Beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus kommt es in Brandenburg zum handfesten Streit zwischen drei Männern. Einer stößt einen anderen und zückt anschließend ein Messer. Der Verdächtige ist wohl ein AfD-Politiker. Jetzt hat er die Partei auf Rat seines Kreisvorsitzenden verlassen. Wegen eines Vorfalls bei einem Gedenken an die Holocaust-Opfer im brandenburgischen Strausberg hat der in der Kritik stehende Politiker nach Angaben des AfD-Kreisvorstands seinen Austritt aus der Partei mitgeteilt. Er habe dem betroffenen Stadtverordneten nahegelegt, aus der AfD auszutreten, sagte der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Märkisch-Oderland, Falk Janke. Dieser habe ihm am Morgen schriftlich seinen Parteiaustritt erklärt. Nach der Kranzniederlegung am Montag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sollen drei Männer in Strausberg mit unterschiedlichen politischen Ansichten in Streit geraten sein, wie die Polizei mitteilte. Im Verlauf der Debatte soll ein 35 Jahre alter Mann – wohl der AfD-Stadtverordnete – einen der anderen Männer gestoßen und dann ein Taschenmesser gezückt haben. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und der Bedrohung.
via ntv: Mann gestoßen und Messer gezückt AfD-Politiker tritt nach Gedenk-Eklat aus Partei aus
