US-Präsident Trump brachte vor Kurzem auch das Kennedy Center unter seine Kontrolle. Nun wollte sein Stellvertreter dort ein Konzert besuchen – und wurde von Teilen des Publikums wenig freundlich empfangen. Protest gegen die Politik der US-Regierung? J.D. Vance und seine Frau Usha sind beim Besuch eines Konzerts im Kennedy Center in Washington ausgebuht worden. Das zeigt ein Video, das der »Guardian«-Korrespondent Andrew Roth auf der Plattform X teilte. Hintergrund ist möglicherweise, dass US-Präsident Donald Trump vor Kurzem die größte Kultureinrichtung Washingtons übernommen hatte. Das Ehepaar Vance ist Medienberichten zufolge gerade dabei, für ein Konzert des griechischen Geigers Leonidas Kavakos und des National Symphony Orchestra Platz zu nehmen, als zunächst eine, dann mehrere Personen Buh rufen. Laut der »New York Times« dauerten die Buhrufe Besuchern zufolge etwa 30 Sekunden an (…) Die politische Übernahme des Zentrums durch die neue Regierung ist Teil einer breiten Kampagne gegen eine vermeintlich »woke« Kultur. Auf die Übernahme reagierten mehrere Künstlerinnen und Künstler, darunter die Sängerin und Musikerin Rhiannon Giddens, mit Protest und einer Absage von Auftritten.
via spiegel: Nach Übernahme durch Trump J.D. Vance bei Besuch von Konzert im Kennedy Center ausgebuht
siehe auch: Vice President Vance gets booed at the Kennedy Center. Music director Gianandrea Noseda conducts the National Symphony Orchestra at the Kennedy Center on March 13. Julian Thomas/National Symphony Orchestra Symphony orchestra audiences aren’t known for their rowdiness but Thursday night’s concert at the Kennedy Center by the National Symphony Orchestra was a brief exception. As Vice President Vance and second lady Usha Vance entered the Kennedy Center Concert Hall, audience members booed loudly. Videos of the episode have gone viral on social media. Usha Vance was recently appointed by President Trump to the Kennedy Center’s Board of Trustees. Describing the scene in the Washington Classical Review, Charles T. Downey writes the Vances were “greeted less than cordially with a sustained chorus of loud booing.”