Neo-Nazi family convicted after performing hate-filled songs at Leeds gig

A father and his two children who were found guilty of racial hatred offences after performing neo-Nazi songs at a gig “did not mean for their lyrics to be taken literally”, a court has heard. Robert Talland, 59, organised a gig at the Corpus Christi Club in Leeds on September 21 2019 at which his son Stephen, 36, and his daughter Rosie, 33, performed songs that incited racial hatred. Talland managed his children’s band, Embers of an Empire, and was a leading figure of the “Blood & Honour” neo-Nazi network which promoted their ideology through music festivals and the sale of merchandise for “white power” rock bands, counter terrorism police said. He also ran a record label, Rampage Productions, which distributed CDs by neo-Nazi groups.

via yorkshirepost:Neo-Nazi family convicted after performing hate-filled songs at Leeds gig

Zwitschern hinterm Schloss – In Karlsruhe lernen Vögel im Park antifaschistische Protestsongs

Ein Lautsprecher im Karlsruher Schlossgarten spielt Protestsongs als Vogelgesang – mit dem Ziel, dass Amseln und Co zur Stimme des Widerstands werden. Der antifaschistische Schlachtruf kommt im Karlsruher Schlossgarten zwitschernd daher – aus dem großen Baum direkt hinter dem Schloss: Dort ist ein Lautsprecher installiert, aus dem Frequenzen diverser Protestsongs erklingen. Diese Lieder werden nicht im Original gespielt. Der aus Frankfurt am Main stammende Künstler Dennis Siering hat sie vielmehr in künstliche Vogelgesänge übersetzt. „Radical Climate Action Bird“, also in etwa radikaler Klimaschutzvogel, ist die Installation überschrieben. (…) Die Arbeit „Radical Climate Action Bird“ wird in Karlsruhe erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, erklärt Daniela Burkhardt vom städtischen Kulturamt. Und der Künstler setzt darauf, dass die Karlsruher Vögel bald den Protest lernen und selbst von den Bäumen singen. „Vögel ahmen zum Beispiel auch Stadtgeräusche nach, das ist ein ganz natürliches Verhalten“, so Burkhardt. Hinterm Schloss können die Tiere und ebenso die Passanten derzeit zum Beispiel Ausschnitte von „Bella Ciao“ oder den antifaschistischen Schlachtruf „Alerta, Alerta“ hören und nachahmen. Burkhardt weiß, dass der Künstler über Monate seine Idee getestet hat – mit Erfolg. Gerade Amseln seien sehr lernfähig, der Künstler will sie quasi zur Stimme des Widerstands machen.

via bnn: Zwitschern hinterm Schloss In Karlsruhe lernen Vögel im Park antifaschistische Protestsongs

Schlag gegen die Szene Verein »Laut gegen Nazis« sichert sich Markenrechte an rechtsextremem Shop

Der Hamburger Verein »Laut gegen Nazis« hat sich den Namen des bekannten rechtsextremen Onlineshops »Druck18« markenrechtlich gesichert. Damit entzieht er einem der wichtigsten Vertriebskanäle der Szene die gewerbliche Nutzung. Der Betreiber des Shops darf den Namen fortan nicht länger verwenden. Tut er es doch, drohen Unterlassungsklagen und Schadensersatzforderungen. Über den Shop verkaufte die Szene Kleidung, Aufkleber, Bettwäsche und Schmuck. Der Geschäftsführer von »Druck18« ist laut Impressum Tommy Frenck, ein bundesweit bekannter Rechtsextremist. Er hatte 2024 in Thüringen für das Amt des Landrats kandidiert und zuvor große Neonazikonzerte organisiert, zu denen auch internationale Rechtsextreme kamen. Der Gründer von »Laut gegen Nazis«, Jörn Menge, betonte, der Verein habe schon mehrfach rechtsextreme Codes als Marken blockiert. »Wir haben ja bereits (…) bewiesen, dass wir Nazis dort treffen, wo es am meisten wehtut: ihren Geldbeuteln. Mit ›Druck18‹ gehen wir noch einen Schritt weiter«, sagte er. »Wer mit rechtem Hass Geld verdient, muss mit Gegenwind rechnen.« Der Verein besitzt inzwischen auch die Rechte an den Marken »Döp dö dö döp«, »VTR LND« und »enness«.

via spiegel: Schlag gegen die Szene Verein »Laut gegen Nazis« sichert sich Markenrechte an rechtsextremem Shop

siehe auch: No Nazi merchandise from Druck18: Laut gegen Nazis e.V. secures trademark rights to Germany’s largest online Nazi shop. The initiative is part of the award-winning “Rights Against the Right“ campaign by Laut gegen Nazis e.V. and the advertising agency Jung von Matt. Together with Jung von Matt, the association has trademarked the name of Germany’s largest right-wing extremist online shop, “Druck 18.” Druck18 is considered Germany’s largest Nazi merchandise shop, run by neo-Nazi Tommy Frenck, who is regarded as one of the central figures in the right-wing extremist scene. His online shop offers hundreds of items with racist, anti-Semitic, and historical revisionist content. “We have already proven with the trademark registration of individual codes that we hit Nazis where it hurts them most: their wallets. With ‘Druck18’, we are going one step further,“ says Jörn Menge, founder of Laut gegen Nazis e.V. ”To keep the rights to druck18 and all our secured codes, we need to sell merch bearing them. That’s what we do now under: www.druck18.com“ As part of the Rights against the Right campaign, the association has trademarked the name of the online shop “Druck18” with the aim of preventing the commercial use of the name by the far-right scene. The operator is no longer allowed to continue running the shop under this name. Further use will result in legal consequences, including injunctions and claims for damages.

#ILLERTISSEN / BUCH – Polizei löst Veranstaltung mit rechtsextremer Musik auf

Zwei Musiker, deren Lieder laut Polizei in Teilen als rechtsextrem eingestuft werden, sollten in Buch auftreten. Jedoch kam es bei Illertissen zum Live-Konzert mit etwa 60 Gästen. Die Polizei rückte an. Eine Veranstaltung zweier Musiker, deren Liedinhalte nach Polizeiangaben „in Teilen rechtsextrem einzustufen sind“, hat die Polizei am Freitagabend bei Illertissen aufgelöst. Unter Protest hätten die beiden Musiker ihre Darbietungen beendet, heißt es im Bericht der Polizei. Zunächst war der Polizeiinspektion Illertissen mitgeteilt worden, dass die besagte Veranstaltung der Musiker am Abend des 15. August im Bereich Buch stattfinden soll. Die Verwaltungsgemeinschaft Buch habe jene „Musikdarbietung“ jedoch im Vorfeld untersagt, zumal diese auch nicht ordnungsgemäß angezeigt worden sei. Veranstaltung mit rechtsextremer Musikgruppe nicht angezeigt: Stadt Illertissen verbietet das Event Am besagten Abend habe die Polizei erfahren, dass das Live-Konzert der Musikergruppierung aus dem Bereich Dresden nicht, wie anfangs mitgeteilt, im Raum Buch, sondern außerhalb der Stadt Illertissen auf einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen ausgetragen wird. Doch auch der Illertisser Stadtverwaltung sei die Veranstaltung nicht mitgeteilt worden, sodass diese das Event noch am Abend ebenfalls untersagte. (…) Unter Protest beendeten die beiden Musiker ihre Darbietungen und die etwa 60 anwesenden Gäste verließen nach und nach den Veranstaltungsort“, berichtet die Polizei. Verfassungswidrig? Polizei ermittelt gegen Person mit verdächtiger Tätowierung Weil die Veranstaltung nicht angezeigt worden war, wurde gegen die beiden Protagonisten ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein Konzertbesucher wies laut Polizei Tätowierungen auf, die den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen erfüllen könnten.

via augsburger allgemene: ILLERTISSEN/BUCH Polizei löst Veranstaltung mit rechtsextremer Musik auf

„#THOMPSON“ IN #ZAGREB – Nachspiel nach Konzert: 18.000 Besucher aus Österreich im Visier von Ermittlungen – #LockThemUp

Nach dem Megakonzert von Thompson in Zagreb ermitteln österreichische Behörden gegen 18.000 Besucher aus Österreich wegen möglicher Rechtsverstöße. Am 5. Juli spielte der ultranationalistische kroatische Sänger Marko Perković alias „Thompson“ vor einer Rekordkulisse in Zagreb. Mehr als eine halbe Million Menschen besuchten das bisher größte Einzelkonzert auf europäischem Boden. Die Mehrheit der Konzertbesucher reiste aus dem Ausland nach Zagreb an. 18.000 Tickets wurden alleine in Österreich verkauft. Internationale Medien bezeichneten das Megakonzert in Zagreb gar als „größtes Faschisten-Treffen seit dem Fall des Franco-Regimes“, Mitte der 1970er in Spanien. Nun könnten den Teilnehmern aus Österreich rechtliche Konsequenzen in ihrer (neuen) Heimat drohen, berichten kroatische Medien. Denn bei seinen Konzerten bedient sich der umstrittene Musiker immer wieder der Ustascha-Rhetorik und Symbolik. Die faschistische Gruppierung war im Zweiten Weltkrieg mit Hitler-Deutschland verbündet. Die Ustascha, ihre Nachfolgeorganisationen und alle Symbole, die damit im Zusammenhang stehen, sind in Österreich verboten. (…) Laut dem kroatischen Nachrichtenportal Express arbeiten nun österreichische mit kroatischen Ermittlungsbehörden intensiv zusammen und sichten alle verfügbaren Foto-, Video- und Tonaufnahmen – auch aus sozialen Netzwerken – vom Konzert. Sollten Kroaten mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder mit Aufenthaltsrecht in Österreich dort gegen österreichische Gesetze – etwa gegen das Symbolgesetz, das Verbotsgesetz oder das Gesetz gegen Verhetzung – verstoßen haben, drohen ihnen Strafanzeigen. Bei Verurteilung seien hohe Geldstrafen, mehrjährige Haftstrafen oder der Verlust des Aufenthaltsrechtes in Österreich möglich. (…) „Die Gruppierung der Ustascha und ihre Nachfolgeorganisationen sind im österreichischen Symbolgesetz verankert“, erklärt der Kärntner Rechtsanwalt Rudolf Vouk. Seit 2015 wurden in Österreich zahlreiche Gruppierungen durch das – im Nationalrat beschlossene „Anti-Terror-Paket“ – im Symbolgesetz erfasst. Etwa die „Al-Quaida“ und der „Islamische Staat“. Ab 2019 kamen etwa die „Muslimbruderschaft“, die „Hamas“, die „Hisbollah“, die „Grauen Wölfe“ aus der Türkei und eben die „Ustascha“ hinzu. „Wer Symbole dieser Gruppierungen in der Öffentlichkeit darstellt, trägt und verbreitet, begeht zunächst eine Verwaltungsübertretung“, sagt Vouk. Geldstrafen bis zu 10.000 Euro oder Freiheitsstrafen bis zu einem Monat seien möglich und im Wiederholungsfall ist mit bis zu 20.000 Euro oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Haftstrafen und Abschiebung „Kommt es allerdings auch zu Anklagen wegen Vergehen nach dem Strafgesetzbuch, etwa der ,Verhetzung‘ oder dem ,Verbotsgesetz 1947‘, dann drohen sogar mehrjährige Haftstrafen oder die Abschiebung“, sagt der Jurist

via kleinezeitung: „THOMPSON“ IN ZAGREB Nachspiel nach Konzert: 18.000 Besucher aus Österreich im Visier von Ermittlungen

Nationalfeiertag in Kroatien – Rechtsextreme Parolen bei Gedenken an «Operation Sturm»

Am kroatischen Nationalfeiertag werden faschistische Parolen skandiert. Kritik an den Vorgängen ist nicht erwünscht. Dieser Tage gedenkt Kroatien der Befreiung der Krajina. Vor dreissig Jahren vertrieb die kroatische Armee serbische Separatisten aus dem Gebiet der Krajina, die dort einen serbischen Satellitenstaat gegründet hatten. Dabei besetzten sie rund ein Drittel des kroatischen Staatsgebiets. Zehntausende kroatische Serbinnen und Serben wurden vertrieben. Dass Kroatien die Rückeroberung feiert, ist das eine. Die Art und Weise aber etwas anderes. So wurden bei den Feiern und Paraden rechtsextreme Parolen geschrien, die offenbar auf viel positive Resonanz bei der Bevölkerung gestossen sind. Folge von politischem Rechtsruck? Janis Fahrländer, Südosteuropa-Korrespondent von SRF, sieht darin eine besorgniserregende Entwicklung: «Wir erleben in diesem Sommer, wie extremistische und faschistische Parolen im gesellschaftlichen Mainstream mehrheitlich unwidersprochen wiedergegeben werden.» Wie unkritisch viele Kroatinnen und Kroaten mit der belasteten Geschichte umgehen, zeigen diverse Vorfälle der letzten Tage und Wochen. Am offiziellen Gedenktag vom Dienstag wurde offen der faschistische Gruss der Ustascha «Za dom spremni!» (kroatisch: «Für die Heimat bereit!») gerufen. Die Bewegung errichtete im Zweiten Weltkrieg eine Diktatur in Kroatien und beteiligte sich auch am Holocaust. Anfang Juli strömten in Zagreb Hunderttausende Menschen an ein Konzert des Faschismus-Verharmlosers «Thompson». «Diese Woche trat der rechtsextreme Rocker erneut auf. Am Rande seines Konzerts wurde ein Lied gesungen, in dem Kriegsverbrechen in einem Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg verherrlicht werden», sagt Fahrländer.

via srf: Nationalfeiertag in Kroatien – Rechtsextreme Parolen bei Gedenken an «Operation Sturm»

Billy Joel Reveals Moment He Couldn’t Stay Silent on Trump Anymore

Billy Joel decided to finally break his silence on Donald Trump when he heard the president call neo-Nazis “fine people,” he revealed in the new HBO documentary Joel says in the doc’s second installment, airing Friday night on HBO, that he was “angry” to hear the president’s response to 2017’s white supremacist Unite the Right rally, where one person died and several were injured. “Here they are marching through an American city saying, ‘Jews will not replace us.’ We fought a war to defeat these people!” adds Joel, who is Jewish. “And when Trump comes out and says, ‘There were very fine people on both sides…He should’ve come out and said, ‘Those are bad people.’ There is no qualifying it. The Nazis are not good people. Period.” The Grammy-winning musician was so angered by the comments that he took his first ever political stance onstage—by simply wearing a Star of David on his coat as he performed at his Madison Square Garden concert weeks later. (…) “I’ve never liked getting political onstage,” he says, “People want to get away from a lot of that stuff, I realized that.” But the Nazi comments were more than he could take, he explains, since “sometimes there are things that happen and you can’t just look away.”

via daily beast: Billy Joel Reveals Moment He Couldn’t Stay Silent on Trump Anymore