Rechtsextreme Musikveranstaltung aufgelöst – #rechtsrocktnicht

In der Nacht zu Sonntag ist eine rechtsextreme Musikveranstaltung in Vierkirchen, Arnsdorf aufgelöst worden. Dabei wurde die Polizeidirektion Görlitz durch Kräfte der Bereitschaftspolizei Sachsen unterstützt. Der Veranstalter des Events, bei dem zwei Bands des rechten Musik-Genres auftreten sollten, zeigte sich kooperationsbereit. Nachdem der Polizeiführer die Veranstaltung für beendet erklärte, entfernten sich die Anwesenden aufforderungsgemäß. Bei der anschließenden Räumung des Geländes gab es keinerlei Vorkommnisse. Während des Einsatzes kontrollierte die Polizei insgesamt 139 Kraftfahrzeuge und 485 Personen.

via polizei sachsen: Rechtsextreme Musikveranstaltung aufgelöst

#ZeulenrodaTriebes : Rechtes #Konzert mit fast 140 Teilnehmern aufgelöst – #rechtsrocktnicht

Die Polizei hat ein unangemeldetes Konzert von Rechtsextremen in Zeulenroda-Triebes (Landkreis Greiz) aufgelöst. Nach Polizeiangaben nahmen 138 Menschen an der Veranstaltung der rechten Szene am Samstag teil. Gegen einen von ihnen wurde ein Verfahren wegen der Verwendung verfassungswidriger Symbole eingeleitet. Drei weitere Strafverfahren wurden wegen Beleidigung von Polizeibeamten eingeleitet.

via sz: Zeulenroda-Triebes : Rechtes Konzert mit fast 140 Teilnehmern aufgelöst

https://twitter.com/affeu2/status/1642523453038141441

Bremer Rechtsrocker von „#Endstufe“ :„Böser Deutscher“ leitet #Bioladen

Ein Mitglied der rechtsextremen Band „Endstufe“ leitet einen Bio-Hofladen im Bremer Umland. Nicht mehr lange, erklärt das Unternehmen. Auf der Bühne gibt Sänger Jens Brandt den Ton an. Seit über 40 Jahren inzwischen tritt die Band „Endstufe“ in der rechtsextremen Szene auf. „Wir sind die bösen Deutschen / Und das werden wir immer sein“, heißt es in einem ihrer Stücke. „Wann geht das endlich in euren Schädel rein?“ Auch, wenn er nicht der Frontmann ist: Gitarrist Christian Schröer ist ebenfalls schon lange dabei. Er macht aber noch mehr: Für eine Bio-Molkerei in Lilienthal, nicht weit von Bremen, firmiert er als Leiter des Hofladens. Auf der Website des Familienbetriebs stellt der Rechtsrocker den Laden und das Angebot vor, darunter zahlreiche Produkte „aus eigener Herstellung“: von Fruchtquark und Käse über wechselnde Kuchen und frische Feinkostsalate bis zu Bio-Rindfleisch und Eintöpfen, alles unter dem Motto „Regional einkaufen – wissen wo es herkommt“ und nicht, ohne einzuladen zum „Blick in die Schaukäserei“ oder an die „frische Luft auf unserer Außenterrasse“. „Uns ist nicht bekannt gewesen, dass Herr Schröer einer Rechtsrockband angehört“, sagt eine Sprecherin des Betriebes. Und erklärt auf Nachfragen, dass er sich auf eine Stellenanzeige hin beworben habe – und sich durch „seine Arbeitsweise“ sowie ein „freundliches Auftreten gegenüber unseren Kunden und den Mitarbeitern für den Job qualifiziert“ habe. Seine politische Ausrichtung sei bei der Arbeit keineswegs aufgefallen, auch zu den „migrierten Mitarbeitern“ sei er „immer freundlich“ gewesen: In dem Unternehmen seien „über 60 Prozent ausländisch stammende Mitarbeiter“, so die Sprecherin, die darum bittet, den Namen des Betriebs nicht zu erwähnen. (…) „Bioland tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen“, heißt es recht deutlich in der Satzung von 2018. Und weiter: „Der Verein tritt Bestrebungen entgegen, welche die ökologische Landwirtschaft mit solch extremem Gedankengut verbinden.“ Indem er Teil der einschlägig immer wieder auffällig gewordenen Band ist, verstößt Schröer gegen die Satzung von Bioland. Musik ist in der rechten Szene seit Langem ein Mittel, um zu politisieren und zu ideologisieren.

via taz: Bremer Rechtsrocker von „Endstufe“ :„Böser Deutscher“ leitet Bioladen

Streit um Schlossfestspiele Regensburger rufen aus Ärger über umstrittene Fürstin zum Boykott auf

Als Schirmherrin der Regensburger Schlossfestspiele macht sie wieder von sich reden: die schillernde Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Wegen ihrer radikalen Äußerungen ruft ein Bündnis zum Boykott des Festivals auf. Kaum hat der Kartenvorverkauf begonnen, folgt auch schon der Boykottaufruf: Seit 20 Jahren präsentieren die Regensburger Schlossfestspiele internationale Stars der Klassik- und Popmusikszene – doch der Veranstaltungsort, das fürstliche Schloss, ist im Besitz der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die offen radikale Meinungen vertritt. Misshandlungen verharmlost Sie verharmloste die Misshandlungen und den Missbrauch durch katholische Geistliche bei den Regensburger Domspatzen, hielt Homo-Ehen für ein Werk des Teufels, hofierte Autokraten wie Viktor Orban, zu dessen Ehren bei den Festspielen die ungarische Nationalhymne gespielt wurde. Für die Ausbreitung von Aids in Afrika machte die Schlosseigentümerin nicht etwa die unzureichende Verhütung mit Kondomen verantwortlich, sondern ein angeblich ausschweifendes Sexualleben der Afrikaner. Am äußersten rechten Rand Dem Bündnis „Solidarische Stadt Regensburg“ stößt sauer auf, dass sich die Schlosseigentümerin und Schirmherrin der Veranstaltung „am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums“ befindet. Auch in diesem Jahr verschickte es einen Boykottaufruf an alle Künstlerinnen und Künstler, darunter der Tenor Jonas Kaufmann, die US-Sopranistin Rachel Willis-Sörensen, die britische Pop-Band Simply Red, die amerikanische Band Earth, Wind and Fire, der italienische Sänger Eros Ramazotti oder auch die Hofer Symphoniker, um nur einige der Künstler zu nennen, die zwischen dem 14. und 23. Juli in Regensburg laut Ankündigung auftreten. Distanz gefordert In dem Schreiben werden die Musik-Stars gebeten, „Abstand von einer Aufführung zu nehmen und nicht die äußerst bedenklichen Positionen von Frau von Thurn und Taxis zu übernehmen“. Nachdem die Kunstschaffenden womöglich vertraglich gebunden seien, werden sie aufgefordert, sich zumindest „klar und öffentlich zu distanzieren“. Eine derartige Reaktion ist bislang ausschließlich von der Band Revolverheld bekannt. Bei ihrem Konzert im Jahr 2019 distanzierte sich Lead-Sänger Johannes Strate während des Auftritts mit den Worten: „Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen.“ Nächstenliebe bedeute, so der Frontmann weiter, dass Menschen egal welcher Herkunft, Hautfarbe und Religion in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen würden und „wir sie nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen“. Revolverheld wird deutlich Diese Aussagen sollen laut Revolverheld „mit tosendem Applaus“ vom Publikum aufgenommen worden sein. Die Band spendete ihre komplette Gage der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, die mit ihren Schiffen seit 2015 nach eigenen Angaben mehr als 17.000 Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet hat.

via nordbyaern: Streit um Schlossfestspiele Regensburger rufen aus Ärger über umstrittene Fürstin zum Boykott auf

Nazi skinheads organised secret #BloodHonour concert in #Belfast – #BrutalAttack

Loyalist areas of Northern Ireland have become a fertile and “safe” ground for these gigs London-based band Brutal Attack are beloved of white pride fanatics Notorious skinhead band Brutal Attack Skinhead bandheadlined the clandestine concert. Nazi thugs from all over Europe congregated in Belfast last weekend for a secret far-right concert, we can reveal. Notorious skinhead band Brutal Attack headlined the clandestine gig for the white pride fanatics at a social club in north Belfast last Saturday night. Members of a Polish far-right group were also in attendance at the concert which was organised with strict security in fear of being targeted by protests. Organised by the Ulster branch of right-wing extremist group Blood & Honour, members and supporters from throughout Europe made the trip. Blood & Honour was set up by the late Ian Stuart Donaldson, who founded and fronted notorious band Skrewdriver. It’s not the first time the hate-filled bands have held secret gigs in Northern Ireland and the Sunday World has been told there are plans for many more after the Nazi-supporting lunatics were prevented from holding their gigs on the British mainland

via sundayworld: Nazi skinheads organised secret Blood & Honour concert in Belfast

RECHTSROCK-KONZERT – „Der Norden rockt“ – nicht

Nachdem die Polizei ein Rechtsrock-Konzert von Thorsten Heise in Neumünster auflösen wollte, kam es teilweise zu Angriffen auf die Polizei. Neonazis verschanzten sich in dem Gebäude und bewarfen die Einsatzkräfte mit Stühlen und Bierdosen. Um 22.58 h verließ Neonazi Thorsten Heise das Kleingartengelände in Neumünster. Anders als viele seiner Kameraden fuhr der vermögende Rechtsrock-Unternehmer aus dem Eichsfeld friedlich vom Gelände der „Gartengemeinschaft Heinrich-Förster“. Doch sein Vorhaben, das Konzert „Der Norden rockt“ mit den Bands „Endstufe“, „Radikahl“ und „Hard&Smart“ durchzuziehen, war an einem Großaufgebot der Polizei in Schleswig-Holstein gescheitert. Über seinen Online-Shop hatte Heise 388 limitierte Eintrittskarten für rund 20 Euro angeboten, die Polizei sprach später von knapp 400 Personen vor Ort. Gegen Samstagnachmittag war zunächst in den „Großraum Hamburg“ geschleust worden, gegen 18 Uhr wurde dann Neumünster als Zielort angegeben. Die Polizei war bereits informiert, mit unzähligen Mannschaftswagen, Rettungsfahrzeugen und einem Gefangenentransporter wurde angerückt und das Gelände zunächst großflächig umstellt. Das Vereinsheim sei von „einer Frau aus Schleswig-Holstein“ angeblich „für eine Verlobungsfeier“ angemietet worden, hieß es. Die Bands begannen bereits mit dem Soundcheck, es wimmelte überall von glatzköpfigen Skinheads und angetrunkenen Grüppchen von Neonazis, als die Beamten sich in Position brachten. Am Eingang zur „Heinrich-Förster“-Kolonie im Wernershagener Weg kontrollierte Gianluca Bruno von der rechtsextremen „Arischen Bruderschaft“ den Einlass. Bruno hatte gemeinsam mit Heises Sohn 2018 zwei Journalisten brutal angegriffen und einen davon schwer verletzt. Das Banner von „Brigade 12 Pommern “ mit den gekreuzten Stilgranaten hing im Saal, während der sich weiter füllte. „Brigade 12“ ist eine in Vorpommern aktive Untergruppe der „Arischen Bruderschaft“ von Thorsten Heise. Polizei attackiert Als die Beamten schließlich in schwerer Ausrüstung den Festsaal stürmten, kam es zu Krawallen. Dabei flogen Stühle, Bierdosen und ein Feuerlöscher. Mobiliar ging massenhaft zu Bruch. Fensterscheiben zerbrachen. „Ein Ort der Verwüstung“, so ein Augenzeuge. Ein Viertel der Konzert-BesucherInnen verschanzten sich in dem Gebäude. Nach und nach wurden sie herausgeholt, erkennungsdienstlich behandelt. Unterbunden wurde die Veranstaltung laut Polizei, da von einigen der angereisten Personen eine nicht unerhebliche Gefahr ausgehe und sie sind zum Teil polizeibekannt waren. Während es Anzeigen auch wegen Landfriedensbruchs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hagelte und die lokalen Einsatzkräfte Unterstützung durch die Bundespolizei erhielten, wurde Organisator Thorsten Heise freundlich vom Gelände gewiesen.

via endstation rechts: RECHTSROCK-KONZERT „Der Norden rockt“ – nicht

siehe auch: Polizei löst Rechtsrockkonzert in Neumünster auf Bis zu 400 Menschen waren laut Polizei für ein Rechtsrockkonzert nach Neumünster gekommen. Bei der Räumung attackierten einige Teilnehmer die Einsatzkräfte. 5. März 2023, 6:42 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, AFP, eca32 Kommentare Artikel hören Die Polizei hat ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 400 Teilnehmenden im schleswig-holsteinischen Neumünster verhindert. Nach Angaben der zuständigen Polizeidirektion attackierten einige der mutmaßlichen Teilnehmer bei der Räumung die Einsatzkräfte mit Stühlen, Bierdosen und einem Feuerlöscher.