Der neue Parteichef der AfD in NRW will die Streitigkeiten in der Partei beilegen. Sein gutes Wahlergebnis weckt parteintern zumindest die Hoffnung darauf, die Gräben in der AfD überwinden zu können. Er wolle die Partei zur Volkspartei machen, sagte Vincentz. “30, 40 Prozent der Menschen stehen doch hinter unseren Inhalten, vielleicht sind sie von anderen Dingen bei uns abgeschreckt”, so der Allgemeinmediziner aus Tönisvorst. Die AfD ist die letzte Partei rechts der Mitte. Ihm gehe es bei seiner Politik um Verantwortung, nicht um die Vermeidung unliebsamer Bilder. Als Beispiele nannte er die Flüchtlingskrise, den Atomausstieg, aber auch die Corona-Maßnahmen. Dort beruhten die Entscheidungen der anderen Parteien oftmals rein auf Symbolik, so Vincentz. Der stellvertretende Fraktionschef der Landtags-AfD distanzierte sich zudem von Ex-Parteichef Jörg Meuthen

via wdr: Martin Vincentz ist neuer AfD-Landeschef