Eine Grundschullehrerin in Berlin-Lichtenberg soll sich vor der Klasse für Trump und die AfD starkgemacht haben. Mehrere Kinder sollen geweint haben, ein Kind möchte nicht mehr zur Schule gehen. „GeWi“- Unterricht in einer Grundschule in Lichtenberg. Eigentlich soll es um Gesellschaftswissenschaften gehen, doch die Vertretungslehrerin soll am Mittwoch Politik auf die Tagesordnung gesetzt und sich mit den Schülern heftig gestritten haben. Sie habe sich für die AfD und den US-Präsidenten Donald Trump starkgemacht, berichten Eltern dem Tagesspiegel. Sie habe die Wahlprogramme gelesen und die AfD hätte in den meisten Punkten recht, soll die Lehrerin gesagt haben. Ein Chatverlauf von Eltern, der dem Tagesspiegel vorliegt, dokumentiert die Aussagen. Weiter soll die Frau Verschwörungstheorien über Grüne und Linke verbreitet haben. Die Grünen zum Beispiel würden die Leute zwingen, Wärmepumpen zu kaufen. Die 5. Klasse, also zehn und elf Jahre alte Schülerinnen und Schüler, soll gegen diese Aussagen „tapfer protestiert“ und argumentiert haben und es sei zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen. Mehrere Kinder sollen geweint haben, weil sie gegen die Lehrerin keine Chance gehabt hätten. Ein Junge möchte offenbar nicht mehr von der betreffenden Lehrerin unterrichtet werden. Am Donnerstag soll ein Gespräch mit der Schulleiterin stattgefunden haben

via tagesspiegel: Mehrere Kinder sollen geweint haben: Lehrerin mit Pro-AfD-Aussagen vor Grundschulklasse in Berlin?