#KAISERSLAUTERN – Messerstich nach sexuellem Übergriff: Urteil gefallen

Nach einer sexuellen Belästigung auf einer Rolltreppe hat eine junge Frau in Kaiserslautern den übergriffigen Mann erstochen – nun hat ein Gericht die 21-Jährige deswegen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Messerstich im Hauptbahnhof verurteilte das Landgericht Kaiserslautern die Frau wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Der Tat im Juni 2024 war eine sexuelle Belästigung der Frau und ein Streit mit dem übergriffigen Mann vorangegangen. Man habe es als erwiesen angesehen, dass für die Angeklagte damals keine Notwehrlage vorgelegen habe, sagte die Richterin. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Übergriff auf der Rolltreppe Den Ermittlungen zufolge hatte ein 64 Jahre alter Mann der Frau auf einer Rolltreppe im Hauptbahnhof ans Gesäß gefasst. Beim folgenden Streit in der Unterführung des Hauptbahnhofs zog die Frau ein Messer. Videoaufzeichnungen dokumentieren das laut Gericht «dynamische» Geschehen. Frau und Mann machen demnach Schritte aufeinander zu und voneinander weg, es seien Stichversuche zu sehen, der Mann ergreife den Arm mit dem Messer. Dann breche er zusammen. Die Angeklagte habe mit erhobenem Arm mit dem Messer Richtung Brust gestochen, sagte die Richterin. Dies sei aus Sicht der Kammer kein Verteidigen mehr, sondern ein Angriff. «Wenn man sich nicht mehr in einer Notwehrlage befindet, wird man selbst zum Angreifer.» «Don´t touch me» Erleichternd wertete die Kammer, dass die Frau nicht vorbestraft sei und sich zur Tat geäußert habe. Das Gericht trug der Angeklagten auch 500 Stunden gemeinnütziger Arbeit und Beratungsgespräche bei der Drogenhilfe auf. Dies sei als Unterstützung gedacht, «die Sie dringend brauchen». Die Staatsanwaltschaft hatte eine Jugendstrafe von 21 Monaten auf Bewährung wegen Körperverletzung mit Todesfolge beantragt. Die Frau habe «schwere Schuld» auf sich geladen, aber keinen Tötungsvorsatz gehabt. Sie habe Zeuginnen zufolge den Mann nach einem «massiven sexuellen Übergriff» aufgefordert: «Don´t touch me». Notwehr verneinte die Staatsanwaltschaft. «Ihr Notwehrrecht endete mit dem Griff zum Messer.» Die Verteidigung plädierte auf eine Jugendstrafe von höchstens einem Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung. Die Nebenklage hingegen hatte eine Gefängnisstrafe wegen Totschlags beantragt. Der Getötete war dem Gericht zufolge vor der Tat bereits wegen sexueller Belästigung in vier Fällen 2024 zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt worden.

via rheinpfalz: KAISERSLAUTERN Messerstich nach sexuellem Übergriff: Urteil gefallen

4chan Is Down Following What Looks to Be a Major Hack Spurred By Meme War

he notorious imageboard 4chan is down following what appears to be a major hack of its backend. The hackers claim to have exposed code for the site, the emails of moderators, and a list of mod communications. This happened, it seems, as part of a five year long, inter-image board beef between users of 4chan and Soyjak, another image board that splintered off of 4chan. It’s still unclear what the fallout of the hack will be, but the notorious image board remains down and a huge amount of data appears to have been leaked. Users struggled to load 4chan on the evening of April 14, 2025, according to posts on other imageboards and forums. A few hours before that, the banned board /qa/ reappeared on the site and someone using the hiroyuki account, named after 4chan’s owner Hiroyuki Nishimura, posted “FUCKING LMAO” and “U GOT HACKED XD. The hiroyuki account was flagged in bold red as an admin, suggesting the person posting the messages had control over a real admin account. /qa/ was a “questions and answer” imageboard on 4chan. Pitched as a place to discuss concerns that affected the whole of 4chan, /qa/ was in practice a board where various factions fought. Soyjak is a popular meme you’ve probably seen before. It’s a balding man with glasses and shaggy beard, his mouth agape in docile joy. He is now the name of a rival imageboard. At about the same time 4chan struggled to load, someone on the soyjak.st posted a thread that claimed to explain what happened. “Tonight has been a very special night for many of us at the soyjak party,” the thread said. “Today, April 14, 2025, a hacker who has been in 4cuck’s system for over a year, executed the true operation soyclipse, reopening /qa/, exposing personal information of various 4cuck staff, and leaking code from the site.”

via 404media: 4chan Is Down Following What Looks to Be a Major Hack Spurred By Meme War

siehe auch: 4chan down, major hack suspected. Users have been unable to access 4chan since early Tuesday, with complaints flooding outage monitoring sites. Security researchers claim the outage may be linked to a “comprehensive hack.” The outage has been reported since the early hours of Tuesday, with thousands of users reporting the site is inaccessible on Downdetector.com, a website outage monitoring site. Some users theorized that a data breach could be responsible for the unexpected outage. We have reached out to 4chan for comment and will update the article once we receive a reply. Cybernews researchers looked into the hack claims and discovered unknown actors sharing lists with supposed 4chan’s moderator’s login credentials as well overall platform’s staff mailing list.

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Trans Musicians Are Canceling US Tour Dates Due to Trump’s Gender ID Rules

Two trans Canadian artists are pulling out of US concerts as Donald Trump’s border crackdown sparks ‘panic.’ T. Thomason’s US touring visa doesn’t expire until June—but the Canadian pop artist is pulling out of a festival appearance in Belfast, Maine next month because he doesn’t want to be targeted at the border as a non-binary trans man. Last week, Thomason, 30, who splits his time between Toronto and Wolfville, Nova Scotia, announced he had dropped out of the All Roads Festival, which takes place May 16-17. He tells WIRED he made the decision after seeing President Donald Trump’s executive orders targeting the trans community, including one proclaiming the US government will only recognize two sexes, male and female. He’s also been increasingly fearful after hearing stories of visitors, US visa-holders, and applicants being held at the border, including a Vancouver woman who told the Guardian she was detained by Immigration and Customs Enforcement (ICE) for two weeks. “I just thought if that’s happening to cis people, I really feel worried about what could happen to me,” Thomason says.

via wired: Trans Musicians Are Canceling US Tour Dates Due to Trump’s Gender ID Rules

Hinweis “Werk mit umstrittenen Inhalt” keine Grundrechtsverletzung – #Stadt­bücherei #Münster darf vor eigenen Büchern warnen

Leseempfehlungen in Bibliotheken sind keine Seltenheit. Doch was gilt für eine Warnung? Ein Autor klagte gegen einen kritischen Einordnungshinweis und sieht das staatliche Neutralitätsprinzip als verletzt an. Jetzt entschied das VG Münster. Der von der Stadtbücherei Münster in einem zur Ausleihe zur Verfügung gestellten Buch angebrachte Einordnungshinweis, das Buch sei “ein Werk mit umstrittenem Inhalt”, verletzt Autoren nicht in seinen Grundrechten. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Münster im einstweiligen Rechtsschutz entschieden (Beschl. v. 11.04.2025, Az. 1 L 59/25). Die Stadtbücherei versah zwei Bücher mit dem Hinweis. In der ersten Fassung lautete dieser, dass Inhalte der Werke “möglicherweise nicht mit den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar” seien. In der letzten Fassung lautet der Hinweis: “Dies ist ein Werk mit umstrittenem Inhalt. Dieses Exemplar wird aufgrund der Zensur-, Meinungs- und Informationsfreiheit zur Verfügung gestellt.” Betroffen sind laut einer Meldung der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW das Buch “Putin, Herr des Geschehens?” von Jacques Baud sowie “2024 – das andere Jahrbuch: verheimlicht, vertuscht, vergessen” von Gerhard Wisnewski. Nach LTO-Informationen verlangte der Autor Gerhard Wisnewski daraufhin die Entfernung sowie die zukünftige Unterlassung entsprechender Hinweise in seinen Büchern – ohne Erfolg. Das VG Münster entschied: Der Einordnungshinweis ist von der gesetzlichen Aufgabenzuweisung für öffentliche Bibliotheken in NRW, denen unter anderem ein Bildungsauftrag zukomme, gedeckt. Es sei der Stadtbücherei grundlegend gestattet, zu den zur Ausleihe bereitgestellten Werken inhaltlich Stellung zu nehmen. Wer loben darf, darf auch kritisieren Dies gelte in positiver Hinsicht beispielsweise in Form von Empfehlungen sowie in negativer Hinsicht durch kritische Hinweise. Es wäre mit dem gesetzlichen Auftrag nicht vereinbar, so das VG weiter, “eine öffentliche Bibliothek darauf zu beschränken, Medien allein passiv zur Ausleihe bereit zu stellen”.

via lto: Hinweis “Werk mit umstrittenen Inhalt” keine Grundrechtsverletzung Stadt­bücherei Münster darf vor eigenen Büchern warnen

Wie Rassismus in der KI entsteht – und wie eklatant die Folgen sind

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ (KI) oder „Artifical Intelligence“ (AI) löst auf Anhieb erste Assoziationen aus: Roboter, unkontrollierbare IT-Software und Algorithmen. Aber in diesen stecken auch enorme Chancen für die Entwicklung einer intelligenteren Welt. (…) Trotz des Ansatzes, dass KI frei von menschlichen Gesinnungen ist, kann auch diese Vorurteile erlernen. Es gab mehrere Fälle, in denen künstliche Intelligenzen Menschen mit Migrationshintergrund sowie People of Color benachteiligten. In den USA, wo der Einsatz von künstlicher Intelligenz verbreiteter ist als in Deutschland, zeichnet sich ein düsteres Bild einer KI-basierten Zukunft. In Bereichen, in denen KI eingesetzt wird, häufen sich Beschwerden von Afroamerikanerinnen und Afroamerikanern sowie von Latinas und Latinos, die von KI-Systemen benachteiligt wurden. Denn beim Einsatz von künstlichen Intelligenzen für einen Entscheidungsweg gibt es keine Garantie für Fairness. KI „erlernt“ die Entscheidungsfindung durch Informationen aus großen Datensätzen. Die Daten für das sogenannte „Training“ werden oftmals durch „Data Scraping“, also Datenextraktion aus dem Internet gezogen. Dabei zeigen sich in vielen Datensets die Vorurteile der Gesellschaft. Definiert eine Maschine beispielsweise mithilfe von Fotos auf einer Suchmaschine den Begriff „Forschung“, enthält der Datensatz mehr Bilder von weißen, männlichen Personen als von Frauen oder People of Color. Schlussendlich kann das System historische Vorurteile, die dazu führen, dass vermehrt männliche, weiße Forschende gezeigt werden, nicht allein erkennen und rausfiltern. Das Problem bei kommerzieller KI, die für unterschiedlichste Felder, wie Strafverfolgung, Jobvergabe, Gesundheitsversorgung, Kreditauskunft oder Versicherungsbeiträge verwendet wird, ist, dass Privatunternehmen, wie Google, IBM oder Amazon diese betreiben. Die Unternehmen müssen in dem unregulierten Markt keine Auskunft über Bewertungskriterien oder Diskriminierungsprävention geben. (…) Eine KI namens COMPAS wird in mehreren US-Staaten eingesetzt, um einzuschätzen, wie wahrscheinlich Straftäterinnen und Straftäter wieder kriminell werden könnten. COMPAS lernte aus Trainingsdaten, die bisherige Entscheidungen der Polizei wiedergaben. In den Trainingsdaten erkennt die KI Muster. Doch wenn die Exekutive vorurteilsbeladene Entscheidungen trifft, wird die KI dieselben Vorurteile erlernen. Grundsätzlich ist das Prinzip, aus vorherigen Bewertungen von Straftätern für neue Fälle zu lernen, umstritten. Das Ergebnis einer Analyse von ProPublica zeigt, dass COMPAS zum Nachteil von Afroamerikanerinnen und -amerikanern urteilte. Die Software bewerte diese mit einer 77 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit, in Zukunft ein Gewaltverbrechen zu begehen. Die Vorhersagen der KI waren allerdings bei weniger als einem Viertel korrekt.

via fr: Wie Rassismus in der KI entsteht – und wie eklatant die Folgen sind

„Menschenfeindlich“ – AfD-Politiker sollen erkrankten Linken-Politiker verspottet haben

Zwei AfD-Abgeordnete sollen Dirk Bruhn im Landtag verhöhnt haben. Der an Parkinson Erkrankte beleidigt die Beiden öffentlich. Eklat im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern: Der Linke-Politiker Dirk Bruhn hat zwei AfD-Abgeordnete „menschliche Arschlöcher“ genannt. Nach seiner Aussage hatten Enrico Schult und Thore Stein den an Parkinson erkrankten Bruhn zuvor aufgrund seines Zitterns verspottet. Das Zittern, auch Tremor genannt, ist ein typisches Symptom der Parkinson-Krankheit. „Während der gestrigen Debatte über den Wolf, hat die erste Reihe der AfD-Fraktion […] mein Zittern imitiert“, so Bruhn während seiner Rede im Landtag. „Es stört mich nicht. Aber es zeigt mir, dass Sie nicht nur politische Arschlöcher sind, sondern auch menschliche Arschlöcher“, so der Linken-Politiker weiter.  Erkrankter Linken-Politiker nennt AfD-Abgeordnete „menschliche Arschlöcher“ Anschließend entschuldigte sich der Sprecher für die Bereiche Kommunalpolitik und Landwirtschaft bei den übrigen Abgeordneten für seine Wortwahl. Ihm sei „nichts Besseres eingefallen“. Landtagspräsidentin Birgit Hesse (SPD) reagierte auf die Beleidigung und erteilte Bruhn einen Ordnungsruf. Unterstützung erhielt Dirk Bruhn hingegen aus der eigenen Partei: Der Landesvorsitzende der Linken, Hennis Herbst, verteidigte Bruhn in einer nachfolgenden Erklärung. Fraktion steht nach Eklat im Landtag hinter Dirk Bruhn „Es ist menschenfeindlich und verachtenswert, wie sich die AfD-Fraktion gegenüber unseren Abgeordneten verhalten hat. […] Dieses unmenschliche Verhalten hat Dirk Bruhn nicht auf sich sitzen lassen und hat heute Morgen im Landtag deutlich Worte dazu gefunden. Als Landespartei teilen wir diese Kritik ausdrücklich und schließen uns der Wortwahl unseres Genossen Dirk Bruhn, trotz Ordnungsruf, an“, schreibt Herbst in einem Pressestatement.

via ksta: „Menschenfeindlich“ AfD-Politiker sollen erkrankten Linken-Politiker verspottet haben

Henderson man arrested after carving ‘Nazi’ into side of Tesla Cybertruck – #AntifaIsHandwork

A 21-year-old man was arrested after carving a swastika and the word “Nazi” into the side of a Tesla Cybertruck. Henderson police said the incident happened on Monday night in a parking lot near Water Street. Police have identified the suspect as Charles Griffith who has been charged with one count of damaging a vehicle.

via ktnv: Henderson man arrested after carving ‘Nazi’ into side of Tesla Cybertruck