Mit einem Tilly-Wagen – Düsseldorfer planen Protest gegen den Auftritt von Björn Höcke

Der Thüringer AfD-Landesparteichef Björn Höcke soll in Düsseldorf als Redner auftreten. Jetzt wurden mehrere Protestaktionen angekündigt. Auch ein Karnevalswagen soll zu sehen sein. Im Düsseldorfer Süden formt sich erneut Protest gegen eine Veranstaltung der AfD. Die Bürgerinitiative „Garath tolerant und weltoffen“ hat für den 23. Februar eine Aktion im Stadtteil angekündigt. An diesem Tag will der Kreisverband der Partei im Kulturhaus Süd den rechtsextremen Politiker Björn Höcke auftreten lassen, wie die AfD bereits im Dezember auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte. Unter dem Motto „Garath ist bunt, nicht braun“ soll die Protestkundgebung an verschiedenen Orten in der Nähe von Düsseldorfs größtem Bürgerhaus stattfinden. Nach Angaben der Organisatoren hat Karnevalswagenbauer Jacques Tilly dafür bereits einen Motivwagen zugesagt. Zu sehen sein wird ein Werk aus dem Rosenmontagszug 2024. Darauf schluckt ein großer, bunter Fischschwarm einen kleineren Fisch mit AfD-Symbol. Die verschiedenen Aktionen in Garath sind zwischen 18 und 20 Uhr unter anderem auf dem Nikolaus-Groß-Platz und Heinrich-von-Brentano-Platz sowie am Platz an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und dem Miep-Gies-Platz vor dem Anne-Frank-Haus geplant. Zusammengeschlossen habe sich ein breites Garather Bündnis, wie die Initiative mitteilt. Demnach sind Vertreter der örtlichen Kirchengemeinden, Vereine, Gruppen, interessierte Bürger und Politiker dabei. „Unsere Aktionen sollen friedlich und überparteilich sein“, heißt es. Angemeldet worden seien bislang 1000 Teilnehmer, erklärte die Polizei.

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Große Demo in Mainz-Gonsenheim gegen AfD

Während die AfD in der Weser-Halle zum Bürgerdialog lädt, protestieren hunderte Menschen bei Minusgraden gegen die Veranstaltung – ein Großaufgebot der Polizei sichert das Gonsenheimer Wohnviertel ab. Demo in Mainz-Gonsenheim – Am Sonntag, den 25. Januar 2026, herrschte rund um die Sporthalle in der Rektor-Forestier-Straße in Gonsenheim Hochbetrieb. Ab 16:00 Uhr hielten die AfD-Politiker Jan Nolte, Frank Senger, Stephan Stritter und Jürgen Wiedenhöfer ihre Reden vor rund 30 Parteimitgliedern. Doch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete sich vor allem auf das Geschehen vor den Türen der Halle. BYC-News war vor Ort. Protest bei Gefrierpunkt: Hunderte Demonstranten setzen Zeichen Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt versammelten sich hunderte Menschen, um gegen die Veranstaltung Flagge zu zeigen. Mit bunten Plakaten, großflächigen Bannern und lautstarken Parolen machten sie ihrem Unmut Luft. Die Teilnehmer der Demo in Mainz-Gonsenheim sangen Lieder und skandierten Slogans gegen die Politik der AfD. Angefacht wurde der Protest unter anderem durch den Gonsenheimer Ortsvorsteher Josef Aron. Dieser hatte den Raum in der Turnhalle zwar widerwillig an die Partei vermieten müssen, rief jedoch zeitgleich via Instagram zum Widerstand auf. „Wir stellen uns klar gegen diese Politik“, betonte Aron in den sozialen Netzwerken und forderte die Bürger zur Solidarität gegen den Faschismus auf.

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#FLENSBURG – „Keine Stadt den Nazis“ – 800 Menschen demonstrieren gegen AfD-Infostand

Ein AfD-Infostand in Flensburg wurde Ziel von Demonstranten Quelle: Daniel Karmann/dpa Mehrere hundert Menschen protestieren in Flensburg gegen einen AfD-Infostand. Ein lokales Bündnis machte zuvor gegen den Stand mobil. Am Nachmittag war eine weitere Kundgebung geplant. Die Polizei schreibt Anzeigen. roßer Protest gegen einen Infostand: Bei mehreren Versammlungen haben mehrere Hundert Menschen gegen einen AfD-Infostand in der Flensburger Innenstadt demonstriert. Zuvor hatten Fridays for Future Flensburg und weitere lokale Gruppen mit Slogans wie „Keine Stadt den Nazis“ und „AfD-Stand verhindern“ in den sozialen Medien zu der jüngsten Demo am Samstag aufgerufen. Auch der Spruch „Flensburg bleibt Antifa“ ist auf einem Plakat zu lesen. „Bisherige Versuche der AfD in Flensburg aktiv zu werden konnten durch antifaschistische Arbeit verhindert werden“, heißt es etwa auf Instagram.

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Disney löscht Posting, weil Fans antifaschistische Zitate aus Disney-Filmen posten

Das Unternehmen, das sich zuletzt zunehmend an die Trump-Administration angedient hat, will offenbar nicht an das eigene Werk erinnert werden (…) Als dieser Late-Night-Host Jimmy Kimmel wegen einer Nebenbemerkung über Trumps MAGA-Bewegung und den ermordeten rechtsextremen Influencer Charlie Kirk für mehrere Tage suspendierte, war die Aufregung groß. Immerhin wollte diese Maßnahme so gar nicht mit jenem Verständnis von Meinungsfreiheit zusammenpassen, das in den USA sonst gerne so hoch gehalten wird. Zumal dies gerade von der Trump-Fraktion oftmals sehr breit ausgelegt wird, wenn es darum geht, politische Gegner verächtlich zu machen. Die Disney-Tochter ABC hat Kimmel zwar mittlerweile wieder zurückkehren lassen, die Fans haben die Unterwürfigkeit des Unternehmens gegenüber Trump aber offenbar nicht vergessen. Das zeigt nun eine aktuelle Diskussion auf Threads, auf die The Verge hinweist. Auch bei Pocahontas findet sich eine passende Szene Disney Reaktionen Alles begann mit einem harmlosen Versuch, Interaktion auf Social-Media zu erzeugen: Die Follower sollten ein Disney-Zitat posten, das beschreibt, wie sie sich gerade fühlen. Was danach folgte, war eine Geschichtslektion in eigener Sache. Zahlreiche Threads-User nutzten die Chance, um Disney daran zu erinnern, dass man aufstrebendem Faschismus und Rassismus einmal ganz anders gegenübergestanden ist. Es wurden zahlreiche antifaschistische und antirassistische Stellen aus Disney-Filmen zitiert, von Indiana Jones und Star Wars bis zu einem Zitat aus Pocahontas, in dem es heißt “Diese weißen Männer sind gefährlich”, reichte die Palette. Auch an eine Stelle aus “The Sound of Music”, in dem eine Hakenkreuzflagge zerissen wird, wurde erinnert.

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Bad Dürkheim – 1000 Menschen demonstrieren gegen AfD

Rund 1000 Menschen haben in Bad Dürkheim gegen eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Bundes-Chefin Alice Weidel demonstriert. Es sei alles friedlich verlaufen, teilte die Polizei mit. Die Demonstration sei von zahlreichen Veranstaltern mitgetragen worden – unter dem Motto “Aktionsbündnis für Vielfalt und Toleranz” sowie “Die Pfalz bleibt bunt”. Zu Beginn habe es einen “Markt der Demokratie” gegeben.  Unter den rund 600 Teilnehmern in der Salierhalle sei auch die Co-Bundesvorsitzende Alice Weidel gewese

via rnz: Bad Dürkheim 1000 Menschen demonstrieren gegen AfD

sieeh auch: AfD Wahlkampfveranstaltung und Gegenkundgebungen in Bad Dürkheim. Am Samstag, 17.01.2026, fand in der Salierhalle Bad Dürkheim eine größere Wahlkampfveranstaltung der AfD mit Gastrednerin Alice Weidel und rund 600 Teilnehmern statt, diese endete um 16.30 Uhr. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Versammlungen ordnungsgemäß angemeldet. Zum einen eine Versammlung mit Aufzug des „Aktionsbündnisses für Vielfalt und Toleranz Bad Dürkheim“. Darüber hinaus eine Kundgebung unter dem Titel „Markt der Demokratie“. Beide Veranstaltungen richten sich als Gegenversammlung gegen die AfD Wahlkampfveranstaltung und hatten nach Polizeiangaben insgesamt rund 1000 Teilnehmer. Der Veranstalter sprach von 3000 Personen. Diese Versammlungen endeten um 15.45 Uhr.

„Queere Bücherkisten für Kitas“: AfD-Abgeordnete Behrendt will jedes Buch prüfen

Alle Hannoveraner Kitas haben „queere Bücherkisten“ bekommen, deren Inhalt auch moderne Familienkonstellationen thematisiert und Geschlechterrollen will. „Kein Kind im Vorschulalter braucht so etwas!“, findet AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Alle 42 Hannoveraner Kitas haben vor einigen Tagen eine „queere Bücherkiste“ bekommen: Je 14 Bücher sollen „queere Lebensrealitäten bereits im frühen Kindesalter sichtbar machen“, teilt die Stadt mit. Es gebe „Menschen unterschiedlichster Körperformen und Hautfarben, mit und ohne Behinderung. Sie haben verschiedene Geschlechter und drücken ihr Geschlecht auf vielfältige Weise aus“, erklärte die Landeshauptstadt dazu. Auch gebe es zahlreiche Familienkonstellationen abseits „der sogenannten traditionellen Vater-Mutter-Kind-Familie“. Queere Mitarbeiter haben Liste entworfen Deshalb hat die vom grünen Oberbürgermeister Belit Onay regierte Landeshauptstadt ihren Kitas „vielfältiges und altersgerechtes Material für die tägliche pädagogische Arbeit“ zur Verfügung gestellt. So könnten alle Kinder spielerisch lernen, „Unterschiede zu verstehen und wertzuschätzen“ und „sich selbst und ihre Familien in positiven Geschichten wiederzufinden“. MEHR INFORMATIONEN: Um diese Bücher geht es: Ein queerer Mitarbeiter*innenstammtisch der Landeshauptstadt hat unter der Leitung der städtischen Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt mehr als 100 Bücher gesichtet; 66 Titel wurden anschließend in eine Empfehlungsliste für Kindertagesstätten aufgenommen. Außerdem werden seit 2018 alle Kitaleitungen und seit 2020 schrittweise alle Kita-Teams zu den Themen LSBTIQ, Bedarfe, Haltung und pädagogischer Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Krippe, Kita und Hort geschult, teilte die Stadt Hannover mit. Dadurch sei das Thema in den städtischen Kitas „seit Jahren fest verankert“. Behrendt: „Übergriffige städtische Mitarbeiter mit ‚woker‘ Agenda“ Aber das gefällt nicht allen: „Natürlich ist es wichtig, älteren Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, dass es verschiedene Lebensentwürfe gibt, und dass es völlig in Ordnung ist, wenn sich Männer zu Männern hingezogen fühlen, oder Frauen zu Frauen“, so die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt in einer Pressemitteilung. „Selbstverständlich!“ Hier aber „passiert anderes“, behauptet Behrendt: „Kinder werden mit Inhalten konfrontiert, die sie in einer entscheidenden Lebensphase überfordern und verunsichern. Kein Kind im Vorschulalter braucht ‚queere Bücherkisten‘!“

via noz: „Queere Bücherkisten für Kitas“: AfD-Abgeordnete Behrendt will jedes Buch prüfen

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Durch­su­chungen bei mut­maß­li­chen “links­unten.indy­media”-Bet­rei­bern rechts­widrig

Knapp 200 Speichermedien sichergestellt, doch dabei keine Erkenntnisse gewonnen: Zum Jahreswechsel entschied das LG Karlsruhe, dass die Durchsuchungen bei fünf mutmaßlichen Betreibern der linksradikalen Plattform rechtswidrig waren. Die Plattform “linksunten.indymedia” beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Im Jahr 2017 hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Vereinigung wegen Aufrufs zu linksextremen Straftaten verboten. Dieses Vereinsverbot ist seit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) aus dem Jahr 2023 (Beschl. v. 01.02.2023, Az. 1 BvR 1336/20) unanfechtbar.  Trotzdem ließen es sich unbekannte Personen nicht nehmen, im April 2020 unter der ursprünglichen URL der Plattform ein statisches Archiv zu veröffentlichen, das alle Beiträge der Plattform bis zu ihrem Verbot enthielt. Online-Archiv löste neue Ermittlungen aus Die Ermittlungsbehörden nahmen dies zum Anlass, zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Vereinigungsverbot (§ 85 Strafgesetzbuch (StGB)) einzuleiten. Betroffen waren zum einen fünf mutmaßliche frühere Betreiber der Plattform. Zum anderen geriet ein Journalist ins Visier der Ermittlungsbehörden, der in einem Online-Beitrag seines Senders auf das Archiv verlinkt hatte. Der Journalist wurde letztendlich im Strafverfahren freigesprochen und erhob erfolgreich Verfassungsbeschwerde vor dem BVerfG wegen der Durchsuchung seiner Privatwohnung. Das BVerfG stellte eine Verletzung der Rundfunkfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (GG) fest. Über das Verfahren, das die übrigen fünf Beschuldigten betrifft, ist nun auch entschieden. Die Wohnungen der fünf Personen durchsuchten die Ermittler im August 2023. Dabei wurden bei sämtlichen Beschuldigten elektronische Speichermedien (Laptops, Smartphones, Festplatten, etc.) – insgesamt rund 200 Datenträger – sichergestellt. Erst knapp zwei Jahre später erhielten die Betroffenen ihre Gegenstände zurück. Sie legten Beschwerde ein. Mit Erfolg: Das Landgericht (LG) Karlsruhe gab ihnen mit Beschluss vom 30. Dezember 2025 Recht (Az. 5 Qs 6/23), wie nun bekannt wurde. Anfangsverdacht fragwürdig Nach Auffassung des LG waren die Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts rechtswidrig. Es sei bereits zweifelhaft, ob im Zeitpunkt der Anordnung der Durchsuchungen ein tragfähiger Anfangsverdacht gem. § 152 Abs. 2 Strafprozessordnung (StPO) bestanden hat. Das LG stellt bereits infrage, ob die Veröffentlichung eines statischen Archivs überhaupt auf eine Fortexistenz der verbotenen Vereinigung schließen lasse. Ein Archiv unterscheide sich wesentlich von der früheren dynamischen Plattform mit offenen Veröffentlichungs- und Interaktionsmöglichkeiten. Außerdem sieht das Gericht Probleme bei dem Nachweis der Täterschaft der fünf Beschuldigten. Der Umstand, dass diese rechtlich gegen das Vereinsverbot vorgingen, dürfe nicht zu ihren Lasten gewertet werden. Eine solche Betrachtung verstoße gegen die Rechtsschutzgarantie aus Art. 19 Abs. 4 GG. Zudem rechtfertige eine mutmaßliche Mitwirkung der Betroffenen am Betrieb der ursprünglichen Plattform nicht ohne Weiteres den Schluss auf eine Beteiligung an dem Archiv. Auf jeden Fall unverhältnismäßig Jedenfalls aber seien die Durchsuchungsbeschlüsse unverhältnismäßig. Zu der “wenn überhaupt schwachen Verdachtslage” komme die geringe Schwere der im Raum stehenden Straftat hinzu, so das LG

via lto: Durch­su­chungen bei mut­maß­li­chen “links­unten.indy­media”-Bet­rei­bern rechts­widrig