Die AfD schneidet bei Landratswahlen in Mecklenburg-Vorpommern überraschend gut ab. In einem Kreis geht ihr Kandidat als Favorit in die Stichwahl. Bei Landratswahlen in Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD überraschend stark abgeschnitten. In drei von vier Landkreisen gehen Kandidaten der rechtspopulistischen Partei in zwei Wochen in die Stichwahlen. In einem der Kreise liegt der AfD-Kandidat deutlich in Führung, in einem weiteren knapp an zweiter Stelle. Erwartet worden war ein besseres Ergebnis der amtierenden Landräte, da bei der Wahl meist die Personen im Vordergrund stehen. Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte erhielt der AfD-Kandidat Enrico Schult laut vorläufigem Wahlergebnis 36,1 Prozent der Stimmen; er geht als Favorit in die Stichwahl in zwei Wochen gegen den zweitplatzierten Thomas Müller (CDU), der 27 Prozent Zustimmung erhalten hatte. Im Kreis Vorpommern-Greifswald kommt es ebenfalls zur Stichwahl zwischen CDU und AfD, hier erhielt der amtierende CDU-Landrat Michael Sack mit 39,4 Prozent etwas mehr als die AfD-Kandidatin Inken Arndt mit 38 Prozent.

via faz: DREI MAL IN STICHWAHLEN: AfD stark bei Landratswahlen in Mecklenburg-Vorpommern