Danger Dan: »Gauland wirkt eher wie ein Nationalsozialist« – #singmeinensong #antifa

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Scharfe Töne gegen rechts: Das neue Musikvideo vom »Antilopen Gang«-Mitglied Danger Dan wird eine Debatte über Kunstfreiheit auslösen. Keine zehn Stunden ist das neue Video »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« von dem Musiker Danger Dan, der zu der Hip-Hop-Band Antilopen Gang gehört, online. Und schon jetzt ist absehbar, dass es in ein paar Tagen hunderttausende Klicks haben wird. In dem Song bringt der Rapper die auch in der Linken kontrovers diskutierte Militanzfrage ins Spiel. In der Mitte des Songs heißt es: »Wenn du friedlich gegen die Gewalt nicht ankommen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz.« In diesem Moment hebt er ein Maschinengewehr in die Höhe. Mit Gewalt meint Danger Dan, der mit richtigen Namen Daniel Pongratz heißt, die Gewalt von Rechtsextremistinnen, Faschistinnen und staatlichen Institutionen, die von diesen unterwandert werden – wie der Verfassungsschutz und die Polizei. Das Video wurde bisher 15.000 Mal angesehen. »Man vertraut auch nicht auf Staat und Polizeiapparat, weil der Verfassungsschutz den NSU mit aufgebaut hat, weil die Polizei doch selbst immer durchsetzt von Nazis war, weil sie Oury Jalloh gefesselt und angezündet haben«, heißt es ein paar Strophen früher. Danger Dan räumt im Song selbst ein, dass er sich weit aus dem Fenster lehnt: »Juristisch ist die Grauzone erreicht, doch vor Gericht mach’ ich es mir wieder leicht. Zeigt mich an und ich öffne einen Sekt, das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.« Diese Strophe und der Konjunktiv, den Danger Dan im ersten Drittel des Liedes verwendet, erinnern an das Schmähgedicht über den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan des TV-Satirikers Jan Böhmermann.

via nd: Danger Dan: »Gauland wirkt eher wie ein Nationalsozialist«

Nach rassistischem Angriff: Opfer spendet eine Million US-Dollar an asiatische Gemeinschaft

Nach einem rassistischen Angriff erreichten Xiao Zhen Xie Spenden in Höhe von knapp einer Million US-Dollar. Eine 75-jährige Frau aus San Francisco hat nach einem rassistischen Angriff knapp eine Million US-Dollar Spenden über die Plattform Gofundme gesammelt. Die Summe möchte sie nun an die asiatisch-amerikanische Gemeinschaft spenden. Xiao Zhen Xie, eine US-Amerikanerin mit asiatischen Wurzeln, hat in der vergangenen Woche einen rassistisch motivierten Angriff erlebt. Ihre Familie setzte für die verletzte 75-Jährige eine Gofundme-Seite auf, um die Krankenhausrechnungen von mehr als 50.000 US-Dollar bezahlen zu können. Die Solidarität im Netz war überwältigend: Innerhalb weniger Tage sammelte die Familie knapp eine Million US-Dollar, wie der amerikanische Fernsehsender CBS berichtet. Xie verkündete nun, dass sie das gesamte Geld an die asiatisch-amerikanische Gemeinschaft spenden möchte, um Rassismus zu bekämpfen.  Der Angriff erhielt internationale Aufmerksamkeit.
Die 75-jährige Xie wurde vergangene Woche von dem 39-jährige Steven J. in der Market Street in San Francisco angegriffen. Ihr Fall erregte internationale Aufmerksamkeit, weil sie sich mit einem Holzbrett gegen J. gewehrt hatte. Wie die Polizei berichtet, hatte J. nur 30 Minuten vorher eine weitere asiatisch-stämmige Frau, die 83-jährigen Ngoc Pham, angegriffen. J. wurde noch am Tatort verhaftet.

via stern: Nach rassistischem Angriff: Opfer spendet eine Million US-Dollar an asiatische Gemeinschaft 

siehe auch: Elderly Asian woman who fought off attack in San Francisco to donate nearly $1 million in donations. An elderly San Francisco woman who fought back during an assault – and who has received nearly $1 million in donations since her story went viral – will be donating the funds to the Asian American community to fight racism, according to her family. San Francisco resident Xiao Zhen Xie, 75, attracted international attention after using a wooden board to fight off a man who assaulted her last Wednesday morning. Police said the same man, identified as 39-year-old Steven Jenkins, had also attacked 83-year-old Ngoc Pham just before the attack on Xie. Jenkins was arrested at the scene. In the days following the news of Xie pummeling her attacker with the board and video showing her berating the suspect as he was taken away on a stretcher, an online fundraiser has generated more than $900,000 after an initial $50,000 goal to cover her medical expenses.

https://twitter.com/Rosemvmt/status/1374672309324148744

European Parliament to name room after Greek WWII resistance fighter #ManolisGlezos #antifa

The European Parliament is planning to rename one of its meeting rooms Manolis Glezos after the Greek World War II resistance fighter and former MEP who died last year at the age of 97. Glezos was elected to the European Parliament on the leftist SYRIZA ticket at the age of 91 in 2014, receiving more votes than any other Greek MEP candidate. He had also served in the House from 1984 to 1985. In a press release on Tuesday, the European Parliament described Glezos as “a major figure in the national resistance against fascism.” He was best known for being one of two resistance fighters who took down the swastika from the Acropolis during the Nazi occupation of Athens, in May 1941.

via greekherald: European Parliament to name room after Greek WWII resistance fighter Manolis Glezos

https://twitter.com/spe1977/status/1369275182758641664

Nicht in Freiburg, nicht an der Ostsee, nicht in Berlin im Keller: Attila #Hildmann wurde erneut getrackt … in der #Türkei – Attila Hildmann klickt auf Tracking Link. Schooon wiiiiieder! – #medienkompetenzmachtschule

Nicht in Freiburg, nicht an der Ostsee, nicht in Berlin im Keller: Attila Hildmann wurde erneut getrackt … in der Türkei
Attila Hildmann befindet sich offenbar tatsächlich in der Türkei. Durch einen von ihm angeklickten Trackinglink konnten Anonymous Aktivisten seinen Aufenthaltsort auf die Umgebung von Izmir eingrenzen. (…) Der Link wurde Attila an einen seiner älteren Telegram-Accounts geschickt, den er nicht mehr öffentlich nutzt. Die Annahme, dass er Nachrichten auf diesem alten Account weniger argwöhnisch gegenübersteht, hat sich bestätigt. Er klickt ja dann auf jeden Link. Das haben Anonymous Aktivisten schon öfter ausgenutzt … und Drohnenbilder draus gebastelt… Durch das „Find da nix“ bestätigte Attila nur, dass er auf den Trackinglink geklickt hatte. (…) IOS Safari, Vodafone Turkey, Ortsmarkierung Izmir, am heutigen 06. März um 18:17 Uhr. Gotcha! (…) Bei der genutzten IP-Adresse handelt es sich nicht um eine per VPN verschleierte IP, sondern eine von Vodafone Turkey. Es ist bekannt, dass Attila bevorzugt iPhones nutzt. Wir gehen also mit großer Sicherheit von über 90% davon aus, dass sich Attila Hildmann im Raum Izmir in der Türkei aufhält. (…) Lieben Gruss an die Berliner Staatsanwaltschaft, mit der IP und Uhrzeit solltet ihr keine Probleme haben, ihn von den türkischen Behörden einsacken zu lassen

via anonleaks: Nicht in Freiburg, nicht an der Ostsee, nicht in Berlin im Keller: Attila Hildmann wurde erneut getrackt … in der Türkei Attila Hildmann klickt auf Tracking Link. Schooon wiiiiieder!

Bildquelle: https://anonleaks.net/2021/optinfoil/nicht-in-freiburg-nicht-an-der-ostsee-nicht-in-berlin-im-keller-attila-hildmann-wurde-erneut-getrackt-in-der-tuerkei/
https://twitter.com/AnonNewsDE/status/1368314128746614784

„#Querdenken“-Demo in #Leipzig: Polizei nennt Details – #le0603 #covidioten #dankeantifa

In Leipzig fanden am Samstag (06.03.2021) sogenannte „Querdenken“-Proteste statt. Die Polizei gab am Abend Auskunft über die Demonstrationen Der Umgang mit der Corona-Pandemie rief zahlreiche Protestierende in Leipzig auf den Plan. Organisiert wurden die Demonstrationen von der sogenannten „Querdenken“-Bewegung. An Gegenaktionen unter dem Motto „Querdenken ausbremsen“ beteiligten sich nach ersten Schätzungen der Polizei mehr als 1000 Menschen. +++ 18.30 Uhr:  Nach rund sechs Stunden ziehen die ersten Autokorsos aus Leipzig ab. Gegner der Corona-Maßnahmen haben für ihren Protest in Leipzig weit weniger Menschen mobilisieren können als angekündigt. Die Polizei sprach am Samstagnachmittag in einer ersten Schätzung von etwa 350 Fahrzeugen bei den verschiedenen Autokorsos, die sich auch aus anderen Städten Sachsens und Sachsen-Anhalts auf den Weg in die Messestadt gemacht hatten. Angemeldet waren etwa 1000 Fahrzeuge. Die Teilnehmer hatten Plakate an die Autoscheiben geheftet und dabei die Corona-Impfungen kritisiert. (..) An einem Gegenprotest beteiligten sich laut Polizei ersten Schätzungen zufolge mehr als 1000 Menschen in der Stadt. Sie machten sich unter dem Motto „Querdenken ausbremsen“ per Fahrrad und Motorrad aus verschiedenen Stadtteilen auf den Weg zum Augustusplatz im Zentrum. Dort gab es am Nachmittag eine Kundgebung.

via fr: „Querdenken“-Demo in Leipzig: Polizei nennt Details

siehe auch: Gegendemonstranten blockieren Autokorso: Leipziger Querdenker-Demo kleiner als gedacht. Zahlreiche Fahrzeuge stehen vor Beginn eines Autokorsos auf einem Parkplatz an der Autobahn 4. Seit den Mittagsstunden sind Kritiker der Corona-Maßnahmen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt in Autokorsos auf dem Weg nach Leipzig. Doch eine blockierte Demo aus Halle lässt die Teilnehmerzahl sinken – in Halle wurde der Korso abgebrochen. In Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau) startete der Autokorso gegen 11.15 Uhr, wie die Polizei informierte. Die Rede war von etwa 60 Fahrzeugen. Eine geplante Autokolonne aus Halle wurde dagegen kurz nach dem Start von Gegendemonstranten blockiert und die Fahrt wurde schließlich abgebrochen; Demonstranten bremsen “Querdenker”-Autokorsos aus. Die Gegner der Corona-Politik hatten sich erneut Leipzig ausgesucht, um ihrem Unmut Luft zu machen. Doch die Autokolonnen fielen kleiner aus als erwartet. Und es gab radelnde Gegendemonstranten. Der Protest von Gegnern der Corona-Politik ist in Leipzig viel kleiner ausgefallen als angekündigt. Zugleich stießen die Autokolonnen aus mehreren Städten Sachsens und Sachsen-Anhalts am Samstag auf breiten Widerstand. Hunderte Demonstranten waren auf Fahrrädern in der Stadt unterwegs, um sich auf und entlang der Routen zu postieren. Die Polizei schätzte die Teilnehmer der verschiedenen Aktionen unter dem Motto “Querdenken ausbremsen” auf mehr als 1000. Nach Blockaden auf einer der Routen musste einer der Autokorsos mit etwa 160 Fahrzeugen umgeleitet werden – er war erst mit mehr als zweistündiger Verspätung im Stadtteil Grünau gestartet.

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CC BY-SA 3.0, Link

#OFFENBACH „BUNT STATT BRAUN“: Hunderte demonstrieren gegen Auftritt von #Höcke – #outnumbered #dankeantifa

Der AfD-Politiker Höcke ist bei seinem Auftritt in Offenbach von Hunderten Gegendemonstranten empfangen worden. Sie folgten einem Aufruf eines breiten Bündnisses. Hunderte Menschen haben in Offenbach gegen einen Auftritt des thüringischen AfD-Landeschefs Björn Höcke protestiert. Unter dem Motto „Bunt statt braun“ hatte ein Bündnis von Gewerkschaften, Parteien und anderen Organisationen zu der Demonstration am Donnerstag aufgerufen. Die Kundgebung blieb weitgehend friedlich, es kam aber zu einzelnen Rangeleien mit Polizisten, als Demonstranten versuchten, Absperrungen zu überwinden und zur AfD-Kundgebung vorzudringen. Die Polizei drängte sie zurück. Ein Sprecher berichtete von sechs vorübergehenden Festnahmen. Die Polizei schätzte die Zahl der Gegendemonstranten auf 500 und die Zahl der Teilnehmer an der AfD-Kundgebung auf rund 50. Höcke, der als Rechtsaußen seiner Partei gilt, sprach bei einer Veranstaltung der AfD im Kommunalwahlkampf. Er kritisierte die Corona-Politik von Bund und Ländern und forderte ihre sofortige Beendung. Risikogruppen müssten geschützt werden, wie in jeder Grippewelle, aber für darüber hinaus gehende Regelungen gebe es keinen Grund. Höcke ist Gründer des formal inzwischen aufgelösten „Flügels“, den der Verfassungsschutz als „erwiesen rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft hat. Die Gegendemonstranten wurden von der AfD-Kundgebung mit Absperrgittern und Polizeiketten ferngehalten, meldeten sich aber lautstark mit Trommeln, Tröten und Sprechchören wie „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“ zu Wort. „Kein Fußbreit dem Faschismus“ stand unter anderem auf Plakaten. Auch der Offenbacher Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sprach auf der Gegenkundgebung und erklärte, Höckes Worte seien die eines Faschisten, die ein friedliches Zusammenleben der Menschen gefährdeten.

via faz: OFFENBACH „BUNT STATT BRAUN“: Hunderte demonstrieren gegen Auftritt von Höcke

Parteifunktionäre im Bürgerhaus – Protest gegen NPD-Treffen in Altenstadt

Rund 200 Menschen haben am Samstag in Altenstadt gegen ein Treffen von NPD-Mitgliedern demonstriert. Von den Rechtsextremisten kamen nur rund halb so viele wie ursprünglich erwartet. Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen in Hessen hatten sich für Samstag in Altenstadt (Wetterau) führende NPD-Vertreter zu einem Treffen angekündigt. Nach Polizeiangaben kamen 30 bis 50 Mitglieder der rechtsextremen Partei, nur etwa die Hälfte der ursprünglich angemeldeten 100 Teilnehmer. In der Altenstadthalle sollten der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz und sein Vorgänger Udo Voigt sprechen. Gastgeber waren der NPD-Landesvorsitzende Daniel Lachmann sowie Stefan Jagsch, der 2019 international Schlagzeilen machte. Ihm war der Coup gelungen, im Ortsteil Waldsiedlung mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher gewählt zu werden. Nach viel Kritik wählte das Gremium Jagsch nach sechs Wochen wieder ab. Rund 200 Gegendemonstranten In der Nähe des Veranstaltungsorts demonstrierten rund 200 Menschen unter dem Motto “NPD – raus aus den Parlamenten”. Mehrere Redner bezeichneten die NPD als menschen- und verfassungsfeindlich.

via hessenschau: Parteifunktionäre im Bürgerhaus – Protest gegen NPD-Treffen in Altenstadt