50501 protesters reach outside JD Vance’s house: ‘Nazi elegy…shame for your children’

The 50501 movement protesters reached outside JD Vance’s house on Saturday. The 50501 ‘hands off’ protesters who took to the streets to protest against the Donald Trump administration Saturday reached Vice President JD Vance’s house on the grounds of the United States Naval Observatory in northwest DC. One poster seen in an image of a protest outside his house mocked Vance’s best-selling book Hillibilly Elegy. “JD’s Nazi Elegy writing a legacy of shame for your children and History.” JD Vance was in Rome on Saturday though he did not meet Pope Francis. A Vatican statement said JD Vance had a conversation with Cardinal Pietro Parolin and there was “an exchange of opinions on the international situation, especially regarding countries affected by war, political tensions and difficult humanitarian situations with particular attention to migrants, refugees, and prisoners.” It was seen as a snub to the Vice President from Pope who has repeatedly rebuked Donald Trump’s mass deportation effort calling it a “disgrace” and “grave sin” — in a double whammy for the vice president home and abroad. The 50501 Movement stands for 50 protests, 50 states and 1 movement. Its first major protest was on April 5 and today it was scaled up with more than 400 protests taking place across the country. Hunter Dunn, a spokesperson for 50501, described the group as a “pro-democracy, pro-Constitution, anti-executive overreach, nonviolent grassroots movement.” On what sets today’s protest apart from the April 5 movement, Dunn said today’s protest is more about awareness and less about protest.

via timesofindia: 50501 protesters reach outside JD Vance’s house: ‘Nazi elegy…shame for your children’

Thousands gather in London to support trans rights following UK ruling over definition of woman

Thousands of trans rights protesters gathered in central London on Saturday, days after the U.K.’s Supreme Court ruled that a woman is someone born biologically female and that transgender women are excluded from that legal definition. With unease growing over what the ruling means for the rights of transgender people, protesters came together for what was billed as an “emergency demonstration” in Parliament Square. Activists demanded “trans liberation” and “trans rights now,” with some waving flags and holding banners. Trans groups are worried that Wednesday’s landmark decision would undermine their rights, even though the U.K.’s highest court said transgender people remain protected from discrimination. The head of Equality and Human Rights Commission said the ruling will mean transgender women will be excluded from women’s toilets, hospital wards and sports teams.

via ap: Thousands gather in London to support trans rights following UK ruling over definition of woman

Thousands of trans rights protesters gathered in central London, days after the U.K.‘s Supreme Court ruled that a woman is someone born biologically female and that transgender women are excluded from that legal definition.

— The Associated Press (@apnews.com) 2025-04-19T23:00:13Z

#otd1945.04.19 – Der Schwur von #Buchenwald

Am Abend des 19. April 1945 fand in Buchenwald eine erste Trauerfeier für die Toten des Konzentrationslagers auf dem Appellplatz statt. Überlebende hatten sie im Auftrag des Internationalen Lagerkomitees organisiert. Ein in den Werkstätten des Lagers hergestellter hölzerner Obelisk diente als provisorisches Denkmal. Er trug die Inschrift „K.L.B. 51.000“ – die geschätzte Zahl der Toten des KZ Buchenwald.

Nacheinander marschierten die Überlebenden nach Nationen gegliedert und in Blöcken formiert unter den Klängen des Lagerorchesters auf den Appellplatz. Auf Russisch, Polnisch, Deutsch, Französisch, Tschechisch und Englisch wurde eine vorher ausgearbeitete Gedenkansprache verlesen.  Sie mündete in dem gemeinsamen Gelöbnis: „Die endgültige Zerschmetterung des Nazismus ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ideal.“ Heute ist es als der Schwur von Buchenwald bekannt

via liberation.buchenwald.de: otd1945.04.19 Der Schwur von Buchenwald

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!
Heute sind wir frei!
Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
,WIR SCHWÖREN!
,

Buchenwald/Weimar 19.April 1945

Wie rechtspopulistisch will die ARD eigentlich noch werden?

Es geht ein Schreckgespenst umher in den Fluren der öffentlich-rechtlichen ARD, und dieses Gespenst heißt: “woke”. Der Senderverbund tut alles, um es zu vertreiben. Es sind gerade paradiesische Zeiten für abgehalfterte Komiker, ideenlose TV-Desperados und Experten in populistischer Provokation. Denn sie verfügen neuerdings über eine Zauberformel, die ihnen Zugang zu auskömmlichen Honoraren und breiter Öffentlichkeit sichert. Und diese Zauberformel lautet: “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.” Mit diesem magischen Refrain und einigen menschenfeindlichen Provokationen müssen sie sich nur an die Anstalten der ARD wenden, und schon räumt man ihnen einen begehrten Sendeplatz frei, wo sie dann ungezügelt Hass und Hetze verbreiten dürfen. Denn die öffentlich-rechtliche Anstalt ist offensichtlich inzwischen vollkommen mürbe geschossen. Jahrelang hat man ihr vorgehalten, sie sei nichts als indoktrinierter Staatsfunk. Mit vereinten Kräften verbreiteten Schwurbler, Wuttrolle, besorgte Bürger und hetzerische Springerpresse die Botschaft, die Öffentlich-Rechtlichen verschwendeten unsere Gebühren ausschließlich für politisch korrekte Propaganda und verbreiteten nichts als links-grün versiffte Ideologie. Wobei mit Ideologie hier all das gemeint ist, was fröhliche Diskriminierung und zwanglose Hetze nicht gutheißt. ARD: Rückgrat? Welches Rückgrat? Von dieser gebetsmühlenartig wiederholten Trottel-Argumentation sind die Senderchefs der ARD inzwischen wohl derart traumatisiert, dass sie Tag und Nacht darüber grübeln, wie sie die schrecklichen Vorwürfe entkräften können. Sobald jemand “Lügenpresse” ruft, kriechen sie zu Kreuze und suchen nach Rechtfertigungen, statt mit stolz durchgedrücktem Rückgrat (welches Rückgrat?) zu rufen: “Klappe, ihr Trolle! Verschwindet und verbreitet eure populistische Propaganda in den Netzwerken der libertären Tech-Tycoons. Denn dafür wurden Twitter, Facebook, Instagram & Co. schließlich erfunden. Wir aber sind das Korrektiv! Wir sind die Wächter der Demokratie! Hassrede und Diskriminierung haben bei uns nichts zu suchen. Schleicht euch!” Die ARD hat inzwischen leider derart schlimm der Mumm verlassen, dass sie jeden windigen Bewirtschafter von Reizthemen dankbar und ergeben wie einen Rettungsring umarmt, nur damit sie ein Alibi hat, wenn irgendeine Alice oder irgendein Björn wieder daherkommt und ihnen woke Gesinnung vorwirft. Dann gehen sie zitternd in die Verteidigung und stammeln: “Aber warum, allerliebste hochdemokratische Demokratievernichter? Wir haben doch Dieter Nuhr & Lisa Eckhart! Und wir versprechen euch: Wir werden ab jetzt jede Woche mehr Hauspopulisten einkaufen!” Es geht ein Schreckgespenst in den Fluren der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt umher, und das Gespenst heißt: woke. Die ARD scheint inzwischen bereit, alles zu tun, nur um es zu vertreiben. Als Dieter Hallervorden neulich gezielt mit Hassvokabular provozierte, um sich zum heroischen Kämpfer der Meinungsfreiheit zu stilisieren, fragten viele, wie denn solch ein bedauerlicher und peinlicher Unfall passieren konnte. Schließlich sei das doch keine Live-Sendung gewesen. Der Sketch habe doch unzählige Abnahme-Instanzen passieren müssen. Man wisse doch, wie hierarchisch die ARD sei. Nun, der Fall ist nicht wirklich kompliziert: Der Sketch war reines Kalkül. Und zwar nicht nur seitens Hallervordens, sondern auch seitens der ARD. In dem altehrwürdigen Sturmgeschütz der Demokratie gibt es inzwischen offensichtlich auf allen Hierarchien Bestrebungen, ganz bewusst AfD-Themen zu bewirtschaften. Nur so ist zu erklären, warum die Journalistin Julia Ruhs in der Pilotfolge ihres neuen, vom BR und NDR produzierten Reportage-Formats “Klar” vollkommen enthemmt migrationsfeindliche und rechtspopulistische Narrative bespielen darf. Nur so ist zu erklären, dass ARD-Lieblingspopulist Dieter Nuhr nun auch noch seine unappetitliche Weltsicht bei Maischberger verbreiten darf. Und nur so ist zu erklären, warum jemand wie Serdar Somuncu neuerdings die Sendung “Suite – der Kulturtalk” beim RBB bekommt. Eine Kultursendung für den selbst ernannten Hassprediger Somuncu! Dabei hat sich Somuncu in den letzten drei Jahren nun wirklich mehr diskreditiert, als es Thilo Mischke in sieben weiteren Leben könnte. Und schon Letzteren musste die ARD völlig zu Recht wieder feuern. Somuncu hat Frauen sexistisch beleidigt, hat während der Corona-Pandemie das Netz mit irrwitzigem Schwurblerblödsinn geflutet und ein haarsträubendes Speichellecker-Interview mit Sahra Wagenknecht geführt, in dem Somuncu sich ganz offensichtlich zum Ziel gesetzt hatte, die Politikerin in jeder Frage mit himmelschreiendem Populismus zu übertrumpfen.

via stern: Wie rechtspopulistisch will die ARD eigentlich noch werden?

ARD Logo 2019.svg
Von Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland – Eigenes Werk mittels: http://www.ard.de, Gemeinfrei, Link

#Ostern wie zu #Nazizeiten: #Militarisierung in Deutschland jetzt wieder als #Süßigkeit

Osterhasen, die Panzer fahren: Das war während der NS-Zeit üblich. Heute stellt eine Tübinger Bäckerei genau diese Zuckerhasen wieder her. Was ist nur los in Deutschland? (…) Es klingt wie Satire, ist aber bitterer Ernst: In einer Filiale des Tübinger Traditionsunternehmens „Café Lieb“ werden zu Ostern Panzerhasen verkauft. Verwendet werden dafür alte Formen aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf Kritik reagiert der Inhaber mit einem Schulterzucken. „Mein Gott, das ist doch Teil unserer Geschichte, man kann doch nicht immer alles negieren“, sagt er gegenüber dem SWR – und schiebt nach: „Die Kinder haben damals den Hasen im Panzer bekommen zu Ostern.“ Das ist nicht nur historisch fragwürdig, sondern vor allem geschmacklos. Hier wird die NS-Vergangenheit zur nostalgischen Zuckerware verklärt. Ein Panzer wie aus dem Zweiten Weltkrieg, freundlich geschmückt und bereit für das Osternest – als wäre das alles nur eine harmlose Spielerei.

via berliner zeitung: Ostern wie zu Nazizeiten: Militarisierung in Deutschland jetzt wieder als Süßigkeit

siehe auch: Osterhase auf Panzer oder mit Kanone Ostern mit Kriegsmotiven: Diese Zuckerhasen verkauft eine Tübinger Bäckerei. Die Tübinger Bäckerei Café Lieb verkauft Zuckerhasen zu Ostern. Rezept und Motive stammen aus vergangenen Zeiten, auch aus dem Zweiten Weltkrieg. Das gefällt nicht allen. Zum anstehenden Osterfest bringt die Bäckerei Café Lieb aus Tübingen ihre Zuckerhasen wieder auf die Verkaufstheken. An zwei Aktionstagen hat sie in diesem Jahr auch gezeigt, wie die Hasen entstehen. Und dabei wurden alle Formen aus den vergangenen neunzig Jahren aus dem Keller geholt – auch die mit Kriegsmotiven. (…) Das Rezept für die Zuckerhasen stammt laut Café Lieb aus Zeiten, als man nur wenige Zutaten und erst recht noch keine Schokolade hatte. Sie bestehen aus Zucker, Sahne und Wasser. Und auch die Motive sind von damals. So gibt es auch solche mit Kriegsmotiven, die die Menschen zum Beispiel während des Zweiten Weltkriegs kaufen konnten. Am Verkaufsstand vor der Tübinger Bäckerei gingen die Kriegsmotive besonders gut weg, so der Konditormeister: “Die alten Leute sagen, das kennen sie noch aus ihrer Kindheit. Und viele ältere Leute wollen das einfach nochmal kaufen als Erinnerung”

https://www.instagram.com/reel/DIdqvt3Ncpj

Sorgerecht – Wie rechte Netzwerke gegen Mütter vorgehen – #menosphere

Immer öfter verlieren Mütter das Sorgerecht für ihre Kinder – sogar dann, wenn der Vater gewalttätig ist. Der Vorwurf der Entfremdung ist zu einem schlagkräftigen Instrument von Ultrakonservativen gegen Mütterrechte geworden. In den letzten Jahren häufen sich Fälle, in denen Mütter vor Gericht das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren, obwohl sie Beweise für häusliche Gewalt vorlegen. Andere Mütter berichten über Spuren von Missbrauch, die ignoriert wurden. All diese Fälle haben eine Gemeinsamkeit: Beim Jugendamt und Familiengericht wird den Müttern nicht geglaubt. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle. Recherchen von Deutschlandfunk und SWR in mehreren europäischen Ländern zeigen, wie sich radikale Väterrechtler mit rechtsnationalen Gruppierungen vernetzen. In vielen Gerichtssälen spielen sich identische Szenen ab, die verdeutlichen, dass der antidemokratische Rechtsruck auch in der Familienpolitik angekommen ist. Dabei tauchen immer wieder die gleichen Begriffe auf, die wie Waffen gegen Mütter und Kinder eingesetzt werden. „Entfremdung“, „Bindungsintoleranz“ oder „Parental-Alienation-Syndrom“ (PAS) sind solche Kampfbegriffe selbsternannter Väterrechtler und erzkonservativer Juristinnen und Juristen. PAS ist ein fachlich widerlegtes Konstrukt, das ein Krankheitsbild beschreiben will. Es steht für den Prozess der Eltern-Kind-Entfremdung. Die Verbreiter von PAS gehen davon aus, dass ein Elternteil – meist die Mutter – das Kind derart manipuliert, dass es den Umgang mit dem Vater ablehnt. In Variation mit anderen Begriffen wird immer die gleiche Grundannahme ausgedrückt: Frauen erfinden Missbrauch und Gewalt, um dem Vater zu schaden und die Kinder von ihm zu „entfremden“. Das Bundesverfassungsgericht hat PAS und vergleichbare Konzepte der sogenannten Eltern-Kind-Entfremdung im Jahr 2023 als „überkommen“ und „fachwissenschaftlich widerlegt“ bewertet. Trotzdem spielt PAS an deutschen Familiengerichten eine Rolle, insbesondere in Fällen, in denen es um Gewalt oder um den sexuellen Missbrauch von Kindern geht. (…) Der US-Psychologe Richard A. Gardner gilt als Erfinder von PAS. Gardner hat dazu zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht und in spektakulären Missbrauchsfällen Gutachten geschrieben. Seine These: Der Missbrauch von Kindern werde oft von der Mutter erfunden, um dem Vater zu schaden. Gardner veröffentlichte aber auch pädosexuelle Aussagen wie: „Pädophilie kann das Überleben der menschlichen Spezies verbessern, indem sie Fortpflanzungszwecken dient.“  Oder: „Kinder sind von Natur aus sexuell und können sexuelle Begegnungen initiieren, indem sie den Erwachsenen verführen.“ Auch wenn es tatsächlich zu Missbrauch kommt, sind nach Gardners Ansicht die Mütter das Problem. „Wenn die Mutter hysterisch auf Missbrauch reagiert oder ihn als Vorwand für eine Verunglimpfung des Vaters nutzt, […] trägt ihre Hysterie […] dazu bei, dass das Kind das Gefühl hat, dass ein abscheuliches Verbrechen begangen wurde.“ Welche Folgen das für die betroffenen Frauen und deren Kinder? Radikale Väterrechtler verbreiten die PAS-Theorie in Seminaren, bei Fortbildungen und auf internationalen Kongressen. Auch deutsche Vertreter der Justiz oder Familiengutachter finden sich auf Veranstaltungen der Szene, die weltweit vernetzt scheint. Das Muster ist in vielen europäischen Ländern ähnlich: Der Vorwurf der angeblichen „Entfremdung“ des Kindes durch die Mutter gegenüber dem Vater führt zu einer Täter-Opfer-Umkehr. In teils kafkaesken Verfahren wird Frauen ohne jede wissenschaftliche Grundlage eine psychische Störung attestiert und das Sorgerecht eingeschränkt oder sogar entzogen. Wenn die Mütter den Kontakt zum Kind nicht verlieren wollen, werden sie zum Umgang mit dem Ex-Partner genötigt – auch, wenn dieser nachweisbar gewalttätig ist.

via dlf: Sorgerecht Wie rechte Netzwerke gegen Mütter vorgehen

Neuer Bericht: Deutschlands wahre Sozialschmarotzer „nehmen den Staat auf allen Ebenen aus“

Ein Bericht des Bundesrechnungshofs zeigt: Nicht Bürgergeld-Empfänger, sondern Steuerbetrüger kosten den Staat jährlich Milliarden. Die Genehmigung des milliardenschweren Finanzpakets von Union und SPD ist gerade durch den Bundesrat, da veröffentlicht der Bundesrechnungshof (BRH) einen Sonderbericht mit „Maßnahmen zur Stärkung der Einnahmebasis“. Dieser erklärt, an welchen Stellen der Staat noch strukturelle Defizite hat und zukünftig Geld einsparen könnte. Eines der Kernprobleme: Steuerbetrug. Laut dem Bericht wird der Bundeshaushalt durch Steuerbetrug jährlich mit Verlusten in Milliardenhöhe belastet. Während der BRH deshalb eine Reform der Steuerbetrugsbekämpfung fordert, möchte die Koalition laut Sondierungspapier zunächst beim „großangelegte[n] Sozialleistungsmissbrauch, im Inland sowie durch im Ausland lebende[r] Menschen“ ansetzen. BRH-Bericht zeigt: Steuerbetrüger sind größere „Sozialschmarotzer“ als Bürgergeld-Empfänger Bei Diskussionen um Sozialleistungsmissbrauch geraten besonders Bürgergeld-Empfänger ins Fadenkreuz, wobei hartnäckig das Narrativ des „Sozialschmarotzers“ gezeichnet wird, der dem Staat auf der Tasche liegt. Tatsächlich aber bewerten Experten das Einsparpotential beim Bürgergeld deutlich geringer als die möglichen Mehreinnahmen durch konsequente Bekämpfung von Steuerbetrug. Der Bundesagentur für Arbeit zufolge entstand 2023 durch Bürgergeld-Missbrauch ein Gesamtschaden von etwa 260 Millionen Euro. Dagegen stellten die Steuerfahndungsstellen aller Länder im selben Jahr 2,5 Milliarden Euro sicher, was laut BRH nur die Spitze des Eisbergs sein dürfte. Der Sonderbericht schätzt den jährlichen Schaden durch Steuerhinterziehung auf einen „zweistelligen Milliardenbetrag“.

via fr: Neuer Bericht: Deutschlands wahre Sozialschmarotzer „nehmen den Staat auf allen Ebenen aus“