Rechtsextremer Aufmarsch in #Karlsruhe: 1.300 Teilnehmer bei Gegendemo – #outnumbered

Die rechtsextremen Parteien Die Rechte und NPD hatten am Samstag zu einem Aufmarsch im Karlsruher Stadtteil Durlach aufgerufen. Anlass war der Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November. Zur Gegendemo kamen etwa 1.300 Menschen.Zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November hatten die rechtsextremen Parteien Die Rechte und die NPD am Samstag zu einem Aufmarsch durch den Karlsruher Stadtteil Durlach aufgerufen. Zu einer Gegendemonstration kamen laut Polizei etwa 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf der anderen Seite hätten hingegen nur etwa zwei Dutzend Menschen gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Kundgebung wie Gegendemos seien weitgehend störungsfrei verlaufen.

via tagesschau: Rechtsextremer Aufmarsch in Karlsruhe: 1.300 Teilnehmer bei Gegendemo

Nach Video eines Aktionskünstlers – Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wussten nicht, dass sie auf eine Satireaktion reingefallen sind. Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal “Uladziskau Bokhan” hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. Im Zentrum dieser Folge steht das Thema “Besessenheit von Verschwörungen”. In einem Video wird eine fiktive Geschichte beschrieben, wonach die Nato angeblich elektromagnetische Impulse einsetzt, um die russische Bevölkerung über Satelliten zu beeinflussen. Lehrer in der Region Woronesch sollen der Geschichte zufolge eine patriotische Aktion durchführen und in einem Workshop namens “Helm des Vaterlands” ihren Schülern beibringen, wie sie Alufolienhüte zum Schutz vor diesen Impulsen anfertigen können. Der im Exil lebende Belarusse Wladyslaw Bochan hatte sich als Offizieller der Partei “Einiges Russland” ausgegeben, die Kremlmachthaber Wladimir Putin nahesteht. Das Video machte offenbar die Runde und kurze Zeit später bekam der Komiker Rückmeldungen mit angehängten Fotos.

via t-online: Nach Video eines Aktionskünstlers Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

siehe auch: Russische Lehrerinnen basteln mit Kindern Aluhüte Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wurden veräppelt. Ein Aktivist will mit der Aktion auf problematische Entwicklungen in der russischen Gesellschaft aufmerksam machen. 66 10.11.2024, 06:06 thomas wanhoff / t-online Ein Artikel von Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal «Uladziskau Bokhan» hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. (…) Der Aktionskünstler veröffentlichte die Aufnahmen und schrieb dazu, er habe die Aktion gestartet, um «zu bestätigen, dass in Russland ein faschistisches Regime herrscht». Bochan kündigte noch weitere Episoden seiner Telegram-Reihe an. «Es hat funktioniert. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre», sagte Bochan auf YouTube. Er zeigte sich erschüttert, dass russische Lehrer den Aussagen im Video geglaubt hätten. Dass Aluhüte vor Strahlen schützen, ist ein längst widerlegtes Meme, das sich aber hartnäckig seit dem Beginn der atomaren Aufrüstung hält. Oft werden auch Querdenker als Aluhüte bezeichnet, weil sie Verschwörungstheorien ohne wissenschaftliche Basis glauben.

Niemals vergessen: 9./10.11.1938

9.-10. November 1938 – Zum Gedenken: Vor 86 Jahren fand das Novemberpogrom gegen die Juden in ganz Nazi-Deutschland statt. Hunderte wurden getötet und starben durch Selbstmord, 30.000 Männer wurden verhaftet, über 1.000 Synagogen wurden niedergebrannt und über 7.000 jüdische Geschäfte wurden zerstört oder beschädigt. Juden wurden ermordet, gedemütigt und in Konzentrationslager deportiert.

9-10 November 1938 – In remembrance: 86 years ago November Pogrom organized against the Jews throughout Nazi Germany. Hundreds were killed & died by suicide, 30,000 men were arrested, over 1,000 synagogues were burnt, and over 7,000 Jewish businesses were destroyed or damaged. Jews were murdered, humiliated and deported to concentration camps.

Infos und Zeitzeug:innenberichte: https://yadvashem.org/yv/de/exhibitions/novemberpogromnacht/index.asp
https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/article/the-night-of-broken-glass

#9Nov #Novemberpogrome #keinVergessen

Unbekannte verschütten übelriechende Flüssigkeit vor AfD-Landesparteitag in #Henstedt-#Ulzburg – #stinker

Ein Vorfall im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg sorgt für Aufsehen: Unbekannte verschütten eine stark riechende Flüssigkeit, während am nächsten Tag der AfD-Landesparteitag geplant ist. Die Polizei ermittelt. Am Freitag haben Unbekannte gegen 18 Uhr im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg eine stark riechende Flüssigkeit im Toilettenbereich verschüttet, wie die Polizei mitteilt. In dem Bürgerhaus soll am Samstag der AfD-Landesparteitag stattfinden. Zur Sicherheit untersuchte die Feuerwehr die stark riechende Flüssigkeit und stellte fest, dass gesundheitsgefährdende Substanzen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht enthalten waren. Zur Tatzeit wurden zwei verdächtige Personen am Tatort in Halloween-Kostümen beobachtet. Das Bürgerhaus war zum Tatzeitpunkt aufgrund einer Veranstaltung, die weder einen AfD-Bezug hatte noch nach bisherigen Erkenntnissen im Zusammenhang mit den verdächtigen Personen stand, frei zugänglich.

via shz: Unbekannte verschütten übelriechende Flüssigkeit vor AfD-Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg

EIN KÄMPFER GEGEN RECHTSEXTREMISMUS – Trauergottesdienst in Jena: Mehr als 1.000 Menschen nehmen Abschied von Lothar König

Mehr als 1.000 Menschen haben am Donnerstag in Jena von Lothar König Abschied genommen. In einem Trauergottesdienst wurde dem ehemaligen Jenaer Stadtjugendpfarrer gedacht. König war ein deutschlandweit bekannter Kämpfer gegen Rechtsextremismus. Weit über eintausend Menschen haben am Donnerstag in Jena von Lothar König Abschied genommen. Der langjährige Stadtjugendpfarrer und deutschlandweit bekannte Kämpfer gegen Rechtsextremismus war am 21. Oktober gestorben. Er wurde 70 Jahre alt. In Erinnerung an den sogenannten “Antifa-Pfarrer” mit langem Haar und Rauschebart waren am Mittag zunächst etwa 300 Trauergäste durch die Jenaer Innenstadt gezogen. Auch der als “Lauti” bekannte Lautsprecherwagen, den der Pfarrer vielfach bei Demonstrationen eingesetzt hatte, war dabei. Anschließend versammelten sich weit über eintausend Trauergäste in und vor der Stadtkirche. Neben der großen Familie, auch Freunde, ehemalige Mitglieder der Jungen Gemeinde und langjährige Weggefährten, die aus ganz Deutschland angereist waren.

via mdr: EIN KÄMPFER GEGEN RECHTSEXTREMISMUS Trauergottesdienst in Jena: Mehr als 1.000 Menschen nehmen Abschied von Lothar König

LETZTE „PEGIDA“-DEMO: Polizei ermittelt wegen möglicher Straftaten

Am Sonntag hat „Pegida“ in Dresden ihre letzte Kundgebung abgehalten. Nun ermittelt die Polizei – gegen Demonstranten und Gegendemonstranten. Nach der vorerst letzten „Pegida“-Versammlung hat die Polizei in Dresden Ermittlungsverfahren gegen Demonstrationsteilnehmer eingeleitet. Ihnen würde das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, teilte die Polizeidirektion am Sonntagabend in Dresden mit. Die asyl- und fremdenfeindliche „Pegida“-Bewegung hatte am Sonntagnachmittag ihre nach eigenen Angaben letzte Kundgebung mit anschließendem Aufzug veranstaltet. Laut Beobachtern beteiligten sich rund 1000 Menschen daran. Zum Gegenprotest hatten sich laut Veranstalter rund 1000 Teilnehmende versammelt. Die Polizei ermittelt gegen einige von ihnen wegen des Vorwurfs der Beleidigung von Teilnehmern der „Pegida“-Versammlung.

via faz: LETZTE „PEGIDA“-DEMO: Polizei ermittelt wegen möglicher Straftaten

Fußballerinnen kritisieren FIFA-Saudi-Deal – „Tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen“

Im April verkündete die FIFA einen Sponsoren-Deal mit dem größten saudi-arabischen Ölkonzern. Dagegen protestieren mehr als 100 Topspielerinnen nun in einem offenen Brief. Mehr als 100 Profifußballerinnen aus 24 Ländern haben den Weltverband FIFA dazu aufgefordert, den Sponsorenvertrag mit dem saudi-arabischen Ölkonzern Aramco zu beenden. Saudi-Arabien habe „Milliarden für Sport-Sponsoring ausgegeben, um von dem brutalen Ruf des Regimes in Bezug auf die Menschenrechte abzulenken“, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem die deutsche Nationalspielerin Paulina Krumbiegel von Juventus Turin sowie Bayern Münchens ehemalige Torhüterin Erin Nayler aus Neuseeland unterzeichneten. Die Behandlung von Frauen in dem Land spreche für sich, hieß es weiter. (…) Die insgesamt 106 Fußballerinnen aus allen Kontinenten kritisieren jedoch, dass gerade eine Partnerschaft mit einem Unternehmen aus Saudi-Arabien die Fortschritte und Entwicklungen des Frauenfußballs in den vergangenen Jahren „weit zurückwerfen“ würden. „Die saudische Führung tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen, sondern auch die Freiheit aller anderen Bürger“, heißt es in dem Schreiben. „Stellen Sie sich vor, wenn von LGBTQ+-Spielerinnen, von denen viele Heldinnen unseres Sports sind, erwartet wird, bei der WM 2027 für den staatlichen Ölkonzern eines Regimes zu werben, das genau die Beziehungen kriminalisiert, in denen sie leben und für die sie stehen.“

via 11freunde: Fußballerinnen kritisieren FIFA-Saudi-Deal „Tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen“

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