Gespendete Brillen zur Drohnensteuerung waren offenbar als tödliche Falle für russische Soldaten gedacht. Denn die Geräte hatten einen explosiven Inhalt. In Russland haben unbekannte Saboteure offenbar versucht, auf besonders perfide Art und Weise russische Soldaten zu töten. Wie mehrere prorussische Telegramkanäle melden, sollen Spezialbrillen zur Steuerung von Drohnen mit Sprengstoff bestückt worden sein. Die Brillen sollten beim ersten Versuch, sie zu tragen, explodieren, berichtet der Telegramkanal “Razved_Dozor”. Auch die russische Nachrichtenseite “Readovka” berichtete darüber. Die tödliche Fracht wurde aber entdeckt, bevor die Brillen zum Einsatz kamen. Diese Brillen werden aufgesetzt, um ein Kamerabild der Drohne zu sehen und sie mit einem Kontrollgerät zu steuern. Diese Fluggeräte werden als FPV-Drohnen bezeichnet. FPV steht für First-Person-View, was auf Deutsch “Ich-Perspektive” bedeutet. Sie werden häufig auch in Computerspielen eingesetzt. Bei einer Explosion wäre der Träger mit großer Wahrscheinlichkeit tödlich verletzt worden. Laut Berichten in den Telegramkanälen und auf X soll es sich um ein handelsübliches Skyzone-Cobra-FPV-Modell gehandelt haben. In diesen hätten sich zwischen zehn und 15 Gramm Sprengstoff befunden. Er sei nahe dem Bereich eingebaut worden, wo die Brille an der Stirn aufsetzt, hieß es. Der Sprengstoff sei mit dem Einschaltknopf verbunden gewesen. Videos in sozialen Medien zeigten die VR-Brillen und einen darin verbauten Mechanismus, bei dem es sich um den Auslöser handeln soll. Offenbar wurden die sabotierten Drohnenbrillen entdeckt, weil eine Lieferung von Spenden untersucht wurde, an der es Auffälligkeiten gegeben hat.
via t-online: Vorbild Hisbollah-Pager? Explosive Brillen sollten wohl russische Soldaten töten
siehe auch: RUSSLAND: Sprengstoff in FPV-Drohnenbrillen entdeckt Der russische Geheimdienst will präparierte FPV-Drohnen-Brillen entdeckt haben, die beim Einschalten explodieren sollten. In Russland sollen FPV-Drohnenbrillen entdeckt worden sein, in denen kleine Plastiksprengstoffkapseln mit Zündern eingebaut waren, die die Drohnenpiloten verletzen oder töten sollten. Darüber berichtet The War Zone. Nach Angaben russischer Behörden, die nicht nachprüfbar sind, wurde der Anschlagsversuch rechtzeitig vereitelt, bevor es zu Verletzungen oder Todesfällen kommen konnte. Die Pakete waren als Hilfe von Russland-Unterstützern getarnt. Sie enthielten Skyzone-Cobra-Brillen mit eingebauten improvisierten Sprengvorrichtungen. Ersten Untersuchungen zufolge sollen die Vorrichtungen etwa 10 bis 15 Gramm Plastiksprengstoff enthalten haben – mehr als genug, um beim Umsetzen tödliche Kopfverletzungen zu verursachen. Ob die veröffentlichten Bilder echt sind, ist nicht überprüfbar.