Millions of people are creating nude images of pretty much anyone in minutes using AI bots in a ‘nightmarish scenario’

Online chatbots are generating nude images of real people at users’ requests, prompting concern from experts who worry the explicit deepfakes will create “a very nightmarish scenario.” A Wired investigation on the messaging app Telegram unearthed dozens of AI-powered chatbots that allegedly “create explicit photos or videos of people with only a couple clicks,” the outlet reported. Some “remove clothes” from images provided by users, according to Wired, while others say they can manufacture X-rated photos of people engaging in sexual activity. The outlet estimated that approximately 4 million users per month take advantage of the deepfake capabilities from the chatbots, of which there were an estimated 50. Such generative AI bots promised to deliver “anything you want about the face or clothes of the photo you give me,” Wired reported. (…) On Telegram, bots can be used for translations, games and alerts — or, in this case, creating dangerous deepfakes. When contacted by Wired about the explicit chatbot content, the company did not respond with comment, but the bots and associated channels suddenly disappeared, although creators vowed to “make another bot” the next day. “These types of fake images can harm a person’s health and well-being by causing psychological trauma and feelings of humiliation, fear, embarrassment, and shame,” Emma Pickering, the head of technology-facilitated abuse and economic empowerment at the UK-based domestic abuse organization Refuge, told Wired.

via nypost: Millions of people are creating nude images of pretty much anyone in minutes using AI bots in a ‘nightmarish scenario’

In Moskau ermordet: Stellvertretender Leiter der Spezialeinheiten bei russischem Militärgeheimdienst

Angriffe auf russische Militärangehörige in der Ukraine sind nicht selten. Nun wurde jedoch ein Offizier des GRU, des russischen Militärgeheimdienstes, in Moskau ermordet. Moskau/Kiew – In Moskau ist der stellvertretende Kommandeur des Ausbildungszentrums für Spezialeinheiten aus nächster Nähe erschossen worden. Nach Angaben des Telegramkanals Baza wurde der 44-jährige Oberst Nikita Klenkov während einer Autofahrt durch das Dorf Melenki erschossen; der Mörder habe ebenfalls in einem Auto gesessen und aus dem Fenster geschossen. „Drei Kugeln trafen das Auto des Verstorbenen, der Jeep blieb in einem Zaun stecken. Dem Schützen gelang es, vom Tatort zu fliehen. Nach ihm wird nun gefahndet“, schreibt Baza. Der Tatort liegt nur rund 20 Autominuten vom Ausbildungszentrum der russischen Sondereinsatztruppen entfernt. Wie der Telegramkanal Vchkogpu berichtet, soll der 44-jährige Militärangehörige bei den Spezialkräften und in der Ukraine stationiert gewesen sein. Laut der Kyiv Independent soll die Spezialeinheit von Klenkov zudem Teil des Militärgeheimdienst GRU gewesen sein. Der Mann sei erst vor einer Woche von der Front in der Ukraine nach Hause zurückgekehrt

via fr: In Moskau ermordet: Stellvertretender Leiter der Spezialeinheiten bei russischem Militärgeheimdienst

Auf dem Weg nach Straßburg – Armin Laschet in Grenzkontrolle geraten, Polizei weist Kritik zurück

Der ehemalige NRW-Ministerpräsident Armin Laschet erlebte die neuen Grenzkontrollen kürzlich am eigenen Leib – und war nicht begeistert. Die Polizei antwortet nun auf seine Beanstandungen. Die Bundespolizei Trier hat die Kritik des ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) an den deutschen Grenzkontrollen zurückgewiesen. »Diese Grenzkontrollen sind sinnvoll, sie sind sinnig«, sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Trier, Stefan Döhn. »Die Zahlen geben uns recht – im Bereich der unerlaubten Migration, der grenzüberschreitenden Kriminalität und der Haftbefehle.« Laschet hatte die Grenzkontrollen gegenüber dem Magazin »Stern«  als »Symbolpolitik und keine Dauerlösung« kritisiert, nachdem er selbst kürzlich auf der A60 an der Grenze zu Belgien beim rheinland-pfälzischen Ort Winterspelt kontrolliert worden war.

via spiegel: Auf dem Weg nach Straßburg Armin Laschet in Grenzkontrolle geraten, Polizei weist Kritik zurück

Drei Mal mehr rechtsextreme Vorfälle an Schulen

Die Zahl der gemeldeten rechtsextremen und islamistischen Vorfälle an Schulen nimmt zu. Rassistische und rechtsextreme Vorfälle sind dabei mit Abstand am häufigsten. Es geht um Schmierereien, Parolen und Chat-Bilder. Rassistische Lieder, rechtsextreme Schmierereien und Antisemitismus: Für das noch laufende Jahr ist jetzt schon ein starker Anstieg an Fällen von Rechtsextremismus und Islamismus an Schulen zu verzeichnen. Die meisten Fälle sind rechtsextrem motiviert, diese Zahl hat sich mehr als verdreifacht: Laut dem Kultusministerium gab es 2023 insgesamt 36 Fälle, in diesem Jahr sind es schon 120 Fälle von Rechtsextremismus – und das sind nur die gemeldeten Fälle bis zum 15. Oktober. (…) Bei den registrierten Fällen handelte es sich zum Beispiel um das Verwenden rechtsextremer Bilder durch Schülerinnen und Schüler in einem Gruppenchat, um rechtsextremistische Schmierereien auf Schulmobiliar sowie um das Singen von Liedern wie “L’Amour Toujours” in Verbindung mit rassistischen Texten.

via hessenschau: Drei Mal mehr rechtsextreme Vorfälle an Schulen

Sparkassen und Volksbanken – Extremisten als Kunden

Umstrittene Organisationen erhalten in Deutschland zu leicht ein Bankkonto, kritisieren Experten. Recherchen von Report Mainz zeigen, dass längst nicht jedes Kreditinstitut seine Kunden vorab genau prüft. (…) “Das Mindeste, das man verlangen kann, ist, dass die Häuser die Verfassungsschutzberichte lesen und im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten auch als Informationsgrundlage nutzen”, sagt Seidel. “Und das würde bedeuten, sich von diesen Kunden und Konten zu trennen.” Doch viele Organisationen, die von den Sicherheitsbehörden in Deutschland als extremistisch eingestuft sind, haben Konten bei deutschen Banken. Das zeigt eine Analyse von Report Mainz. Dafür hat das ARD-Politikmagazin die Verfassungsschutzberichte des Jahres 2023 ausgewertet und stichprobenartig mit Bankdaten der erwähnten Organisationen abgeglichen.Von Rechtsradikalen über Islamisten bis hin zu Linksextremisten finden sich viele Beispiele. So hat die vom Verfassungsschutz als neonazistisch eingestufte Partei “Der III. Weg” ein Spendenkonto bei der Sparkasse, genauso wie die “Identitäre Bewegung” oder auch türkische Extremisten, die der Verfassungsschutz den “Grauen Wölfen” zuordnet. Ein Verein, der zu Scientology gehört, ist Kunde bei einer bekannten Privatbank. Andere als extremistisch eingestufte Organisationen wiederum haben Konten bei Volks- und Raiffeisenbanken. In allen Fällen wollten sich die Kreditinstitute wegen des Bankgeheimnisses nicht zu ihren Kunden äußern. Auffällig ist, dass Extremisten und Verfassungsfeinde häufig Konten bei Sparkassen unterhalten. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) erklärt sich das in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber Report Mainz so: “Sparkassen unterliegen als öffentlich-rechtliche Kreditinstitute in der Frage der Kontoführung stärkeren rechtlichen Bindungen als genossenschaftliche Institute und Privatbanken, die in ihren Vertragsbeziehungen weitgehend frei sind.”

via tagesschau: Sparkassen und Volksbanken Extremisten als Kunden

Wissings HVO-Lobbyskandal : Auto-Lobby drohen Sanktionen wegen Kampagne

Ein Verband warb mit Verkehrsminister Wissings Unterstützung für den Diesel-Kraftstoff HVO. Die Bundestagsverwaltung prüft einen möglichen Verstoß gegen das Lobbyregistergesetz. Die Bundestagsverwaltung hat ein Prüfverfahren gegen den Auto-Lobbyverein “Mobil in Deutschland” eingeleitet. Hintergrund sind mögliche Verstöße gegen das Lobbyregistergesetz. Auslöser für das Prüfverfahren waren ZDF frontal Recherchen zu der Kampagne “HVO100 goes Germany”. Im Juli hatte ZDF frontal aufgedeckt, wie “Mobil in Deutschland” mit fragwürdigen Methoden und Unterstützung aus dem Bundesverkehrsministerium (BMDV) für den Alternativkraftstoff HVO100 warb. Es ist das erste Mal, dass sich eine Lobbyorganisation in dieser Form für ihre Aktivitäten rechtfertigen muss. Jetzt drohen empfindliche Sanktionen. Verkehrsminister Volker Wissing und andere FDP-Politiker hatten sich seit Jahren für die umstrittene Einführung von HVO100 an deutschen Tankstellen eingesetzt – mit Rückendeckung von Industrie und Verbänden wie “Mobil in Deutschland”. Wissings Staatssekretär Oliver Luksic (FDP) übernahm etwa die Schirmherrschaft der Werbekampagne “HVO100 goes Germany”. ZDF frontal-Recherchen lieferten konkrete Hinweise, dass sich Kraftstofflobbyisten gegen Geld Zugang zum Minister verschafft haben könnten. In internen Präsentationen wurden Partnern der Kampagne von “Mobil in Deutschland” gegen Zahlung “exklusive VIP-Termine” mit Wissing und weiteren Politikern in Aussicht gestellt. Geworben wurde etwa mit einem “durchgehenden Austausch mit politischen Entscheidungsträgern (z.B. Dr. Volker Wissing, Christian Lindner, Oliver Luksic)” im Rahmen einer “Premium-Kooperation” für jährlich 9.900 Euro. Am Rande einer Lobbyveranstaltung im März 2024 in Berlin kam es tatsächlich zu einem Hinterzimmertreffen zwischen Wissing und Unterstützern der Kraftstoff-Kampagne. Die Recherchen von ZDF frontal belegten zahlreiche weitere Kontakte von Wissing und seinem Staatssekretär Luksic mit “Mobil in Deutschland”.

via zdf: Wissings HVO-Lobbyskandal : Auto-Lobby drohen Sanktionen wegen Kampagne

100 Karten über Rechtsextremismus : Quietschbunt gegen AfD-Blau

Das Investigativmedium „Correctiv“ legt nach der Potsdam-Enthüllung 100 Karten und Grafiken über Rechtsextremismus vor. Sie helfen, das dunkle Deutschland hell auszuleuchten. Ja, es war ein Sturm der Entrüstung, nachdem im Januar das Geheimtreffen von Potsdam mit den sogenannten Remigrationsplänen diverser Rechtsextremisten aufgedeckt worden war. Hunderttausende Menschen gingen auf die Straße, um zu zeigen, dass sie derlei Wahnideen ablehnen und für eine offene Gesellschaft einstehen. Dieser Sturm der Entrüstung ist inzwischen merklich abgeflaut, die AfD feierte Wahlerfolge in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Aber das Rechercheteam von Correctiv hat inzwischen nicht nur ein Buch über das Potsdamer Treffen (Marcus Bensmann: Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst. Die ungeheuerlichen Pläne der AfD, Galiani Berlin) veröffentlicht, nun legt das investigative Medienhaus ein weiteres Aufklärungswerk mit dem Titel „100 Karten über Rechtsextremismus“ vor. Detailansicht öffnen Wie man Demokratie aushöhlt – Grafik zu „Strategien aus dem Playbook der Rechtsaußen-Parteien“ in Europa. Das Besondere an dem Buch ist die visuelle Umsetzung der düsteren Daten in quietschbunte Grafiken und Karten. Verantwortlich dafür ist der Katapult-Verlag, der seine Arbeitsweise so versteht: „Wissenschaft für alle verständlich machen und in originelle Karten übersetzen“. Das gelingt in vielen Fällen, beim Blättern gibt es immer wieder den berühmten Aha-Effekt, der bei durchgeschriebenen Analysen oft nicht entsteht. Leider sind die Grafiken in keinerlei ersichtlicher Ordnung sortiert, wild geht es durcheinander von Rechtsterror in der Bundesrepublik über Vernichtungsstätten des Holocaust, albanischen Nationalismus, Antisemitismus bei Sportveranstaltungen bis zur „Gruppe Nordkreuz“, die Todeslisten von Hunderten Menschen in Deutschland angefertigt hatte.

via sz: 100 Karten über Rechtsextremismus : Quietschbunt gegen AfD-Blau