Auf X streitet sich das völkische Lager in und außerhalb der AfD über den Umgang mit der IB. Der Grund: Offenbar wünschen sich einige AfD-Abgeordnete ein Verbot. Die Identitäre Bewegung beschwört die enge Verbindung mit der AfD. In einem Video auf der Plattform X forderte am Wochenende die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Gruppierung ein „positives Bekenntnis“ und „Dank für zwölf Jahre friedlichen und disziplinierten Aktivismus“. Ihr Sprecher Maximilian Märkl begründet die Forderung so: „Aus unseren Reihen stammen die stärksten Medienleute, Journalisten, Unternehmer und Strategen und die AfD bedient sich gerne ihrer Arbeit“. Im Video macht der Sprecher deutlich, dass die Identitäre Bewegung (IB) eine zentral gesteuerte Bewegung ist: „Ich kenne jeden einzelnen Aktivisten persönlich und kann mich dafür verbürgen“, und die IB verfolge seit zwölf Jahren organisiert und diszipliniert ihre Ziele. Die IB, die sich 2012 nach dem Vorbild der französischen Gruppe „Bloc identitaire“ gegründet hat, vertritt das rassistische Konzept des „Ethnopluralismus“ und hetzt gegen einen angeblichen „Bevölkerungsaustausch“ sowie die „ethnische Wahl“, ein Tarnwort für Überfremdung. Als Lösung fordert sie die „Remigration“.
via correctiv: Die Identitäre Bewegung fordert von der AfD Anerkennung und „Dank“
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