Auto rast in Menschengruppe bei Rassismus-Demo: 24-Jährige stirbt – #terror #blm #SummerTaylor #seattle

In Seattle ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren und hat dabei eine Frau getötet und eine schwer verletzt. Die Frauen waren auf einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt, als der Fahrer in sie fuhr. Sein Motiv ist noch unklar, teilte die Polizei mit. Ein Mann ist mit seinem Auto in der US-Großstadt Seattle in eine Gruppe von Demonstranten gerast und hat dabei zwei Frauen überfahren. Eine 24-Jährige sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben, berichteten örtliche Medien in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf das Krankenhaus. Eine 32-Jährige sei in ernstem Zustand. (…) Auf einem am Samstag von US-Medien verbreiteten Video ist zu sehen, wie das weiße Auto mit hoher Geschwindigkeit um Autos herumfuhr, mit denen ein Autobahnabschnitt für eine Protestaktionen abgesperrt war, und die zwei Frauen erfasste.

via rnd: Auto rast in Menschengruppe bei Rassismus-Demo: 24-Jährige stirbt

siehe auch: 1 protester dead, 1 injured after man drives into protesters on I-5 in Seattle. One person was killed and another was seriously injured after a driver plowed into a nightly protest on a closed stretch of Interstate 5 in Seattle early Saturday. Summer Taylor, a 24-year-old from Seattle, died Saturday night at Harborview Medical Center, said Harborview Medical Center spokesperson Susan Gregg. Diaz Love, a 32-year-old from Portland, Oregon, was in serious condition in the intensive-care unit as of Sunday morning. Washington State Patrol said the driver was Dawit Kelete, 27, of Seattle. He was booked into King County Jail on Saturday morning on investigation of felony vehicular assault. Troopers don’t believe impairment was a factor and said Kelete drove the wrong way on the Stewart Street off-ramp to enter the interstate, which had been partially shut down in response to protesters. (…) Witnesses captured video that showed a white car heading south at a high speed around 1:30 a.m. Saturday. It swerved around two vehicles positioned as a barrier to protect protesters across the I-5 lanes. Video showed the car careened toward the protesters and struck two, sending them flying into the air. Love, one of the victims, had been livestreaming the march for two hours. It ended abruptly, after shouts of “Car!” could be heard, then screeching tires and the sound of impact; Protester dies after being hit by speeding car in Seattle. Protesters chant during a “Fourth of YouLie” demonstration, which opposed gentrification and called for reinvestment in black communities, in Seattle on Saturday. A Black Lives Matter protester died after being struck by a car that drove down a closed stretch of Seattle highway and plowed into demonstrators early Saturday morning, according to hospital officials. A second person hit remains in serious condition as of Sunday morning. The killing adds to the violent toll of this summer’s protests in Seattle, where at least six people have been shot in the past month in the vicinity of the recently cleared protest encampment. Summer Taylor, a 24-year-old Seattle resident who works with veterinary clinics, was hit by the car around 1:40 a.m. Saturday while standing with a group of a couple dozen protesters alongside Interstate 5, a primary north-south highway along the West Coast. Taylor died at Harborview Medical Center in Seattle on Saturday evening, according to hospital spokeswoman Susan Gregg.

https://twitter.com/shainaw10/status/1279861505765171200
https://twitter.com/Seyfu_09/status/1279861432159477762

#AfD-Konflikt um #Kalbitz – Kein Richtungsstreit, nur eine Farce

Wäre die AfD so bürgerlich, wie sie tut, dann würde sie gar nicht erst darüber streiten, ob sie den Rechtsextremisten Andreas Kalbitz ausschließen sollte. Es wäre selbstverständlich. Was die Ausdehnung rechten Gedankenguts angeht, ist in den letzten Jahren oft vor einer “Normalisierung” gewarnt worden. Nicht zu Unrecht. Denn es entspricht der menschlichen Natur, sich auch an das zu gewöhnen, was im ersten Moment Schrecken verbreitet und empört. Daran sollte man sich erinnern, wenn es um die aktuelle Situation in der AfD geht, namentlich um die juristischen Auseinandersetzungen rund um die Annullierung der AfD-Mitgliedschaft von Andreas Kalbitz, dem Spiritus Rector des völkischen Teils der AfD. Viel liest man darüber, hat sich gewissermaßen schon an diesen Machtkampf gewöhnt. Aber eigentlich ist gar nichts daran normal. (…) Ins Rollen gekommen war das Ganze, weil das Bundesamt für Verfassungsschutz Kalbitz Mitte März als rechtsextremistisch eingestuft und dies unter anderem damit begründet hatte, dass eine “Familie Andreas Kalbitz” unter der Mitgliedsnummer “01330” bei der HDJ geführt worden sei. Kalbitz bestreitet diese Mitgliedschaft. Unstrittig ist allerdings, dass er 2007 ein Pfingstlager der HDJ besucht hat. Man halte an dieser Stelle inne und denke darüber nach, worüber wir hier eigentlich sprechen: über die parteiinterne Auseinandersetzung mit einem Mann, der seit Mitte März offiziell vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft ist, als ein Verfassungsfeind. Das ist die Realität der AfD, von der ihr Ehrenvorsitzender Alexander Gauland behauptet, sie sei “bürgerlich”. Was für eine Farce. Tatsächlich ist nichts an der AfD bürgerlich. Und ebenso wenig konservativ. Gewiss, es gibt Bürgerliche, die in der AfD mitmachen, weil sie sich gedanklich in einen rechten Irrgarten begeben haben und nicht mehr herausfinden. Aber die Partei selbst ist nicht bürgerlich. In jeder tatsächlich bürgerlichen Partei wäre es ganz und gar undenkbar, überhaupt groß darüber zu debattieren, ob ein Rechtsextremist in der Partei verbleiben kann.

via spiegel: AfD-Konflikt um Kalbitz Kein Richtungsstreit, nur eine Farce

Kein bedauerlicher Ausrutscher – #GdP

DER FEIND STEHT RECHTS: Die Polizeigewerkschaft verhamlost Rechtsextremismus in den eigenen Reihen. Um jeden Preis. Ein brennender Molotowcocktail, die Flasche bis obenhin mit Benzin gefüllt. Oben rechts das Logo der »Gewerkschaft der Polizei«. Darunter die Worte: »Linksextremismus. Brutal. Zynisch. Arrogant.« In einer Zeit, in der die ganze Welt über Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei, über Polizeigewalt und rassistische Tötungsdelikte durch Polizeibeamte diskutiert, macht die größte deutsche Polizeigewerkschaft eine Geschichte über »Linksextremismus« zum Titel ihres aktuellen Magazins. Der Ton ist klar: »Linksextremismus«, »Die kriminellen Erben der RAF«, Feuer, Flammen, Todesgefahr, besonders für Polizisten. In einem Facebook-Beitrag ist gar von »Anti-Menschen« die Rede. Wenn also das nächste Mal Polizeibeamte auf einer linken Demo eingesetzt werden, haben sie das richtige Bild, den richtigen Grusel bereits im Hinterkopf. (…) Diese Professorin, die auf einer Polizeihochschule Polizisten ausbildet, schreibt auch für den »Cicero« und die »Achse des Guten«. Auf dem rechten Blog wird auch schon mal der Holocaust verharmlost, in dem man die Randale in Stuttgart als »kleine Kristallnacht« tituliert. In der ersten Ausgabe des Magazins nach dem Tod von George Floyd, während Nazis unbehelligt in Teilen der Polizei die Meinungsführerschaft übernehmen, kommt also irgendjemand in der GdP auf die Idee, die RAF (!) und den Linksextremismus zum Titelthema zu machen. Die Sache mit den Nazis und der Meinungsführerschaft habe ich mir übrigens nicht ausgedacht. Das steht im offiziellen Bericht jener Kommission, die die Machenschaften des Polizei-Nazi-Terrornetzwerkes »Nordkreuz« aufdecken sollte. (…) Der Schritt vom Antifaschismus zum Linksextremismus ist für die Polizei erstaunlich kurz. Die ständige Erzählung vom Linksextremismus, obwohl dieser in Deutschland kaum organisiert ist, keine staatsgefährdende Bedrohung darstellt, kein linker Terror existiert, es in der Bundesrepublik nach 1990 quasi keine Todesopfer linker Gewalt gibt, dient der bewussten Verschiebung des Diskurses und der Ablenkung von Nazi-Terroristen in den eigenen Reihen. Diese Titelgeschichte im Magazin der Gewerkschaft der Polizei ist kein bedauerlicher Ausrutscher, sondern die bewusste Verharmlosung von Rechtsextremismus und Neonazitum in der Polizei. Um jeden Preis.

via nd: Kein bedauerlicher Ausrutscher

siehe auch: Die Polizei; https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp202007/$file/DP_2020_07.pdf

screenshot artikel gdp

Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

Ein evangelischer Pastor aus Bremen steht wegen seiner Ansichten erneut in den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Volksverhetzung gegen ihn erhoben. Der Pfarrer habe bei einem Eheseminar im Oktober 2019 Homosexuelle pauschal als Verbrecher und Homosexualität als “Degenerationsform der Gesellschaft” bezeichnet, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Seine Äußerungen habe er später auch bei Youtube hochgeladen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sind einzelne Ausschnitte daraus volksverhetzend, da sie den öffentlichen Frieden störten und zu Hass gegen einen Teil der Bevölkerung aufgrund sexueller Orientierung anstachelten. Zudem liege ein Angriff auf die Menschenwürde der betroffenen Menschen vor.

via sz: Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

siehe auch: Bremer Pfarrer wegen Volksverhetzung angeklagt. Er beleidigte Homosexuelle und sprach abfällig über den Islam: Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Olaf L. erhoben. Selbst die katholische Kirche griff er an. (…) Der Pfarrer hatte mehrfach mit beleidigenden Äußerungen auch über den Islam Kritik ausgelöst. 2015 bezeichnete er in einer Predigt auch den Urbi-et-Orbi-Segen des Papstes zu Weihnachten und Ostern als “ganz großen Mist” und warf Katholiken wegen ihrer Heiligenverehrung “Reliquiendreck” vor.

Rechter Fackelzug in Nürnberg: Gericht verhängt Strafe

Organisator muss 1200 Euro Geldbuße zahlen. Als Neonazis im Februar 2019 mit Fackeln auf die Zeppelintribüne am ehemaligen Reichsparteitagsgelände stiegen, rief das Empörung hervor. Nun hat das Amtsgericht Nürnberg gegen den ehemaligen NPD-Funktionär Frank Auterhoff 1200 Euro Bußgeld verhängt. Auterhoff hatte den Aufmarsch organisiert und gefilmt und anschließend ein Video ins Netz gestellt. Als das Video des Fackelzugs mit 18 Teilnehmern im Internet auftauchte, war die Empörung in der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und im Stadtrat groß. “Widerlich”“ und “inakzeptabel“ nannte der damalige Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) die “Provokation der rechten Szene“. Unter den Fackelträgern war auch ein CSU-Mann aus dem Unionsverband Nürnberg-Fürth-Schwabach, die Partei beschloss damals, ihn auszuschließen.

via nordbayern:Rechter Fackelzug in Nürnberg: Gericht verhängt Strafe

siehe dazu auch: Neonazi – #Fackelmarsch in #Nürnberg: #Polizei räumt Fehler ein. Zwei Tage nachdem im Internet ein Video auftauchte, das Rechtsextreme beim Fackelmarsch auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände zeigt, räumt die Nürnberger Polizei Fehler ein. Die Polizei hatte die Beteiligten vor dem Fackelmarsch kontrolliert. Die Polizei kontrollierte am vergangenen Samstag eine Gruppe von Rechtsextremen vor einer Flüchtlingsunterkunft in Nürnberg-Langwasser. Dass die Neonazis im Anschluss einen Fackelmarsch am ehemaligen Reichsparteitagsgelände vollzogen, sei von der Polizei jedoch nicht wahrgenommen worden. Das erklärte die Leiterin der mittelfränkischen Polizeipressestelle auf Nachfrage des BR. Demnach wurden am vergangenen Samstag rund 18 Personen der rechtsextremen Szene aus Nürnberg, München, Erlangen, aus dem Erzgebirge und dem Schwäbischen vor einer Flüchtlingsunterkunft in der Beuthenerstraße von der Polizei angetroffen und dort kontrolliert. Die Polizei leitete daraufhin Maßnahmen ein, um eine Ordnungswidrigkeit zu verfolgen.
Polizei sprach Platzverweis aus Zudem konnten die Beamten eine Person wegen Zeigens des sogenannten “Hitlergrußes” feststellen.

Kippa vom Kopf gerissen: Bewährungsstrafe für Täter

Der junge Mann, der einem 19-Jährigen in Freiburg die traditionelle jüdische Kopfbedeckung Kippa vom Kopf gerissen hatte, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Gegen den zur Tatzeit im vergangenen November 23-Jährigen erging ein Strafbefehl des Amtsgerichts Freiburg über sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung und eine Geldauflage von 3000 Euro. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet. Seit dem 20. Mai sei der Mann damit rechtskräftig wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung verurteilt, wie ein Sprecher des Gerichts am Donnerstag mitteilte.

via stimme: Kippa vom Kopf gerissen: Bewährungsstrafe für Täter

#Oklahoma Officers Charged With #Murder After Allegedly Firing #Taser More Than 50 Times – #police #violence #brutality #JaredLakey

Two police officers in Oklahoma have been charged with second-degree murder after they allegedly used Tasers on a man more than 50 times before he died. Joshua Taylor, 25, and Brandon Dingman, 34, of the Wilson Police Department were charged in connection with the death of Jared Lakey, 28, as part of an incident that took place on July 4 last year. Lakey was hospitalized and died two days later. The use of the Tasers was a “substantial factor” in Lakey’s death, according to court documents. If convicted the two men could face sentences of 10 years to life in prison. Taylor and Dingman came into contact with Lakey on July 4 last year while responding to a call that he was acting in a disorderly manner. When he didn’t comply with their commands, Taylor and Dingman reportedly fired their taser repeatedly over nine minutes. According to the data logs in the court filings, Taylor fired his taser 30 times while Dingman fired his taser 23 times . That means Lakey was tased for almost four straight minutes in the nine-minute span. Spencer Bryan, a lawyer for Lakey’s parents, said that the officers had claimed at first they only used Tasers four times.

via slate: Oklahoma Officers Charged With Murder After Allegedly Firing Taser More Than 50 Times

siehe auch: 2 Officers Face Murder Charges After Using Taser on Man More Than 50 Times, Officials Say. Court records said that the “dangerous and unnecessary tasing” by two officers in Wilson, Okla., was a “substantial factor” in the death of Jared Lakey, 28, a year ago. (…) On July 4, 2019, Mr. Taylor and Mr. Dingman were responding to a call that involved Mr. Lakey’s “acting in a disorderly way,” according to the State Bureau of Investigation. When Mr. Lakey would not comply with the officers’ commands, Mr. Taylor and Mr. Dingman used their Tasers a combined total of more than 50 times, “which greatly exceeded what would have been necessary or warranted by the attendant circumstances,” court records said. A Carter County deputy sheriff eventually responded to the scene and was able to help take Mr. Lakey into custody, according to the bureau. Shortly thereafter, Mr. Lakey stopped breathing and became unresponsive. He was taken to a hospital in Healdton, Okla., and then to OU Medical Center in Oklahoma City, where he died on July 6, 2019. Court records said that “such dangerous and unnecessary tasing” was a “substantial factor” in bringing about Mr. Lakey’s death.