Nach dem AfD-Wahlsieg gingen negative Reaktionen im Schweriner Rathaus und bei Tourismuseinrichtungen der Region ein, manchmal auch unter der Gürtellinie. So wurde geantwortet. Der Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat außerhalb des Landes für eine Welle der Empörung gesorgt. Das bekommen auch das Schweriner Rathaus sowie Tourimusinformationen und – verbände zu spüren. Angesichts des guten Abschneidens der Rechtspopulisten als stärkste Kraft drohen potenzielle Gäste mit Boykott und wollen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und seiner Landeshauptstadt fernbleiben. (…) Die Landeshauptstadt stellte unserer Redaktion zwei Schreiben anonymisiert für eine Veröffentlichung zur Verfügung. Ein Schreiber findet das starke Abschneiden der AfD „zum … Davonlaufen“ und kündigt an, deswegen nie wieder nach MV zu fahren. Die Folgen würden die Menschen im Land noch „heftig zu spüren“ bekommen. „Die Wiedervereinigung wurde nicht gemacht, damit der gesamte Osten mehrheitlich AfD wählt.“ Ein seit zwei Jahrzehnten treuer Gast sendet herzliche Grüße „in die Urlaubsregion unseres Herzens“. Nach den Wahlergebnissen bei der Landtagswahl würden seine Familie, Eltern und Schwiegereltern das Bundesland touristisch nicht mehr besuchen. „Ich persönlich möchte niemanden unterstützen (auch nicht monetär), der solche Werte der AfD vertritt.“ Er wünscht MV als Land „Einsicht, Zivilcourage und Moral“.
via nordkurier: Urlauber-Ansage: „Die Wiedervereinigung wurde nicht gemacht, damit der gesamte Osten AfD wählt“
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