Verdächtiger auf freiem Fuß – Waffenlager in Wohnung entdeckt: Durchsuchung fortgesetzt

Verdächtiger auf freiem Fuß – Waffenlager in Wohnung entdeckt: Durchsuchung fortgesetzt. Spezialisten der Polizei sichern nach den Funden in Dortmund Beweismittel. Ermittler sind bei einer Wohnungsdurchsuchung in Dortmund überraschend auf ein ganzes Waffen- und Sprengstofflager gestoßen. Am Freitag setzten Spezialisten die bereits am Mittwoch begonnene Durchsuchung fort, wie die Polizei mitteilte. “Wir sind überrascht worden von der Menge der Dinge, die wir da gefunden haben”, sagte eine Sprecherin. Der 68-jährige Bewohner wird verdächtigt, das explosive Material in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und offenbar auch in seiner Garage mitten in einer Wohnsiedlung gehortet zu haben. (…) Am Mittwoch waren in den Räumen des Seniors Waffen, Waffenteile, verdächtige chemische Substanzen und eine Mine entdeckt worden. Die Mine war in der Nacht zu Donnerstag auf einem Feld kontrolliert gesprengt worden. Am Donnerstag wurden mehrere Kilogramm TNT-Sprengstoff sichergestellt – und laut Polizei ebenfalls schnell unschädlich gemacht. (…) Zur Person des 68-Jährigen machten Polizei und Staatsanwaltschaft auch weiter keine genaueren Angaben. Die “Bild”-Zeitung berichtete, es handele sich um einen sammelwütigen Waffenfreak, der schon im Jahr 2000 wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgefallen sei. Man habe damals bei ihm Handgranaten gefunden; er sei mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Die Polizei nahm dazu nicht Stellung. “Was für eine Motivation dahinter steckt, können wir noch nicht sagen. Das Prozedere ist überhaupt nicht abgeschlossen.” Gegen den Mann wird nach bisherigem Stand wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Kriminalpolizei hatte einen Hinweis auf eine Waffe erhalten, die der 68-Jährige einem anderen Mann übergeben haben soll.

via t-online: Verdächtiger auf freiem Fuß – Waffenlager in Wohnung entdeckt: Durchsuchung fortgesetzt

‘Hitler youths’ using Instagram to recruit children

Fascist groups led by teenagers are targeting those as young as 12. Teenage members of a neo-Nazi group that has threatened to carry out an atrocity in the UK to eclipse the Christchurch mosque shootings have been using Instagram to recruit and to spread propaganda. The leader of the group, the British Hand, who is believed to be 15, says he is planning an attack on Muslims and refugees arriving at Dover after crossing the Channel. Other members have pledged to infiltrate the army and get weapons training. The group’s activities across social media are laid bare in a new report by anti-fascism campaigners Hope Not Hate. Entitled Hitler Youths: The Rise of Teenage Far-Right Terrorists, the report reveals that children as young as 12 are being groomed online for the white supremacist cause.

via thetimes: ‘Hitler youths’ using Instagram to recruit children

#Rechtsruck: #AfD wählt #JensKestner zum neuen Landeschef – #DanaGuth

Der Bundestagsabgeordnete Jens Kestner ist in einer Kampfabstimmung zum neuen Landesvorsitzenden gewählt worden. Das bedeutet einen Kurswechsel in der Partei. Der dem aufgelösten «Flügel» zugerechnete Kestner löst Dana Guth ab. Diese war vielen zu moderat. Der AfD-Landesverband hat den AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Kestner am Samstagabend zum neuen AfD-Landesvorsitzenden gewählt. Der 48-Jährige setzte sich auf dem Landesparteitag in Braunschweig in einer Kampfabstimmung gegen Amtsinhaberin Dana Guth durch. Sie hatte das Amt seit 2018 inne. In einer Stichwahl im fünften Wahlgang kam Kestner auf 52 Prozent und Guth auf 46 Prozent der Stimmen. Kestner wird dem offiziell aufgelösten, völkisch-nationalistischen «Flügel» zugerechnet. Guth, die auch Fraktionsvorsitzende im Landtag ist, gilt als gemäßigt. (…) Der Beginn des Parteitages hatte sich wegen Gegendemonstranten um zweieinhalb Stunden verspätet. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten, die auch an anderen Orten in der Stadt protestierten, insgesamt auf 3500

via cellesche zeitung: Rechtsruck: AfD wählt Jens Kestner zum neuen Landeschef

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Viele #Schusswaffen bei Mann aus rechter Szene gefunden – #Seevetal #terror #razzia

Die Polizei hat bei einem mutmaßlichen Mitglied der rechten Szene etwa 250 scharfe Schusswaffen gefunden. Auch mehrere Tausend Schuss Munition lagerte der Mann. Etwa 250 scharfe Schusswaffen sowie mehrere Tausend Schuss Munition hat die Polizei bei einem Mann mit mutmaßlich rechter Gesinnung sichergestellt. Bei dem Mann, der in der niedersächsischen Gemeinde Seevetal ansässig ist, werde laut Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen “aufgrund der Gesamtumstände von einer rechten Gesinnung ausgegangen”. Die Maßnahmen seien wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffen- sowie das Kriegswaffenkontrollgesetz erfolgt. Bei den Waffen handle es sich um Kurz-, Lang- und Kriegswaffen. Als Kurzwaffen werden zumeist Revolver oder Pistolen bezeichnet, zu den Langwaffen zählt man Gewehre. Ob einige dieser Waffen in legalem Besitz des Mannes waren, ist nicht bekannt. Zudem gab es keine Informationen zur Art der gefundenen Schusswaffen. (…) In den vergangenen Monaten und Jahren sind des Öfteren illegale Waffen bei Mitgliedern der rechten Szene gefunden worden. Im Juli hatte die Staatsanwaltschaft Lüneburg zehn Objekte durchsuchen lassen, diverse Waffen, Munition und Waffenteile wurden gefunden. Einige der Beschuldigten gelten als rechtsgesinnt, unter ihnen war ein ehemaliger Reservist der Bundeswehr

via zeit: Viele Schusswaffen bei Mann aus rechter Szene gefunden

siehe auch: LKA-NI: Großer Waffenfund: Polizei stellt knapp 250 Schusswaffen sicher. In den Abendstunden des 11. Septembers stellte die Polizeidirektion Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz des LKA Niedersachsen im Bereich Seevetal ca. 250 scharfe Schusswaffen sicher. Die Durchsuchungsmaßnahmen auf Grundlage der Gefahrenabwehr wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz, sowie das Kriegswaffenkontrollgesetz, richteten sich gegen eine männliche Person, bei der aufgrund der Gesamtumstände von einer rechten Gesinnung ausgegangen wird.

https://twitter.com/tiisbosbi/status/1304661521713242112?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Eembeddedtimeline%7Ctwterm%5Eprofile%3Adokmz&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.dokmz.com%2F

#Reichsbürgerin in der #Verwaltung – Eine Rechtsextremistin wird in #Brandenburg als #Stadtplanerin angestellt

Brieselang wird künftig von einer Reichsbürgerin gestaltet. Der Vorgang zeigt exemplarisch, wie Verfassungsfeinde Behörden unterwandern können. Die Gemeinde Brieselang im Havelland suchte im Frühling nach einem neuen Bauleitplaner. Die Bauleitplanung gilt als wichtigstes Werkzeug zur Lenkung und Ordnung der städtebaulichen Entwicklung einer Gemeinde in Deutschland, der Posten sollte schnell neu besetzt werden. Routinemäßig schrieb die Gemeinde die Stelle öffentlich aus. Am 18. März stellte sich schließlich die aus Berlin stammende Iris R. im Hauptausschuss der Gemeindevertretung vor. Es war am Ende eine reine Formalie, einstimmig sprachen sich die Gemeindevertreter aller Fraktionen für die Stadtplanerin aus. Im Mai hat R. ihre Stelle im öffentlichen Dienst des Landes Brandenburg angetreten. Inzwischen ist es eine Personalie mit Sprengkraft. (…) Die neue Bauleitplanerin R. lebt in einer Partnerschaft mit dem Rathenower Mario S. Dieser eröffnete im vergangenen Jahr mitten in Rathenow ein sogenanntes „Bürger Meister Büro“. Es dient als Anlaufstelle für Rechtsextreme, Reichsbürger und Anhänger des „Bürgerbündnisses Havelland“, das schon 2018 vom Brandenburger Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wurde. Bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2019 kandidierten die Lebensgefährten R. und S. gemeinsam in Rathenow erfolglos für eine gemeinsame Liste der rechten Partei „Die Republikaner“ mit dem „Bürgerbündnis Havelland“. Auf der vom Paar betriebenen Internetseite wird in typischer Reichsbürger-Manier die Gültigkeit des Grundgesetzes in Frage gestellt. „Aber gilt das Grundgesetz überhaupt noch?“, heißt es dort. (…) Mario S., der Lebensgefährte der neuen Brieselanger Bauleitplanerin, wurde im August vor dem Amtsgericht Rathenow zu einer Geldstrafe wegen sechsmaligen Fahrens ohne gültigen Führerschein verurteilt. Vor Gericht zeigte er unter anderem eine selbstgebastelte Fahrerlaubnis als Beleg dafür, in Besitz eines Führerscheins zu sein. Auch das folgt der Überzeugung der Reichsbürgerszene, Dokumente der Bundesrepublik Deutschland nicht zu akzeptieren. R. selbst wurde Anfang Juli 2020 bei einer Kundgebung des wegen Holocaustleugnung aus dem Schuldienst entlassenen „Volkslehrers“ Nikolai Nerling vor dem Bundeskanzleramt gesehen. Schon im Jahr zuvor war sie bei einer ähnlichen Veranstaltung von Neonazis, Reichsbürgern und Holocaustleugnern zugegen, wie der Journalist Hardy Krüger dokumentiert hat. Mehrmals war sie außerdem bei Demonstrationen des rechtsextremen „Bürgerbündnisses Havelland“. (…) Die Position in der Gemeinde-Bauleitung ist interessant, weil die Zuständigen Einsicht auf freie Grundstücke und Immobilien in der Kommune haben. Gleichzeitig sind sie mit Bauleitplanungen anderer Gemeinden eng vernetzt. Befürchtet wird von einigen Gemeindevertretern, dass sich R. ihre Stelle zunutze machen könnte, um Rechtsextremisten und Reichsbürger über die Verfügbarkeit von freien Immobilien und Grundstücken zu informieren. Die Szene könnte Liegenschaften aufkaufen, um weitere Rückzugsorte ähnlich dem Rathenower „Bürger Meister Büro“ entstehen zu lassen.

via tagesspiegel: Reichsbürgerin in der Verwaltung Eine Rechtsextremistin wird in Brandenburg als Stadtplanerin angestellt

#Charlottesville takes down #Confederate #statue at site of fatal 2017 protests – #HeatherHeyer

Onlookers cheer as workmen begin to dismantle At Ready monument. Workers in Charlottesville, Virginia, have started taking down a Confederate statue close to the scene of violent protests in 2017 that left a woman dead. The Washington Post reported that a crowd of about 100 people cheered from behind metal barriers as workmen began dismantling the ‘At Ready’ statue which depicts a Confederate soldier. (…) Charlottesville was the scene of vicious clashes in August 2017 when white supremacists and neo-Nazis holding a Unite the Right rally faced off with counter-protesters. Heather Heyer, one of the counter-protesters, was killed when a white supremacist deliberately crashed his car into a crowd of people. The driver was jailed for life. The At Ready statue is close to another, of Confederate general Robert E Lee, which was the focus of the 2017 protests. Council members in Albermarle County voted to remove both – and one of another southern general, Thomas “Stonewall” Jackson – although the future of the other two hangs in the balance while a legal bid to save them is considered.

via independent: Charlottesville takes down Confederate statue at site of fatal 2017 protests

siehe auch: Confederate statue taken down in Charlottesville near the site of violent 2017 rally. Workers remove a plaque at the base of the Confederate soldier statue at the Albemarle County Courthouse in Charlottesville on Saturday. Workers used a crane to remove a Confederate statue from its pedestal Saturday morning and lift an enormous weight from a community still scarred by the racist violence of 2017’s Unite the Right rally. Crowds cheered behind metal barricades as the bronze figure of a Confederate soldier known as “At Ready” was taken down after 111 years outside a county courthouse in this historic university city. Streets that had surged with white supremacists three years ago now rang with music and happy cheers. Families brought small children in blue Union Civil War caps. People wearing Black Lives Matter shirts danced as a student radio station played Marvin Gaye, Stevie Wonder and Sly and the Family Stone. “This is a magnificent moment,” said community organizer Don Gathers, 61. “Much of the racial tension, strife and protest we’re seeing across the country emanates from right here in Charlottesville. But now we’re moving the needle in a positive way.”

#Tattoos that could solve a double #murder: Search warrant is issued to collect updated photographs of white supremacist’s inkings as police believe they are the initials of his victims

Jerrod Baum, 41, allegedly murdered Riley Powell, 18, and Brelynne Otteson, 17. He is accused of slitting their throats and dumping their bodies down a mine. Baum has several swastikas, demons and Norse imagery tattooed on his body. A white supremacist double murder suspect’s tattoos may hold the key to proving he slit the throats and dumped his victims’ bodies down a mine shaft. Investigator’s have issued a warrant for updated photograph’s of Jerrod Baum’s inkings, believing pictures of headstones with initials on are documents of his murders. The Utah County Attorney Bureau of Investigations has now served a search warrant to collect updated photographs of all of Baum’s tattoos. Investigator’s have issued a warrant for updated photograph’s of Jerrod Baum’s (pictured in the 4th District Court Thursday, April 26, 2018, in Provo, Utah) tattoos, believing pictures of headstones with initials on are documents of his murders. An investigator wrote in the warrant: ‘Just as Baum’s iron cross may have documented bravery in battle for his involvement in any number of acts, he may have documented his killing of Riley and Brelynne by way of tattoos as well.
‘My training and experience and consultation with experts leads me to believe that there is a reasonable probability that he has done so. ‘There is a strong likelihood Mr Baum may have recorded the deaths of Riley Powell and Brelynne Otteson in the form of another tattoo,’ reported DeseretNews. Baum is accused of killing the young couple and throwing their bound bodies into the Tintic Standard Mine outside Eureka, Juab County. Defense attorney Mike Brown and Utah County Attorney David Leavitt both declined to comment on Thursday. Baum, who is charged with two counts of capital murder and will face the death penalty if convicted, is known to have more than two dozen tattoos. Investigators became interested in his body art after listening to interviews with Baum’s ex-girlfriend Morgan Henderson, who was allegedly present at the killings. She referred to a swastika tattooed on Baum’s face and spoke about his tattoos as ‘records’, referring specifically to ‘headstones’ on his body symbolising people he had killed. Henderson said she witnessed Baum first kill Powell, repeatedly stabbing him. Henderson said Baum then slit Otteson’s throat and dumped both of the teens’ bodies in the shaft Henderson said she witnessed Baum first kill Powell, repeatedly stabbing him, before he slit Otteson’s throat and dumped both of their bodies in the shaft In addition to the ‘headstones and lettering’ on Baum’s arm and swastika on his face, his known tattoos include runes on his back stretching from his left shoulder to his right shoulder.
There is also an ‘unknown demon’ in the center of his back, a Viking or Nordic scene with an iron cross on the lower left side of his back and a swastika in the center of his chest. Henderson said Baum practiced Odinism, a religion worshipping Norse gods, and would perform rituals on her drawing runes and symbols on her with her own blood. She said he told her he would perform the ritual again with someone else’s blood if she left him, the warrant states.

via daily mail: Tattoos that could solve a double murder: Search warrant is issued to collect updated photographs of white supremacist’s inkings as police believe they are the initials of his victims