Bei dem Anschlag in zwei Pariser Vorstädten wurde der 26-jährige Pengo Bossio Wangi umgebracht, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter gab nun zu: Er handelte aus rassistischer Überzeugung. Der Angreifer, der vor knapp einer Woche bei Paris einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt hat, hat sich zu einem rassistischen Motiv bekannt. Der 39 Jahre alte Kévin T. räumte ein, »gezielt Menschen vom muslimischen, afrikanischen oder nordafrikanischen Typ« angegriffen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Täter habe den Ort Trappes ausgesucht, weil dieser als »Hochburg von Islamisten gelte«, sagte der Staatsanwalt. Eine terroristische Absicht bestritt Kévin T. Seinen Angriff in den Pariser Vororten Trappes und La Verrière habe er als legitim bezeichnet. Der Täter empfinde »keinerlei Bedauern«, so der Staatsanwalt. (…) Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 39-Jährige seine Tat von langer Hand geplant. Er habe im September Waffenzubehör gekauft, um die Wirksamkeit seiner Maschinenpistole zu erhöhen, sowie Handschellen und eine Polizeiarmbinde. Außerdem habe er seinen Laptop verkauft, sein Mobiltelefon versteckt und seine Social-Media-Konten gelöscht. (…) Nach Informationen des Magazins »Mediapart « hatte der 39-Jährige drei Tage vor dem Angriff bereits einen schwarzen Mann auf einem Parkplatz mit Tränengas angegriffen und ihn verprügelt
via spiegel: Terrorattacke in Trappes und La Verrière Täter bekennt sich zu rassistischem Motiv für Anschlag bei Paris
siehe auch: Terroranschlag bei Paris: Schüsse galten gezielt Muslimen und Afrikanern Der Tatverdächtige von Paris gibt an, seine Opfer wegen ihres muslimischen oder nordafrikanischen Aussehens ausgewählt zu haben. Seine Tat bezeichnet er als legitim. Nun wird wegen Mordes mit Terrorbezug und rassistischer Komponente ermittelt. Bei der als rassistischer Terroranschlag eingestuften Schussattacke bei Paris mit einem Toten und sieben Verletzten hatte es der Tatverdächtige nach Angaben der Ermittler gezielt auf Muslime und Afrikaner abgesehen. Der 39-Jährige habe eingeräumt, vorsätzlich gehandelt und nach seinen Worten Personen „mit muslimischem oder afrikanischem, nordafrikanischem Aussehen“ ins Visier genommen zu haben, sagte Anti-Terrorstaatsanwalt Olivier Christen am Donnerstag. Den Anschlagsort Trappes habe er ausgewählt, weil die Stadt nach seinen Worten „eine Hochburg der Islamisten“ sei. Der Tatverdächtige habe bei seiner Vernehmung jegliche terroristische Absicht verneint und seine Tat als legitim betrachtet. Zwar habe er bestritten, Kinder töten zu wollen, und erklärt, er habe sich angesichts der Größe des 11-jährigen Opfers, das schwer verletzt wurde, möglicherweise geirrt. Er habe jedoch erklärt, keinerlei Reue zu empfinden. Gegen den Franzosen wird wegen Mordes und versuchten Mordes mit Terrorbezug und rassistischer Komponente ermittelt.
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