25 Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos in Leipzig werden verdächtigt, an einem verbotenen Aufnahmeritual teilgenommen zu haben. Dabei soll mit Farbmunition auf ein neues Mitglied gefeuert worden sein. Mehrere Angehörige einer Polizei-Spezialeinheit in Leipzig werden verdächtigt, mit zwei neuen Gruppenmitgliedern ein verbotenes Aufnahmeritual durchgeführt zu haben. Dabei soll mit Übungsmunition auf einen neuen Kommando-Angehörigen geschossen worden sein. Das teilt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit. (…) Ermittelt wird der Mitteilung zufolge gegen insgesamt 25 Beschuldigte im Alter zwischen 29 und 54 Jahren, die Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Leipzig sein sollen. Auch gegen eine Polizeiärztin wird ermittelt. Der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung im Amt und des Diebstahls stehe im Raum.
via spiegel: Verbotenes Aufnahmeritual – Polizei-Spezialeinheit soll mit Übungsmunition auf neues Mitglied geschossen haben
siehe auch: Verbotenes Aufnahmeritual beim MEK Leipzig im Dezember 2020 – Durchsuchungsmaßnahmen bei Beamten des Landeskriminalamtes Sachsen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden – INES – und das Landeskriminalamt Sachsen führen Durchsuchungen bei 23 Beamten des Landeskriminalamts Sachsen im Raum Leipzig in deren Privatwohnungen und an ihren dienstlichen Arbeitsplätzen durch. Die Ermittlungen beruhen auf einer Strafanzeige des Landeskriminalamts Sachsen gegen insgesamt 25 Beschuldigte (zwischen 29 und 54 Jahre alt), die Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Leipzig des Landeskriminalamts sind, und eine Polizeiärztin insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Amt und des Diebstahls mit Waffen.
