Wearing a military beret and a Polish wartime resistance armband, 94-year-old Wanda Traczyk-Stawska stunned the crowd at a pro-EU rally when she thundered “Be quiet, stupid boy! You lousy bastard” at a member of a far-right group attempting to disrupt the gathering over a loudspeaker. Despite her advancing years and tiny stature, the Warsaw Uprising veteran has lost none of her fighting spirit when it comes to defending Poland’s presence in the European Union and migrant rights. Tens of thousands of people had turned out in October in support of Poland’s EU membership after the Constitutional Court contested the primacy of EU law, in what experts saw as a step towards a “Polexit” given the nationalist ruling party’s euroscepticism. “I’m a soldier, I tell it like it is,” Traczyk-Stawska told AFP, smiling coyly as she took a sip of tea at her home in Warsaw filled with Polish and EU flags. Traczyk-Stawska was a 12-year-old girl guide when the German army invaded Poland. She joined the resistance movement and went on to carry out acts of sabotage under the sweet pseudonym of “Doughnut”. At the outbreak of the Warsaw Uprising on August 1, 1944, she was one of 50,000 fighters to revolt against the Nazis — as well as a rare girl with a machine gun, an assignment usually reserved for men at the time. (…) “We already know what 1939 was like,” when Poland found itself alone in the face of a two-front invasion by Nazi Germany and the Soviet Union. “It’s our greatest danger… We’d end up like a fly up against an elephant,” she added, her robust voice contrasting with her fragile frame. She said she was “furious” at the rally when she chose to call out the far right, who have received funding from the state and plan to go ahead with a march through Warsaw on Thursday, Poland’s Independence Day.
Wearing a military beret and a Polish wartime resistance armband, 94-year-old Wanda Traczyk-Stawska stunned the crowd at a pro-EU rally when she thundered "Be quiet, stupid boy! You lousy bastard" at a member of a far-right group https://t.co/pn3bg8m7vUpic.twitter.com/KDkoFPTSYU
“That’s terrible and heartbreaking to hear. It is a commitment of the President to address violence, address threats to transgender people.” White House Press Secretary Jen Psaki has condemned violence against trans and gender non-conforming people, which reached a reported level high this week. In response to the news that the Human Rights Campaign (HRC) has recorded at least 45 trans murder to anti-trans violence so far in 2021, the most the organization has tracked in one year, Psaki pledged she’ll ask President Joe Biden and the White House’s Domestic Policy Council what they will do to address the problem. Washington Blade White House Correspondent Chris Johnson asked Psaki about anti-trans violence at yesterday’s White House Press Briefing, her first behind the podium since she recovered from a breakthrough case of coronavirus and quarantined. (…) Biden regularly spoke out against anti-trans violence while campaigning for President in 2020, and he directly blamed violence in previous years on the Trump administration in 2019. “The fastest way to end it is to end the Trump administration,” he said at a HRC event at the time. While the Biden-Harris administration has taken several steps towards fulfilling their pledge to have the “most pro-equality administration in history,” their efforts have been met by a record level of anti-trans legislation proposals, and a record amount of them have passed state legislatures. The White House Domestic Policy Council, led by Ambassador Susan Rice, has yet to publicly issue a response or acknowledgement. The record for murders and violent deaths as counted by HRC — surpassing last calendar year’s record — was set this week with the death of Marquiisha Lawrence. Lawrence, a 28-year old Black trans woman from South Carolina, is at least the 45th victim of anti-trans violence in 2021.
Seit über einem Jahr kündigt Pandemie-Leugner Dr. Reiner Fuellmich an, den Virologen Dr. Christian Drosten vor Gericht zu zerren. Dafür sammelte der Kopf des „Corona-Ausschusses“ geschätzt über eine Million Euro von seinen Anhänger:innen ein. Die versprochene „Sammelklage auf Schadensersatz“ gibt es aber bis heute, 15 Monate später, immer noch nicht. Was es wirklich gab: Einen Prozess auf Schadensersatz, nicht als „Sammelklage“, aber für eine Berliner Karaokebar. Am Dienstag den 09.11.2021 war es dann soweit und es gab tatsächlich den ersten Gerichtstermin beim Landgericht Berlin. Dort lieferte Anwalt Fuellmich jedoch einen bizarren und kurzen Auftritt, wie er selbst berichtet. Weil Fuellmich keine Maske tragen wollte, sprach das Gericht ein Versäumnisurteil zu Gunsten von Herr Drosten aus. Im Kern war dieser Fall eine Schadensersatzklage gegen Dr. Christian Drosten für eine Karaokebar. Fuellmich vertrat die Berliner Bar, die durch Herr Drosten angeblich Schaden hat erleiden müssen. Die Argumentation: Ohne Drostens ersten PCR-Test hätte es die weltweite Pandemie und die entsprechenden Lockdown-Maßnahmen angeblich gar nicht gegeben. Äh, ja klar – absurde Querdenker-Fantasie, wie man sie kennt
Drosten gewinnt den Prozess (vorerst), weil RA Füllmich sich weigerte, eine Maske aufzusetzen und statt dessen den Gerichtssaal verlässt. Gericht erlässt Versäumnisurteil gegen Kläger. pic.twitter.com/gKb0BQyBN4
Aktivisten nehmen dieses Mal gleich den gesamten Hoster offline und machen sich über diesen öffentlich lustig. Zugriff auf Nutzerdaten samt aller Kreditkartendaten von Prosite. Vom gefeierten Vegankoch zum von den deutschen Behörden per Haftbefehl gesuchten Verschwörungserzähler: Die Karriere von Attila Hildmann hat in der Covid-19-Pandemie eine rasante Wendung erfahren. Ganz so viel Einfluss wie früher hat er zwar infolge seiner Flucht aus Deutschland nicht mehr, aus seinem – mutmaßlichen – Exil in der Türkei beliefert er die Covid-Leugner-Szene aber weiterhin mit rechtsextremen und antisemitischen Botschaften. Bereits vor einigen Wochen hat ihm das einen Angriff durch Hacktivisten des Anonymous-Kollektivs eingebracht, nun folgt der zweite Streich. Die Website von Attila Hildmann ist derzeit nicht mehr zu erreichen. Verantwortlich dafür zeichnen nach eigenen Angaben Anonymous-Aktivisten. Doch dieses Mal haben sie sich nicht einfach nur die Seite des Verschwörungskochs vorgenommen, sondern gleich dessen Hoster übernommen, also die – in diesem Fall kleine – Firma, die die Infrastruktur zur Verfügung stellt.Dabei sparen die Hacker nicht mit Hohn und Spott für die betroffene Firma namens Prosite. Diese sei “ein Nudelsieb, aber kein Hoster”. Welche Lücken man dabei für den Angriff ausgenutzt hat, wird zwar nicht verraten, die Beschreibungen geben aber gewisse Hinweise. So dürfte die installierte Instanz des Content Management Systems (CMS) Joomla nicht ordentlich gewartet worden sein, wodurch sich einfach auszunutzende Lücken fanden. Über eine weitere Lücke scheint man dann aber auch noch einen Vollzugriff auf die Administrationswerkzeuge des Hosters bekommen zu haben, was man mit Screenshots aus dem verbreiteten Datenbank-Tool PHPMyAdmin untermauert. Vollständiger Einblick Doch das scheint nur der Anfang gewesen zu sein. Den Angreifern ist es damit nämlich nach eigenen Angaben ebenfalls gelungen, Zugriff auf die Datenbank des von Prosite genutzten Gruppen-Chat-Tools Mattermost zu bekommen und so die gesamten internen Diskussionen nachzuverfolgen. Zudem soll man selbst die im Rechenzentrum angebrachten Webcams sowie die Klimaregelung unter die eigene Kontrolle gebracht haben. (…) Die ganze Erklärung liest sich so, als hätten die Hacktivisten sehr viel Spaß mit Prosite gehabt, bei dem Hoster sieht man das wohl anders. Immerhin haben die Angreifer nach eigenen Angaben die Systeme von Prosite komplett durcheinandergebracht. So sollen die Betreiber selbst gerade keinen Zugang zum eigenen Verwaltungstool haben, auch die Kundenlogins und der Zugang zum Rechenzentrum wurden blockiert. Quasi zum Drüberstreuen haben die Hacker auch noch interne Mails veröffentlicht, in denen es unter anderem um mangelnde Hygiene auf den Toiletten des Unternehmens geht.
siehe auch: Anonymous hackt Attila Hildmanns Provider. Das Anonymous-Kollektiv wollte Attila Hildmanns Webseite übernehmen – und hackte dabei gleich den ganzen Hosting-Anbieter. (…) Mit Screenshots belegen sie den weitreichenden Zugriff auf diverse Systeme: Zutrittskontrolle des Rechenzentrums, Account-Verwaltung für Kunden, das Ticketsystem für Kundenanfragen, das Klimasystem des Rechenzentrums, Webcams, das interne Kommunikationssystem Mattermost – und schließlich auf unverschlüsselte, ungesicherte, personenbezogene Kundendaten wie Kreditkartendaten. Dies verstößt nach der Einschätzung von Anonymous nicht nur gegen die DSGVO, sondern auch gegen den bindenden Kreditkarten-Sicherheitsstandard PCI-DSS der Zahlungsdienstleister. Insbesondere, da ProSite neben Name, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Anbieter sogar die CVC-Nummer in derselben Datenbanktabelle ohne weiteren Schutz speichere. Komplette Übernahme Die Anonymous-Hacker haben den Webauftritt Hildmanns mit einem sogenannten Defacement ersetzt. Zudem nutzten sie den weitreichenden Zugriff und sperrten den eigenen Angaben zufolge den Zugang zum Verwaltungssystem sowie zum Rechenzentrum und richteten Chaos in der Verwaltung an. Nach ihren weiteren Recherchen meinen die Hacker, dass der Geschäftsführer von Prosite ebenfalls der Querdenker-Szene angehöre, was die Motivation zu den weiteren ergriffenen Maßnahmen sicherlich erhöhte.
siehe auch: ProSite … alter Klabauter, das ist doch kein Hoster. Eigentlich wollte man nur Zugang zu Attilas Seite … doch was Anons dann bei ProSite fanden, ist eigentlich unfassbar für einen “Profihoster”. Aber egal – attilahildmann.de haben wir.
Hey Anons, ich habe den Geschäftsführer von Prosite recherchiert. Ulrich Echardt ist Impfgegner, verbreitet den Content rechtsextremer Sites und interessiert sich für "Chemtrails". Hat den richtigen erwischt. Vielleicht hat er noch versucht, seine Server mit Globuli abzusichern. pic.twitter.com/uIHmyUjKrX
Ab Mittwoch stehen in Polen drei Frauen vor Gericht. Ihr Vergehen: Sie haben der Schwarzen Madonna von Tschenstochau einen Regenbogen umgehängt. Dass unsere Regenbogen-Madonna einmal so berühmt werden könnte, damit hätten wir nie gerechnet“, lacht Joanna Gzyra-Iskandar (32) und setzt ihren schweren Rucksack vorsichtig ab. In der Stadtteilkneipe „U Dziewczyn – Bei den Mädels“ in Warschau-Zoliborz wollen drei feministische Aktivistinnen besprechen, was sie bis zum Prozessbeginn am kommenden Mittwoch noch zu erledigen haben. „Wir kommen gerade von Amnesty International zurück. Die polnische Sektion hat hier ganz in der Nähe ihr Büro“, erzählt Anna Prus (29) und hält den Rucksack auf. Joanna schiebt vorsichtig beide Hände hinein und wirft ein gutes Dutzend Postkarten auf den Tisch. Zu erkennen ist zunächst nur ein leuchtend bunter Regenbogen-Heiligenschein, dann Maria mit Kind. Erst dann geht dem Betrachter auf, dass es sich um verschiedene Variationen des berühmten Nationalheiligtums Polens handelt, der Schwarzen Madonna von Tschenstochau.
Bayerns Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze bekräftigt ihre Kritik am Begriff „Freedom Day“: Dadurch werde das „Querdenker“-Narrativ einer vermeintlichen Corona-Diktatur übernommen. Und sie fordert einen neuen Rechtsrahmen für Maßnahmen nach Auslaufen der epidemischen Lage. WELT: Frau Schulze, Sie haben den Begriff „Freedom Day“ als „irreführend“ kritisiert, da dieser den Eindruck entstehen lasse, „wir wären in den vergangenen anderthalb Jahren nicht frei gewesen“. Das sei „doch Quatsch“. Wie meinen Sie das? Katharina Schulze: Der Begriff „Freedom Day“ suggeriert, dass wir seit eineinhalb Jahren unfrei leben würden. Das verhöhnt doch alle, die in autoritären oder totalitären Staaten leben. Historisch kommt der Begriff aus Südafrika und steht dort für das Ende von Kolonialismus und rassenideologischer Apartheid und für den demokratischen Aufbruch. Mit dem Begriff wird das Narrativ der „Querdenker“ übernommen, dass wir in einer Corona-Diktatur leben würden. Ja, es wurden Grundrechte eingeschränkt – zum Schutz anderer Grundrechte wie dem der Unversehrtheit des Lebens. (…) WELT: Wer seine sterbende Mutter im Pflegeheim nicht besuchen, wer ab dem späten Abend seine Wohnung nicht verlassen durfte, wer nicht bei der Geburt seines Kindes dabei sein oder dieses weder auf den Spielplatz noch in die Schule schicken konnte, könnte von Ihrer Einordnung befremdet sein, man sei die ganze Zeit „frei“ gewesen. Verstehen Sie das? Schulze: Ja, das verstehe ich. Diese Entscheidungen waren oft herzzerreißend und grausam für die Betroffenen und das tut mit Blick auf die Einzelschicksale auch richtig weh. Ich verstehe die Irritation, wenn man den Satz meines Tweets für sich allein betrachtet. In dem dazugehörigen Interview habe ich darauf verwiesen, was ich konkret damit meine: Während der gesamten Pandemie haben die Parlamente getagt, Gerichte entschieden, es gab eine handlungsfähige Exekutive. Bei den Maßnahmen fand eine schwierige demokratische Abwägung statt, bei der es darum ging, Menschen vor schwerer Krankheit oder dem Tod zu schützen. Vorübergehende Freiheitseinschränkungen wurden als notwendig angesehen, weil die persönliche Freiheit dort endet, wo sie andere Menschen gefährdet oder in ihrer Freiheit einschränkt. Das hatte persönliche Einschränkungen zur Folge, die für alle schwer und für manche überwältigend waren. Das geschah nicht willkürlich, sondern im Sinne des Gemeinwohls. (…) Ein Auslaufen der epidemischen Lage darf nicht dazu führen, dass alle Schutzmaßnahmen wegfallen. Es braucht einen rechtlichen Regelungsrahmen vom Bund, an dem sich die Länder orientieren können. Es ist ein Zeichen der Solidarität, nicht nur auf Eigenverantwortung zu setzen und alle Schutzmaßnahmen fallen zu lassen. Kinder haben viele Monate lang solidarisch mit den Erwachsenen auf viel verzichtet. Nun müssen wir unsere Verantwortung gegenüber den Kindern wahrnehmen, die sich noch nicht impfen lassen können. Ich finde es unsolidarisch, wenn Erwachsene, die sich impfen lassen können, das nicht tun. Die Impfquote ist noch nicht hoch genug, um auf 2G- und 3G-Regeln sowie Maskentragen und Abstandhalten verzichten zu können.
"Kinder haben viele Monate lang solidarisch mit den Erwachsenen auf viel verzichtet. Nun müssen wir unsere Verantwortung gegenüber den Kindern wahrnehmen (…) Ich finde es unsolidarisch, wenn Erwachsene, die sich impfen lassen können, das nicht tun" https://t.co/2dPw5MKs2f
Der Auftritt des Rechtsextremen Sven Liebich im Paulusviertel in Halle trifft auf zahlreiche Gegendemonstranten. Unweit davon brennen Mülltonnen. Bei einer Kundgebung des wegen Volksverhetzung verurteilten Sven Liebich am Mittwochabend in Halle passierte zunächst einmal: nichts. Liebich stand eingekreist von zahlreichen Polizisten, die ihn von den etwa 200 Gegendemonstranten abschirmten, an der Kreuzung Rathenauplatz/Ecke Willy-Lohmann-Straße im Paulusviertel und blieb stumm. Das Bündnis „Halle gegen rechts“ hatte zu der Gegendemonstration aufgerufen. (…) Als Liebich sich eine halbe Stunde nach angekündigtem Beginn doch zu Wort meldete, ertönten sofort Buh-Rufe von den Umstehenden. Der Lärm übertönte weitgehend, was Liebich sagte. Allein auf seinem Auto stehend drehte er seine eigene Lautsprecherbox immer wieder in eine andere Richtung. (…) Laut Polizeiangaben wurden auf Seiten der Kundgebung weniger als zehn Leute gezählt.