Alexander von Bismarck gilt als AfD-nah und russlandfreundlich. Kremlchef Putin würdigt den fragwürdigen Einsatz des Deutschen mit einem berühmten Namen. Der russlandnahe deutsche Publizist und Unternehmer Alexander von Bismarck mit Kontakten zu AfD und BSW ist von Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich mit dem Puschkin-Orden ausgezeichnet worden. Die Zeremonie mit mehreren Ordensverleihungen fand am Feiertag der nationalen Einheit Russlands am Mittwoch im Kreml in Moskau statt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Der Puschkin-Orden würdigt herausragende kulturelle Leistungen oder Verdienste um die Verbreitung russischer Kultur im Ausland. (…) Alexander von Bismarck erregte im Vorjahr Aufsehen, als er kremlfreundliche Propaganda verbreitete. In der Vergangenheit gab es mehrfach öffentliche Berührungspunkte zwischen von Bismarck und AfD- und BSW-Politikern. So begleitete er im Juni zwei BSW-Europaabgeordnete bei Gesprächen in Moskau. 2024 war er auf einem Foto eines Empfangs in der russischen Botschaft in Berlin zum russischen Nationalfeiertag an der Seite von AfD-Fraktionsvize Stefan Keuter zu sehen, wie “Welt” damals berichtete. Die AfD-Bundestagsfraktion hatte von Bismarck in diesem Sommer als Diskussionsteilnehmer zu einem Kongress unter dem Motto “Meinungsfreiheit – Medien – Menschenrechte” eingeladen. Im Oktober war er bei der Eröffnung eines TV-Studios des vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch geführten Magazins “Compact” in Magdeburg zu Gast.
via t-online: Enge Kontakte zu AfD und BSW Putin verleiht Orden an Bismarck-Nachfahren
siehe auch: Putin ehrt deutschen Unternehmer von Bismarck – seine Kontakte reichen bis zu AfD und BSW. Russlands Präsident Putin zeichnet Alexander von Bismarck aus. Der Deutsche ist politisch gut vernetzt – von der AfD bis zum BSW. Ein deutscher Unternehmer erhält von Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich eine staatliche Auszeichnung. Doch der Mann, der am Mittwoch (4. November) im Moskauer Kreml geehrt wurde, ist auch in der deutschen Politik kein Unbekannter: Alexander von Bismarck, ein Verwandter des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck, unterhält seit Jahren Kontakte nach Russland. Zugleich gibt es zahlreiche Berührungspunkte mit Politikern der AfD und des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW). Putin überreichte von Bismarck am russischen Tag der nationalen Einheit die Puschkin-Medaille. Die Auszeichnung würdigt Menschen, die sich um die russische Kultur und deren Verbreitung im Ausland verdient gemacht haben. Bei der Zeremonie wurden mehrere Persönlichkeiten aus verschiedenen Ländern geehrt. Der deutsche Unternehmer ist Gründer des deutsch-russischen Projekts „Bismarck-Dialog“, das sich für einen Austausch zwischen beiden Ländern einsetzt. In seiner Dankesrede berief er sich auf ein Zitat, das seinem berühmten Verwandten Otto von Bismarck zugeschrieben wird: Wenn Deutschland und Russland freundschaftliche Beziehungen unterhielten, profitiere davon auch Europa. Diese Überzeugung wolle er weiter vertreten. Von Bismarcks Engagement geht über den kulturellen Austausch hinaus. Der Unternehmer ist seit Jahren in einem politischen Umfeld präsent, in dem enge Beziehungen zu Russland gepflegt und die deutsche Russlandpolitik kritisiert werden. Bereits im Juni 2024 nahm er an einem Empfang zum russischen Nationalfeiertag in der Botschaft in Berlin teil. Ein damals veröffentlichtes Foto zeigt ihn unter anderem gemeinsam mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter. Darüber berichtete die „Welt“. Auch in diesem Jahr gab es weitere Begegnungen mit der AfD. Die Bundestagsfraktion lud von Bismarck im Sommer als Diskussionsteilnehmer zu einer Veranstaltung über Meinungsfreiheit, Medien und Menschenrechte ein. Verbindungen bestehen ebenso zum BSW. Im Juni 2026 begleitete von Bismarck zwei Europaabgeordnete der Partei zu Gesprächen nach Moskau. Nach Recherchen des NDR empfing er außerdem im September den damaligen BSW-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Peter Schabbel, auf seinem Anwesen Schloss Döbbelin in Sachsen-Anhalt. Schabbel sprach anschließend öffentlich von einem guten Gespräch. Auftritt bei „Compact“: Bismarck bietet Kontakte nach Russland an Für Aufmerksamkeit sorgte von Bismarck auch Anfang Oktober. Am 8. Oktober besuchte er die Eröffnung eines neuen Fernsehstudios des vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Magazins „Compact“ in Magdeburg.
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