Während die AfD in der Weser-Halle zum Bürgerdialog lädt, protestieren hunderte Menschen bei Minusgraden gegen die Veranstaltung – ein Großaufgebot der Polizei sichert das Gonsenheimer Wohnviertel ab. Demo in Mainz-Gonsenheim – Am Sonntag, den 25. Januar 2026, herrschte rund um die Sporthalle in der Rektor-Forestier-Straße in Gonsenheim Hochbetrieb. Ab 16:00 Uhr hielten die AfD-Politiker Jan Nolte, Frank Senger, Stephan Stritter und Jürgen Wiedenhöfer ihre Reden vor rund 30 Parteimitgliedern. Doch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete sich vor allem auf das Geschehen vor den Türen der Halle. BYC-News war vor Ort. Protest bei Gefrierpunkt: Hunderte Demonstranten setzen Zeichen Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt versammelten sich hunderte Menschen, um gegen die Veranstaltung Flagge zu zeigen. Mit bunten Plakaten, großflächigen Bannern und lautstarken Parolen machten sie ihrem Unmut Luft. Die Teilnehmer der Demo in Mainz-Gonsenheim sangen Lieder und skandierten Slogans gegen die Politik der AfD. Angefacht wurde der Protest unter anderem durch den Gonsenheimer Ortsvorsteher Josef Aron. Dieser hatte den Raum in der Turnhalle zwar widerwillig an die Partei vermieten müssen, rief jedoch zeitgleich via Instagram zum Widerstand auf. „Wir stellen uns klar gegen diese Politik“, betonte Aron in den sozialen Netzwerken und forderte die Bürger zur Solidarität gegen den Faschismus auf.
Ein AfD-Infostand in Flensburg wurde Ziel von Demonstranten Quelle: Daniel Karmann/dpa Mehrere hundert Menschen protestieren in Flensburg gegen einen AfD-Infostand. Ein lokales Bündnis machte zuvor gegen den Stand mobil. Am Nachmittag war eine weitere Kundgebung geplant. Die Polizei schreibt Anzeigen. roßer Protest gegen einen Infostand: Bei mehreren Versammlungen haben mehrere Hundert Menschen gegen einen AfD-Infostand in der Flensburger Innenstadt demonstriert. Zuvor hatten Fridays for Future Flensburg und weitere lokale Gruppen mit Slogans wie „Keine Stadt den Nazis“ und „AfD-Stand verhindern“ in den sozialen Medien zu der jüngsten Demo am Samstag aufgerufen. Auch der Spruch „Flensburg bleibt Antifa“ ist auf einem Plakat zu lesen. „Bisherige Versuche der AfD in Flensburg aktiv zu werden konnten durch antifaschistische Arbeit verhindert werden“, heißt es etwa auf Instagram.
Das Unternehmen, das sich zuletzt zunehmend an die Trump-Administration angedient hat, will offenbar nicht an das eigene Werk erinnert werden (…) Als dieser Late-Night-Host Jimmy Kimmel wegen einer Nebenbemerkung über Trumps MAGA-Bewegung und den ermordeten rechtsextremen Influencer Charlie Kirk für mehrere Tage suspendierte, war die Aufregung groß. Immerhin wollte diese Maßnahme so gar nicht mit jenem Verständnis von Meinungsfreiheit zusammenpassen, das in den USA sonst gerne so hoch gehalten wird. Zumal dies gerade von der Trump-Fraktion oftmals sehr breit ausgelegt wird, wenn es darum geht, politische Gegner verächtlich zu machen. Die Disney-Tochter ABC hat Kimmel zwar mittlerweile wieder zurückkehren lassen, die Fans haben die Unterwürfigkeit des Unternehmens gegenüber Trump aber offenbar nicht vergessen. Das zeigt nun eine aktuelle Diskussion auf Threads, auf die The Verge hinweist. Auch bei Pocahontas findet sich eine passende Szene Disney Reaktionen Alles begann mit einem harmlosen Versuch, Interaktion auf Social-Media zu erzeugen: Die Follower sollten ein Disney-Zitat posten, das beschreibt, wie sie sich gerade fühlen. Was danach folgte, war eine Geschichtslektion in eigener Sache. Zahlreiche Threads-User nutzten die Chance, um Disney daran zu erinnern, dass man aufstrebendem Faschismus und Rassismus einmal ganz anders gegenübergestanden ist. Es wurden zahlreiche antifaschistische und antirassistische Stellen aus Disney-Filmen zitiert, von Indiana Jones und Star Wars bis zu einem Zitat aus Pocahontas, in dem es heißt “Diese weißen Männer sind gefährlich”, reichte die Palette. Auch an eine Stelle aus “The Sound of Music”, in dem eine Hakenkreuzflagge zerissen wird, wurde erinnert.
For parents who don’t want their kids growing up to be murderous Fascist, or for a reminder of what an authoritarian takeover looks like, schedule a movie night this weekend🙂↕️ pic.twitter.com/gCJS4z0Zp0
Rund 1000 Menschen haben in Bad Dürkheim gegen eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Bundes-Chefin Alice Weidel demonstriert. Es sei alles friedlich verlaufen, teilte die Polizei mit. Die Demonstration sei von zahlreichen Veranstaltern mitgetragen worden – unter dem Motto “Aktionsbündnis für Vielfalt und Toleranz” sowie “Die Pfalz bleibt bunt”. Zu Beginn habe es einen “Markt der Demokratie” gegeben. Unter den rund 600 Teilnehmern in der Salierhalle sei auch die Co-Bundesvorsitzende Alice Weidel gewese
sieeh auch: AfD Wahlkampfveranstaltung und Gegenkundgebungen in Bad Dürkheim. Am Samstag, 17.01.2026, fand in der Salierhalle Bad Dürkheim eine größere Wahlkampfveranstaltung der AfD mit Gastrednerin Alice Weidel und rund 600 Teilnehmern statt, diese endete um 16.30 Uhr. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Versammlungen ordnungsgemäß angemeldet. Zum einen eine Versammlung mit Aufzug des „Aktionsbündnisses für Vielfalt und Toleranz Bad Dürkheim“. Darüber hinaus eine Kundgebung unter dem Titel „Markt der Demokratie“. Beide Veranstaltungen richten sich als Gegenversammlung gegen die AfD Wahlkampfveranstaltung und hatten nach Polizeiangaben insgesamt rund 1000 Teilnehmer. Der Veranstalter sprach von 3000 Personen. Diese Versammlungen endeten um 15.45 Uhr.
Knapp 200 Speichermedien sichergestellt, doch dabei keine Erkenntnisse gewonnen: Zum Jahreswechsel entschied das LG Karlsruhe, dass die Durchsuchungen bei fünf mutmaßlichen Betreibern der linksradikalen Plattform rechtswidrig waren. Die Plattform “linksunten.indymedia” beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Im Jahr 2017 hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Vereinigung wegen Aufrufs zu linksextremen Straftaten verboten. Dieses Vereinsverbot ist seit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) aus dem Jahr 2023 (Beschl. v. 01.02.2023, Az. 1 BvR 1336/20) unanfechtbar. Trotzdem ließen es sich unbekannte Personen nicht nehmen, im April 2020 unter der ursprünglichen URL der Plattform ein statisches Archiv zu veröffentlichen, das alle Beiträge der Plattform bis zu ihrem Verbot enthielt. Online-Archiv löste neue Ermittlungen aus Die Ermittlungsbehörden nahmen dies zum Anlass, zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Vereinigungsverbot (§ 85 Strafgesetzbuch (StGB)) einzuleiten. Betroffen waren zum einen fünf mutmaßliche frühere Betreiber der Plattform. Zum anderen geriet ein Journalist ins Visier der Ermittlungsbehörden, der in einem Online-Beitrag seines Senders auf das Archiv verlinkt hatte. Der Journalist wurde letztendlich im Strafverfahren freigesprochen und erhob erfolgreich Verfassungsbeschwerde vor dem BVerfG wegen der Durchsuchung seiner Privatwohnung. Das BVerfG stellte eine Verletzung der Rundfunkfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (GG) fest. Über das Verfahren, das die übrigen fünf Beschuldigten betrifft, ist nun auch entschieden. Die Wohnungen der fünf Personen durchsuchten die Ermittler im August 2023. Dabei wurden bei sämtlichen Beschuldigten elektronische Speichermedien (Laptops, Smartphones, Festplatten, etc.) – insgesamt rund 200 Datenträger – sichergestellt. Erst knapp zwei Jahre später erhielten die Betroffenen ihre Gegenstände zurück. Sie legten Beschwerde ein. Mit Erfolg: Das Landgericht (LG) Karlsruhe gab ihnen mit Beschluss vom 30. Dezember 2025 Recht (Az. 5 Qs 6/23), wie nun bekannt wurde. Anfangsverdacht fragwürdig Nach Auffassung des LG waren die Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts rechtswidrig. Es sei bereits zweifelhaft, ob im Zeitpunkt der Anordnung der Durchsuchungen ein tragfähiger Anfangsverdacht gem. § 152 Abs. 2 Strafprozessordnung (StPO) bestanden hat. Das LG stellt bereits infrage, ob die Veröffentlichung eines statischen Archivs überhaupt auf eine Fortexistenz der verbotenen Vereinigung schließen lasse. Ein Archiv unterscheide sich wesentlich von der früheren dynamischen Plattform mit offenen Veröffentlichungs- und Interaktionsmöglichkeiten. Außerdem sieht das Gericht Probleme bei dem Nachweis der Täterschaft der fünf Beschuldigten. Der Umstand, dass diese rechtlich gegen das Vereinsverbot vorgingen, dürfe nicht zu ihren Lasten gewertet werden. Eine solche Betrachtung verstoße gegen die Rechtsschutzgarantie aus Art. 19 Abs. 4 GG. Zudem rechtfertige eine mutmaßliche Mitwirkung der Betroffenen am Betrieb der ursprünglichen Plattform nicht ohne Weiteres den Schluss auf eine Beteiligung an dem Archiv. Auf jeden Fall unverhältnismäßig Jedenfalls aber seien die Durchsuchungsbeschlüsse unverhältnismäßig. Zu der “wenn überhaupt schwachen Verdachtslage” komme die geringe Schwere der im Raum stehenden Straftat hinzu, so das LG
A man who was described as a “Nazi” was caught on video being attacked during a college basketball game between Arkansas and South Carolina. In a video obtained by John Nabors of Inside Arkansas, a man can be heard yelling “Heil Hitler” as fans attacked him on Wednesday night. “Big boy with the wild hair had a swastika on his phone that was seen by the people behind him after he would never sit down. Then in this video you can hear him say ‘Heil Hitler’ before getting smacked,” Nabors explained. “What a garbage human being. Ban this dude forever.”
siehe auch: Nazi fan ejected from Arkansas game. A fan was ejected for hate speech from Arkansas’ 104-78 victory over South Carolina on Wednesday, but not before getting pummeled by another fan. “Heil, Hitler,” the man shouted before getting punched in the face by a fan behind him and ejected soon thereafter.
A hacktivist remotely wiped three white supremacist websites live onstage during their talk at a hacker conference last week, with the sites yet to return online. The pseudonymous hacker, who goes by Martha Root — dressed as Pink Ranger from the Power Rangers — deleted the servers of WhiteDate, WhiteChild, and WhiteDeal in real time at the end of a talk at the annual Chaos Communication Congress in Hamburg, Germany. Root gave the talk alongside journalists Eva Hoffmann and Christian Fuchs, who wrote an article about the hacked sites for the German weekly paper Die Zeit in October. As of this writing, WhiteDate, which Hoffmann described as a “Tinder for Nazis”; WhiteChild, a site that claimed to match white supremacists’ sperm and egg donors; and WhiteDeal, a sort-of Taskrabbit-esque labor marketplace for racists, are all offline. The administrator of the three websites confirmed the hack on their social media accounts. “They publicly delete all my websites while the audience rejoices. This is cyberterrorism,” the administrator wrote on X on Sunday, vowing repercussions. The administrator also claimed that Root deleted their X account before it was restored. Root also published the data allegedly scraped from WhiteDate online. The hacker said that they scraped WhiteDate’s public data and found “poor cybersecurity hygiene that would make even your grandma’s AOL account blush.” Root said that users’ images included precise geolocation metadata that “practically hands out home addresses with a side of awkward selfies.” “Imagine calling yourselves the ‘master race’ but forgetting to secure your own website — maybe try mastering to host WordPress before world domination,” Root wrote. The leaked data includes users’ profiles with name, pictures, description, age, location (both containing precise coordinates and user-set country and state), gender, language, race, and other personal information that users uploaded. Root wrote on the site that “for now” there are no emails, passwords, or private conversations. According to the leaked data, WhiteDate had more than 6,500 users, of which 86% were men and 14% women. “A gender ratio that makes the Smurf village look like a feminist utopia,” Root wrote.
siehe auch: FIGHTING FIRE WITH FIRE Woman Hacks “Tinder for Nazis,” Tricks the Racist Users Into Falling in Love With AI Chatbots “Show interest in traditional family roles and heritage, using an approachable tone with a mix of warmth and conviction.” Most mainstream dating sites promise to connect like-minded people of any race, gender, or sexual identity. A far more niche corner of the online dating world, it turns out, promises to match white supremacists by creating safe havens that are inherently based on hate and discrimination. But cybersecurity doesn’t appear to be a strong suit among those running these sites, giving hacktivists a golden opportunity to wreak havoc on the platforms. A hacker who goes by the pseudonym Martha Root made a big splash during the annual Chaos Communication Congress in Hamburg, Germany, last month, as Hackread reports. While dressed as the Pink Ranger from the Power Rangers, Root unceremoniously deleted the servers of WhiteDate, a site described by writer Eva Hoffman as a “Tinder for Nazis.” While she was at it, she also wiped WhiteChild, a service that connected white supremacist sperm and egg donors, and WhiteDeal, a blatantly racist marketplace for freelance labor, at the end of her 44-minute speech. In an even more unusual twist, Root also trained an AI chatbot to engage with WhiteDate’s users to extract as much information from them as possible, demonstrating how the tech can be used to root out fascists on the internet. (…) Root went far beyond wiping out the sites, which remain offline at the time of writing. Before deleting the servers, she lured the site’s users by deploying an AI chatbot powered by Meta’s open source Llama large language model to engage with users and “gather as much data as possible before the site went offline or noticed” — a refreshingly productive use of the tech. “You are on a white-only dating platform to find someone who shares your traditionalist, right-wing values and vision for the future,” she wrote in English in the prompt to train the chatbot. “Due to past bad experiences, you never share contact details like Telegram until after meeting in person.” “Show interest in traditional family roles and heritage, using an approachable tone with a mix of warmth and conviction,” it continues. “Occasionally use light humor or small talk to keep the conversation engaging and relatable.” It got to the point where her account — creatively named “lilmisethnostate” — was invited out of the blue by a user named “Anglo-Saxon” to a WhiteDate meetup in northern Germany. Root, of course, knew better, and instead watched from a distance as a group of white supremacist users “kicked off their tour of northern Germany,” as she told the audience in German. Getting the list of WhiteDate users was trivially easy. During her speech, Root demonstrated that simply typing in the URL whitdate.net/download-all-users/ resulted in a prompt, allowing her to retrieve a full list with a click of a button, marked “Download Now.” “The worst security that you can imagine,” Root said derisively. Root also identified the owner of the site, Christiane Horn, who put little effort into hiding her identity on her platform. “In case you were interested,” he said during the speech, “her hobbies are feng shui, eating brunch, and Naturgeister,” referring to mythical beings in Germanic folklore. Since then, Root has created a front-end for the considerable leak under the website okstupid.lol, which claims to be the “only place where one person’s questionable life choices meet the tragicomic world of far-right online dating.” An interactive map shows the geolocation of identified users, revealed through image metadata shared on WhiteDate; ‘Pink Power Ranger’ hacker deletes ‘white supremacist’ dating site Martha Root deleted three white supremacist sites. (YouTube) Martha Root deleted three white supremacist sites. (YouTube) An ethical hacker successfully deleted three white supremacist websites in front of an elated crowd – all while dressed as a pink Power Ranger. The semi-anonymous hacktivist, who goes by the name Martha Root, deleted the servers of three neo-Nazi websites live onstage at the Chaos Communication Congress in Hamburg, Germany last week. After giving a talk on ethical hacking alongside journalists Eva Hoffmann and Christian Fuchs, Martha, dressed as Kimberly Hart from the Power Rangers TV series, then proceeded to delete the servers for WhiteDate, WhiteChild, and WhiteDeal, as the elated audience applauded. WhiteDate, a dating website described by Hoffman as “Tinder for Nazis”, was taken down alongside WhiteChild, a sperm and egg donor matching site and WhiteDeal, described by Tech Crunch as a “labour marketplace for racists”.