In Zusammenhang mit Todesdrohungen auf Telegram gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig haben Ermittler den privaten Wohnsitz eines 56-Jährigen durchsucht. Der Mann stehe unter Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft Rostock hat den privaten Wohnsitz eines 56-jährigen Deutschen im Landkreis Rostock durchsuchen lassen. Zuvor wurde Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im Messengerdienst Telegram mit dem Tod bedroht. Bei der Durchsuchung wurden elektronische Datenträger sichergestellt, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Das LKA will die Daten nun auswerten.
via spiegel: Staatsanwaltschaft Rostock – Durchsuchung wegen Morddrohung gegen Schwesig
siehe auch: Durchsuchung nach Morddrohung bei Telegram gegen Manuela Schwesig. Ein 56-Jähriger soll Manuela Schwesig bei Telegram gedroht haben, sie werde “mit dem Leichenwagen” abgeholt. Die Staatsanwaltschaft ließ nun sein Haus durchsuchen. Die Staatsanwaltschaft Rostock hat das Haus eines 56-Jährigen durchsuchen lassen, der Anfang Januar auf Telegram Morddrohungen gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) geäußert haben soll. In dem Post unter einem Bild von Schwesig hatte gestanden: “Sie wird abgeholt, entweder mit dem Streifenwagen in Jacke oder mit dem Leichenwagen, egal wie sie wird abgeholt.” Der Post wird der Querdenkerszene in Mecklenburg-Vorpommern zugerechnet, die sich gegen die Pandemiemaßnahmen wendet. Der Rostocker Linkenpolitiker Steffen Bockhahn hatte den Post öffentlich gemacht. Später war die Nachricht offenbar gelöscht worden. (…) Bei den Durchsuchungen im Landkreis Rostock wurden Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden. In der Mitteilung von LKA und Staatsanwaltschaft hieß es, Beleidigung und Verleumdung von Personen des politischen Lebens könnten mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden.