Ein Mann aus Bad Lauterberg wurde verurteilt, weil er den Anschlag von Halle im Internet öffentlich gut hieß. Ein bereits einschlägig bekannter Rechtsextremist aus Bad Lauterberg wurde am Mittwoch vom Amtsgericht Herzberg wegen der Billigung von Straftaten sowie der Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe verurteilt. Er muss 4.000 Euro zahlen, weil er im Oktober 2019 den Anschlag auf die Synagoge in Halle öffentlich gut geheißen hat: Dies habe er mit Sprachnachrichten in einem Messenger-Dienst getan, urteilte das Amtsgericht Herzberg. Außerdem habe der 25-Jährige dort eine Datei mit Texten von Joseph Goebbels hochgeladen.

via ndr: Synagogen-Anschlag gut geheißen: Rechtsextremist verurteilt