Der Justizminister spricht von »ekelerregenden Bildern«: In einem Park in Den Haag sind rechte Demonstranten und die Polizei aneinandergeraten. Die Regierung vermutet eine geplante Eskalation. Wüste Szenen im Zentrum von Den Haag: Rechtsextreme Demonstranten haben sich am Samstag in den Niederlanden gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Laut Polizei versammelten sich rund 500 Rechtsextreme in der Metropole, skandierten antisemitische Parolen und attackierten Polizisten mit Straßenschildern, Feuerwerkskörpern und anderen Wurfgeschossen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. 24 Menschen wurden demnach festgenommen. Ihnen wird unter anderem unerlaubter Waffenbesitz und Widerstand gegen die Sicherheitskräfte vorgeworfen. Laut Medien vor Ort wurde mindestens ein Polizeifahrzeug in Brand gesetzt. Der niederländische Regierungschef Rob Jetten warf den Demonstranten im Onlinedienst X vor, gezielt die Konfrontation mit der Polizei gesucht und »abscheuliche« rechtsextreme und antisemitische Parolen gebrüllt zu haben. Das Büro seiner D66-Partei wurde ebenfalls von den Randalierern angegriffen.

via spiegel: Rechtsradikale randalieren im Zentrum von Den Haag

siehe auch: Gewalt in den Niederlanden: 500 Rechtsextreme randalieren in Den Haag Hitlergruß, antisemitische Parolen, Feuerwerkskörper: Im Zentrum von Den Haag ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei nahm 24 Personen fest. Die Regierung äußert sich. (…) Der niederländische Regierungschef Rob Jetten warf den Demonstranten im Onlinedienst X vor, gezielt die Konfrontation mit der Polizei gesucht und „abscheuliche“ rechtsextreme und antisemitische Parolen gebrüllt zu haben. Justizminister David van Weel zufolge zeigten Teilnehmer den Hitlergruß. Die Demonstration unter dem Motto „Wir sind das Volk“ war als Protest gegen die niederländische Regierungspolitik vor allem in Einwanderungsfragen angemeldet worden. Ursprünglich war ein Marsch durch die Stadt geplant. Nach Beginn der Zusammenstöße am Versammlungsplatz wurde dieser jedoch verboten und die Auflösung der Demonstration angeordnet; Rechtsextreme Demo in Den Haag Sie denken, „das Volk“ zu sein Die Polizei löst eine Demo in den Niederlanden auf. Protestierende zeigten Hitlergrüße, riefen zu Gewalt auf und hetzten gegen Migranten. Die Polizei in Den Haag hat am Samstagnachmittag eine verbotene Demonstration von teils gewalttätigen Rechtsextremisten aufgelöst. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. Die Sicherheitskräfte wurden mit Feuerwerkskörpern und Straßenschildern attackiert. 24 Menschen wurden demnach festgenommen. Die Stadtverwaltung hatte einer Notverordnung in Kraft gesetzt und die Demonstration verboten. Die rund 500 Teilnehmenden skandierten Losungen gegen Migranten sowie die Einwanderungspolitik der Regierung und riefen zu Gewalt gegen Juden auf, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete. Justizminister David van Weel verurteilte die Angriffe auf Polizisten sowie die rechtsextremistischen Parolen. „Es ist wichtig, dass hier mit aller Härte durchgegriffen wird“, sagte der Politiker der konservativ-liberalen Partei VVD. Er habe in Den Haag „ekelerregende Bilder“ gesehen und verwies auf „Hitlergrüße, antisemitische Parolen, Gewalt gegen die Polizei und das Werfen von Feuerwerkskörpern auf die Polizei“. Regierungschef Rob Jetten: „Abscheuliche“ Parolen Zuvor hatte eine Organisation, die unter dem Motto „Wij Zijn Het Volk“ (Wir sind das Volk) agiert, zu einer Kundgebung gegen die Zuwanderung in die Niederlande und die Migrationspolitik der Regierung aufgerufen; Far-right demonstration in the Hague infiltrated by neo-Nazis leaves city in shock and shame. The anti-migration demonstration organized on Saturday in the Hague by ‘We are the people’, an obscure organisation without known leadership, deteriorated quickly to violent clashes with police and was widely condemned by the Dutch authorities and media. “The Hague turns into a shameful spectacle by rioters and hooligans: Hitler salutes, antisemitic slogans, and violence against police,” read the headline in De Telegraaf, the largest daily morning newspaper in the Netherlands. According to Dutch media, the demonstration gathered about 500 participants, among them many neo-Nazi and extreme-right participants who had travelled to The Hague from other parts of the country. A similar demonstration took place last year when the headquarters of the centrist D66 party – whose leader, Rob Jetten is currently Prime Minister– was also attacked. The demonstration was originally planned as an anti-asylum and anti-migration protest. Some organisations decided not to participate in it after they found out that flyers would contain racist slogans and Nazi symbols. That left the field open for infiltration by neo-Nazi groups. The demonstration turned ugly from the very start. A media outlet reported that a truck serving as a stage had a screen displaying the text ‘The Netherlands is for the Dutch’. A speaker discussed the far-right theory of population replacement. Demonstrators chanted the slogans ‘asylum seeker center, get rid of it’, ‘whoever doesn’t jump is a Jew’, and ‘Hamas, Hamas, Jews to the gas’.


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