Rechtsextreme Inhalte auf #Roblox: Das müssen Eltern wissen

Auf Gaming-Plattformen wie dem beliebten Online-Universum Roblox stoßen Kinder und Jugendliche immer öfter auf Spiele mit rechtsextremen Inhalten, Symbolen und Emojis. Eltern und Erziehende sind aber oft ahnungslos, womit ihre Kinder bei vermeintlich harmlosen Spielen in Kontakt kommen können. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März empfiehlt die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, mit Kindern über problematische Inhalte auf Gaming-Plattformen zu sprechen und sie für diese Risiken zu sensibilisieren. Die Rolle von Offizieren aus der NS-Zeit einnehmen oder rechtsextreme Terroranschläge nachstellen – das taucht immer wieder auf beliebten Spieleplattformen auf. Chats und Community-Gruppen werden häufig Schauplatz von Hass und Hetze – auch weil es an einer angemessenen Moderation mangelt und und die Inhalte selbst hochgeladen werden können. Da Nutzerinnen auf Spieleplattformen meist anonym agieren und nur als sogenannte Avatare auftreten, sinken die Hemmschwellen. Die Kommunikation in Echtzeit erschwert zudem die Kontrolle, weil Inhalte oft nicht gespeichert werden. So sind Verstöße kaum nachzuverfolgen. Plattformen wie Roblox setzen zwar zunehmend auf automatisierte Moderation, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Algorithmen aber können problematische Inhalte nicht zuverlässig erkennen – hier wären menschliche Moderatorinnen wichtig, die bei rechtsextremen Inhalten eingreifen. Rechtsextreme nutzen diese Schwächen aus und infiltrieren Gaming-Plattformen und Communities gezielt mit ihren Botschaften. Sie versuchen, die eigene rechte Szene zu stärken, menschenfeindliche Ideologien zu verharmlosen und junge Menschen dafür empfänglich zu machen. Gerade Frauen und gesellschaftliche Minderheiten werden zur Zielscheibe der Hetze.

via presseportal: Rechtsextreme Inhalte auf Roblox: Das müssen Eltern wissen

#Rechtsterrorismus – Ex-Bundeswehroffizier Franco A. bleibt in Haft – #terror #LockHimUp

Der wegen Terrorplanungen zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilte ehemalige Bundeswehroffizier Franco A. aus Offenbach wird seine Freiheitsstrafe voll absitzen müssen. Der Bundesgerichtshof lehnte eine vorzeitige Haftentlassung Der wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilte ehemalige Bundeswehroffizier Franco A. wird nicht vorzeitig aus der Haft entlassen. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Bundesgerichtshof (BGH) Anfang Februar eine Beschwerde abgewiesen. Damit wollte Franco A. seine Entlassung nach Verbüßung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe erreichen. “Keine Abkehr von rassistischer Gesinnung” Bereits Anfang Dezember 2024 hatte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt abgelehnt, die Reststrafe zur Bewährung auszusetzen. Dagegen legte Franco A. Beschwerde beim BGH ein. Dieser schloss sich der Auffassung der Frankfurter Richter an, wonach keine günstige Prognose für eine “Legalbewährung” des Verurteilten vorliege. Sprich: Das OLG wie der BGH sind nicht überzeugt, dass Franco A. in Freiheit nicht wieder straffällig würde. In der Begründung verweist der BGH auf die Schwere der von Franco A. geplanten Gewaltdelikte sowie “die langjährige und tiefgreifende Verfestigung seiner sowohl demokratiefeindlichen als auch rechtsradikalen Gesinnung, die ihn zur Tatbegehung veranlasste”.

via hessenschau;: Rechtsterrorismus Ex-Bundeswehroffizier Franco A. bleibt in Haft

Rassistisch, sexistisch, queerfeindlich: Jusos beider Basel kritisieren Fasnacht

Die Jusos beider Basel kritisieren die Fasnacht als unsicheren Ort für Frauen, Queere und Rassifizierte. Das Fasnachts-Comité sieht kein systematisches Problem und distanziert sich von allen Formen der Diskriminierung. Mit Transparenten und Plakaten haben Mitglieder der Juso beider Basel während der Fasnacht ihre Kritik an den „drei scheenschte dääg“ geäußert. Foto: Juso beider Basel Mit Schildern auf dem Münsterplatz stehend haben Mitglieder der Juso beider Basel während der Fasnacht ihre Kritik an den “drei scheenschte dääg” öffentlich sichtbar gemacht. “Syg wie de wottsch, usser du bisch: schwarz, queer, trans, e Frau, behindert, migrantisch”, war etwa in Anlehnung an das diesjährige Motto der Fasnacht auf einem der Transparente zu lesen. In einer entsprechenden Medienmitteilung erklären die Mitglieder der Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP) die Hintergründe. Die Basler Fasnacht gelte als traditionsreiches, weltoffenes Fest, an dem alle willkommen sein sollen, doch die Realität sehe anders aus, heißt es darin. “Immer wieder berichten Betroffene von rassistischen, sexistischen und queerfeindlichen Vorfällen.” Besonders Frauen und queere Menschen seien während der “drei scheenschte dääg” häufig sexueller Belästigung ausgesetzt. So würden zum Beispiel immer wieder gezielt junge Frauen mit Räppli gestopft – also mit Konfetti eingeseift – und die Gelegenheit dann für ungewollte Berührungen missbraucht. “Wir fordern nicht viel – nur dass sich alle Menschen an der Fasnacht sicher fühlen können”, wird Angel Yakoub, Präsidentin der Juso Baselland, in der Medienmitteilung zitiert. Konkret verlangt die Jugendorganisation der SP von den Basler Regierungen und dem Fasnachts-Comité, das die beiden Umzüge (Cortège) organisiert, “wirksame Schutzkonzepte”: ein Awareness-Team vor Ort, eine Notfall-Hotline, klare Konsequenzen für diskriminierende und belästigende Handlungen und ein Verbot von rassistischen, sexistischen und ableistischen (behindertenfeindlichen) Kostümen sowie Cliquen- und Guggennamen. Außerdem fordert die Juso von den Regierungen, Zahlen zu erheben, “die das Ausmaß der Gewalt und Diskriminierung aufzeichnen”.

via badische zeitung: Rassistisch, sexistisch, queerfeindlich: Jusos beider Basel kritisieren Fasnacht

ChatGPT und Perplexity AI – Russland manipuliert wohl westliche Chatbots für seine Propaganda

Ein russisches Desinformationsnetzwerk manipuliert westliche Chatbots, sagen Forscher. Rund ein Drittel der Antworten von Dialogassistenten wie ChatGPT enthielten Kremlpropaganda. Die US-Regierung verstärke die Gefahr. Für seine weltweiten Desinformationskampagnen manipuliert Russland nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern auch westliche Chatbots. Mehr als ein Drittel der Antworten von KI-Dialog-Assistenten wie ChatGPT enthielten prorussische Falschinformationen, wie eine Studie der Organisation NewsGuard  ergab. Dahinter steckt den Forschern zufolge das Prawda-Netzwerk in Moskau, das weltweit kremlfreundliche Propaganda verbreitet. »Eine riesige Menge russischer Propaganda – 3.600.000 Artikel im Jahr 2024 – sind nun in den Ergebnissen westlicher KI-Systeme enthalten und infizieren deren Antworten mit falschen Behauptungen und Propaganda«, schreiben die Forscher in ihrem Bericht: Für die Studie untersuchte NewsGuard zehn der wichtigsten Anwendungen für künstliche Intelligenz, darunter ChatGPT-4, Smart Assistant, Grok, Copilot, Meta AI, Google Gemini und Perplexity. Sie alle gaben die von Prawda verbreiteten Falschinformationen wieder. Sieben Chatbots zitierten sogar bestimmte Artikel von Prawda als Quellen. Prawda manipuliert die Chatbots den Forschern zufolge, indem das Netzwerk die großen Sprachmodelle (Large Language Model, LLM) der KI-Anwendungen, aus denen die Antworten generiert werden, mit seinen Fake News flutet. Diese Methode heißt »LLM Grooming«. Die Studie zeigt, dass die KI-Chatbots nicht nur die im Internet kursierende Desinformation aufgreifen, sondern gezielt beeinflusst werden.

via spiegel: ChatGPT und Perplexity AI Russland manipuliert wohl westliche Chatbots für seine Propaganda

siehe auch: Studie enthüllt: Russische Desinformation durchdringt westliche KI-Systeme. Ein russisches Desinformationsnetzwerk namens „Pravda“ wurde von dem US-amerikanischen Medienanalyse-Unternehmen NewsGuard aufgedeckt. Dieses Netzwerk infiltriert nach Angaben des Unternehmens westliche Chatbots mit Künstlicher Intelligenz (KI) durch pro-kremlische Propaganda. Laut NewsGuard umfasst das Netzwerk über 150 Nachrichten-Websites und verbreitet gezielt falsche Informationen, die von KI-Chatbots wie ChatGPT 4.0 und Microsoft Copilot in 33,5 Prozent der Fälle übernommen werden. Die NewsGuard-Studie zeigt, dass das Pravda-Netzwerk allein im Jahr 2024 etwa 3,6 Millionen Artikel veröffentlichte. Es nutzte gezielt künstliche Intelligenz, um prorussische Inhalte in 49 Ländern und in zahlreichen Sprachen zu verbreiten. „Unsere Forschung legt nahe, dass russische Einflussoperationen ihre Methoden zunehmend auf die Manipulation von KI-Modellen verlagern, anstatt direkt menschliche Leser ins Visier zu nehmen, um eine weitaus größere Reichweite zu erzielen“, erklärte die NewsGuard-Analystin Isis Blachez gegenüber dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes. (…) Die NewsGuard-Studie verdeutlicht, dass generative KI-Modelle nicht nur unbeabsichtigt Desinformation weiterverbreiten, sondern gezielt als Verbreitungsinstrumente genutzt werden. Dies könnte langfristig die öffentliche Wahrnehmung erheblich verzerren. Die Studie betont die Notwendigkeit strengerer Verifizierungsprozesse für KI-Unternehmen. Andernfalls droht, dass KI-Systeme, die eigentlich zur Wissensverbreitung gedacht sind, zu globalen Multiplikatoren von Desinformation werden; Russian disinformation network flooded training data to manipulate Western AI chatbots, study finds A Russian disinformation network called Pravda (“Truth”) has influenced leading AI chatbots’ output by publishing numerous articles that made their way into the bots’ training data, a new report from the analysis group NewsGuard reveals. According to researchers, this wasn’t just a side effect of Moscow flooding the web with false narratives — it was the initiative’s main goal. Here’s how the scheme worked. A “well-funded” online Russian disinformation network called Pravda put out 3.6 million articles last year, many of which were processed by popular chatbots such as OpenAI’s ChatGPT-4o, Claude (Anthropic), Meta AI, Gemini (Google), and Copilot (Microsoft), according to a new report from the watchdog group NewsGuard. These chatbots reportedly reproduced narratives spread by Pravda in 33 percent of their responses. The researchers’ findings align with a February report from the American nonprofit organization American Sunlight Project (ASP), which found that manipulating AI technologies, rather than reaching human users, was likely the Russian network’s primary goal. This method of influencing large language models (LLMs) has been termed “LLM grooming.” According to NewsGuard, Pravda “is pursuing an ambitious strategy by deliberately infiltrating the retrieved data of artificial intelligence chatbots, publishing false claims and propaganda for the purpose of affecting the responses of AI models on topics in the news rather than by targeting human readers.”; NewsGuard Launches New Service to Protect LLMs from Foreign Influence Operations FAILSafe for AI service enables AI models to detect and prevent foreign influence operations that are corrupting AI responses with state-sponsored disinformation claims and propaganda Following reports exposing an ambitious, well-funded pro-Kremlin program that has infected AI models with false claims advancing Russian interests, NewsGuard today announced the launch of its Foreign Adversary Infection of LLMs Safety Service (FAILSafe) to protect AI models from malign foreign influence operations. The service provides AI companies with real-time data, verified by NewsGuard’s disinformation researchers with expertise in foreign malign influence, exposing narratives and sources involved in advancing adverse influence operations run by the Russian, Chinese, and Iranian governments. An Urgent Problem for AI Companies Reports from NewsGuard, Viginum, the Digital Forensics Research Lab, Recorded Future, the Foundation for Defense of Democracies, and the European Digital Media Observatory have extensively covered a massive Russian disinformation network, which NewsGuard found has infected the outputs of AI models. Rather than misinforming individual online readers, the network appears to be a macro effort to infect AI models with false claims with the intent to deliver Kremlin propaganda to AI users worldwide; Top 10 Generative AI Models Mimic Russian Disinformation Claims A Third of the Time, Citing Moscow-Created Fake Local News Sites as Authoritative Sources NewsGuard audit finds that 32% of the time, leading AI chatbots spread Russian disinformation narratives created by John Mark Dougan, an American fugitive now operating from Moscow, citing his fake local news sites and fabricated claims on YouTube as reliable sources; Trainingsdaten vergiften: Russische Propaganda für KI-Modelle Newsguard hat russische Propaganda-Webseiten gefunden, mit denen gezielt KI-Chatbots manipuliert werden sollen. Bei ihren Antworten geben ChatGPT, Copilot, Grok und andere KI-Chatbots laut einer systematischen Analyse auch russische Propaganda wieder. Demnach zielt ein prorussisches Netzwerk namens “Pravda” – das russische Wort für “Wahrheit” – darauf ab, möglichst viel russlandfreundliche Falschinformationen in die Trainingsdaten der KI-Modelle zu bekommen sowie die Echtzeit-Suche zu beeinflussen. Zu dieser These kommt eine Studie, die das privatwirtschaftliche Unternehmen Newsguard veröffentlicht hat, welches sich für Glaubwürdigkeit und Transparenz bei Online-Medien einsetzt, dabei aber auch schon selbst in die Kritik geraten ist. Die getesteten Chatbots waren ChatGPT von OpenAI, der Smart Assistant von You.com, Grok von xAI, Pi von Inflection, le Chat von Mistral, Copilot von Microsoft, Meta AI, Claude von Anthropic, Gemini von Google und die KI-Suchmaschine von Perplexity. Newsguard testete die Chatbots mit einer Stichprobe von 15 Falschmeldungen, die von einem Netzwerk von 150 Kreml-nahen Websites zwischen April 2022 und Februar 2025 verbreitet wurden. In 33 Prozent der Fälle wiederholten die Chatbots Inhalte von Falschmeldungen.

Report

„Genug ist genug“: Grönlands Regierungschef kontert Trump nach neuen Aussagen zu Annexionsplänen

Mit Äußerungen an der Seite von Nato-Generalsekretär Rutte eckt Trump abermals an. Der grönländische Regierungschef und sein voraussichtlicher Nachfolger kontern mit klaren Zurückweisungen. Mit neuen Aussagen zu einer Annexion Grönlands hat US-Präsident Donald Trump auf der größten Insel der Erde weiteren Ärger auf sich gezogen. „Jetzt hat der amerikanische Präsident erneut den Gedanken ins Spiel gebracht, uns zu annektieren. Das kann ich auf keinen Fall akzeptieren“, schrieb der fungierende Regierungschef Múte B. Egede auf Facebook. Er kündigte an, so schnell wie möglich die anderen Parteispitzen einberufen zu lassen, denn dieses Mal müsse die Ablehnung gegenüber Trump verschärft werden. Man dürfe nicht damit durchkommen, die Grönländer respektlos zu behandeln. „Genug ist genug“, stellte Egede klar. Auch sein möglicher Nachfolger als Regierungschef, der Liberale Jens-Frederik Nielsen, wies die Ausführungen des US-Präsidenten zurück. „Trumps Aussage in den USA ist unangebracht und zeigt bloß einmal mehr, dass wir in solchen Situationen zusammenstehen müssen“, schrieb Nielsen auf Facebook. Im Wahlprogramm seiner Partei Demokraatit hieß es: „Grönland steht nicht zum Verkauf. Nicht heute. Nicht morgen. Niemals.“ (…) Trump betonte die große strategische Bedeutung der Insel und dass Dänemark sehr weit entfernt sei. Egede hat immer wieder betont, dass seine Landsleute weder Dänen noch Amerikaner, sondern Grönländer sein wollten. Eine Umfrage hat ebenfalls gezeigt, dass eine klare Mehrheit der Inselbürger nicht Teil der USA werden wollen. Auch praktisch niemand in der grönländischen Politik ist dafür, dass die Insel zu US-Territorium wird.

via tagesspiegel: „Genug ist genug“: Grönlands Regierungschef kontert Trump nach neuen Aussagen zu Annexionsplänen

siehe auch: Grönlands Botschaft an Trump »Genug ist genug« Donald Trump erneuert seine Annexionsdrohungen gegen Grönland, die dortige Politik reagiert wütend. In einer gemeinsamen Erklärung nennen die Vorsitzenden aller Parteien das Verhalten des US-Präsidenten »inakzeptabel«. Die Vorsitzenden aller im grönländischem Parlament vertretenen Parteien haben die Annexionspläne von US-Präsident Donald Trump entschieden zurückgewiesen. »Wir – alle Parteivorsitzenden – können die wiederholten Äußerungen zur Annexion und Kontrolle Grönlands nicht akzeptieren«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Vorsitzenden der fünf Parteien, die am Freitag auf Facebook veröffentlicht wurde. Ein solches Verhalten »gegenüber Freunden und Verbündeten in einem Verteidigungsbündnis« sei »inakzeptabel«. Der amtierende Regierungschef Múte B. Egede äußerte sich ebenfalls auf Facebook: »Jetzt hat der amerikanische Präsident erneut den Gedanken ins Spiel gebracht, uns zu annektieren. Das kann ich auf keinen Fall akzeptieren«, schrieb Egede. Man dürfe nicht damit durchkommen, die Grönländer respektlos zu behandeln. »Genug ist genug«.

Nuuk fjord 6.jpg
By Mads Lumholt from Copenhagen K, Denmark – Nuuk Fjord 6, CC BY 2.0, Link

Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’

Comedian Bill Burr slammed Elon Musk as an “idiot,” and called him an “evident Nazi.” Comedian Bill Burr slammed Elon Musk as an “idiot,” and called him an “evident Nazi.” The 56-year-old made the comments during his appearance on the latest episode of NPR’s Fresh Air podcast, where he promoted his new Hulu comedy special, Drop Dead Years. Burr said his latest stand-up material is aimed at waking people up to the realities of the present political atmosphere. Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’ ‘That idiot Elon Musk, who evidently is a Nazi’ “I’m trying to get regular people to stop yelling at each other and realize that it’s a select few group of nerds eating raw almonds and doing their stupid workouts and competing with each other to have the biggest infinity pool, and the rest of us are getting pushed down,” Burr said. “They’ve politicized the whole stupid thing and we’re falling for it.” On being asked to clarify what nerds he was referencing, Burr replied, “That idiot Elon Musk, who evidently is a Nazi.” “I just refuse to believe it was an accidental two-time Sieg Heil [by Musk], and he does it at a presidential inauguration!” Burr added, referring to the SpaceX CEO’s controversial hand gesture at an Inauguration Day event, which many thought looked like a Nazi salute.

via hindustantimes: Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’

Drei Euro Sachschaden – Queer­feindliche AfD-Plakate zerstört: 600 Euro Geldstrafe – #DankeLisa

Die bekannte Klimaaktivistin Lisa Poettinger wurde am Donnerstag vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt, weil sie vor zwei Jahren drei widerwärtige Hetz-Plakate der AfD abgerissen hatte. Im Stil der NSDAP mobilisierte die AfD vor zwei Jahren gegen eine Drag-Lesung in der Münchner Stadtbibliothek. “Hände weg von unseren Kindern!” und “Genderpropaganda verbieten!”, hieß es auf einem im gesamten Stadtgebiet plakatierten Poster, das einen queeren Menschen als Gefahr für Kinder darstellte. Für die rechtsextreme Partei hatte die widerwärtige Hetze keine Konsequenzen. Die Stadt ließ die Plakate hängen, die Münchner Staatsanwaltschaft sah trotz mehrerer Anzeigen von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Volks­verhetzung ab (queer.de berichtete). Angeklagt wurde stattdessen die bekannte Klimaaktivistin Lisa Poettinger, weil sie im Juni 2023 drei dieser AfD-Plakate abgerissen hatte. Am Donnerstag kam es vor dem Amtsgericht München zum Prozess. Obwohl der Richter zunächst eine Einstellung des Verfahrens gegen Auflagen vorgeschlagen hatte, lehnte die Staatsanwaltschaft dies ab. Poettinger wurde schließlich wegen Sachbeschädigung zu einer vergleichsweise milden Geldstrafe von 600 Euro (20 Tagessätze zu je 30 Euro) verurteilt. Damit gilt die 28-jährige Lehramtsstudentin nicht als vorbestraft. Sie habe die AfD-Poster zerstört, um queere Menschen zu schützen, sagte Poettinger vor Gericht. “Ich habe mich damals sehr über diese Plakate aufgeregt und sie heruntergerissen”, wird die Klimaaktivistin von der Münchner Tageszeitung “tz” zitiert. “Hier wurden in nationalsozialistischer Bildsprache trans Menschen als gefährlich für Kinder dargestellt. Dabei steigen queerfeindliche Verbrechen immer mehr an. Wie konnte die Stadt München das hängenlassen?” (…) Der entstandene Sachschaden betrug laut Staatsanwaltschaft lediglich drei Euro. Die AfD verzichtete auf ein Nachplakatieren und stellte selbst keinen Strafantrag. Poettinger wurde jedoch beim Abreißen der Plakate von Polizist*innen beobachtet und angezeigt. Für Lisa Poettinger hatte die Anklage gravierende Konsequenzen: Mit Verweis auch auf dieses Verfahren entschied das bayerische Kultusministerium im Februar, dass die Klimaaktivistin ihr Referendariat als Lehrerin nicht antreten darf. Die 28-Jährige wehrt sich nicht nur gegen das ausgesprochene Ausbildungsverbot, sondern erwägt auch zusammen mit ihrer Anwältin, gegen das Urteil des Amtsgerichts Berufung einzulegen.

via queer: Drei Euro Sachschaden Queer­feindliche AfD-Plakate zerstört: 600 Euro Geldstrafe

https://twitter.com/lisapoettinger/status/1900141140793233780