Bürger haben die Stadt Hürth aufgefordert, sich mit den Botschaften an der Fassade des Hauses zu beschäftigen. Für sie hat sich die bunte Fassade zu einer “rechtsextremen Propagandafläche” entwickelt. Das Haus in der Kochstraße in Hürth-Efferen fällt durch seine bunte Fassade auf. Darauf zu sehen sind viele abstrakte Motive in bunten Farben, aber auch Botschaften: “Rasse ist meine Religion”, “Remigration”, “Macht mehr weisse (sic!) Kinder, das hassen sie am meisten”. Der international bekannte Künstler Seak, der mit bürgerlichem Namen Claus Winkler heißt, ist in diesem Haus groß geworden. Seak lehnt ein Gespräch vor Kamera und Mikrofon ab, spricht aber mit dem WDR-Reporter vor Ort. Das Haus sei ein Kunstobjekt, an dem er seit 16 Jahren arbeite, aber noch nicht fertig. Er sei ein Künstler von Weltruhm, wolle sich aber nicht framen lassen. (…) Die Kölner Staatsanwaltschaft teilte dem WDR auf Anfrage mit, dass der Sachverhalt auf Grund einer Strafanzeige Gegenstand einer strafrechtlichen Überprüfung sei. Es solle geklärt werden, ob die Voraussetzungen für den Anfangsverdacht einer Volksverhetzung gegeben sei. Diese Prüfung werde etwas Zeit benötigen.
via wdr: Seak-Graffiti Petition gegen “rassistische Parolen” an Hausfassade