Ein Treffen europäischer rechtsextremistischer Bewegungen hat in Italien heftige Diskussionen ausgelöst. Am Samstagnachmittag fand in einem Hotel in Rom eine Zusammenkunft der “Alliance for Peace and Freedom” (APF) statt, einer rechtsextremen Vernetzung unter dem Vorsitz von Roberto Fiore, dem Leiter der italienischen Organisation Forza Nuova. Lesen Sie auch: Umzug vor Ostern: Papst kehrt in den Apostolischen Palast zurück Unter dem Slogan “No war for Israel” (“Kein Krieg für Israel”) tagten Delegierte nationalistischer und ultraradikaler Gruppen aus Spanien, Rumänien, Deutschland, Griechenland, Serbien, Frankreich und Russland. In einer Mitteilung zur Ankündigung der Veranstaltung hieß es, in Rom solle “das Erwachen der europäischen Völker und die Geburt einer neuen christlichen Ordnung” eingeleitet werden. Zu den Teilnehmern gehörte auch Nick Griffin, der frühere Vorsitzende der britischen rechtsextremen Partei “British National Party”. “Kein Krieg für Israel” lautete der Slogan des Treffens Das dritte APF-Treffen war ursprünglich mit dem Slogan “Europa, erhebe dich” angekündigt worden. Angesichts internationaler Spannungen und der militärischen Lage im Nahen Osten änderten die Organisatoren jedoch ihre Kommunikation und stellten die Parole “No war for Israel” in den Mittelpunkt. Während einer Rede auf der Bühne streckte der serbische Rechtsextremist Misha Vacic den rechten Arm in die Höhe und zeigte den faschistischen Gruß. Mehrere Personen im Publikum erwiderten die Geste.
via nachrichten.at: Treffen europäischer Rechtsextremer löste in Italien scharfe Kritik aus