Mehrere AfD-Politiker verpassen im Parlament in Magdeburg eine Sitzung, weil sie in den USA Kontakte zur Trump-Partei knüpfen. Wie die AfD das begründet und warum andere daran deutlich Kritik üben. Aufgrund einer USA-Reise verpassen mehrere Abgeordnete der AfD in Sachsen-Anhalt die ersten Tage der Landtagssitzung in dieser Woche in Magdeburg. Man werde am Dienstag und Mittwoch wahrscheinlich nicht vollzählig sein, räumte Co-Fraktionschef Ulrich Siegmund auf Nachfrage vor Journalisten ein. „Ich denke mal, am Donnerstag sind wir wieder fast vollzählig im Plenum.“ Es seien alle Aufgaben abgedeckt, betonte Siegmund. AfD-Politiker sind in den USA unterwegs, um Kontakte zur Regierung von US-Präsident Donald Trump und seiner Partei, den Republikanern, zu vertiefen. Trumps Bewegung „Make America Great Again“ (Maga) und die AfD stehen sich inhaltlich in der Migrations- und Gesellschaftspolitik nahe und sehen sich beide im Kampf gegen eine aus ihrer Sicht linke Meinungshoheit in westlichen Demokratien. Siegmund beantwortet Frage nicht Zu den Reiseteilnehmern aus Sachsen-Anhalt gehören die drei Fraktionsvize Hans-Thomas Tillschneider, Gordon Köhler und Matthias Büttner sowie der parlamentarische Geschäftsführer Tobias Rausch und zwei weitere Mitglieder der Landtagsfraktion. Die Frage, ob auch Mitarbeiter der Landtagsfraktion oder Partnerinnen von Abgeordneten mitreisten, wollte Siegmund nicht beantworten. „Also wer da genau mitgeflogen ist, das will ich nicht im Detail bewerten.“
via volksstimme: SACHSEN-ANHALT AfD-Abgeordnete fehlen wegen USA-Reise bei Landtagssitzung