AfD scheitert mit Mahnwache vor Osnabrücker Rathaus – #jämmerlichesSchauspiel

Erst waren es nur drei bis vier einzelne AfD-Mitglieder, gegen Mitte des zwischen 17:00 und 19:00 Uhr angemeldeten Zeitraums der Mahnwache „für die Freiheit“ kam dann noch ein gutes Dutzend Sympathisanten der rechtspopulistischen AfD hinzu. Mehr war allerdings nicht, wenn man vom Großaufgebot der Polizei und den vielen Gegenprotestanten absieht, die in deutlicher Überzahl waren. Unter den Augen von mehr als 100 Bereitschaftspolizisten, die mit zeitweise knapp 20 Mannschaftswagen rund um den historischen Marktplatz postiert waren, bauten die AfD-Mitglieder am Mittwochabend ihre Lautsprecher auf. Kurz darauf öffnete Petrus die Schleusen und sorgte für ordentliches Schmuddelwetter.

via hasepost: AfD scheitert mit Mahnwache vor Osnabrücker Rathaus

Gegendemo in Ludwigsburg: Mit Schals und Maske gegen die Querdenker

Unter dem Motto „Unsere Stadt hat Querdenken satt“ gehen Verbände, Parteien und privat Engagierte am Samstag auf die Straße. Sie wollen gegen die andauernde Kritik ein Zeichen setzen. Wie auch in anderen Städten regt sich in Ludwigsburg Widerstand, und zwar gegen die Montagsspaziergänge und gegen die dumpfen Vorwürfe der Querdenker gegen den Staat. Mit einer Menschenkette, die korrekt Abstand hält und Masken trägt, soll auf dem Marktplatz ein Zeichen gesetzt werden. „Jeder kann sich da anschließen“, wirbt die Landtagsabgeordnete Silke Gericke dafür, die den Anstoß für die Aktion gab und überall auf offene Ohren stieß. „Viele haben geradezu darauf gewartet“, stellt sie auf Nachfrage gegenüber unserer Zeitung fest. Es beteiligen sich verschiedenste Gruppierungen, auch Einzelpersonen. Mit dabei sind bislang der Jugendgemeinderat Ludwigsburg, der Gesamtelternbeirat Remseck, die SPD, die Grünen und die Linken ebenso wie deren Jugendorganisationen, Klimaschutzgruppen und Teachers for Future. „Wir wollen zeigen, dass es in Ludwigsburg viele Menschen gibt, die sehr gut mit den Coronaregeln umgehen können“, so Gericke zur Kundgebung, die korrekt angemeldet ist. Man beabsichtige dabei nicht, zu polarisieren, man möchte „sachlich und positiv“ herangehen. „Wir werden mit der Kundgebung deutlich machen, dass es eben auch die andere Seite gibt“, sagte sie – und das sei die stille Mehrheit in der Bevölkerung.

via lkz: Gegendemo in Ludwigsburg: Mit Schals und Maske gegen die Querdenker

#Hamburg: Tausende #Impfgegner trotz #Verbots auf der Straße – #Gegendemo mit mehr Teilnehmern als erwartet – #covidioten #hh1501

Seit Wochen ziehen samstags Tausende Impfgegner und Corona-Leugner durch Hamburg. An diesem Wochenende ist die Demo verboten. Tausende wollen sich nicht daran halten. Und es gibt erstmals größeren Gegenprotest. Trotz Verbots haben sich am Samstag mehrere Tausend Gegner der Corona-Politik von Bund und Ländern vor der Hamburger Kunsthalle und auf umliegenden Straßen versammelt. Die Polizei sprach von rund 3000 Teilnehmern. Beamte forderten sie auf, sich zu entfernen. Lautsprecherdurchsagen wurden mit Pfiffen und Sprechchören quittiert. Als die Demonstranten sich nicht entfernten, wurden sie von der Polizei abgedrängt. Auch die Reiterstaffel war im Einsatz. Es kam zu einzelnen Handgreiflichkeiten. Die allermeisten Teilnehmer trugen keine Masken. Auch andernorts in der Stadt gingen Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße. Demonstrationen starteten in St. Pauli, Barmbek und Uhlenhorst. (…) Erstmals kam es an diesem Samstag zu einem größeren Gegenprotest: Unter dem Motto „Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien“ zogen laut Polizei etwa 2900 Menschen durch die Innenstadt. An der Abschlusskundgebung hätten sich dann 3500 Menschen beteiligt – die Veranstalter sprachen von über 5000. Dazu aufgerufen hatte das Hamburger Bündnis gegen Rechts, das von mehr als 100 Organisationen und Gruppen unterstützt wurde, darunter die Bürgerschaftsfraktionen von Grünen und Linken, der GEW-Landesverband Hamburg und Fridays for Future. Auf Plakaten waren Sprüche zu lesen wie „Impfen statt schimpfen“, „Wer mit Nazis spaziert, hat gar nichts kapiert“ oder „Querdenken über die Klippe lenken“.

via rnd: Hamburg: Tausende Impfgegner trotz Verbots auf der Straße – Gegendemo mit mehr Teilnehmern als erwartet

siehe auch: Hamburg: Rund 2.900 Menschen bei Demo gegen Corona-Leugner. In Hamburg sind am Sonnabend mehrere Tausend Menschen gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben zogen etwa 2.900 Menschen bei einem Protestzug unter dem Motto “Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien” durch die Innenstadt. An der Abschlusskundgebung hätten sich dann 3.500 Menschen beteiligt – die Veranstalter sprachen von über 5.000. Die Demonstration hatte größeren Zulauf als erwartet. Ursprünglich waren 1.000 Teilnehmende angemeldet worden.

https://twitter.com/oat_040/status/1482301561393102855

Faeser kündigt Aktionsplan gegen Rechtsextremismus bis Ostern an

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will bis Ostern einen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus vorlegen. Dieser sei die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland, sagte die Ministerin am Mittwoch vor dem Bundestag. “Wir werden alles daran setzen, Radikalisierung zu stoppen, rechtsextreme Netzwerke zu zerschlagen und Extremisten konsequent die Waffen zu entziehen.” Sie kündigte zugleich an, Bildungsarbeit und Prävention gegen Rechtsextremismus zu stärken. Dafür solle das geplante Demokratiefördergesetz eine neue Grundlage schaffen, sagte Faeser. Dies solle “so schnell wie möglich” geschehen. (…) Mit Blick auf die zum Teil anonym verbreiteten Attacken im Netz etwa beim Chatanbieter Telegram sagte Faeser: “Wir werden dafür sorgen, dass Hetzer identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden.”

via stern: Faeser kündigt Aktionsplan gegen Rechtsextremismus bis Ostern an

siehe auch: Nancy Faeser kündigt Aktionsplan gegen Rechtsextremismus bis Ostern an. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will Rechtsextreme entwaffnen und ihre Netzwerke zerschlagen. Grundlage dafür soll das angekündigte Demokratiefördergesetz sein.

2019-01-18 Konstituierende Sitzung Hessischer Landtag SPD Faeser 3863.jpg
Von <a href=”https://www.wikidata.org/wiki/Q30108329″ class=”extiw” title=”d:Q30108329″><span title=”deutscher Fotograf”>Olaf Kosinsky</span></a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0 de, Link

Rosen auf den Weg gestreut (Theobald Tiger) – #remember #tucholsky #geburtstag

Ihr müßt sie lieb und nett behandeln, erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln, getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –: Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen, sagt: „Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!“ Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft! Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Und schießen sie –: du lieber Himmel, schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel! Wer möchte nicht gern Opfer sein?
 Nennt sie: die süßen Schnuckerchen, gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen …

Und verspürt ihr auch in eurem Bauch den Hitler Dolch, tief, bis zum Heft –:
 Küßt die Faschisten, küßt die Faschisten,  küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft –!

wikisource: Rosen auf den Weg gestreut

Kurt Tucholsky: geboren 9. Januar 1890

#Corona-#Proteste in #München – #Kachelmann: “Schalten wie vereinbart Regen aus”

Während Tausende Impfgegner durch die Münchner Innenstadt zogen, sorgte ein Tweet im Netz für Lacher. Wetterexperte Jörg Kachelmann und die Polizei erlaubten sich einen Spaß. Am Mittwochabend zogen Tausende Impfgegner in einem von der Stadt untersagen “Spaziergang” gegen die Corona-Maßnahmen durch die Münchner Innenstadt. In den sozialen Medien ärgerte das einige – doch ein Tweet sorgte für Lacher. “Grüß Gott Polizei München, wir schalten nun wie vereinbart den Regen langsam wieder aus”, schrieb der Wetterexperte Jörg Kachelmann mit Verweis auf den Regenradar für die bayrische Landeshauptstadt. Die Polizei München ließ sich den Spaß nicht nehmen und setzte in einem Kommentar unter Kachelmanns Beitrag noch eins drauf. In Anlehnung an die Behauptungen, die Behörden würden immer restriktivere Methoden einsetzen, um gegen die Corona-Demonstranten vorzugehen, antworteten sie, dass sie dann ja das Handynetz wieder aktivieren könnten – Ironie, die bei vielen für Lacher sorgte. In “Querdenker”-Kreisen allerdings verstand den Kommentar nicht jeder als Witz. “Die Polizei hat zugegeben, das Handynetz eingeschränkt zu haben”, schrieb etwa ein Nutzer. 

via t-online: Corona-Proteste in München – Kachelmann: “Schalten wie vereinbart Regen aus”

siehe auch: Erste Festnahmen – “Querdenker” ziehen trotz Verbots durch München. Obwohl die Stadt München einen Demonstrationszug von Impfgegnern verboten hat, haben sich Hunderte Menschen versammelt. Sie wurden dabei an mehreren Stellen von der Polizei gestoppt. (…) Laut Medienberichten kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte und auch zu Festnahmen. Mehrere Gruppen seien angehalten worden, es würden die Personalien aufgenommen, teilte die Polizei auf Twitter mit.