Der Antrag lautet auf gefährliche Drohung und Vergehen nach dem Waffengesetz. Der 20-jährige Zivildiener, der auch FPÖ-Mitglied ist, spricht von einem “Scherz”. Der Prozess findet am 6. Oktober statt. Ein 20-Jähriger, der wegen Drohungen gegen Mitarbeitende der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich in Untersuchungshaft genommen worden ist, muss sich am 6. Oktober vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Linz hat einen Strafantrag wegen gefährlicher Drohung und Vergehen nach dem Waffengesetz gestellt, berichtete sie der APA. Der Mann selbst spricht von einem “Scherz”. Der Beschuldigte war selbst als Zivildiener in der Einrichtung tätig. Am 9. September soll er gegenüber mehreren Personen geäußert haben, dass er Zugang zu einer Waffe habe und alle Angestellten der Gedenkstätte erschießen werde. Später habe er noch mit einer WhatsApp-Nachricht nachgelegt, in der er ein Foto von einer Waffe mit dem Hinweis postete, er habe das ernst gemeint. Die Pistole gehört seinem Vater, der sie legal besitzt.
via standrd: Drohung gegen Gedenkstätte Mauthausen: Strafantrag gegen Zivildiener