempo than they could match.8

screenshot blog palantir

Ego-Shooter: „Return to Castle Wolfenstein“ fliegt vom Index

24 Jahre nach Release ist „Return to Castle Wolfenstein“ in Deutschland nicht mehr indiziert. In den Spiele-Stores gibt es den Ego-Shooter aber noch nicht. „Return to Castle Wolfenstein“ ist in Deutschland nicht mehr indiziert: Mit einer Entscheidung vom 24. Februar hat die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) den 2001 erschienenen Ego-Shooter vom Index gestrichen. Darüber berichtete zuerst Schnittberichte.com. Die Listenstreichung von „Return to Castle Wolfenstein“ lässt sich in einer Mitteilung des Bundesanzeigers (pdf) nachvollziehen. Demnach wurden neben der PC-Fassung auch die erweiterten Konsolenversionen „Tides of War“ und „Operation Resurrection“ vom Index gestrichen. Laut Mitteilung des Bundesanzeigers wurden sowohl die geschnittene deutsche Fassung als auch die internationale Version vom Index genommen. Die Listenstreichung ist bemerkenswert, weil Inhalte üblicherweise ohnehin nach 25 Jahren vom Index gestrichen werden, solange keine Folgeindizierung stattfindet. „Return to Castle Wolfenstein“ wurde 2002 indiziert, wäre 2027 also voraussichtlich von der Liste entfernt worden und hätte dann in Deutschland grundsätzlich wieder vertrieben und beworben werden können. Unklar ist, ob Bethesda selbst eine Neuprüfung beantragt hat. Eine Nachfrage von heise online hat Bethesda nicht unmittelbar beantwortet.

via heise: Ego-Shooter: „Return to Castle Wolfenstein“ fliegt vom Index

SÄCHSISCHE SEPARATISTEN – AfD-Angeklagter erklärt Terrorvorwürfe zum Missverständnis – #terror

Im Terrorprozess gegen die „Sächsischen Separatisten“ hat der nächste Angeklagte seine Unschuld beteuert: Hans-Georg P., AfD-Mitglied mit Vergangenheit in der Neonazi-Szene, will sich bei seiner Teilnahme an paramilitärischen Trainings nichts Böses gedacht haben. Er habe sich nicht auf einen Umsturz vorbereiten wollen, sondern auf eine Ausbildung als Securitymann. Doch je mehr Fragen dem 26-Jährigen gestellt werden, desto mehr gerät er ins Schlingern. Der Mann, der einst einen Neonazi-Schläger zu seinem „Vorbild“ erklärte, der wohlwollend über SS-Führer Heinrich Himmler chattete und rechtsterroristische Manifeste auf seinem Computer gespeichert hatte, er sagt: Es ist alles nur ein Missverständnis. Als einer von acht jungen Männern, die sich als „Sächsische Separatisten“ auf einen neonazistischen Umsturz in Deutschland vorbereitet haben sollen, steht Hans-Georg P. seit Januar vor dem Staatsschutzsenat des Dresdner Oberlandesgerichts.  Es geht um Terrorismus und Hochverrat. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen und seinen mutmaßlichen Mitstreitern vor, von der Errichtung eines NS-Staats in möglichst großen Teilen Ostdeutschlands geträumt und mit paramilitärischen Wehrsportübungen und dem Besuch von Schießständen dafür trainiert zu haben. (…) „Terrorismus schadet der politischen Rechten, weil diese dann kriminalisiert wird“, erklärt Hans-Georg P. Separatismus halte er „nicht für zielführend“, von einer Gruppe namens „Sächsische Separatisten“ habe er nie etwas gehört, geschweige denn ihr angehört. An den „Outdoor-Veranstaltungen“ – so nennt der Dresdner, was die Bundesanwaltschaft als Wehrsport einstuft – will er mal nur aus Langeweile, mal zur Vorbereitung auf eine angestrebte Ausbildung im Sicherheitsgewerbe teilgenommen haben. Es sei allerdings eher enttäuschend gewesen. Doch je mehr ihn Gericht und Bundesanwaltschaft befragen, desto mehr gerät er ins Schlingern. Muss zugeben, dass er die Totenkopfsturmmaske, wie sie Anhänger*innen der rechtsterroristischen „Atomwaffendivision“ zu tragen pflegen, doch nicht bloß für „lustige Fotos vorm Spiegel“ benutzte. Sondern auch beim Häuserkampftraining mit Airsoftwaffen auf einem ehemaligen Militärflugplatz.  “Endlösung der Judenfrage” ein “anregender Gedanke” Er windet sich, um zu erklären, warum er in Heinrich Himmlers berüchtigter Posener Rede über die „Endlösung der Judenfrage“ vom Oktober 1943 anregende Gedanken gefunden habe. Behauptet, das Manifest des rechtsterroristischen Massenmörders Anders Breivik nur aus „morbidem Interesse“ besessen zu haben. Und räumt ein, dass er Leon R., den unterdessen rechtskräftig verurteilten Anführer der neonazistischen Schlägertruppe „Knockout 51“, als „maskulines Rollenvorbild“ gesehen habe. Verteidigt wird Hans-Georg P. von den Leipziger Szene-Anwälten Arndt Hohnstädter (ex-Legida) und Brian Engelmann, der wegen des Neonazi-Angriffs in Leipzig-Connewitz 2016 verurteilt wurde. Er ist der dritte Angeklagte, der sich im Dresdner Prozess zu den Vorwürfen einlässt. Gleich zu Beginn hatte Jörg S. seine Unschuld beteuert, der mutmaßliche Rädelsführer der „Sächsischen Separatisten“.

via endstation rechts: SÄCHSISCHE SEPARATISTEN – AfD-Angeklagter erklärt Terrorvorwürfe zum Missverständnis – #terror