Karina Dörk bleibt Landrätin in der Uckermark. Die lesbische CDU-Politikerin setzte sich klar gegen AfD-Bewerber Felix Teichner durch. Mit einem Rosa-Winkel-Plakat hatte der Burschenschaftler im Wahlkampf für einen Eklat gesorgt. Die offen lesbische CDU-Politikerin Karina Dörk bleibt Landrätin in der Uckermark. Bei der Landratswahl setzte sich die 61 Jahre alte Amtsinhaberin am Sonntag gegen den AfD-Bewerber Felix Teichner durch. Die Alternative für Deutschland (AfD) wollte zum ersten Mal einen Landrat in Brandenburg stellen. Doch CDU-Landrätin Dörk kam nach dem vorläufigen Endergebnis auf 60 Prozent der Stimmen. Der 35 Jahre alte AfD-Politiker und Landtagsabgeordnete Teichner erreichte 40 Prozent, wie aus der Auszählung aller Stimmen hervorging. Es gab keine weiteren Kandidat*­innen. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,3 Prozent deutlich höher als bei der Landesratswahl vor acht Jahren. Kontroverse um Wahlplakat Als Student wurde Teichner Mitglied der schlagenden Hannoverschen Burschenschaft Ghibellinia-Leipzig, der er heute als “Alter Herr” angehört. Zum Wahlausgang sagte der AfD-Politiker: “Das Ergebnis respektiere ich.” Der Amtsbonus der Landrätin sei nicht zu unterschätzen. “Sie hat auch in den letzten acht Jahren nicht alles falsch gemacht.” Teichner gratulierte Dörk vor Ort. Noch im Wahlkampf hatte sie ihrem Kontrahenten den Handschlag verweigert. Grund war ein Wahlplakat von Teichner: “Veränderung statt ‘weiter so'” war darauf zu lesen, daneben war ein mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Foto der Landrätin zu sehen. Sie formte mit ihren Händen die für Ex-Kanzlerin Merkel typische Raute, eingefasst war Dörks Bild in ein rosafarbenes Dreieck (queer.de berichtete).

via queer: Uckermark-Wahl Lesbische CDU-Landrätin verteidigt Amt gegen AfD

FCK AfD

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