Eigentlich sollen sie sich für die Interessen von Zuwanderern einsetzen – zwei Rätinnen haben sich stattdessen mit unverhohlen rassistischem Zungenschlag geäußert. Über eine Malaise in Nürnberg. Ein Integrationsrat ist eine feine Sache, idealerweise sollte man aber auch integrierendes Personal dafür haben. In Nürnberg ist Letzteres dieser Tage ein bisschen ins Zwielicht geraten, um mal das Mindeste zu sagen. Dort nämlich ist just beim Zusammentreten des neu gewählten Rates bekannt geworden, was eine der Rätinnen einst auf einer der sogenannten sozialen Plattformen zum Besten gegeben hat: “Bitte verstehen Sie, dass es für mich einfacher ist, ,Zigeuner’ zu schreiben statt ,Arbeitslose der Roma-Ethnie mit Vorstrafen'”. (…) Die Beziehungen des Rates zu den Parteien sind traditionell eher lose, trotzdem ist der Fall gerade mitten in die klassischen Debatten kurz vor einer Landtagswahl geraten. Immerhin hatte besagte Rätin bei der Kommunalwahl 2020 auf einem der letzten Listenplätze für die CSU kandidiert und zwar mit dem Leitspruch “Zusammenhalt durch Integration”. Abgebildet neben dem heutigen CSU-Oberbürgermeister Marcus König ließ sie wissen, erfolgreiche Integration basiere auf Bildung, Berufsausbildung, Sprachkenntnissen – und Respekt. Wohl wahr.
Der Neonazi-Swatter aus Niederösterreich – #terror #thecom
Europaweit breitet sich eine gewalttätige Online-Kultur aus. Der Fall eines festgenommenen niederösterreichischen Neonazi-Swatters zeigt die rechtsextreme Einflusssphäre auf die Szene um The COM. Drei „Daumen hoch“ bekommt der User Girox* am 18. April auf seine Read more