In Falkensee fordert die AfD ein Verbot der Regenbogenflagge. Ein Bündnis erinnert die Stadtverordneten vor der Abstimmung an ihre Verantwortung. Zweimal im Jahr weht für eine Woche die Regenbogenfahne am Rathaus Falkensee. Am Mittwoch entscheidet die Stadtverordnetenversammlung im brandenburgischen Falkensee darüber, ob das auch in Zukunft so bleibt. Und während nicht nur in Sachsen vielerorts die Brandmauer bröckelt und AfD-Forderungen durchgesetzt werden, zeigt sich in der brandenburgischen 45.000-Einwohner-Stadt, wie zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen die rechte Hegemonie geht. In einem Antrag forderte die AfD Falkensee hier ein Verbot für das Hissen der Regenbogenflagge an öffentlichen Plätzen und Gebäuden der Stadt. Ein breites Bündnis aus Vereinen, Jugendgruppen, Kir­chen­ver­tre­te­r:in­nen und Initiativen reagierte darauf mit Widerstand: Es fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, sich für Toleranz, Vielfalt und Menschenrechte zu entscheiden – und somit gegen den AfD-Antrag.

via taz: Queerfeindlicher Antrag der AfD AfD will Regenbogen aus Falkensee verbannen

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