Bevor Unnas neuer Rat nach der Kommunalwahl zum ersten Mal zusammentritt, werden Unstimmigkeiten in einer der neuen Fraktionen bekannt: Ratsherr Christof Tuneke erklärt seine Abkehr von der AfD. Ratsherr in spe tritt aus AfD aus Tuneke war am 14. September neben sieben weiteren AfD-Kandidaten in den Rat gewählt worden. Entsprechend ihrem Wahlergebnis von 14,5 Prozent entfallen acht Sitze im künftigen Stadtrat auf die AfD. Direkt gewählte Kandidaten hat die Partei nicht. Nur Bewerber von SPD und CDU konnten in Unna Direktmandate gewinnen. Christof Tuneke erklärte nun am Freitag (10.10.) in einer E-Mail an unsere Redaktion, er sei aus der AfD ausgetreten „aufgrund von Unvereinbarkeiten mit bestimmten Gesinnungen und Ideologien innerhalb der Fraktion in Unna, die sich unmittelbar vor der Wahl gezeigt haben“. Näher erläuterte Tuneke diese Hintergründe nicht. (…) Kurz vor der Kommunalwahl im September hatte der WDR Recherchen zu anderen AfD-Kandidaten im Kreis Unna veröffentlicht, wonach diese rechtsextremen Kreisen nahe stehen sollen. Es ist nicht bekannt, ob der nun aus der AfD ausgetretene Ratsherr Tuneke sich auf die Inhalte dieser WDR-Enthüllungen bezieht, wenn er von „Gesinnungen“ und „Ideologien“ schreibt.

via hellwegeranzeiger: Problem „mit bestimmten Gesinnungen“ Neuer Ratsherr in Unna verlässt die AfD