Neue Vorwürfe gegen AfD-Mann Christian Zorn aus Bergen, der auch Mitglied des Landesvorstands der Partei ist: Er war Anfang März als Direktkandidat im Wahlkreis 23 (Darß/Ribnitz-Damgarten) zurückgetreten. Parallel wurde ein aktuelles Gerichtsverfahren mit Betrugsvorwurf gegen ihn bekannt. Zorn soll im Juni 2023 als Kfz-Mechaniker von einem Kunden 6000 Euro Vorkasse für eine Autoreparatur genommen haben, aber weder das Auto repariert noch Geld zurückgezahlt haben. Die Verhandlung ist auf Ende März vertagt. Vorwurf: Betrug beim Autohandel Nun kommt der nächste Brocken. „Dem Angeklagten Zorn wird auch hier ein Betrug vorgeworfen“, erklärt Gerichtssprecher Dirk Simon. „Er soll im November 2025 in Bergen auf Rügen ein mangelhaftes Fahrzeug für 6000 Euro verkauft und auf Beanstandung des Verkäufers zur Reparatur zurückgenommen haben. Der Fahrzeugkäufer erhielt jedoch weder das reparierte Fahrzeug noch den Kaufpreis zurück.“ Zorn habe vielmehr behauptet, das Auto weiterverkauft zu haben. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll er einen „selbst gebastelten Überweisungsbeleg“ an den Käufer versandt haben – wertlos.
via nordkurier: Gericht prüft Betrugsvorwürfe: Weiteres Strafverfahren gegen AfD-Landtagskandidat Zorn