Dem Messengerdienst Telegram wird unter anderem Beihilfe zu Kinderpornografie und Drogenhandel vorgeworfen. Gründer Pawel Durow wird womöglich angeklagt. Pawel Durow, der Chef des Messengerdienst Telegram, ist nach vier Tagen aus der Polizeihaft entlassen worden. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft soll Durow vor Gericht erscheinen und wird womöglich angeklagt. Nach französischem Recht durfte Durow nur 96 Stunden festgehalten werden, bis ein Richter über das weitere Vorgehen entscheidet. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft, dass ein Ermittlungsrichter Durow zum Verhör ins Gericht hat bringen lassen. Nach dem Verhör könnte ein Ermittlungsverfahren folgen. Ein solches Verfahren kann zu einem Strafprozess führen, falls die Ermittler ausreichend Beweise gegen den Beschuldigten sehen. Vorwurf der Beihilfe zu Kinderpornografie und Drogenhandel Nach seiner Festnahme am Flughafen Le Bourget vor Paris wurde Durow über Vorwürfe befragt, wonach Telegram für illegale Aktivitäten genutzt werde. Dem Messengerdienst wird unter anderem vorgeworfen, Beihilfe zu Straftaten wie Kinderpornografie und Drogenhandel geleistet zu haben.  Telegram habe es zudem unterlassen, Informationen oder Dokumente an Ermittler weiterzugeben und sich damit nicht an das Gesetz gehalten.

via zeit: Telegram-Chef Pawel Durow aus französischer Polizeihaft entlassen

siehe auch: Telegram-Chef aus Untersuchungshaft entlassen: Ex-Partnerin wirft Durow wohl Gewalttaten gegen gemeinsames Kind vor Pavel Durow wurde unter Auflagen freigelassen. Allerdings kommen auf ihn weitere Ermittlungen zu, nicht nur wegen der Politik seines Messengers Dienstes. In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft den festgenommenen Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Wie die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau am Mittwochabend mitteilte, eröffnete die Anklagebehörde zugleich ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen. Durow muss demnach eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Euro hinterlegen, sich zweimal pro Woche bei der Polizei melden und darf das französische Staatsgebiet nicht verlassen. Der in Frankreich festgenommene Durow wird nach AFP-Informationen neben Vorwürfen im Zusammenhang mit der App auch „schwerer Gewalttaten“ gegen eines seiner Kinder beschuldigt. Gegen den 39-Jährigen sei deshalb nun eine Untersuchung eröffnet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus mit dem Fall vertrauten Kreisen. Es gehe um Gewalttaten gegen einen im Jahr 2017 geborenen Sohn Durows, die begangen worden sein sollen, als dieser in Paris zur Schule ging; Telegram founder Pavel Durov under formal investigation with bail set at $5.56 million, prosecutor says Telegram founder Pavel Durov is under formal investigation and will not be allowed to leave France, a French prosecutor said in a statement released Wednesday night. The Russian-born billionaire is being investigated for several suspected offenses related to criminal activity on the platform, including complicity in illegal gang transactions, “laundering of crimes in an organized gang,” and refusal to communicate information to authorities, according to the French prosecutor’s statement. He must remain in the country under judicial supervision, with a bail set at $5.56 million (5 million euros), and is required to report to the French police station twice a week. Durov was released from police custody in France earlier in the day and transferred to court for questioning, prosecutors told CNN, days after his dramatic arrest at a Paris airport. The formal investigation announced Wednesday evening does not imply guilt in the French legal system, but indicates that prosecutors believe there is enough of a case to merit a serious official investigation. He has not yet been formally charged. Wednesday’s prosecutor’s office statement added that the French National Office for Minors has reported to the prosecutor’s office the “near absence of response” from Telegram to court requests concerning offenses that include trafficking, online hate speech, and pedophilia crimes.