Nach dem Tod einer 17-Jährigen in Wetzlar soll geklärt werden, woher die Tatwaffe stammte. Alle Details in dem Fall werden wohl nie herauskommen. Wetzlar – Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer 17-Jährigen im mittelhessischen Wetzlar versucht die Staatsanwaltschaft zu klären, wie der Täter an die dabei benutzte Schusswaffe gekommen ist. Man habe ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt eingeleitet, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wetzlar der Frankfurter Rundschau mit. Die eingesetzte Schusswaffe hatte der Täter illegal besessen; er hatte keinen Waffenschein. (…) Die FR hatte recherchiert, dass es sich bei dem Täter um Francesco M. handelt, der eine Vorgeschichte in der militanten hessischen Neonazi-Szene hat. Im März 2010 hatte er im Alter von 17 Jahren mit anderen Neonazis von der „Anti-Antifa Wetzlar“ einen Brandanschlag auf das Haus eines antifaschistisch engagierten Kirchenmitarbeiters verübt und war dafür zu einer Jugendfreiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Der Täter war auch nach der Haft auffällig Wie die Staatsanwaltschaft der FR mitteilte, war M. auch nach seiner Haftzeit auffällig geworden: Im Jahr 2022 wurde gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt

via fr: Erschossene Jugendliche in Wetzlar: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen zur Tatwaffe auf