#Neymar: “Bedaure, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”

Zwölf Gelbe Karten, fünf Platzverweise, eine Schlägerei – das Spiel zwischen PSG und Marseille sorgte für Zündstoff. Nun deutet Superstar Neymar einen Rassismus-Eklat an – und attackiert seinen Gegenspieler deshalb. Ein wütender Superstar Neymar von Paris St. Germain hat nach seinem Platzverweis in einem wilden Spiel gegen Olympique Marseille schwere Rassismus-Vorwürfe gegen seinen Gegenspieler erhoben. Die wilden Szenen aus dem Skandal-Spiel sehen Sie oben im Video oder hier. “Schau dir diesen Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen. Das einzige, was ich bedauere, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”, twitterte der 28-Jährige. Die Angriffe bezogen sich offenbar auf den Spanier Alvaro Gonzalez, mit dem Neymar in der Schlussphase aneinandergeraten war.
“Möchte das Bild dieses Rassisten zeigen” Für die Kameras sei es einfach, “meine Aggressionen zu zeigen. Aber jetzt möchte ich das Bild dieses Rassisten zeigen, der mich als ‘Affensohn einer Hure’ (‘monkey son of a bitch’) bezeichnet hat”, schrieb ein aufgebrachter Neymar. In der Nachspielzeit der Partie, die Champions-League-Finalist PSG 0:1 verlor, war es vogelwild geworden. Beide Teams lieferten sich eine Massenschlägerei. Neymar, Kurzawa Layvin (beide PSG) und Jordan Amavi (OM) sahen Rot, Leandro Paredes (PSG) und Dario Benedetto (OM) Gelb-Rot. Neymar wurde für einen Schlag auf den Hinterkopf von Alvaro nach Videobeweis bestraft. Zwölf weitere Akteure sahen im Spielverlauf die Gelbe Karte.

via t-online: Neymar: “Bedaure, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”

Proteste während #Weinwanderung der #AfD – #wuerzburg

Am heutigen Sonntag veranstaltete die AfD-Landtagsfraktion eine zuvor auch in den lokalen Medien beworbene „Weinwanderung“. Mit Eintreffen der ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Würzburger Hauptbahnhof (Startpunkt), formierte sich bereits ab 10:45 Uhr eine Gruppe, die gegenüber der Polizei eine Spontanversammlung anmeldete um gegen die Veranstaltung der AfD zu protestieren. Die von der Polizei unter Auflagen genehmigte Versammlung mit in der Spitze rund 60 Personen begleitete -immer wieder lautstark protestierend- die Wanderung der AfD-Angehörigen vom Hauptbahnhof über die Weinberge zum Schlosshotel Steinburg und zurück.

via würzburgerleben: Proteste während Weinwanderung der AfD

Volkswagen ditches Mexican dealership for displaying Nazi poster

Volkswagen has severed ties with a distributor in Mexico City after a Twitter user posted photographs taken at the business showing a wall decorated with an image of a Nazi celebration of the original Beetle. In a statement, Volkswagen’s Mexico unit condemned the images from the salesroom in the southern neighborhood of Coyoacan and stressed its commitment to upholding human dignity. “We strongly disapprove of (the distributor) showing those images at its facilities, which showed a regime that emphasized hatred and discrimination at a point in history that has fortunately been left behind,” Volkswagen said. The dealership could not immediately be reached for comment. Initially founded in the 1930s on orders by Nazi dictator Adolf Hitler to build the “people’s car”, Volkswagen employed forced laborers for the German military effort in World War Two. The Wolfsburg-based firm’s decision on the Mexican distributor came after photos of the wall decoration depicting the Nazi event, which prominently featured swastika symbols alongside an early Beetle, circulated on social media.

via iol: Volkswagen ditches Mexican dealership for displaying Nazi poster

#AttilaHildmann – #Maskenpflicht – „Bist du das, Attila?“ – Hildmann mit Maske beim Arzt erwischt

Als „Sklavenmaske“, die „kein echter Patriot” tragen würde, hetzt Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann regelmäßig gegen den Mund-Nasen-Schutz. Jetzt wird er selbst mit einer Maske fotografiert, beim Arzt, völlig korrekt aufgesetzt. Die Echtheit des Fotos bestätigt er offenbar selbst in seinem Telegram-Kanal. Dass Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann kein Freund der Maskenpflicht ist, macht er immer wieder deutlich. So fabulierte der als Vegankoch bekannt gewordene 39-Jährige in der Vergangenheit unter anderem, die Maske sei das „neue Hakenkreuz“, in seinem Telegram-Kanal schrieb er, „keiner der echten Patrioten” trage mehr die Maske. Und auch bei seinen öffentlichen Auftritten hetzt Hildmann regelmäßig gegen den Mund-Nasen-Schutz, an dessen Nutzen in der Corona-Pandemie es von wissenschaftlicher Seite kaum Zweifel gibt. Selbst würde er so ein Ding also nie aufsetzen, richtig? Offenbar doch. Denn am Freitag wird in sozialen Medien ein Foto verbreitet, das Hildmann in einer Arztpraxis zeigen soll. Auf einem Stuhl im Wartebereich sitzend – und mit Maske. Sogar vollkommen korrekt aufgesetzt, Mund und Nase sind komplett bedeckt

via rnd: Attila Hildmann Maskenpflicht – „Bist du das, Attila?“ Hildmann mit Maske beim Arzt erwischt

siehe auch: Mit Maske erwischt: Attila Hildmann beugt sich dem Kommunismus. Wer ist da Merkels Sklave? Der rechtsextreme Verschwörungsideologe Attila Hildmann verbreitet täglich dutzendfach Lügen und Propaganda in seinem Telegram-Kanal. Besonders über das Tragen von Mund-Nase-Masken hetzt der ehemalige Vegankoch gerne. Masken verringern nicht nur die Ansteckungsgefahr signifikant, sie scheinen auch für einen weniger schlimmen Verlauf von Corona zu sorgen, wenn man sich dennoch ansteckt: Über Masken verbreitet Attila Hildmann wirre Behauptungen und antisemitische Verschwörungsmythen. Die “Sklavenmaske” verwandle einen in einen “Kommunisten” und wenn man sie trägt beuge man sich dem Kommunismus. Es sei ein Zeichen der Sklaverei und der Unterwerfung der Juden, die laut Hildmann unsere Geschicke lenken – natürlich widerlichster Antisemitismus. Heute wurde Attila Hildmann wohl bei einem Arztbesuch fotografiert. Auf dem Fotos sieht man deutlich, dass der rechtsextreme Verschwörungsideologe ordnungsgemäß eine Mund-Nase-Maske trägt. Laut einem Screenshot, den Attila Hildmann in seinem Telegram-Kanal geteilt hat, sei das Foto echt

screenshot Telegram Reiskanzler. archive is d90RV

Presserat rügt „Bild“ wegen Artikel über Corona-Studie von Christian Drosten

Ein Artikel über eine Corona-Studie des Virologen Christian Drosten hat der „Bild“-Zeitung eine weitere Rüge des Deutschen Presserats eingebracht. Das Gremium sieht in dem im Mai erschienenen Beitrag mehrere Verstöße gegen die journalistische Sorgfaltspflicht. So werde die Formulierung in der Überschrift, wonach Drostens Studie „grob falsch“ sei, von den im Text zitierten Experten nicht gedeckt. Zudem habe die Zeitung nicht erwähnt, dass es sich bei der Studie um den Stand einer Vor-Veröffentlichung gehandelt habe.

via deutschlandfunk: Presserat rügt „Bild“ wegen Artikel über Corona-Studie von Christian Drosten

Großbrand im Lager #Moria auf #Lesbos – #Desaster mit Ansage

Nach dem Feuer im EU-Flüchtlingslager Moria auf Lesbos sind fast 12.000 Menschen obdachlos. Einige von ihnen sind an Corona erkrankt. Evakuiert die EU die Insel? Erst als am Mittwochmorgen über Lesbos die Sonne aufgeht, wird sichtbar, was von Europas größtem Flüchtlingslager übrig geblieben ist. Auf Bildern und Videos aus dem Camp Moria sind verbrannte Zelte zu erkennen. Verkohlte Baumstümpfe ragen aus dem Boden, im Hintergrund steigt weißer Rauch auf. Ein Brand hat in der Nacht zu Mittwoch große Teile des Flüchtlingslagers Moria zerstört. Stundenlang stand das Camp fast vollständig in Flammen. Flüchtlinge flohen aus ihren Zelten und Verschlägen. Viele versteckten sich am Hang des Olivenhains, der das Lager umschließt oder flohen auf die Straßen, die vom Camp wegführen. Mehr als 12.600 Menschen sind nun obdachlos. Noch gibt es keine offiziellen Angaben zu Toten oder Verletzten, bis jetzt haben auch Polizei und Feuerwehr keine entsprechenden Berichte von den Flüchtlingen erhalten. Nach SPIEGEL-Informationen verbrannten rund 70 Prozent der Zelte, Verschläge und Container. Darunter sind Teile des offiziellen, mit einem Zaun gesicherten Lagers, aber auch viele Zonen des wilden Camps links und rechts vom Zaun. Eine Gesundheitsstation, finanziert von der niederländischen Regierung und gerade erst eingeweiht, brannte ebenfalls ab. (…) Nach dem Brand müssen die griechischen Behörden nun mehr als 12.000 Geflüchtete unterbringen. Noch ist völlig unklar, wo sie schlafen sollen. Lesbos hat nur 86.000 Einwohner. Auf der Insel wurde der Ausnahmezustand verhängt, zusätzliche Polizeieinheiten sind auf dem Weg. Am Mittwochmittag blockierte die Polizei eine Karawane von Geflüchteten, die versucht hatten, die Hauptstadt Mytilini zu erreichen. (…) In den nächsten Tagen könnten zudem Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Anwohnern drohen. In den vergangenen Wochen berichteten Geflüchtete mehrmals über Angriffe von Rechtsradikalen auf das Camp. Auch Nichtregierungsorganisationen werden immer wieder zum Ziel der Angriffe. In der Nacht, während das Feuer noch loderte, wurden fünf Freiwillige verschiedener Hilfsorganisationen attackiert. “Wir waren auf dem Weg zum Camp, um zu helfen, als uns rund zwanzig Männer mit Schlagstöcken angegriffen haben”, sagt Romy Bornscheuer. Sie arbeitet bei der Organisation “Europeans for Humanity”. Die Männer hätten das Auto umstellt und Steine durch die Scheiben geworfen. Die Gruppe sei schließlich zu Fuß geflüchtet. “Eine Dreiviertelstunde haben wir uns versteckt, direkt neben dem Feuer.”

via spiegel: Großbrand im Lager Moria auf Lesbos Desaster mit Ansage

“Alte Scheune”: Polizei ermittelt in Todesfällen

Die Polizei Leer ermittelt nach einem Corona-Ausbruch in der Gemeinde Moormerland wegen fahrlässiger Tötung. Der erste Corona-Hotspot in Niedersachsen sorgte im Mai bundesweit für Schlagzeilen: Nach einer Wiedereröffnungsfeier in einem Restaurant in Jheringsfehn in der Gemeinde Moormerland (Landkreis Leer) war es zu einem massenhaften Corona-Ausbruch gekommen. Zwei Menschen waren an den Folgen der Infektion gestorben. Jetzt ermittelt die Polizei Leer wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Die Fahnder gehen der Frage nach, ob eine oder mehrere Personen trotz Corona-Symptomen an der Feier teilgenommen haben. Es steht wohl auch der Verdacht im Raum, dass zwei Personen das Restaurant besucht hatten, obwohl häusliche Quarantäne verordnet war, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Die Polizei werde alle Gäste der Veranstaltung als Zeugen vernehmen, um den Abend rekonstruieren zu können, sagte eine Behördensprecherin.

via ndr: “Alte Scheune”: Polizei ermittelt in Todesfällen

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