Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat will nach eigenen Angaben nur noch “passiver Beobachter des öffentlichen und sozialen Lebens” sein 27. Mai 2025, 09:55 60 Postings Später lesen Bukarest – In Rumänien hat der rechtsextreme Ex-Präsidentschaftskandidat Călin Georgescu am Montagabend das Ende seiner “aktiven Einbindung” in die Politik bekannt gegeben. Die Wahlen seien vorbei und damit auch “diese Etappe der souveränistischen Bewegung”, sagte Georgescu in einer Talkshow. Ab sofort ziehe er es vor, ein “passiver Beobachter des öffentlichen und sozialen Lebens” zu sein und sich seiner Familie zu widmen. Er werde eine “neutrale und äquidistante Haltung” gegenüber allen politischen Parteien bewahren, zumal er “weder einer parlamentarischen noch einer außerparlamentarischen” angehöre. Auch beabsichtige er nicht, den Vorsitz einer Partei zu übernehmen oder eine zu gründen, zudem strebe er kein hohes Amt im Staat an, stellte der 63-Jährige klar. Der Rechtsextremist ist am Dienstag abermals zur Generalstaatsanwaltschaft vorgeladen, die nach Angaben von Generalstaatsanwalt Alex Florenta ihre Vorwürfe gegen ihn ausweiten könnte, nachdem er vor knapp zwei Wochen in einer Wahlkampfsendung den Führer der faschistischen Eisernen Garde, Corneliu Zelea Codreanu, zitiert hatte. Seit Februar ermittelt die Behörde gegen Georgescu wegen Anstiftung zu Verstößen gegen die verfassungsrechtliche Ordnung, wegen Falschangaben bezüglich seiner Wahlkampffinanzierung und seiner Vermögensverhältnisse, wegen der Gründung eines rechtsextremen Netzwerks und wegen der Verherrlichung von Kriegsverbrechern sowie des faschistischen und legionären Gedankenguts. Diesbezüglich wurde ihm ein konkretes Verbot von Propaganda auferlegt
via standard: Rumänischer Rechtsextremist Georgescu erklärt Ausstieg aus der Politik