Das Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt hat überprüft, ob die verbotene Reichsbürgergruppe “Königreich Deutschland” und ihr Gründer Peter Fitzek Verbindungen zur AfD im Land hatten. Nun hat das Innenministerium das Ergebnis mitgeteilt. Laut Sachsen-Anhalts Innenministerium liegen keine Erkenntnisse über Verbindungen zwischen Peter Fitzek und der AfD vor. Das Bundesinnenministerium hatte dessen Vereinigung “Königreich Deutschland” im Mai verboten. Vier mutmaßliche Rädelsführer sitzen in Haft – darunter auch der Gründer, Peter Fitzek. Sachsen-Anhalts Landespolitik begrüßt das Verbot. Der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt hat mögliche Verbindungen zwischen der sogenannten Reichsbürgergruppe “Königreich Deutschland” und der AfD überprüft. Das Ergebnis: Es liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass Gründer Peter Fitzek Sympathien für die AfD Sachsen-Anhalt geäußert habe. Das teilte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa Sachsen-Anhalts Innenministerium in einem Schreiben an den Landtag mit. Der Landesregierung sei aber bekannt, dass Fitzek Sympathien für die rechtsextremistische Partei “Freie Sachsen” hege, heißt es in dem Schreiben. Er habe mehrere Videos veröffentlicht, in denen er sich positiv zu den Ideen der Partei und zu ihrem Vorsitzenden Martin Kohlmann äußere.
via mdr: Sachsen-Anhalt: Verfassungsschutz findet keine Verbindung zwischen Fitzek und AfD